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Tausch Bremszug Handbremse

VW Käfer 1303
Themenstarteram 15. Oktober 2023 um 11:59

Hallo,

Bei mir ist in meinem Käfer Cabrio (1303 Bj. 1976) ein Zug der Handbremse gerissen. Einen Ersatzzug habe ich bereits bestellt. Gibt es Tipps und Tricks auf was ich beim Austausch achten soll bzw. Wie ich das ganze angehen soll?

Grüße

Uli

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8 Antworten

Du musst dafür ja die Bremstrommeln runter nehmen.

Falls du das noch nicht gemacht hast: die Kronenmutter kann schon mal sehr fest sitzen, da brauchst ggf eine gute Verlängerung. Und fürs Anziehen einen längeren Drehmomentschlüssel für 350NM. Splinte erneuern, und eigentlich soll man auch die Kronenmutter dabei erneuern.

 

Du wirst sicherlich (solltest) beide Seiten machen.

 

Vor dem Einstellen der Handbremse erst mal die Bremse/Bremsbacken einstellen.

 

Die Handbremse so einstellen, dass sie bei der 3. Raste greift und bei der 4. fest packt.

Alles soweit ok :-)

Kronenmutter braucht man aber nicht erneuern, ist ja nicht selbstsichernd (deswegen der Splint) und ein Dehnelement ist/hat sie ja auch nicht.

Außer sie ist beschädigt, weil ein Hirni früher mal mit Meißel etc. zu Werke war...

Seil mit Staucherfett einsetzen. Auf jeden Falle beide Seiten , sonst steht der Waagebalken schief.

Bei der Gelegenheit Bremshebel an den Backen prüfen.

Die Kronenmutter lösen wenn Rad auf der Erde steht, die kann schon böse fest sein,damals gabs noch keine Schlagschrauber, nur den gr. Drehmoment . 3/4" bitte, mit 1/2" bist du nicht sicher. Aber das alles kaufen? 36er Muss, 3/4" T-Stück.... uU ist die Trommel auch schön angebacken.

Viel Spass

Mit dem großen Drehmomentschlüssel sollte man nicht die Kronenmutter lösen, das mag der gar nicht...

Ich hatte praktischerweise einen alten Zaunpfosten (Rohr) herumliegen, der war super, einfach über die Ratsche gesteckt und einen super Hebel gehabt.

 

Die Kronenmutter zu tauschen, hatte ich imho auch hier (oder in einem anderen Forum gelernt), muss noch mal schauen wo das war und warum (da ging es natürlich nicht um selbstsichernd, sondern eher darum, dass die auch mal brechen könnte....)

 

Apropos 350NM: falls dann das Loch für den Splint nicht da ist, musst du weiter drehen,? nicht lösen, d.h. ggf ist das Drehmoment noch einiges höher.

Zitat:

@elch1964 schrieb am 15. Oktober 2023 um 18:06:16 Uhr:

…einen alten Zaunpfosten (Rohr) herumliegen, der war super, einfach über die Ratsche gesteckt und einen super Hebel gehabt.

Die Kronenmutter zu tauschen, hatte ich imho auch hier (oder in einem anderen Forum gelernt), muss noch mal schauen wo das war und warum (da ging es natürlich nicht um selbstsichernd, sondern eher darum, dass die auch mal brechen könnte....)

Die Ratsche mag das auch nicht. Da nimmt man das T-Stück.

Im vorgenannten Reparaturleitfaden wird lediglich erwähnt, daß der Splint erneuert wird, die Mutter darf wiederverwendet werden.

Nun denn, viel Erfolg, und - Bremsen sind Sicherheitsteile. Also Arbeit für Fach- und Sachkundige.

Erinnernt mich an meinen ersten diesbezüglichen Versuch, Ende der 80er. :D

Hatte einzig einen gekröpften 36er. :rolleyes:

Not macht erfinderisch. :D

Schlüssel angesetzt, Wagenheber unters andere Ende und Karre dran aufgehoben. Ein paar "Motovationsklopfer" mit dem Fäustel, allmählich senkte sich das Auto und öffnete sich die Mutter. Zusammenbau in umgekehrter Reihenfolge.

Dies ist ausdrücklich keine Empfehlung, obwohl es wunderbar funktionierte... :D :D :D

am 16. Oktober 2023 um 8:48

Ein alter, aber nach wie vor aktueller Beitrag über die Kronenmutter:

https://www.motor-talk.de/.../...mutter-ab-und-drauf-t1127331.html?...

Nach dem Anziehen mit 350 Nm max. einen halben Zacken weiter festziehen, bis der neue Splint in ein Loch gesteckt werden kann. Der Achsstummel besitzt zwei über Kreuz gebohrte Löcher, die abwechselnd sichtbar werden.

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