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Technische Ölfrage

Themenstarteram 16. Oktober 2014 um 4:15

Hallo,

ich hätte da mal eine Ölfrage. :)

Z.B. 10W-60 bedeutet doch, daß das Öl in kaltem Zustand dünner ist, als im heißen Zustand ?

Nun meine Frage: Warum zeigt der Öldruck bai Kaltstart mehr Druck an, als später bei Betriebstemperatur ?

Den theoretischen Grundlagen zur Folge, müßte es doch umgedreht sein !?

Beste Antwort im Thema

Von manchen Usern (@Friesel), wird dann immer gleich "Unwissenheit" und "nicht verstehen" vorgeworfen. Würde man den Thread mal von Anfang lesen, würde man bereits in meinem 1. Beitrag sehen, dass ich dort bereits "heiß" und "kalt" erklärt habe. Dennoch wurde danach von "Sommer" und "Winter" gesprochen. Dies ist aber eben veraltet und auch damals schon falsch gewesen. Mehrbereichsöle wurden nie nach Winter- bis Sommerviskosität eingeteilt. Von Anfang an, wurde dies als Kalt-/Tieftemperaturviskosität und Heiß-/Hochtemperaturviskosität bezeichnet.

Bei Mehrbereichsölen sind zwei Werte von Nöten, weil eben das Öl sich nicht linear zu einem Einbereichsöl verhält.

Der Einzige, der meinen Einwand richtig verstanden hat, ist Wolv O.. Alle anderen haben weiterhin versucht Sommer/Winter zu erklären und zu beleidigen. Wer nicht versteht oder nachfragt, ist ein Troll oder will sich wichtig machen! Erst recht, wenn er anderer Meinung ist!

Zitat:

@Friesel schrieb:

Bevor du nun überschnell antwortest, überleg erst was hier geschrieben steht, und überdenke dann mal deine Antworten, dein Handeln.

Ich antworte so spät, weil ich arbeiten musste! Nicht, weil ich meine Antwort überdenken müsste. Mein Handeln geht dich gelinde gesagt rein gar nichts an. Ich kann antworten, wie ich es für richtig halte. Zumal ich dieses von dir gezeigte handeln immer wieder bei Usern sehe, die sonst keine richtigen Argumente mehr finden. Dann wird eben versucht den Kontrahenten mundtot zu machen!

MfG

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Hallo,

Zitat:

@schelle1 schrieb:

10W-60 bedeutet doch, daß das Öl in kaltem Zustand dünner ist, als im heißen Zustand ?

Nein, so stimmt das nicht. Afaik sind alle Motoröle immer noch bei höheren Temperaturen wesentlich dünnflüssiger (niedrigere Viskosität), wie bei niedrigen Temperaturen. Nur die Kurvenform/Steigung wird bei Mehrbereichsölen (z.B. 0W40) verändert (flacher). D.h. ein 10W-40 hat bei -18Grad das Verhalten eines 10W Öles, und bei 99 Grad das Verhalten eines 40er Öles.

Allerdings sollte man sich nicht zu stark auf die SAE-Viskosität berufen, da diese Viskositätsverbessereradditive mehrere Eigenschaften verändern und bei bestimmten Belastung auch zusammenbrechen können.

Gruss Neo

Hallo,

der Kern des Verständnisproblems liegt darin das die Viskositätsangabe eigentlich aus zwei Angaben besteht. Die erste Angabe ist 10W, bedeutet das es ein wintertaugliches Öl der SAE-Klasse 10 ist, die 60 bedeutet das es auch ein sommertaugliches Öl der SAE-Klasse 60 ist, eben ein Mehrbereichsöl.

Die Angaben 10W und 60 werden mit zwei komplett unterschiedlichen Messverfahren ermittelt und sind somit in keinster Weise vergleichbar

Erklärbär

;) In dein Schätzchen würde Ich aber eher 5W40 als ein 10W60 einfüllen.

Nicht ganz richtig! Einzig das "W" bedeutet Wintertauglich!

Der 1. Wert gibt die SAE-Eingruppierung bei "kaltem" Öl an.

Der 2. Wert gibt die SAE-Eingruppierung für "heiße" Öle an.

Ein 10W10 ist nicht kalt und warm gleich viskos. Die Werte kommen aus zwei Tabellen. Einmal für kalt und dann für heiß.

MfG

Ganz allgemein, unabhängig von Skalen und Klassifizierungen, ist es sehr exotisch, wenn Flüssigkeiten bei höheren Temperaturen gleich oder höher viskos sind wie bei niedrigeren Temperaturen.

Motoröle gehören nicht zu diesen Exoten, auch wenn man versucht mit VI-Verbesserern sich solch exotischen Verhaltens anzunähern. Sind kalt immer um Größenordnungen (!) viskoser als heiß.

Man kann es auch so sagen:

Das 10W60 hat im kalten Zustand die gleiche Viskosität wie ein 10er Einbereichsöl.

Das WARME 10W60 hat die Viskosität eines WARMEN 60er Einbereichsöl.

Es ist dann zwar viel dünner als im kalten Zustand, aber lange nicht so dünn wie es ein warmes 10er Öl wäre.

Auf keinen Fall ist ein Öl im warmen Zustand dickflüssiger als im Kalten.

DoMi

Themenstarteram 17. Oktober 2014 um 1:25

Danke eurer Antworten.

Verwirrend ist es allemal.

Könnte nicht mal "Jemand" eine eindeutige Öldeffinition erfinden ? ;-)))

Sir Donald, mit welcher Begründung gibst du mir eine 5W-40 Empfehlung ?

Die Definition wurde schon lange erfunden, das ist schon sehr lange her und nennt sich SAE J300.

Moin

Es ist doch ganz einfach. Je kleiner die Zahl vorne, desto dünner das Öl bei kalten Temperaturen, je höher die hintere Zahl, desto zäher bei hohen Temperaturen..

Eigentlich doch total einfach, oder häng ich zu tief in der Materie das ich das Problem nicht sehe?

Moin

Björn

@Björn

Für ein halbwegs vollständiges Verständnis der Sache ist wichtig auch zu wissen, dass die W-Werte eine andere Skala haben als die Sommerwerte. Das also ein hypothetisches 20W-20 nicht etwa bei hohen und tiefen Temperaturen dieselbe Viskosität hätte.

Moin

@Martin

Womit du natürlich recht hast. Aber dann geht es schon fast wieder zu weit in die Materie für jemanden, der davon rein gar keine Ahnung hat.

 

Und da finde ich, vor dem W, je kleiner desto flüssiger, und hinter dem W, je größer desto zäher schon recht gut.

 

Das da dann noch geschätzt eine Million weiterer Parameter, und nicht je flüssiger desto besser oder ähnliches als Schlagwort gilt, das sollte dann dennoch hoffentlich jedem klar sein, aber dann muß man sich, meiner Meinung nach, auch schon etwas tiefer mit der Materie befassen.

 

Aber ganz grobe Faustformel: Was in den Papieren für deine Gegend steht, das kann man getrost nutzen.

 

Moin

Björn

Zitat:

@martins42 schrieb am 17. Oktober 2014 um 10:19:00 Uhr:

@Björn

Für ein halbwegs vollständiges Verständnis der Sache ist wichtig auch zu wissen, dass die W-Werte eine andere Skala haben als die Sommerwerte. Das also ein hypothetisches 20W-20 nicht etwa bei hohen und tiefen Temperaturen dieselbe Viskosität hätte.

Was sind denn die Sommerwerte und was die Winterwerte?

MfG

Vielleicht hilft ein Blick auf die SAE J300 zum besseren Verständnis.

Und was daran sind die Sommer- und (W)interwerte?

MfG

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