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Taycan Innodrive oder nicht?
Hi,
stehe kurz vor der Order eines Taycan 4S CT. Bin heute einen normalen Taycan probegefahren. Der macht schon mächtig Spaß.
Der Vorführer hat Innodrive an Board. Das hat mich aber offen gesagt eher genervt. Nicht nur, dass es für mein Gefühl zu früh bremst. Es hält wie häufig beschrieben die vorgegebene Geschwindigkeit genau ein. Dh auf der Autobahn bremst er dann schon gefühlt eine Ewigkeit auf genau 100 km/h runter. Ja.... ist legal. Aber es wirkt unnatürlich. Bei BMW kann man ja selber eine Toleranz angeben. Bei Porsche und Audi scheinbar nicht. Das macht es für mich nahezu unbenutzbar.
In meinem jetzigen BMW habe ich Spurhalteassistenz und ACC mit Verkehrszeichenerkennung. Da muss man aber die erkannten Geschwindigkeiten per Knopfdruck übernehmen. Besser aber auch nicht perfekt.
Meine Fragen:
- wie sehr nutzt ihr das Innodrive oder schaltet ihr das ohnehin alle ab? Ist recht teuer, dafür dass man es am Ende gar nicht nutzt.
- kann ich mir der Kombi Spurhalteassistent und dynamisches ACC „semiautonom“ fahren, habe eine Verkehrszeichenerkennung, er wird in der Spur gehalten auf der Aufobahn, hält die Geschwindigkeit und ich muss „nur“ die Geschwindigkeit selber anpassen? Oder braucht es dafür Innodrive?
Was mich auch im Vergleich zum BMW irritierte (Macht der Gewohnheit): Es gibt keine schnelle Möglichkeit, die Geschwindigkeit in 10 km/h Schritten anzupassen. Ich kann vor und zurückziehen und habe dann 1er Schritte. Und wenn ich lange gedrückt halte auch 10er. Aber mal eben wie im BMW von 120 auf 100 geschaltet mit „Klick Klick“ habe ich nicht hinbekommen. Habe ich was übersehen? Wie macht ihr das in der Praxis?
Was mich überrascht hat: Der Vorführer lag wirklich platt wie eine Flunder. Wahnsinn. Und der hatte die Wankstabilisierung nicht mal ab Board, die ich aber auf meiner Liste habe.
Macht die noch mal einen Unterschied? Lohnt sie sich? Oder wird es dadurch ggf noch viel härter? Denn so war der Wagen auf der Autobahn schon mal ein Traum!
Danke Euch!
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48 Antworten
Zitat:
@TomZed schrieb am 17. November 2023 um 22:43:15 Uhr:
Zitat:
@Admiral_Blauer_Fasan schrieb am 17. November 2023 um 14:29:38 Uhr:
Ich fahre seit 2017 eigentlich nur in der Schweiz. "Spezielle App" und ausserorts immer 10-20km/h schneller als erlaubt, wurde noch nie auch nur einmal geblitzt.
Dazu muss man sagen, man kann problemlos 88 bei 80, 110 bei 100 und 130 bei 120 (gemäss Tacho) fahren. Da wird kein einziger Blitzer ausgelöst.
…dann war es einfach Glück!
Mein Cousin wurde mit 9km/h zu schnell geblitzt auf der Autobahn in einer 70er Zone (Sargans). Sprich der Blitzer löst definitiv aus.
Ich weiß den Betrag nicht mehr, aber deutlichst mehr wie bei uns.
Aber das ist jetzt OT.
Am Ende muss es jeder selbst entscheiden. Ich bin, muss ich zugeben, sehr der Technik zugeneigt und mein 992 4 GTS hat ziemlich alles drin was technisch geht inkl. Nachtsicht, Hinterradlenkung, PID, Matrix Plus, Liftsystem usw.
Daher kann es gut sein, dass ich nicht repräsentativ bin :cool:
Nein es war und ist nicht Glück. Ich fahre jeden Freitag und Sonntag an denselben Blitzern vorbei. Sowohl bei meinem Benz als auch bei meinem Porsche fahre ich immer am 80 Blitzer mit 88 vorbei (Tempomat) und an allen 100 Blitzern mit 110. Die 50er passiere ich mit 55. Sie lösen definiv nicht aus. 9kmh bei 70 ist eben dann nicht mehr im Toleranzbereich. Der liegt bei 70 wohl irgendwo bei 6-7kmh. Wer ohne BlitzerApp fährt ist eh selber schuld.
Da es langsam OT wird und die Nutzung solcher Apps unzulässig ist (zumindest in Deutschland), wäre ich froh wenn wir zurück zum Thema kommen könnten. ;)
VG,Markus
Zitat:
@TomZed schrieb am 17. November 2023 um 22:43:15 Uhr:
...Ich bin, muss ich zugeben, sehr der Technik zugeneigt...
Ja, das geht mir genau so. Und meistens funktioniert die Technik, aber manchmal halt nicht. Früher habe ich mich immer schon gefreut, wenn ich mit meiner Einschätzung diesbezüglich richtig lag: "Yes, ich habe geahnt, dass er hier wieder überflüssigerweise bremst." Inzwischen weiß ich aber, dass das nicht der Sinn der Sache ist. ;)
Da man keine Toleranz vorgeben kann, muss man nach jeder neuen Geschwindigkeitsbegrenzung das Tempo neu vorgeben, sofern man nicht bei 70 km/h Begrenzung nur 68 km/h (Tacho 70) fahren will. Dann kann ich das gewünschte Tempo auch jeweils selbst einstellen. Zumal der Taycan sogar ohne Sonderausstattung bei Überschreitung eines Tempolimits + einstellbarer Toleranz warnen kann.
Für den aufmerksamen Fahrer sollte es so kein wesentliches Risiko mehr bergen. Und wenn ich dann trotzdem mal ein paar Euro zahlen muss, dann ist das eben so. Ich bin halt manchmal etwas übermütig. Hauptsache ich bekomme keine Punkte. Bislang habe ich das auch ohne zusätzliche Functions oder Apps geschafft. Innodrive ist teuer, überflüssig und nervig.
So macht es jeder anders. We agree to disagree :cool: