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Tesla und andere Elektroautos - Zukunft?

Tesla
Themenstarteram 30. November 2014 um 21:00

Hallo

Ich weiss nicht ob der Thread hier an richtiger Stelle ist, da aber der Tesla Abteil hier wahrscheinlich am meisten Leser hat welche sich mit Elektroautos beschäftigen, möchte ich folgende Fragen stellen:

 

Fragestellung haben Elektroautos überhaupt eine Zukunft?

Und dies aus folgenden Gründen:

Erstmals ist es ja klar, das Elektroautos an sich effizienter sind, ihre Effizienz ist bei ca. 80% ?

Sie geben keine Abgase ab, das ist auch schön.

Jedenfalls sind sie nur in direkter weise Energieeffizient und Abgasfrei. Indirekt wären sie ja eine Katastrophe. Der Strom welchen man verwendet um die Elektroautos aufzuladen wird meist in einem Kohlekraftwerk oder Ölkraftwerk (welche selber etwa nur 30% Energie effizient sind) erzeugt. Dabei enstehen auch noch haufenweise abgase. Und ja, der grösste Teil des Stroms zumindest in Deutschland wird aus Fossilen Kraftwerken gewonnen. Und ich denke wir wollen auch nicht in ganz Deutschland noch mehr AKWs aufstellen.

Und nicht zu vergessen der Stromverlust beim Stromtransport. (Na gut Benzin muss auch zur Tankstelle transportiert werden = Verlust.)

Absolut sind meiner Meinung nach Elektroautos weniger Energie effizient. Ich denke sie werden nur in einem kleinem Rahmen existieren, weil es eine kleine Marktlücke gibt, die genau mit Tesla oder einer anderen Marke gefüllt werden kann. Aber ich denke das diese Unternehmen nicht viel grösser werden als sie sind.

In der gesamt Bilanz denke ich das kleine Autos die ca. 3l / 100 km verbrauchen eine viel mehr Versprechende und sauberere Zukunft bieten als Elektroautos.

Hybrid Autos haben auch gute Chancen, aber nur falls Batterien entwickelt werden, welche aus Rohstoffen bestehen die im Übermass verfügbar sind und Billig in der Herstellung und Recycling sind.

 

Elektroautos hätten Chancen aber auch nur Falls Kraftwerke existieren würden welche Energie aus erneuerbaren Energien schöpfen. Solarpanels sind soweit viel zu ineffizient. Und bei Windkraftwekren weht der Wind auch nicht ständig.

Natürlich sind Elektroautos eine tolle Sache vom Technischem Aspekt und haben Respekt verdient. Bewähren sich aber nicht wenn jeder eins hätte.

Wurde das schon mal besprochen, gibt es Lösungen auf die angesprochenen Probleme?

Beste Antwort im Thema
am 18. Februar 2015 um 14:05

Vectoura ist imho einer der wenigen user hier, die qualifiziertes, eigenes, und unkonventionelles Gedankengut in den thread bringen!

Verglichen mit manchem mainstream post ist seine 'Aussage pro Zeile' Rate deutlich erhöht...

Ich möchte sie weiterhin geniessen können, egal in welchem thread, OT oder nicht!

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Was ich wirklich konstatieren muss: Es ist nicht genug Power hinter den Infrastrukturbestrebungen in Deutschland, wenn es darum geht, Lademöglichkeiten zu schaffen.

Die Bundesregierung tut sich schwer damit, einfach das Steuersäckel aufzumachen und einen zwei- bis dreistelligen Milliardenbetrag rauszuhauen, um die Strominfrastruktur zu bezahlen. Die wollen lieber einen ausgeglichenen Haushalt. Und, ehrlich gesagt, ich als Steuerzahler will den auch.

Die Energieversorger tun sich ebenfalls schwer damit, ein Ladesäulennetz aufzubauen, dessen Refinanzierung fraglich ist. Eine Kilowattstunde kostet einen Privathaushalt rund 25 ct. Wenn jetzt ein Energieversorger ein Netz von ein paar hundert Säulen aufstellen und über die Einnahmen aus den Stromverkäufen refinanzieren wollte, dann müsste er bei der momentan noch geringen Nachfrage vermutlich das drei- bis vierfache für den Strom nehmen. dann würde aber das Fahren mit einem E-Mobil wieder so teuer wie das Fahren mit Sprit, ein großes Argument für einen Kauf wäre weg. Zudem stecken in Deutschland alle großen Energieversorger derzeit mächtig in der Klemme, weil ihnen durch die Energiewende die Erlöse aus ihren Alt-Anlagen wegbrechen. Wenn man davon ausgeht, dass das alles profitorientierte Aktiengesellschaften sind, dann werden die einen Teufel tun und einfach ein paar -zig Millionen in Ladesäulen stecken, die ein Zuschussgeschäft bleiben werden.

Die Befürworter der Elektromobilität sagen dazu gern: "Wenn man Ende des 19. Jahrhunderts bei den ersten Benzin-Autos auch so gedacht hätte, dann hätten die sich nie durchgesetzt." Die vergessen aber eins: Zumindest in Deutschland war Autofahren im ersten halben Jahrhundert nach der Erfindung des Automobils irrwitzig teuer. 1930 war das billigste Auto auf dem deutschen Markt der Hanomag Kommissbrot für ungefähr 1.800 Reichsmark. Ein Arbeiter verdiente damals 90 RM im Monat, ein Kommissbrot entsprach also 20 Brutto-Löhnen (von denen der Arbeiter ja noch wohnen und seine Familie ernähren musste). Das teuerste Auto auf dem deutschen Markt war damals ein Maybach Zeppelin DS8, der kostete inklusive Aufbau rund 30.000 RM, also 150 Brutto-Löhne. Leute, die so enorm viel Geld hatten, konnten sich auch das teure Benzin leisten - und einen Kutscher, der es ihnen vorbei brachte. Für Leute mit weniger Geld war ein Benzin-Automobil vor allem eins: Eine Alternative zur Kutsche, zum Fahrrad oder zum zu Fuß gehen. Die Situation ist heute komplett anders: Eine Mineralöl-Infrastruktur ist vorhanden, und der Vorteil eines E-Autos gegenüber einem Verbrenner ist vergleichsweise gering.

am 9. Dezember 2014 um 12:25

Deswegen kommen die Holländer zu uns und bauen gescheite Schnelllader.

http://www.fastned.nl/en/820403/Blog-TenT.html

Von der EU gefördert, in Deutschland hat sich niemand gefunden der fähig ist.

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 7. Dezember 2014 um 18:16:46 Uhr:

Zitat MobiDick:

Ich persönlich habe nichts gegen Naturstrom. Aber diese riesigen Windräder, welche inzwischen überall die Landschaft verschandeln finde ich furchtbar. Damit die Leute in der Stadt Strom haben, müssen die Menschen auf dem Land auf riesige Wälder von Windrädern schauen. Selbst im Meer gibt es schon riesige Felder von diesen Windrädern.

Der Satz hat einen Nachklang, und passt zum Threadtitel, also topic..

Könnte auch heissen:

Damit die Leute auf dem Land nicht auf riesige Wälder von Windrädern schauen, müssen die Leute in der Stadt Drecksluft einatmen und müssen nachts mit Lautstärken > 70 Decibel leben.

MfG RKM

...aber, wir wollen ja nicht Stadt gegen Umland ausspielen:D

Was passiert eigentlich mit den ca 30 m tiefen Betonfundamenten von bis 4.000 Kubikmetern (10.000 Tonnen=400 LKW Ladungen) Stahlbeton pro Windrad nach der Laufzeit von rund 20 Jahren?

20.000 von diesen Windrädern gibt es ja bereits in Deutschland.

:confused:

am 9. Dezember 2014 um 13:47

Threadfrage lautet: Tesla und andere Elektroautos - Zukunft?

Antwort: Ja.

Begründung: nur 8 % der Erdölenergie wird in einem Verbrenner in Vorwärtsbewegung umgewandelt.

http://images.gutefrage.net/.../1_big.jpg

http://www.greengear.de/notwendigkeit-verbrennungsmotor/

Ölprodukte für Fortbewegung zu nutzen ist vielleicht noch günstig, aber nicht effizient.

Öl ist auf Dauer nicht die Zukunft für die Fortbewegung.

 

MfG RKM

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 9. Dezember 2014 um 14:47:49 Uhr:

Threadfrage lautet: Tesla und andere Elektroautos - Zukunft?

Antwort: Ja.

Begründung: nur 8 % der Erdölenergie wird in Vorwärtsbewegung umgewandelt.

http://images.gutefrage.net/.../1_big.jpg

http://www.greengear.de/notwendigkeit-verbrennungsmotor/

Ölprodukte für Fortbewegung zu nutzen ist vielleicht noch günstig, aber nicht effizient.

Öl ist auf Dauer nicht die Zukunft für die Fortbewegung.

 

MfG RKM

Du meinst also es kommen elektrisch betriebene Bagger und hacken die Fundamente wieder raus?

am 9. Dezember 2014 um 14:03

Wir sprechen zwar von PKW, aber warum eigentlich kein Bagger??

Er muss nicht mit 160 über die Autobahn brettern.

http://skancraft.com/joomla/index.php/referenzen?limitstart=0

MfG RKM

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 14:39:23 Uhr:

Was passiert eigentlich mit den ca 30 m tiefen Betonfundamenten von bis 4.000 Kubikmetern (10.000 Tonnen=400 LKW Ladungen) Stahlbeton pro Windrad nach der Laufzeit von rund 20 Jahren?

20.000 von diesen Windrädern gibt es ja bereits in Deutschland.

:confused:

Da wird das Nachfolgemodell draufgeschraubt.

Die Fundamente halten deutlich länger als 20 Jahre (und die jetzigen Windräder werden auch nicht zwingend nach 20 Jahren verschrottet, wenn sie technisch noch vollkommen in Ordnung sind).

am 9. Dezember 2014 um 15:32

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 14:52:08 Uhr:

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 9. Dezember 2014 um 14:47:49 Uhr:

Threadfrage lautet: Tesla und andere Elektroautos - Zukunft?

Antwort: Ja.

Begründung: nur 8 % der Erdölenergie wird in Vorwärtsbewegung umgewandelt.

http://images.gutefrage.net/.../1_big.jpg

http://www.greengear.de/notwendigkeit-verbrennungsmotor/

Ölprodukte für Fortbewegung zu nutzen ist vielleicht noch günstig, aber nicht effizient.

Öl ist auf Dauer nicht die Zukunft für die Fortbewegung.

 

MfG RKM

Du meinst also es kommen elektrisch betriebene Bagger und hacken die Fundamente wieder raus?

Gabelstapler gibt es auch schon lange elektrisch.

Auch ein Bagger könnte elektrisch funktionieren - ob allerdings die Batterie der richtige Speicher ist, zur Zeit vermutlich nicht. Brennstoffzelle und Wasserstoff. Wie bei den LKW's.

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 14:39:23 Uhr:

Was passiert eigentlich mit den ca 30 m tiefen Betonfundamenten von bis 4.000 Kubikmetern (10.000 Tonnen=400 LKW Ladungen) Stahlbeton pro Windrad nach der Laufzeit von rund 20 Jahren?

20.000 von diesen Windrädern gibt es ja bereits in Deutschland.

:confused:

Werden natürlich händisch ausgegraben und zusammen mit den Castoren fachgerecht endgelagert.

*LOL*

Meinst Du das wirklich ernst oder nimmt die Verzweiflung langsam überhand?

;-((

Ich verstehe auch nicht, warum hier plötzlich die Fundamente von Windkraftanlagen zum Thema gemacht werden. Die stellen weder Sondermüll dar noch sind sie ausschließlich für die Gründung von Windrädern nutzbar.

Zitat:

@Noch ein Stefan schrieb am 9. Dezember 2014 um 16:45:45 Uhr:

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 14:39:23 Uhr:

Was passiert eigentlich mit den ca 30 m tiefen Betonfundamenten von bis 4.000 Kubikmetern (10.000 Tonnen=400 LKW Ladungen) Stahlbeton pro Windrad nach der Laufzeit von rund 20 Jahren?

20.000 von diesen Windrädern gibt es ja bereits in Deutschland.

:confused:

Werden natürlich händisch ausgegraben und zusammen mit den Castoren fachgerecht endgelagert.

*LOL*

Meinst Du das wirklich ernst oder nimmt die Verzweiflung langsam überhand?

;-((

In meinen Augen ist das eine ganz normale Frage. Warst du schonmal in Dänemark an der Nordsee. Da stehen heute noch massenhaft Bunker, die weitaus kleiner sind, als diese Windrad-Fundamente. Also wie bekommt man die wieder weg, auch wenn es erst in 40-50 Jahren soweit sein sollte?

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 16:55:25 Uhr:

Zitat:

@Noch ein Stefan schrieb am 9. Dezember 2014 um 16:45:45 Uhr:

 

Werden natürlich händisch ausgegraben und zusammen mit den Castoren fachgerecht endgelagert.

*LOL*

Meinst Du das wirklich ernst oder nimmt die Verzweiflung langsam überhand?

;-((

In meinen Augen ist das eine ganz normale Frage. Warst du schonmal in Dänemark an der Nordsee. Da stehen heute noch massenhaft Bunker, die weitaus kleiner sind, als diese Windrad-Fundamente. Also wie bekommt man die wieder weg, auch wenn es erst in 40-50 Jahren soweit sein sollte?

Das Problem daran ist, nicht der Pächter ist für die Entsorgung zuständig, sondern der Grundstückeigentümer (Landwirt).

am 9. Dezember 2014 um 16:26

Die Fundamente, so sie nicht mehr gebraucht werden, werden max. 1,oo m ab Geländeoberkante abgetragen. Der Rest bleibt drin, und stört nicht. Natürliche Felsformationen werden unter der Ackerkrumme auch nicht bis zum Erdmittelpunkt abgetragen. In Berlin gibt es genug Bunkerreste in der Erde. Stört keinen.

Und??? haben Teslas und Brüder eine Zukunft??

MfG RKM

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 16:57:34 Uhr:

Das Problem daran ist, nicht der Pächter ist für die Entsorgung zuständig, sondern der Grundstückeigentümer (Landwirt).

Ich unterdrücke jetzt meinen Tränenfluss und würde doch gerne wieder _näher_ zum eigentlichen Thema zurückkommen. Die Vertragsgestaltung der Landwirte über die Nutzung ihrer Flächen (und die dafür anfallende Entschädigung) ist mir relativ gleichgültig und wird auch nicht unseren Planeten retten.

Zitat:

@Mobi Dick schrieb am 9. Dezember 2014 um 16:55:25 Uhr:

Warst du schonmal in Dänemark an der Nordsee. Da stehen heute noch massenhaft Bunker, die weitaus kleiner sind, als diese Windrad-Fundamente. Also wie bekommt man die wieder weg, auch wenn es erst in 40-50 Jahren soweit sein sollte?

Der Vergleich hinkt, da die Bunker (kaum) anders als zu ihrem ursprünglichen Erbauungszweck genutzt werden können und außerdem keine Zukunftstechnologie repräsentieren.

Warum sollten Windkraftanlagenfundamente im Rahmen der Energiewende, die einen weiteren Ausbau von Kraftwerkskapazität mit Nutzung regenerativer Energien vorsieht, nach 50 Jahren entsorgt werden? Um dann an fast gleicher Stelle wieder neue Fundamente zu bauen, die auch nicht mehr können als die alten Fundamente? :confused:

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