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theoretische Haltbarkeit von Auto
Folgende Frage treibt mich schon länger um. Mir fehlt leider das nötige technische Wissen, um sie selber beantworten zu können:
Woran geht ein Auto eigentlich zu Grunde?
Um die Frage diskutieren zu können, würde ich vorschlagen, wir nehmen folgende Bedingungen an:
- Auto wird nach Herstellerangaben Scheckheftgepflegt
- Fahrerprofil ist auf die Kilometer bezogen so was wie 70% BAB / 20% Landstraße / 10% Stadt
- Fahrer geht normal mit seinem Auto um.
- Äußere Faktoren lassen wir mal außen vor (Unfälle oder auch Durchrosten)
- Wir fahren ca 50.000 km im Jahr
Wenn nun alle Services eingehalten werden und der Fahrer sorgsam mit seinem Auto umgeht, woran stirbt denn ein Auto dann?
Beste Antwort im Thema
Die meisten sterben aus Langeweile und werden nach Sueden oder Osten verkauft.
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620 Antworten
Im Prinzip fährt ein Auto so lange, wie sich jemand findet, der es repariert.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Siehst du, das ist das problem mit unserer verdammtem Konsumgesellschaft heute. keiner kann mehr rechnen, jeder muss sich profilieren.
Ja es ist total unsinnig in ein Auto was nur 500€ Wert ist nochmal 1000€ reinzustecken und dann damit 2 oder 3 Jahre problemlos rumzufahren, dann lieber einen Neuwagen für 20.000€ auf Pump kaufen und 4000€ Wertverlust im ersten Jahr hinnehmen. Hauptsache man zeigt das man kein minimalist ist.
Unser Wohlstand in D basiert nunmal großteils auf die gottseidank erfolgreiche Autoindustrie, die währ bei vielen so denkenden bald dahin und folglich auch der so selbstverständliche Wohlstand,
gut manche wollen lieber im 3.Welt Land leben.
Wer keinen Konsum und Fortschritt will, der kann von mir aus auch mit der Kutsche fahren oder aufm Esel reiten:D
Meine Rechnung war: Restwert 2000€ Unfallschaden 2000€(Versicherungsfall) Reparaturkosten gesamt 3000€. Kein halbwegs zurechnungsfähiger Zeitgenosse hätte die reingesteckt zumal der Wert dann nur unwesentlich gestiegen währ.
Das hat nix mit profilieren zu tun ausserdem wurde kein Neuwagen finanziert sondern wieder ein 2 Jahre alter Gebrauchtwagen Passat für 14k€ bar gekauft (133000km). Das ist 4,5 Jahre her, den fahr ich noch immer.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Genau, schau auf Kuba. Die haben dort die schönsten Autos und fahren mit denen 50, 60 Jahre rum. In vielen arabischen ländern fahren auch noch alte Renaults oder Peugeots als Taxi.
Das sind automobile Zombies die auseinanderfallen, keine schönen Autos und die fahren die nicht freiwillig sondern weil sie müssen und nix anderes haben.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Man geht mit dem was man hat sparsam um und verschwendet nicht am laufenden Band ressourcen weil man meint dadurch besser zu stehen.
Ich fahre Klassiker aus überzeugung und lieber stecke ich in meinen Rocco nochmal 3000€ als das ich mir einen Neuwagen mit Status andrehen lasse.
Im Osten D fuhren sie auch bis zur Wende Trabbi-- man war das aber ökonomisch:confused:
lauter Klassikerliebhaber
Zu nem Neuwagen ohne Status hats laut Sign. schon gereicht...:cool:
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Wenn du in deiner eigenen Quelle nachliest, steht ganz oben, dass die AKA Mitglieder nur einen Marktanteil von 2/3 bei neuwagen und 50% bei gebrauchtwagen haben.
Deswegen habe ich auch drei Quellen verlinkt, bei denen die Finanzierungsquote relativ ähnlich bei um die 30% liegt.
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Zitat:
2012 wurden deutlich mehr Fahrzeuge finanziert als in den vergangenen Jahren. Die Finanzierungsquote lag mit 70,4 % im Neuwagenbereich sehr hoch.
Fällt Dir etwas auf? Deine 80% sind weiter eine Fantasiezahl, weil nur in einem Jahr mal um die 70% finanziert wurden.
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
An dieser Stelle kannst du auch Punkt 9 noch eben mitlesen, 38% der Autofahrer wissen nicht, welche Ölsorte sie nachfüllen müssen...
Von denen weiß aber sicher ein großer Teil, wo er da nachschauen muss. Da aber nur sehr wenige Leute das Öl selber wechseln, ist das auch reichlich uninteressant.
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Bei den 70,4% Neuwagenfinanzierung sind natürlich nur die "Autofinanzierungen" drinnen,
Wo steht das?
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Damit sind meine ca. 80% gar nicht unrealistisch und eher noch tief geschätzt.
Nein, sie sind eine reine Fantasiezahl, weil sie im Gegensatz zu den von mir verlinkten Studien (GfK) nur auf den Zahlen eines einzigen Jahres basieren, in dem nach eigener Angabe deutlich mehr Fahrzeuge finanziert wurden als in anderen Jahren.
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Das sind Summen, welche die Mehrheit der Deutschen niemals auf einmal in der Hand halten wird, von daher bleibt den Leuten gar nichts anderes übrig, als die Autos zu finanzieren.
Und woher nimmst Du nun wieder diese Weisheit? Ist Dir aufgefallen, dass Du zudem gerade Durchschnittswerte und nicht Medianwerte als Grundlage für Deine Aussage nimmst?
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Weiter bin ich mir sicher, dass wenn die Neuwagenkäufer mal 15 oder 20.000€ aus eigener Motivation selbst Monat für Monat zusammen gespart hätten, die Neuwagenabsatzzahlen in Deutschland ganz anders aussehen würden...
Es besteht ja so wahnsinnig viel Unterschied zwischen dem Zurücklegen von vielleicht 300 Euro im Monat und dem Zahlen von 300 Euro im Monat... :rolleyes:
BTW: Warum willst Du eigentlich Deinen W124 verkaufen? Und sagst Du Bescheid, wenn Du einen gefunden hast, der Dir für ein 19 Jahre altes Auto mit fast 250.000 km und fast abgelaufenem TÜV noch fast 10.000 Euro zahlt? :eek:
Gruß
Michael
Zitat:
Original geschrieben von Mark-86
Zitat:
Im Jahr 2011 wurden 42% der Neuwagen bei Mitgliedern der AKA (dazu gehören praktisch alle für Deutschland relevanten Autobanken) finanziert oder geleast.
Wenn du in deiner eigenen Quelle nachliest, steht ganz oben, dass die AKA Mitglieder nur einen Marktanteil von 2/3 bei neuwagen und 50% bei gebrauchtwagen haben.
2/3 bei Neu und 50% bei Gebrauchtwagen sind vieleicht nach deiner, aber nicht nach meiner Definition "praktisch alle".
Dir hätte durchaus auffallen dürfen, dass es einen Unterschied gibt zwischen "praktisch alle Banken" und "praktisch alle Autos".
Zitat:
Damit sind meine ca. 80% gar nicht unrealistisch und eher noch tief geschätzt.
Träum weiter.
Zitat:
Das sind Summen, welche die Mehrheit der Deutschen niemals auf einmal in der Hand halten wird, von daher bleibt den Leuten gar nichts anderes übrig, als die Autos zu finanzieren.
Umgekehrt wird eher ein Schuh draus. Wer es nicht schaffen kann, solch einen Betrag anzusparen, kann sich erst recht nicht leisten, ihn durch Kreditkosten noch weiter in die Höhe zu treiben.
Zitat:
Original geschrieben von tdi josi
Unser Wohlstand in D basiert nunmal großteils auf die gottseidank erfolgreiche Autoindustrie, die währ bei vielen so denkenden bald dahin und folglich auch der so selbstverständliche Wohlstand
Meine Rechnung war: Restwert 2000€ Unfallschaden 2000€(Versicherungsfall) Reparaturkosten gesamt 3000€. Kein halbwegs zurechnungsfähiger Zeitgenosse hätte die reingesteckt zumal der Wert dann nur unwesentlich gestiegen währ.
Das hat nix mit profilieren zu tun ausserdem wurde kein Neuwagen finanziert sondern wieder ein 2 Jahre alter Gebrauchtwagen Passat für 14k€ bar gekauft (133000km). Das ist 4,5 Jahre her, den fahr ich noch immer.
Zitat:
Original geschrieben von tdi josi
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Genau, schau auf Kuba. Die haben dort die schönsten Autos und fahren mit denen 50, 60 Jahre rum. In vielen arabischen ländern fahren auch noch alte Renaults oder Peugeots als Taxi.
Das sind automobile Zombies die auseinanderfallen, keine schönen Autos und die fahren die nicht freiwillig sondern weil sie müssen und nix anderes haben.
Zitat:
Original geschrieben von tdi josi
Im Osten D fuhren sie auch bis zur Wende Trabbi-- man war das aber ökonomisch:confused:
lauter Klassikerliebhaber
Ja unsere Automobilindustrie ist ein wichtiger Teil unseres Wohlstandes. Dann sollen sie auch bitte Autos bauen die ich haben möchte und keine rollenden Computer mit einer Lebenserwartung von unter 10 Jahren. Ich habs schon dutzende male gesagt: Würde VW den Golf 2 noch bauen in der Qualität von 1989 würde ich auch als Neuwagenkäufer zuschlagen. Auf nen Golf 7 mit 1.2 FSI kann ich gerne verzichten.
Zu deiner Rechnung kann ich nix sagen da ich den Unfall nicht kenne. Klar, bei nem Totalschaden (kein wirtschaftlicher) wo der Rahmen verzogen ist bringt es nichts mehr, dann ist der Wagen eben platt. Aber heutzutage sind viele alte Autos schon wirtschaftliche Totalschäden wenn die Stossstange kaputt ist oder einer mit 5 km/h in die Türe fährt.
Wenn du es für vernünftiger hälst dir einen gebrauchten für 14.000€ andrehen zu lassen ist das dein Bier. Nach deiner Logik hast du damit aber auch den deutschen Automobilherstellern geschadet, ist ja kein Neuwagen. Also entweder ganz oder garnicht. Ob der gebrauchte nun 14.000 oder 1400€ kostet macht keinen Unterschied. Kein Neuwagen = Kein Gewinn für den Konzern.
Die Autos auf kuba gibts in allen möglichen zuständen, viele sehen wirklich aus wie neu da sie immer gepflegt wurden, andere sehen aus wie frisch vom Schrottplatz. Natürlich können sich die Leute da nichts anderes leisten und dürfen es auch garnicht (Embargo), aber sie machen aus der Not eine Tugend und erhalten die alten Schätze am Leben. Viele fahren sogar nur wegen den klassikern nach Kuba, ich möchte dort auch irgendwann mal hin und sie mir Live anschauen.
Ist ja gewissermaßen wie in der DDR, der Sozialismus hat eben auch vorteile. Man hätte den Trabant nur etwa 10 jahre eher mit dem VW 4 Takt Motor ausstatten müssen, dann wären die meisten wesentlich länger gefahren worden. Man kann ja vom Trabi halten was man will, aber er ist ein Stück deutscher Geschichte. Nur der 2 takter war schon in den 70ern völlig indiskutabel.
Mit dem VW Lizenzbau war der Trabi aber auf dem Westniveau was die Ökologie angeht.
Du willst mir doch nicht allen Ernstes erzählen, dass der Trabi ein haltbares Auto war? Der wurde einfach nur supergut gepflegt, weil die Leute keine Alternative hatten und froh waren, wenn sie nach zig Jahren überhaupt einen bekommen haben. Wenn er genauso gepflegt worden wäre wie seinerzeit die Autos der 70er Hierzulande, wären die wohl noch schneller weg vom Fenster gewesen.
Ist aber nur meine subjektive Meinung...
mfg
Re: Kuba
Ausser alten Strassenkreuzern der 50er sieht man jede Menge nagelneue China PKW.
Auch in sozialistischen Arbeiter Paradisen steht die Zeit nicht still, sie laeuft nur etwas langsamer. ;)
Mit dem Trabant war nichts verkehrt das nicht auch mit dem Kaefer verkehrt war. Aber die Ansprueche haben sich gewaltig geaendert. 2CV und R4 will ja auch keiner mehr fahren obwohl Jeder angeblich ein billiges, haltbares, vernuenftiges Auto haben will. :p :D
Gruss, Pete
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Ja unsere Automobilindustrie ist ein wichtiger Teil unseres Wohlstandes. Dann sollen sie auch bitte Autos bauen die ich haben möchte und keine rollenden Computer mit einer Lebenserwartung von unter 10 Jahren. Ich habs schon dutzende male gesagt: Würde VW den Golf 2 noch bauen in der Qualität von 1989 würde ich auch als Neuwagenkäufer zuschlagen. Auf nen Golf 7 mit 1.2 FSI kann ich gerne verzichten.
Du kannst gerne verzichten. Andere wollen das nicht und fahren 10 Jahre und mehr mit neuen Autos, deutlich komfortabler, sicherer und auch problemloser als noch 1989.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Wenn du es für vernünftiger hälst dir einen gebrauchten für 14.000€ andrehen zu lassen ist das dein Bier. Nach deiner Logik hast du damit aber auch den deutschen Automobilherstellern geschadet, ist ja kein Neuwagen. Also entweder ganz oder garnicht. Ob der gebrauchte nun 14.000 oder 1400€ kostet macht keinen Unterschied. Kein Neuwagen = Kein Gewinn für den Konzern.
Oh je, es wird ja immer abstruser. :confused:
Natürlich kommt der Kauf eines Gebrauchtwagens auch den Herstellern zugute, denn das finanziert ja den Neukauf mit. Je nach Alter und Preis finanzieren Gebrauchtwagenkäufer sogar den größeren Teil des Preises für den Neuwagen bzw. den größeren Teil des Neupreises vom Gebrauchtwagen.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Ist ja gewissermaßen wie in der DDR, der Sozialismus hat eben auch vorteile. Man hätte den Trabant nur etwa 10 jahre eher mit dem VW 4 Takt Motor ausstatten müssen, dann wären die meisten wesentlich länger gefahren worden. Man kann ja vom Trabi halten was man will, aber er ist ein Stück deutscher Geschichte. Nur der 2 takter war schon in den 70ern völlig indiskutabel.
Mit dem VW Lizenzbau war der Trabi aber auf dem Westniveau was die Ökologie angeht.
Trotz des VW-Motors war der Trabant eine hoffnungslos veraltete Kiste. Der Trabant war auch nicht besonders haltbar oder hochwertig, sondern nur vergleichsweise einfach zu reparieren. Die Karren wurden aus reiner Not so lange gefahren und erhalten. Und ein Traumauto war er schon gar nicht.
Gruß
Michael
Auch so eine Marotte des Internets.
Man landet in jeder Diskussion immer wieder im Sozialismus.
Meine Schwiegereltern sind aus Leipzig und waren 1991 froh, dass sie den Trabi los waren.
Und das sind Leute, die nicht irgendwas wegschmeißen, nur weil es Samstag ist und die Farbe nicht mehr schmuck ist. Den Fiesta danach hat meine Schwiegermutter bis 2010 gefahren, also 19 Jahre.
Trotzdem hat sie sich dann einen 5 Monate alten Fusion gekauft. Klar muss ihr das Auto gefallen, aber ganz ehrlich, Wartung machen an dem Ding geht genauso wie früher. Und Addinol hat seinen Werksverkauf in der Nähe.
Die Wartungsteile sind immer noch die gleichen, Filter etc. und das Teil fährt 1a. Schneller als ein Trabi, kostet 220 Euro Vollkasko und HP im Jahr.
Die braucht bestimmt keinen Trabi mehr.
Aus romantischen Gründen ist es ja ok. Ich habe auch eine restaurierte Schwalbe und mag das Zweitakt-Knattern, mal Zündung einstellen und gut ist.
Aber als Daily Driver unfahrbar heutzutage. Die Entfernungen und Fahrleistungen im Bundesdurchschnitt nehmen jährlich zu. Und man will sich bei 120 (die kein Trabi dieser Welt fährt, außer die gebastelten Spaßkisten mit AGU Motor, Turbo und solche Scherze... ich rede von originalen) auch noch unterhalten können.
Es gibt durchaus gute Gründe, auch mal zu einem jüngeren Fahrzeug zu wechseln. Jeder hat seine Gründe dafür.
Allerdings kenne ich niemanden, der wegen des Wischwassers sein Auto zur A-Prämie geschickt hat. Auch so ein nettes Märchen.
Der große Fehler ist, sich selbst für über die Maßen schlau zu halten und Anderen permanent Dummheit zu unterstellen. Nicht jeder ist automobil oder musikalisch oder literal vollkommen bzw. technisch/naturwissenschaftlich vorbelastet. Menschen sind unterschiedlich. Und Mancher liebt seinen Vorwerk, Andere putzen ihren Premiumwagen, aber alle haben ihre guten Gründe, sehen es als Statussymbol oder eben als Gebrauchsgegenstand wie einen Bürostuhl, PC oder sonst etwas.
Und das ist im Gros völlig ausreichend. Denn nur weil auf MT ein paar Leute wegen Krankheiten meckern, fahren die "neueren" Autos im Schnitt besser und zuverlässiger als früher. Vor allem muss man die Stückzahlen und gefahrenen Strecken mal in Relation zu früher setzen.
Übrigens, mein "Jüngster" ist gestern 12 Jahre alt geworden, ich fahre also auch nicht gerade neue Autos... wie schon gesagt, auch aus gutem Grund.
Damals 1988, konnte man sich in L auf eine Parkbank setzen und 15 Minuten später die Sitzspuren wegen der Autos und Kohleöfen sehen. Oder Schnee in Leuna, wo mein Schwiegervater gearbeitet hatte. Der war nach einer halben Stunde dunkelgrau vom Dreck.
Und heute fahren ungleich mehr Autos dort unten herum, trotzdem ist es leiser und sauberer geworden.
Nicht nur messbar, auch sichtbar. Ein Stück Lebensqualität.
cheerio
Noch mal zurück zum Thema.
Vielleicht sollte man den Fahrer dieses Fahrzeuges mal interviewen, wie diese Laufleistung mit wahrscheinlich erstem Motor und Getriebe zustande kam:
http://suchen.mobile.de/.../178405751.html?...
Wo ist dieser Mensch überall gewesen, und warum?
Wenn dies wirklich kein Schreibfehler ist (belegt durch die Angabe der letzten Inspektion im Text unten) waren das knapp 800 km pro Tag bei 30 Fahr-Tagen im Monat.
So viel unterwegs und dann noch arbeiten? Oder war das ein edles Kurierfahrzeug.
Anyway, stolzer Preis!
Zitat:
Original geschrieben von Textron
Noch mal zurück zum Thema.
Vielleicht sollte man den Fahrer dieses Fahrzeuges mal interviewen, wie diese Laufleistung mit wahrscheinlich erstem Motor und Getriebe zustande kam:
http://suchen.mobile.de/.../178405751.html?...
Wo ist dieser Mensch überall gewesen, und warum?
Wenn dies wirklich kein Schreibfehler ist (belegt durch die Angabe der letzten Inspektion im Text unten) waren das knapp 800 km pro Tag bei 30 Fahr-Tagen im Monat.
Komisch ist auch, dass der Innenraum noch sehr unbenutzt wirkt, insbesondere das Leder auf dem Fahrersitz, das Lenkrad und die Pedalerie. Keine Spuren an der Türlehne und wahrscheinlich hat die Kiste auch auffallend wenig Steinschläge an der Front. Kommt mir vor, als würde hinter dieser Anzeige etwas anderes als ein normales Verkaufsangebot stehen
Gruß
Michael
Der Trabi war kein
besonders haltbares Auto, das ist mir schon bekannt. Ebenso das die meisten Ossis ihn kurz nach der Wende loswerden wollten. Das ganze lag aber hauptsächlich am 2 Takter mit seinen mickrigen PS, denn mit dem 4 takter war er halbwegs OK für damalige verhältnisse. Ich kann ja verstehen das nicht jeder in der heutigen Zeit so geringe Ansprüche an ein Auto stellt, aber ich habe keinerlei verständnis für den heutigen verschwendungs- und luxuswahn. Ein Kleinstwagen braucht keine Servo, keine efh, kein Multimedia und streng genommen auch keine Klimaanlage.
Das sind einfach Luxusprobleme die wir haben. Und zwischen dem Trabi oder den 50er jahre Strassenkreuzern auf Kuba und den modernen Autos von heute gibt es einen goldenen mittelweg: Die Autos der späten 80er und frühen 90er. Der Höhepunkt der Automobilbaukunst.
Zitat:
Oh je, es wird ja immer abstruser. :confused:
Natürlich kommt der Kauf eines Gebrauchtwagens auch den Herstellern zugute, denn das finanziert ja den Neukauf mit. Je nach Alter und Preis finanzieren Gebrauchtwagenkäufer sogar den größeren Teil des Preises für den Neuwagen bzw. den größeren Teil des Neupreises vom Gebrauchtwagen.
Interessante Ansicht. Dementsprechend würde jeder Gebrauchtwagenkäufer den Herstellern was gutes tun.
Das mag vielleicht beim Jahreswagen noch gelten, aber nicht bei einem normalen gebrauchten, erst recht nicht wenn er älter als 4 Jahre ist. Danach sehen die meisten Autos nie wieder die Markenwerkstatt von innen, also verdient der Händler nix mehr dran. Ersatzteile werden auch zum größten Teil aus dem Zubehör gekauft. Aus sicht des Händlers ist jeder gebrauchte ein potentieller Feind für einen Neuwagen.
Das einzig positive ist dabei aus Konzernsicht die Marktdurchdringung. Lieber einen gebrauchten als den Kunden einen Neuwagen bei der billigeren Konkurrenz kaufen zu lassen.
@textron:
Ja das würde mich auch interessieren. Autobahnfahrten sind zwar immer gut fürs Auto, daher ist die Laufleistung an sich kein Problem, aber das erreichen muss ja schon fast ein marathon sein. Bei 100km/h durchschnittlich 8h pro Tag im Auto und das fast das ganze Jahr, das schafft wohl kein LKW aufgrund der niedrigeren Geschwindigkeit.
Wirklich unbegreiflich. Ich kenne zwar Leute die fahren 100.000 im Jahr, aber über 250.000 ist echt übel.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Der Trabi war kein
besonders haltbares Auto, das ist mir schon bekannt. Ebenso das die meisten Ossis ihn kurz nach der Wende loswerden wollten. Das ganze lag aber hauptsächlich am 2 Takter mit seinen mickrigen PS, denn mit dem 4 takter war er halbwegs OK für damalige verhältnisse.
Der Trabi war auch nicht halbwegs ok. Er war ein Kleinwagen auf dem technischen Stand der 1960er Jahre.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Ich kann ja verstehen das nicht jeder in der heutigen Zeit so geringe Ansprüche an ein Auto stellt, aber ich habe keinerlei verständnis für den heutigen verschwendungs- und luxuswahn. Ein Kleinstwagen braucht keine Servo, keine efh, kein Multimedia und streng genommen auch keine Klimaanlage.
Wieso sollten Leute im Kleinstwagen schwitzen und kurbeln müssen? Weil Du das sagst?
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Das sind einfach Luxusprobleme die wir haben. Und zwischen dem Trabi oder den 50er jahre Strassenkreuzern auf Kuba und den modernen Autos von heute gibt es einen goldenen mittelweg: Die Autos der späten 80er und frühen 90er. Der Höhepunkt der Automobilbaukunst.
Den Höhepunkt der Automobilbaukunst gibt es nicht, es ist ein ständiger Prozess der Weiterentwicklung und Verbesserung.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Interessante Ansicht. Dementsprechend würde jeder Gebrauchtwagenkäufer den Herstellern was gutes tun.
Das mag vielleicht beim Jahreswagen noch gelten, aber nicht bei einem normalen gebrauchten, erst recht nicht wenn er älter als 4 Jahre ist.
Das gilt bei allen Gebrauchtwagen, bei denen sich der Vorbesitzer wieder ein Auto kauft. Wenn der Vorbesitzer sein Auto nicht loswerden würde, könnten die Hersteller auch keine neuen Autos absetzen (und der Vorbesitzer das in vielen Fällen auch nicht bezahlen). Ein Neuwagen wird eben nicht nur vom Erstkäufer gekauft und finanziert, sondern auch von allen nachfolgenden Käufern - bis es mal auf dem Schrott landet.
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Danach sehen die meisten Autos nie wieder die Markenwerkstatt von innen, also verdient der Händler nix mehr dran. Ersatzteile werden auch zum größten Teil aus dem Zubehör gekauft.
Hast Du da eine Statistik parat oder woher nimmst Du diese Überzeugung? Sowohl ich als auch Verwandt- und Bekanntschaft besucht vorwiegend den Markenhändler für Inspektionen und evtl. Reparaturen.
Gruß
Michael
Zitat:
Original geschrieben von wazzup
Interessante Ansicht. Dementsprechend würde jeder Gebrauchtwagenkäufer den Herstellern was gutes tun.
Das mag vielleicht beim Jahreswagen noch gelten, aber nicht bei einem normalen gebrauchten, erst recht nicht wenn er älter als 4 Jahre ist. Danach sehen die meisten Autos nie wieder die Markenwerkstatt von innen, also verdient der Händler nix mehr dran. Ersatzteile werden auch zum größten Teil aus dem Zubehör gekauft. Aus sicht des Händlers ist jeder gebrauchte ein potentieller Feind für einen Neuwagen.
Das einzig positive ist dabei aus Konzernsicht die Marktdurchdringung. Lieber einen gebrauchten als den Kunden einen Neuwagen bei der billigeren Konkurrenz kaufen zu lassen.
Oh weh, das tut fast weh
die wenigsten neuen KFZ werden von privat gekauft. Der überwiegende Teil der Neufahrzeuge werden von Firmen gekauft die diese abschreiben können.
Der Trick ist also das der Steuerzahler diese Neufahrzeuge subventioniert, somit auch du, da kannst du noch so alte Karren fahren.
Kein erfolgreicher KFZ Hersteller würde es lange durchhalten wären seine gebrauchten nicht gefragt.
Das ist auch, so glaube ich, ein Perspektivenproblem. Man findet immer die Autos am besten, denen man innerhalb seiner Generation begegnet.
Heute schwärmen Fahranfänger von ihrer Fahrstunde im A3 8P oder jünger.
Ich bin als Fahrschulautos noch Golf 2 Turbodiesel und Golf 3 Wirbelkammerdiesel ohne Turbo gefahren. So lahm die Dinger auch waren und so einfach gebaut, ich finde deswegen heute noch die alten Golfs gut, oder den 35i, den es damals neu gab und den mein Bekannter 12 Jahre fuhr.
Oder halt den W124, der auch noch in meine Jugend zählt.
Mein Onkel findet heute noch seine Simca toll aus den 70ern.
Oder mein Vater seine Rekord aus den 70ern.
Die Autos sprechen mich nun weniger an.
Heute sind es eben Golf 5 aufwärts in der Wahrnehmung.
Oftmals verbinden die Leute ja auch was damit.
Ich fahre gerne Vectra B und für mich ist das ein recht zuverlässiges Auto. Nach 12 Jahren ging das Lenkgetriebe kaputt und jetzt ist wahrscheinlich ein Benzinschlauch im Tank oder die Pumpe defekt, weil er orgelt beim Anlassen und wenn er dann läuft, schlürft und gurgelt es im Tank *grübel*. Auf Autogas springt er aber sofort an. Es gibt halt immer was zu tun. ;)
Allerdings kenne ich auch viele User, die Unmengen an Nerven und Geld in das Auto gesteckt haben und "nie wieder diese Kiste" sagen. Das ist ihnen unbenommen.
Wenn wir uns im Bekanntenkreis beim THW/bei der Feuerwehr über 90er-Jahre-Musik freuen, wird man von den Jüngeren bis 20 Jahren nur ungläubig angeguckt, wie man solchen Schrott hören kann. :D
Und dasselbe Perspektivenproblem gibt es wohl bei Autos mittlerweile auch.
cheerio