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Tesla Verkaufszahlen D/A/CH

Tesla
Themenstarteram 20. Februar 2014 um 19:41

http://www.automobil-produktion.de/.../

Zu obigen Link gratuliere ich Elon!

Wir werden es sehen!

Die Wende hat begonnen!

Schönen Abend

Beste Antwort im Thema
am 20. Februar 2014 um 20:03

Ich gratuliere ebenfalls zum verlustreichen Geschäftsjahr und zur Reduzierung der Absatzerwartungen für 2014. :D

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Meinst Du daß das jemand tun wird?

Wusste ich es doch.

Tesla hat das erste Langstreckentauglich "Serienfahrzeug" gebaut und entwickelt.

Dabei etliche Patente im Bereich Akku und Lademanagement registrieren lassen.

Aber das ist für dich wieder mal nicht genug.

Schön das du wenigstens vor der Leistung von Tesla Respekt hast.

Tesla hat keine Patente auf akkuchemische Entwicklungen oder "Akkus",aber auf das "Akkupack-Design". Tesla hat Patente auf Fahrzeugperipherie, also auf mehr oder weniger "elektrospezifische" Teile/Baugruppen und auf Softwarelösungen. Keines der Tesla-Patente ist zwingend notwendig, um ein, von den Produkteigenschaften her adäquates, Fahrzeug wie das Model S bauen zu können.

Einen "großen" und "teuren" Akku in ein "großes" Auto einzubauen, welches dann wegen dem ausufernden Leergewicht (und den daraus resultierenden Problemen) mit konventionellen Leichtbaumaßnahmen teuer gefertigt werden und in der Summe dann dementsprechend teuer verkauft werden muß, ist nicht "innovativ", sondern nur ein betriebswirtschaftliches Wagnis ("riskant").

Viele Grüße,vectoura

Zwei Sichtweise einer Medaille.

Ich lass dir deine und u kannst mir deine nicht aufzwingen.

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 18. Februar 2015 um 09:39:58 Uhr:

 

Aber das eine kleine Autoschmiede, (mehr waren sie damals ja noch nicht) ein Auto von 0 auf selbst entwickelt, baut und mit altbackener, aber moderner und großer Akkutechnik ausstattet ist Tesla gelungen und nicht Audi, BMW oder Mercedes.

Dass Tesla ein innovatives Produkt auf die Räder gestellt hat, stellen sicherlich die Wenigsten in Frage. Allerdings ist das allein weder eine Garantie auf dauerhaften Erfolg noch darauf, dass ihnen nicht jemand anderes die Butter vom Brot nimmt.

Bestes Beispiel dafür ist VW, die schaffen es immer wieder, Konzepte anderer Hersteller zu adaptieren und damit erfolgreicher zu sein als die Pioniere, obwohl sie in der Regel Jahre später kommen und auch noch Autos bringen, die nicht unbedingt innovativer sind als die Pioniere.

So ist es zum Beispiel bei den Minivans gelaufen. Hier gebührt Renault (genauer: Matra) die Krone, in Europa mit dem Espace eine völlig neue Fahrzeuggattung etabliert zu haben. Und dann kam VW, hat sich in Portugal mit Ford zusammengetan und vom Sharan/Galaxy/Alhambra weit mehr Autos verkauft als Renault vom Espace. Ein paar Jahre später kam Opel mit dem Zafira (entwickelt in Kooperation mit Porsche). Geniales Auto, schlug ein wie eine Bombe. Und dann kam der VW Touran und hat die Marktführerschaft übernommen.

Das ewige Herumreiten auf Teslas Pioniertaten ist - Entschuldigung, wenn ich das so hart sage, Selbstbefriedigung von Fanboys. Dieselben fruchtlosen Debatten hat man immer wieder, wenn es darum geht, ob MacOS oder Windows eher/schöner/besser sind. Interessanterweise fiel diese Diskussion völlig unter den Tisch, als Apple das iPhone brachte - über zehn Jahre nach dem Nokia Communicator, ohne 3G, ohne Wechselakku, ohne freien Softwarezugang. Hätte sich Microsoft getraut, ein solches Produkt auf den Markt zu bringen, man hätte ihnen vermutlich die Hütte angezündet.

Was den Tesla Roadster angeht, den hat Tesla nicht allein entwickelt und gebaut, sondern gemeinsam mit Lotus. In vier Jahren bauten sie ca. 2.250 Stück. Damit ist der Roadster weit davon entfernt, das meistgebaute E-Auto zu sein. Er war auch nicht das erste Serien-E-Auto. Man muss mächtig herumkonstruieren, um aus dem Roadster eine echte Pionierleistung zu machen.

Jetzt bauen sie 35.000 Model S im Jahr. Das ist einerseits eine Pionierleistung, weil niemand in so großer Stückzahl ein E-Auto in dieser Klasse baut. Andererseits muss es auch nicht dabei bleiben. Porsche, Audi, Mercedes, BMW könnten jederzeit mit Tesla konkurrieren. Dass sie es nicht tun, liegt nicht daran, dass sie es nicht können. Es lohnt sich schlicht nicht für sie. Dass es möglich ist, ein E-Auto von Grund auf zu entwickeln und in großer Stückzahl zu bauen, haben vor Tesla schon andere Firmen bewiesen, ich denke da an GM, Mitsubishi, Nissan - und jetzt auch BMW.

Und so sehr ich Tesla dafür Respekt zolle, dass ihr erster Großserienwagen schon so gut geworden ist: Wenn BMW oder Porsche einen Tesla-Killer bringen, dann könnte sich das wiederholen, was ich oben schon über VW geschrieben habe.

Das VW mit seiner Macht, Geld und Möglichkeiten Tesla übertrumpfen kann ist mir klar.

Ich habe auch schon oft genug gesagt, ob ich einen Tesla oder einen Audi als E-Auto fahre, ist mir egal.

Aber in der Klasse in der Tesla ist, gibt es keine Alternative und somit können sie auch noch jeden Preis verlangen.

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 18. Februar 2015 um 11:59:29 Uhr:

Das VW mit seiner Macht, Geld und Möglichkeiten Tesla übertrumpfen kann ist mir klar.

Ich habe auch schon oft genug gesagt, ob ich einen Tesla oder einen Audi als E-Auto fahre, ist mir egal.

Aber in der Klasse in der Tesla ist, gibt es keine Alternative und somit können sie auch noch jeden Preis verlangen.

Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass sie jeden Preis verlangen können. Behauptung: Würde Tesla seine Autos doppelt so teuer verkaufen wie jetzt, würden sie weniger als die Hälfte verkaufen. Würden sie das Auto um die Hälfte billiger machen, würden sie vielleicht doppelt so viel verkaufen können, nur würden sie dabei kein Geld verdienen sondern noch mehr verbrennen, weil sie ein Model S für 35.000 Euro eben nicht gebacken kriegen.

Das ist ja insgesamt das Spannende an der derzeitigen Generation von EVs: Sie nähern sich in ihren allgemeinen Gebrauchseigenschaften in großen Schritten "ernstzunehmenden" Autos an - und sind dabei zumindest preislich in Schlagdistanz zu ihren konventionellen Wettbewerbern. Nimm einen BMW i3, der kostet ausstattungsbereinigt 20% mehr als ein vergleichbarer 1er, und die 20% kann man entweder unter "das hole ich über die geringeren Betriebskosten wieder rein" verbuchen oder "ist mir doch egal, ich will den einfach haben." Ist mit dem Tesla nicht anders: Der kostet vielleicht 20 Prozent mehr als ein vergleichbar ausgestatteter Audi A7.

Nur: Absolut betrachtet ist auch ein Audi A7 nicht das Werkzeug für die Mobilisierung der Massen, sondern eher ein Fahrzeug für die kleine Oberschicht. Das muss man finde ich immer im Hinterkopf behalten, wenn man sich fragt, ob sich EVs "durchsetzen" werden. Im Moment verkauft Tesla pro Jahr gut halb so viele Autos wie Porsche vom 911 - zu ungefähr ähnlichen Preisen. Hat sich der 911 "durchgesetzt" in der Weise, dass er ein ganz alltägliches Auto ist? Eher nicht, oder?

 

am 18. Februar 2015 um 18:03

Leute, bitte keine abschweifenden Endlosdiskussionen. Viel OT und nix zum Thema....das wird hier ja immer doller. Völlig klar, dass das Niveau des Threads auf der Strecke bleibt...

OT-Beiträge entfernt!!

Also BTT...und ich bin da jetzt ganz zuversichtlich, dass Ihr meiner Bitte nachkommen werdet..

Noch eine kurze Anmerkung...es werden jetzt und auch in Zukunft keine FP, mit oder ohne Status (ONKELTOM7777) persönlich angegangen- das mag ich ganz und gar nicht..:mad:

Gruß

Marie

Moderatorin

Nur als kleine Anmerkung am Rande:

Es haben viele Tesla derartige Verkaufszahlen gar nie zugetraut. Sie machen es aber und man gibt sich Mühe. Ohne Geld geht halt nix.

Und: das Auto ist nur soviel wert wie die Ladeinfrastruktur. VW und Co können gerne tun wie sie wollen, an die Supercharger müssen sie erst mal herankommen. Dann reden wir weiter WENN es soweit ist.

Zitat:

@Slimbox89 schrieb am 18. Februar 2015 um 21:46:30 Uhr:

Nur als kleine Anmerkung am Rande:

Es haben viele Tesla derartige Verkaufszahlen gar nie zugetraut. Sie machen es aber und man gibt sich Mühe. Ohne Geld geht halt nix.

Und: das Auto ist nur soviel wert wie die Ladeinfrastruktur. VW und Co können gerne tun wie sie wollen, an die Supercharger müssen sie erst mal herankommen. Dann reden wir weiter WENN es soweit ist.

Pseudoargumentationen wie deine sind der Grund, warum es in EV-Diskussionen immer so ungemütlich wird. Nenne mir mal einen, der vor drei Jahren bezweifelt hat, dass Tesla in der Lage sein könnte, 35.000 Autos im Jahr zu bauen. Das hat niemand bezweifelt. So schwer ist das ja auch nicht: man kauft sich mit Staatsknete ein Autowerk und legt los. Bezweifelt wurde - und wird bis heute - dass Tesla damit alle anderen platt macht. Da müssen sie dann schon 35 Millionen pro Jahr bauen - und profitabel verkauft kriegen.

Dasselbe mit den Superchargern. Laut eines FAZ-Artikels gab es davon Anfang September 2014 in Europa 59 Stück, davon 16 Stück in Deutschland. Ich schätze jetzt mal, dass es weltweit vielleicht 500 Supercharger gibt. Was werden die pro Stück kosten? 100.000 Euro? Macht 50 Millionen Euro. Wieso sollte ein Automobilkonzern wie VW, der pro Jahr einen Umsatz von knapp 200 Milliarden Euro macht (etwa 60mal so viel wie Tesla), keine 500 Stromzapfsäulen in der Welt verteilen können, wenn sie sich davon etwas versprechen?

Es hat nichts damit zu tun, dass die Tesla nicht die Stirn bieten können. Sie wollen es aus verschiedenen Gründen einfach nicht. Dasselbe mit BMW. Die haben drei Milliarden Euro ausgegeben, um ein E-Werk zu bauen und einen hochbeinigen Kompaktwagen und einen Hybrid-Sportwagen zu entwickeln. Beides hatten die bis dahin noch nicht im Programm. Tesla aber auch nicht. Wenn BMW einen Sinn darin gesehen hätte, einen Tesla-Konkurrenten zu bauen. Meinst du nicht, sie hätten es einfach getan?

Eins würde mich echt mal interessieren - und vielleicht hat da ja jemand Zahlen dazu: Tesla hat im vergangenen Jahr meines Wissens rund 32.000 Autos gebaut. BMW hat vom i3 rund die Hälfte gebaut, etwas über 16.000 Stück. Wer hat damit mehr Geld verdient?

Ich formuliere das mal so: Ich denke, dass BMW mit den i3 weniger Verlust pro Stück gemacht hat als Tesla mit den Model S, weil der Hauptkostentreiber immer noch der Akku ist.

BMW verkauft nämlich (Milchmädchenrechnung) beim i3 die "mit Auto verpackte" kWh für ca. 1.700 €, Tesla verkauft die "Auto"- kWh für ca. 1.000 €.

Viele Grüße,vectoura

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