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Tesla Autopilot vs. Systeme anderer Hersteller
Sehr interessant: "The best or nothing" gegen den "Prügelknaben"
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@radio schrieb am 27. Februar 2020 um 06:51:50 Uhr:
............sei es durch Kinder, Ehefrau, mittleren Alterns oder mal wieder zu wenig geschlafen.
Dann solltest du dir eine Alternative zum fahren suchen.
Besonders wenn du zu wenig Schlaf hast. :)
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3860 Antworten
Zitat:
@ballex schrieb am 21. September 2020 um 19:18:46 Uhr:
Weil sie das Video im Stand im internen Player vrmtl. zu Hause anschauen, nicht während der Fahrt während das Ganze passiert ist. ;)
Ah ja! All das neumodisch Zeugs. Sowas gibt´s bei meinem Oldtimer noch nicht:D
Gibt auch ordentlich Alarm, wenn du jemanden ein- oder aussteigen lässt, ohne vorher auf P zu schalten. Aber er meint es ja nur gut. ;)
Die Spurassistenten sind zwar keine Autopiloten, aber sind wohl in ihrer Funktion sehr erfolgreich.
Hier ein Vergleich des ADAC anhand Euro-NCAP Tests.
Tesla und Audi liegen wegen des vollen Umfangs in der Basisausstattung vorne.
Zitat:
@egn schrieb am 1. Oktober 2020 um 10:45:36 Uhr:
Die Spurassistenten sind zwar keine Autopiloten, aber sind wohl in ihrer Funktion sehr erfolgreich.
Hier ein Vergleich des ADAC anhand Euro-NCAP Tests.
Tesla und Audi liegen wegen des vollen Umfangs in der Basisausstattung vorne.
Da ich das Assistenz-Paket beim EQC habe (um kleiner 2k mMn ein must have), mag das bei meinen anderen sein, aber da kann ich die Ergebnisse nicht bestätigen. Aber wenn das so ist, hab ich alles richtig bestellt ;)
Was ich nicht verstehe ist, dass der Tot-Winkel-Assistent nicht schon lange pflicht ist. "kostet" nicht viel und bringt doch einiges (zumindest verhindert es einige Blechschäden).
Der Notfallspurassi kommt bspw. dann an seine Grenzen, wenn bei unmarkierten Straßen parallel zum Straßenrand noch Asphaltnähte verlaufen oder die Fahrbahnoberfläche andersartig (für das System) verwirrend ausgebessert wurde. Auch bei Regen hat ich schon Fälle, wo er mich "retten" wollte, weil der Asphalt in einer Kurve am Rand dunkler war als der Rest der Fahrbahn.
Der Totwinkelassi hat mich allerdings schon zweimal wertvoll auf Verkehr seitlich neben mir beim Spurwechsel hingewiesen. Fehlalarme gab es damit noch keine.
Ab 2024 ist der Spurhalteassistent in Neufahrzeugen in der EU Pflicht.
Zitat:
@egn schrieb am 1. Oktober 2020 um 10:45:36 Uhr:
Tesla und Audi liegen wegen des vollen Umfangs in der Basisausstattung vorne.
Vielleicht sollte man hier auch noch die ganze Geschichte erzählen.
Tesla ist bei der reinen Performance der Assistenzfunktionen einsame Spitze mit insgesamt 91,7% der möglichen Punke.
Das Gesamtergebnis im Mittelfeld kommt nur daher, weil der Test endlos viele Punkte abzieht wegen mangelndem "Driver Engagement". Damit meinen sie die Überwachung, ob der Fahrer auch schön brav das System überwacht und ob man den aktuellen Status des Systems gut erkennen kann.
Letzteres ist bei BMW z.B. bei 100%. Was ich insofern erstaunlich finde, da ich bei BMW nie weiß, ob das Ding gerade lenkt oder mit mir in den Graben fährt, wenn ich das Lenkrad kurz auslasse. Man muss permanent auf dieses blöde Lenkrad-Icon starren, das in allen möglichen Farben leuchtet. Beim Tesla gibt es ein DINGDONG und dann fährt er von selbst. Beim nächsten DINGDONG ist man selbst wieder dran. Wie das nicht perfekt sein kann erschließt sich mir nicht.
Weiters gibt es 0 Punkte in der Kategorie "Driving Collaboration". Ich will mit meinen Auto nicht kollaborieren. Entweder das Ding fährt zu 100% selbst oder ich fahre. So halb mitlenken wie bei BMW interessiert mich doch gar nicht.
Für mich wirkt es mal wieder so, dass das Testverfahren entsprechend gestaltet wurde, damit der technisch beste die herkömmlichen Hersteller nicht vollkommen deklassiert. Und da man an der Kerndisziplin keine Kritikpunkte finden kann, manipuliert man eben das Punktesystem durch eine übermäßige Gewichtung von vollkommen uninteressanten Kriterien so lange, bis das Ergebnis stimmt.
Hier noch der Link zum offiziellen Euro NCAP Bericht:
https://www.euroncap.com/en/ratings-rewards/assisted-driving-gradings/
Zitat:
@MartinBru schrieb am 2. Oktober 2020 um 00:17:37 Uhr:
..Beim Tesla gibt es ein DINGDONG und dann fährt er von selbst. Beim nächsten
DINGDONGist man selbst wieder dran. Wie das nicht perfekt sein kann erschließt sich mir nicht...
Das klingt aber übel ich hätte ein DONGDING erwartet.
Zitat:
@MartinBru schrieb am 2. Oktober 2020 um 00:17:37 Uhr:
Weiters gibt es 0 Punkte in der Kategorie "Driving Collaboration". Ich will mit meinen Auto nicht kollaborieren. Entweder das Ding fährt zu 100% selbst oder ich fahre. So halb mitlenken wie bei BMW interessiert mich doch gar nicht.
Mal davon abgesehen, das es nunmal rechtlich nicht zulässig ist war genau obiger Punkt einer davon, das es letztlich kein Tesla wurde.
Wenn wir irgendwann mal L4 / L5 haben sollten ist es bestimmt klasse, so mußte ich viel zu oft mit dem System "kämpfen". Außerdem solltest Du mal einen aktuellen BMW probefahren, die sind gerade wenn man teilautonom fahren möchte derzeit weit vor Tesla, da man bei BMW weder Lenkrad noch Pedale braucht, da die eine nahezu perfekte Schildererkennung drin haben. Ja inkl.Stopschilder und Rote-Ampeln.
Blöd, dass sie außer dem i3 keine elektrischen Autos haben.
OK, jetzt kommt der iX3 oder wieder heißt - aber den haben die amerikanischen Händler ja abgelehnt, wegen zu geringer EPA Reichweite....
Im Test kam ganz klar raus, dass alle anderen hübschere Knopfe fürs Einschalten haben, lustiger im HUD mit Statusmeldungen rumblinken, den Fahrer besser beobachten, ob er aufmerksam ist und überhaupt ganz toll sind nur eben alle nicht ordentlich fahren können.
Ähnliche Konzentration aufs Wesentliche wie bei den Spaltmaßen und doppelten Ziernähten beim Rindsleder statt einem ordentlichen Antrieb. ;)
Wo auch immer Du das herausgelesen haben willst ...
Geh einfach zu Deinem BMW-Händler und fahre einen aktuellen BMW probe, die stehen den Teslas in nichts nach. Einziger Unterschied ist das man die Lenkraderkennung nicht so leicht aushebeln kann wie bei Tesla.
Zitat:
@MartinBru schrieb am 2. Oktober 2020 um 09:44:26 Uhr:
Im Test kam ganz klar raus, dass alle anderen hübschere Knopfe fürs Einschalten haben, lustiger im HUD mit Statusmeldungen rumblinken, den Fahrer besser beobachten, ob er aufmerksam ist und überhaupt ganz toll sind nur eben alle nicht ordentlich fahren können.
Die Kombination macht eben eine perfekte Sicherheitslösung aus.
Während Tesla dem Fahrer alle Freiheiten mit leicht überlistbaren Sicherheitseinrichtungen lässt und auch durch sehr gutes Fahren auf geraden Strecken in Sicherheit wiegt, werden bei anderen Anbieter die Fahrer mehr überwacht und durch mittelmäßige Fahrleistungen ständig aufmerksam gehalten. :rolleyes:
Das Übervertrauen in die Assistenzsysteme ist eine der größten Gefahren für die Weiterentwicklung hin zum automatischen Fahren. Einige Hersteller machen dazu in Fahrsimulatoren sehr ausführliche Controlability und Usability Studien mit einer Vielzahl von Probanten, deren physiologische Daten, inkl. Eyetracking aufgezeichnet und dann ausgewertet werden. Wenn sich nach einer Änderung eine Verschlechterung der Verkehrssicherheit ergibt, kommt diese nicht ins Fahrzeug.
Zitat:
@stelen schrieb am 2. Oktober 2020 um 10:03:10 Uhr:
Wo auch immer Du das herausgelesen haben willst ...
Der BMW hat schlechtere Bewertungen bei den Fahrfunktionen ist nur deswegen auf Platz 2 im Gesamtranking, weil er fast 3x so viele Punkte bei den willkürlichen Kriterien aus "Driver Engagement" bekommen hat.
Auf Platz 1 ist übrigens ein Benz. Auch nicht weil er noch viel besser fährt, sondern weil er noch besseres Userinterface und Aufmerksamkeitserkennung hat. WOW! :D
Zitat:
@egn schrieb am 2. Oktober 2020 um 10:13:00 Uhr:
[...] durch mittelmäßige Fahrleistungen ständig aufmerksam gehalten. :rolleyes:
Schon wieder dieses Märchen. :rolleyes:
Wir können es leider nicht besser und unser Auto fährt wie besoffen. Aber das ist natürlich Absicht, weil wir wollen, dass sich niemand blind auf das System verlässt und in Wahrheit sowieso selbst fährt und vom Auto nur unterstützt wird.
Der Grund warum mit anderen Systemen wenig Unfälle passieren ist, dass kein Mensch das Ding wirklich alleine fahren lässt oder gleich gar nicht verwendet. Ich würde das auch nie aktivieren, weil ich Angst hätte, dass es mich gegen den nächsten Baum fährt und das nur mit einem kleinen Lenkradsymbol anzeigt, das von gelb auf grau wechselt.
Diese Angst hatte ich seit mittlerweile 100.000 km bei Tesla noch nie. Dem System kann man tatsächlich blind vertrauen, obwohl es aus 2014 stammt. Falls es doch irgendwann mal überraschend an seine Grenze stößt zeigt es das knapp aber ausreichend an, weil man natürlich aufmerksam war und auch mit kurzer Vorwarnung übernehmen kann.
