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Taycan Hockenheim Edition
E-Auto-Themen sind hier im Porsche-Forum nach meinem Eindruck nicht so gerne gesehen, aber es gibt ja kein Unterforum dafür (wäre doch mal was, zumal es bald neue e-Porsche gibt), daher frage ich doch mal hier in die Runde: Was haltet ihr von der Hockenheim Edition des Taycans? Soweit ich das sehe, hat sich technisch da nichts ggü. dem GTS getan, nur die Optik, oder? Finde ich ein bisschen schade. Zeitgleich hat BMW den M4 CSL rausgebracht, aber deutlich extremer, ohne Rücksitze und mit viel Leichtbau. Beide sind etwa gleich teuer (knapp 170000 €) und beschleunigen auf 100 gleich (3,7 s.). Ich finde, jetzt hätte Porsche mal Nägel mit Köpfen machen können und die Hockenheim Edition ohne Rücksitze, sowie mit viel Carbon liefern können (auch Karosserieteile). Ok., bleibt die Frage, was man mit den hinteren Türen macht. Der CSL ist ja ein zweitüriges Coupe, da ist das einfacher, das Gewicht der Rücksitze zu sparen. Vielleicht dünngepolsterte Carbon-Notsitze hinten einbauen? Vordere Sitze dann auch Carbonschalen.
Was meint ihr? Auf jeden Fall finde ich es gut, dass es jetzt auch mal ein Sondermodell vom Taycan gibt. Als Basis fände ich aber den Turbo besser. Ein Turbo S dürfte auf dem Hockenheimring wohl auch nicht schneller sein (da bringt der Overboost nichts, oder?) und man hätte den alten Taycan-Rekord (7:42 Min.) knacken können. Für die 7:20 Min. des CSL (mit Ultra Track Reifen) hätte es aber vermutlich nicht ganz gereicht, aber die 7:35 Min. des Teslas hätte man knacken können und vielleicht auch die 7:29 h des Panamera Turbo (Rekordhalter für Viertürer).
j.
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27 Antworten
Was der Bauer net kennt, frist er net. War schon immer so.
Zitat:
@Eselvieh schrieb am 27. Mai 2022 um 20:37:49 Uhr:
Mhm dachte ich auch. Nach dem Taycan würde ich nie wieder was anderes fahren.
Etwas derartig gutes und emotionales bin ich (mit Ausnhme eines Ferrari, GT3 und Veyron) vorher nie gefahren. Vor allem als Daily.
Das Fahrzeug ist derart dynamisch und fahraktiv, da geht nix drüber außer das fette Grinsen wenn es an der Tankstelle vorbei fährt.
Es mag Leute geben für die das wirklich gar nix ist - wie meine Frau z.b. - aber im allgemeinen sind die meisten Ablehner eben noch nie ein gutes E-Auto gefahren. :)
Sehe ich genauso.
Bin jetzt dreimal Taycan gefahren. Zweimal den Turbo und einmal den 4S. Die Beschleunigung ist aberwitzig, da kann kein vergleichbarer Verbrenner mithalten.
Einmal bin ich den Taycan auf den Track gefahren. Wahnsinn wie gut das schwere Ding auf der Straße liegt.
Unser Macan wird definitiv durch ein Porsche-EV ersetzt. Ob Taycan oder E-Macan ist noch offen.
Bin im Übrigen auch 49 aber auch offen für Neues. :)
Zitat:
@knolfi schrieb am 28. Mai 2022 um 07:50:52 Uhr:
Zitat:
Bin jetzt dreimal Taycan gefahren. Zweimal den Turbo und einmal den 4S. Die Beschleunigung ist aberwitzig, da kann kein vergleichbarer Verbrenner mithalten.
Einmal bin ich den Taycan auf den Track gefahren. Wahnsinn wie gut das schwere Ding auf der Straße liegt.
Unser Macan wird definitiv durch ein Porsche-EV ersetzt. Ob Taycan oder E-Macan ist noch offen.
Bin im Übrigen auch 49 aber auch offen für Neues. :)
Elektroautos erinnern mich an Benziner mit 20 Schalldämpfern und CVT Getriebe. Man hört fast nix aber man beschleunigt sehr druckvoll und sehr gleichmässig hoch.
Ich bin seit über 2 Jahren auch elektrisch unterwegs, aber viel seltener als zunächst geplant.
2 Sachen gefallen mir besonders gut, die extrem schnell ansprechende Heizung, und den Motor nicht warm/kalt fahren zu müssen.
Zitat:
@Eselvieh schrieb am 27. Mai 2022 um 20:37:49 Uhr:
Mhm dachte ich auch. Nach dem Taycan würde ich nie wieder was anderes fahren.
Etwas derartig gutes und emotionales bin ich (mit Ausnhme eines Ferrari, GT3 und Veyron) vorher nie gefahren. Vor allem als Daily.
Ich glaube, es kommt vor allem auf die Erwartungen an. Mit Porsche wird oft Sound verbunden und da sieht es beim Taycan ja anders aus als beim Boxster und Co.. Ich bin den Taycan auch mal probefahren und hatte selbst das Gefühl, dass er kein typischer Porsche ist. Fahrwerk und so alles super (sehr komfortabel), aber das Fahrgefühl war vom Antrieb her nicht so viel anders als bei unserem ID.3. Es war der Basis-Taycan und selbst von der Leistung her erschien er mir nicht so viel stärker. Doch danach kam ich drauf, dass ich vielleicht nicht den schnellsten Modus eingestellt hatte...
Sportwagen werden oft über den Sound definiert und demnach wäre der Taycan kein Sportwagen... Ich denke, das ist für Porsche die größte Herausforderung beim Wandel zur E-Mobilität. Aber wenn man sich damit arrangiert hat, kann man sich ganz auf die Vorteile des Taycans einlassen. Er liefert wie jedes e-Auto sofortigen Schub, hat selbst mit dem einfachen Fahrwerk eine sehr gute Straßenlage und top Komfort, bietet trotz flacher Bauweise brauchbares Sitzen hinten (Fußgaragen), ist als Sportkombi lieferbar (einziger e-Kombi), sieht sehr gut aus (Design von Porsches Zukunft), bietet eine top Ladeleistung und hohe Dauerleistung u.v.m.
Als Daily Driver würde ich nichts anderes als ein E-Auto mehr haben wollen. Für eine spaßige Ausfahrt am Wochenende sehe ich im Verbrenner (mit Handschalter) aber immer noch einen speziellen Reiz.
j.
Taycan Hockenheim Edition, klangvoller Name für ein Auto das da vermutlich nach 5 Runden am Limit die Grätsche macht. Ich denke Taycan und Rennstrecke passt nicht und muss meiner Meinung nach auch nicht. Alle die ich da bisher angetroffen habe und das waren nicht viele sind mehr oder weniger spazieren gefahren.
Zitat:
@ck444 schrieb am 28. Mai 2022 um 15:30:37 Uhr:
Taycan Hockenheim Edition, klangvoller Name für ein Auto das da vermutlich nach 5 Runden am Limit die Grätsche macht. Ich denke Taycan und Rennstrecke passt nicht und muss meiner Meinung nach auch nicht. Alle die ich da bisher angetroffen habe und das waren nicht viele sind mehr oder weniger spazieren gefahren.
Den Taycan auf dem Track solltest du mal testen. Ich bin im Rahmen des Experience-Day den Taycan auf dem Porsche-Track gefahren. Vor mir ein 992 Turbo S, der leider immer auf der Bremse stand weil der 718‘er spazieren fuhr.
Zitat:
@knolfi schrieb am 28. Mai 2022 um 16:42:21 Uhr:
Zitat:
@ck444 schrieb am 28. Mai 2022 um 15:30:37 Uhr:
Taycan Hockenheim Edition, klangvoller Name für ein Auto das da vermutlich nach 5 Runden am Limit die Grätsche macht. Ich denke Taycan und Rennstrecke passt nicht und muss meiner Meinung nach auch nicht. Alle die ich da bisher angetroffen habe und das waren nicht viele sind mehr oder weniger spazieren gefahren.
Den Taycan auf dem Track solltest du mal testen. Ich bin im Rahmen des Experience-Day den Taycan auf dem Porsche-Track gefahren. Vor mir ein 992 Turbo S, der leider immer auf der Bremse stand weil der 718‘er spazieren fuhr.
Das kannst du nicht vergleichen der Porsche Kurs ist Kindergarten die GP Strecke ist ganz anderes Kaliber den Taycan habe ich schon im Schwarzwald Recht zügig an seine Grenzen gebracht, Reifen, Bremsen Temperatur machen die Tortur bei dem Gewicht nicht lange mit. Aber wie gesagt ist ja auch kein Tracktool. Zudem ist er für meine Begriffe wenn man versucht ans Limit zu gehen ziemlich unharmonisch zu fahren mir fehlt da das Vertrauen wirklich schnell ist man abgesehen von gerade aus nicht wirklich.
Zitat:
@ck444 schrieb am 28. Mai 2022 um 16:59:49 Uhr:
Zitat:
@knolfi schrieb am 28. Mai 2022 um 16:42:21 Uhr:
Den Taycan auf dem Track solltest du mal testen. Ich bin im Rahmen des Experience-Day den Taycan auf dem Porsche-Track gefahren. Vor mir ein 992 Turbo S, der leider immer auf der Bremse stand weil der 718‘er spazieren fuhr.
Das kannst du nicht vergleichen der Porsche Kurs ist Kindergarten die GP Strecke ist ganz anderes Kaliber den Taycan habe ich schon im Schwarzwald Recht zügig an seine Grenzen gebracht, Reifen, Bremsen Temperatur machen die Tortur bei dem Gewicht nicht lange mit. Aber wie gesagt ist ja auch kein Tracktool. Zudem ist er für meine Begriffe wenn man versucht ans Limit zu gehen ziemlich unharmonisch zu fahren mir fehlt da das Vertrauen.
Porsche könnte den Taycan ähnlich abspecken, wie es Alfa Romeo bei der Giulia QV GTAm getan hat.
2 Sitzer, Schalensitze, Dünnglas, Cup Reifen, verbesserte Kühlung und ein einstellbares Gewindefahrwerk.
Schau ma mal was da evtl noch kommt aber den cup2 z.B. machen schon die 1600kg meines M2C am HHR gehörig zu schaffen wenn man da akzeptabel fahren will.
Zitat:
@Swissbob schrieb am 28. Mai 2022 um 17:10:08 Uhr:
Porsche könnte den Taycan ähnlich abspecken, wie es Alfa Romeo bei der Giulia QV GTAm getan hat.
2 Sitzer, Schalensitze, Dünnglas, Cup Reifen, verbesserte Kühlung und ein einstellbares Gewindefahrwerk.
Wie viel würde das bringen? Ein Panamera Turbo S wiegt nach DIN 2080 kg, ein Taycan Turbo S 2295 kg. Käme man dann zumindest auf das Panamera-Gewicht? Von der reinen Beschleunigung her ist der Taycan aber auch so schneller (9,6 s. bei 0-200) als der Panamera (11,2 s. bei 0-200). Und der Schwerpunkt ist auch tiefer. Die Grenzen setzen auf der Rennstrecke wohl die Reifen und die Dauerleistung.
j.
Hmm irgendwie echt seltsam…
Wie viele hier fahren denn wirklich einen Taycan - also selbst. Nicht „hab ich mal 3 Minuten probiert“?
Wir haben ja doch einige Autos zuhause, aber der Taycan ist der schnellste im täglichen Bereich.
Ein Sportwagen wird eben nicht über Sound definiert. Der definiert sich über Fahrwerk, Kurvengeschwindigkeiten, Scheitelpunktantritt, Schwerpunkt, Vorhersehbarkeit usw.
All das löst der Taycan mit Bravour. Ich gebe zu er braucht dazu Hilfsmittel wie das adaptive Fahrwerk und idealerweise das aktive Fahrwerk.
Und zur Basisversion (also RWD wenn man die so bezeichnen will) - die kann das am besten von allen. Die Vorderachse ist viel leichter, das Fahrwerk wesentlich leichter zu berechnen, die Rückmeldung über die Hinterachse gigantisch. Das verwischt etwas bei den 4WD. Leider wird der RWD im Startverhalten künstlich eingebremst was ihn die ersten 30-40 km/h träger macht. Ist aber in der Dynamik total egal, wer fährt schon ständig mit Launchcontrol los.
Und das mit der Haltbarkeit ist wohl eher nicht das Problem. Im normalen Straßenverkehr niemals - ich fahre viel zu grenzwertig im alpinen Bereich und auf dem Track hat es Porsche ja schon bewiesen.
Die Frage ist eher ob es das braucht. Macht das jemand mit seinem Cayenne GT oder Panamera Turbo? Sind doch für andere Zwecke gebaut.
Und trotzdem stimme wieder zu - den GTS zur Special Edition zu machen ist eher Marketing als sinnvoll. Da wäre ein gepimpter RWD mit anderer Gaskurve oder ein 4S mit weniger Gewicht wesentlich besser gewesen. Vermutlich aber auch viel mehr Aufwand als 2-3 Farbänderungen. ;)
Zitat:
@Eselvieh schrieb am 28. Mai 2022 um 22:39:07 Uhr:
Hmm irgendwie echt seltsam…
Wie viele hier fahren denn wirklich einen Taycan - also selbst. Nicht „hab ich mal 3 Minuten probiert“?
Wir haben ja doch einige Autos zuhause, aber der Taycan ist der schnellste im täglichen Bereich.
Ein Sportwagen wird eben nicht über Sound definiert. Der definiert sich über Fahrwerk, Kurvengeschwindigkeiten, Scheitelpunktantritt, Schwerpunkt, Vorhersehbarkeit usw.
All das löst der Taycan mit Bravour. Ich gebe zu er braucht dazu Hilfsmittel wie das adaptive Fahrwerk und idealerweise das aktive Fahrwerk.
Und zur Basisversion (also RWD wenn man die so bezeichnen will) - die kann das am besten von allen. Die Vorderachse ist viel leichter, das Fahrwerk wesentlich leichter zu berechnen, die Rückmeldung über die Hinterachse gigantisch. Das verwischt etwas bei den 4WD. Leider wird der RWD im Startverhalten künstlich eingebremst was ihn die ersten 30-40 km/h träger macht. Ist aber in der Dynamik total egal, wer fährt schon ständig mit Launchcontrol los.
Und das mit der Haltbarkeit ist wohl eher nicht das Problem. Im normalen Straßenverkehr niemals - ich fahre viel zu grenzwertig im alpinen Bereich und auf dem Track hat es Porsche ja schon bewiesen.
Die Frage ist eher ob es das braucht. Macht das jemand mit seinem Cayenne GT oder Panamera Turbo? Sind doch für andere Zwecke gebaut.
Und trotzdem stimme wieder zu - den GTS zur Special Edition zu machen ist eher Marketing als sinnvoll. Da wäre ein gepimpter RWD mit anderer Gaskurve oder ein 4S mit weniger Gewicht wesentlich besser gewesen. Vermutlich aber auch viel mehr Aufwand als 2-3 Farbänderungen. ;)
Und du redest am Thema vorbei hier geht's um eine sogenannte Hockenheim Edition die Rennstecken Tauglichkeit suggeriert drei, vier passable Runden trau ich dem Ding ja zu aber mehr nicht geschweige denn richtig schnell. Würde mich ja schon mal interessieren wie schnell der Schlußendlich ist und wie die Zeit nach 10 Runden aussieht das macht doch keinen Spaß mit der Karre bekommt man vermutlich am Limit doch keine saubere Runde hin zumindest ich nicht.
Gibt es eigentlich schon gemessene Zeiten in Hockenheim mit einem Taycan?
(Im Ausgangsposting hatte ich es ja mit dem Nürburgring verwechselt).
j.