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Tesla Autopilot vs. Systeme anderer Hersteller

Tesla
Themenstarteram 28. Juli 2016 um 18:49

Sehr interessant: "The best or nothing" gegen den "Prügelknaben"

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Beste Antwort im Thema

Zitat:

@radio schrieb am 27. Februar 2020 um 06:51:50 Uhr:

............sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.

Dann solltest du dir eine Alternative zum fahren suchen.

Besonders wenn du zu wenig Schlaf hast. :)

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So bedeutungslos kann das nicht sein, da nur ca. 30% der Unfälle Alleinunfälle sind. Das heißt umgekehrt, dass 70% der Unfallverursacher in irgend jemand reinknallen.

Wenn deine Annahme stimmt, dass die meisten Unfälle von drogensüchtigen Handynutzern unter Alkoholeinfluss verursacht werden, wäre diesen 70%, die von denen abgeschossen werden, durch flächendeckenden AP Einsatz durchaus geholfen.

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen :p

Ich bin eine mir wohlbekannte Strecke kürzlich sowohl mit dem Tesla Autopilot als auch dem mir seit über 140.ooo km vertrauten VOLVO Pilot Assist gefahren und habe das Ganze auch noch gefilmt. Ich werde auch noch mal versuchen die Videos zusammen zu schneiden, aber heute gibts erstmal beide Autos / Systeme als getrennte Videos.

Tesla-Autopilot-Video

VOLVO-Pilot-Assist-Video

Zitat:

@stelen schrieb am 13. Februar 2019 um 11:00:42 Uhr:

Tesla-Autopilot-Video

Ich habe drei Anmerkungen zu Deinem Video:

  • Bei der aktuellen SW Version sind noch engere Kurvenradien möglich.
  • Wenn Du den AP übersteuerst bleibt der Abstandsregeltempomat aktiv (wie du auch sagtest). Allerdings wird dann als Höchstgeschwindigkeit die aktuelle gefahrene Geschwindigkeit und nicht die AP Höchstgeschwindigkeit übernommen.
  • Wenn der AP sich nicht mehr aktivieren lässt, weil er sich deaktiviert hat (wieso auch immer) reicht es, wenn man auf "P" schaltet. Geht also theoretisch an der roten Ampel.
Themenstarteram 14. Februar 2019 um 6:31

Zitat:

@stelen schrieb am 13. Februar 2019 um 11:00:42 Uhr:

 

Tesla-Autopilot-Video

VOLVO-Pilot-Assist-Video

Sehr informativ und angenehm neutral, Deine Videos! Daumen hoch!

Man merkt natürlich dass Du den Autopilot noch nicht gewöhnt bist. Die Aussetzer werden weniger je vertrauter man mit dem System ist, eh klar. Aber die Kernaussage kann ich nach knapp 100.000 AP-Kilometern bestätigen: Am schönsten funktioniert er bei nicht zu viel Verkehr auf der Autobahn. Wenn´s zu sehr wurlt schafft er das zwar auch und wird keinen Unfall bauen, wird aber bei gewissen Verkehrssituationen ruckelig in der Fahrweise. Da fahre ich meist auch lieber selber.

Danke Euch, meine Videos werden gern mal als "emotionslos" bezeichnet, aber ich versuche so gut es geht bei den Fakten zu bleiben, ist vmtl. so eine Ingenieurskrankheit :)

Ich fand den AP schon sehr gut, besonders auch verglichen zum VOLVO, wirklich gestört haben mich nur zwei Dinge:

1) Das bereits geschilderte automatische Deaktivieren bei manuellem Spurwechsel und

2) Das er während eines Spurwechsel (egal ob manuell oder teilautomatisiert) gern mal den Anker wirft, wenn das zu überholende Fahrzeug in "Sicht" das ACC kommt. Im Video z. B. hier. Ich blinke, mache den Spurwechsel und er geht trotzdem in die Eisen. Das macht der VOLVO definitiv besser, wenn man bei dem blinkt und rauszieht beginnt er zu beschleunigen, auch wenn er im Erfassungsbereich des ACC noch ein anderes Fahrzeug sieht.

Ist vmtl. auch wieder Philosophiesache, der VOLVO "weiß" das der Mensch wirklich überholen will und gibt Gas, der Tesla will das Tempo unbedingt halten, da er selber entscheidet wann es gefahrlos geht.

Zitat:

@stelen schrieb am 14. Februar 2019 um 09:48:20 Uhr:

1) Das bereits geschilderte automatische Deaktivieren bei manuellem Spurwechsel und

Ja, das stört mich auch. Viel weniger das Deaktivieren als solches, sondern der nervige Ton. Der Ton sollte nur beim Deaktivieren kommen, wenn dies ohne "Blinker" (und ggfs. ohne "Bremse") passiert. Zudem noch beim fehlgeschlagenen Aktivieren und fertig. Volvo und Audi haben da einen anderen Ansatz (wie du ja auch erwähnst) - das kannst du wahrscheinlich schwer kombinieren.

Zitat:

@stelen schrieb am 14. Februar 2019 um 09:48:20 Uhr:

2) Das er während eines Spurwechsel (egal ob manuell oder teilautomatisiert) gern mal den Anker wirft, wenn das zu überholende Fahrzeug in "Sicht" das ACC kommt.

Tesla lenkt beim AP sehr sehr sanft. Beim Verzögern sind sie allerdings sehr sehr ruppig. Das wurde mit der neuen Version besser, aber ist noch immer nicht auf dem ABM stand. Auch ist schwer abzuschätzen ab wann man denn nun ausscheren sollte, um das Verzögern zu vermeiden.

Zitat:

@stelen schrieb am 14. Februar 2019 um 09:48:20 Uhr:

Im Video z. B. hier. Ich blinke, mache den Spurwechsel und er geht trotzdem in die Eisen.

Genau. Massgebend ist das "hervorgehobene Fahrzeug" - da macht er keine Kompromisse. Leider.

Zitat:

@stelen schrieb am 14. Februar 2019 um 09:48:20 Uhr:

Das macht der VOLVO definitiv besser, wenn man bei dem blinkt und rauszieht beginnt er zu beschleunigen, auch wenn er im Erfassungsbereich des ACC noch ein anderes Fahrzeug sieht.

Genau wie Audi auch.

Zitat:

@stelen schrieb am 14. Februar 2019 um 09:48:20 Uhr:

Ist vmtl. auch wieder Philosophiesache, der VOLVO "weiß" das der Mensch wirklich überholen will und gibt Gas, der Tesla will das Tempo unbedingt halten, da er selber entscheidet wann es gefahrlos geht.

Ja, sie werden erstmal das Risiko minimal halten wollen. Du siehst ja bei Deiner alten Software noch wie schmal der Erfassungsbereich überhaupt ist. Ich kann natürlich nicht sagen, ob das alles ist was er wirklich "sieht" oder nur die Anzeige so reduziert wurde, aber: Falls das alles ist, ist Vorsicht auch richtig ;)

Das ist bei der neuen Software zwar besser, aber noch weit weg von perfekt.

Das "Ruppige" bei der Geschwindigkeitssteuerung im AP liegt m.E. auch an der unmittelbaren Umsetzung der neuen Geschwindigkeit: Beim Verbrenner braucht es dafür ja ein bisschen, während das EV gleich zur Sache geht. Selbst wenn ich mit dem AP nur 2 km/h hochstelle, gibt es eine spürbare Beschleunigung - das hat man bei meiner E-Klasse gar nicht wahrgenommen... Beim Verzögern ist es ähnlich "direkt". Beides könnte man sicher noch etwas sanfter programmieren - hoffen wir also mal wieder auf Updates...!

Ich habe Freitag meine erste Testphase mit dem AP beendet, weil das Fahren damit einfach nicht meins ist. Sicher kann der AP von Tesla richtig viel, aber erstens muss man das auch persönlich mögen und zweitens ist der AP ganz schön "zittrig" auf einer vollen Autobahn oder wenn Fußgänger zu dicht am Rand laufen.

System ist technisch sicher top, meins ist es trotzdem nicht. Unbedarfte Beifahrer erschrecken sehr wenn der AP mal schnell die Bremse reinknallt.

Wie gesagt, ich habe die kostenlose Testphase Freitag vorzeitig beendet und habe heute Sonntag wieder die Meldung dass ich 30 Tage kostenlos testen kann. Will ich nicht, aber dafür muss das Auto wieder Updaten.

Kann ich das irgendwie endgültig abstellen?

Zitat:

@fanta241 schrieb am 17. Februar 2019 um 09:06:00 Uhr:

Ich habe Freitag meine erste Testphase mit dem AP beendet, weil das Fahren damit einfach nicht meins ist. Sicher kann der AP von Tesla richtig viel, aber erstens muss man das auch persönlich mögen und zweitens ist der AP ganz schön "zittrig" auf einer vollen Autobahn oder wenn Fußgänger zu dicht am Rand laufen.

...

Wenn Sie den Autopiloten in der derzeitigen Ausgestalltung da eingesetzt haben, wo Fußgänger "am Rand" laufen, dann haben Sie ihn dort eingesetzt, wo er eigentlich verboten ist, bzw. wofür er eigentlich im Moment nicht gedacht ist. Das er da nicht gut funktioniert, ist logisch. Aber ich würde Ihrem sonstigen Kommentar entnehmen, daß Sie ihn auch nicht benutzen würden, wenn er viel besser funktioniert, in dem Sinne, also alles OK so. Gut, daß Sie ihn nicht gekauft haben...

:D

Ich will/werde ich dazu nutzen, mich auf (eigentlich immer) langweiligen Autobahnfahrten zu entlasten, bzw. meine und die der anderen Autofahrer Sicherheit zu erhöhen durch ein immer aufmerksames, nie müdes und immer in alle Richtungen schauendes System. Mal schauen, ob er meine Ansprüche erfüllt.

Ich heute zu früher Stunde gegen 1 Uhr mit Staubi auf der Nationalstrasse 16 (Transjurane) unterwegs gewesen. Ganz gemütliche Fahrt mit rund 100 km/h und Autopilot. Ich bin mit normalem Abblendlicht gefahren und habe aufmerksam nach vorne geschaut.

Auf einmal verzögerte der AP zunächst stark - etwa 0.5 Sekunde - hielt dann die Geschwindigkeit - wieder etwa 0.5 Sekunden - und verzögerte dann langsam. Dann habe ich den AP abgeschaltet. Und dann sah ich ihn: Einen Hund auf der Fahrbahn. Leider habe ich nicht gesehen wie dieser im Cockpit signalisiert wurde.

Bin dann gemächlich vorbeigefahren und habe die Polizei informiert.

Ich fasse zusammen: Staubi bremst auch für Tiere!

PS: Bei der ersten Bremsung war der Hund deutlich über 100m weg. Erstaunlich.

Zum Thema, dass der Verkehr in den Städten für Level 5 viel zu komplex ist. Eine Herausforderung nach der anderen wird gemeistert. Die Autos von Waymo können mittlerweile auch die Handzeichen von Verkehrspolizisten deuten:

https://www.youtube.com/watch?v=OopTOjnD3qY

Dass Level 5 erst mit 5G und V2X Kommunikation möglich wird, scheint damit wieder etwas unwahrscheinlicher. Vielmehr scheint es so, als würden Level 5 Autos einfach im heute üblichen Verkehr mitfahren können, ohne dass ihnen die Umwelt helfen muss.

Bei dem Ark Invest Podcast hat Elon Musk auch viel über den Autopilot geredet.

Beeindruckend was er bzgl. des Standes des Autopiloten und des Tesla AI-Chips zu erzählen wusste :)

Hier ein Kommentar dazu von "Now You Know":

https://www.youtube.com/watch?v=3tKmF3OYkXI

Das DMV hat die Autonomous Vehicle Disengagement Reports 2018 veröffentlicht.

https://www.dmv.ca.gov/.../disengagement_report_2018

Waymo ist Weltmeister. Deren Autos schaffen im Schnitt schon 17.000km zwischen zwei Deaktivierungen. Ich denke, da kann man schon ohne Panik mitfahren. ;)

Leider testet Tesla nicht im autonomen Modus auf öffentlichen Straßen und muss daher keine Zahlen nennen. Das würde mich auch interessieren, wie es bei denen geht.

Zitat:

@MartinBru schrieb am 16. März 2019 um 18:29:07 Uhr:

Wozu brauche ich Matrix LED, HUD, 360-View und sogar einen Regensensor, wenn das Auto von selbst fährt und parkt?

Der AP ist bis Ende Jahr Feature Ready in der EM Zeitrechnung (siehe Podcast oben) und könnte in 2020 zulassungsfähig werden (March of 9s, siehe selber Podcast). In Europa wird’s noch länger dauern. Und ohne Scheibenwischer sieht auch die Kamera nicht viel.

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