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T8 - charge Erfahrung, PlugSurfing - Abzocke

Volvo XC90 2 (L)
Themenstarteram 18. März 2017 um 8:20

Liebe T8ler - ich weiß nicht ob sich Eure Erfahrung mit meiner deckt. Ich habe nun ein paar mal versucht als ich unterwegs war mein Fahrzeug zu laden, aber leider habe ich eher negative Erfahrung gemacht.

1. Es gibt viel zu wenig Ladesäulen, man mus regelrecht danach suchen. Wenn man eine findet sind sie oftmals schon belegt.

2. Stecker - was ein wirr warr. Ich habe dann schon Säulen auf dem Navi gefunden, als ich dort war gab es nur einen Tesla Stecker, oder einen 220v, 380v, etc.... aber keinen Typ2. Also - man muss zumindest neben einem Typ2 auch einen 220v mit im Kofferraum haben, dann steigert sich die Chance laden zu können.

3. Abzocke - ich habe neulich in Böblingen nahe der Autobahn geladen. Habe dazu PlugSurfing genutzt, da meine NewMotion Karte nicht funktioniert hat. Also - angestöpselt und essen gegangen. Geladen wurden 7.9kWh in 2,7403Stunden. Rechnung über - sage und Schreibe 17,28 EUR. Ich hatte leider übersehen, dass diese Station per Zeit und kwH abrechnet. Aufgestellt von der EnBW. Ganz klare Abzocke und nicht zum Ziel eine Infrastruktur aufbauen zu wollen, sondern um sich zu bereichern dort aufgestellt.

4. Laden per Charge oder Hold Funktion um im Stadtbereich elektrish sein zu können. Macht überhaupt keinen Sinn, da der Spritverbrauch massiv nach oben geht.

Conclusion & Lessons learned - Kabel schleppe ich nicht mehr spazieren. Fahre mit Benzin und verpeste die Umwelt. Zu Hause wird geladen und die täglichen Stadtfahrten so weit wie möglich elektrisch abgehandelt. Und falls man ausser Haus doch mal laden muss, zuvor schlau machen wie die Säule abrechnet!

Generell muss man ja sagen, dass man die Elektro Sache aus Ideologie der Umwelt zu liebe macht. Aus Kostengründen macht das keinen Sinn, da der Strom auch nicht viel günstiger als Benzin ist (klar - war mir vor dem T8 Kauf klar). Ob ich jetzt 100km mit 8 Eur Strom oder mit 11 Eur Benzin fahre ist kleinkram und bei monatlichen Kosten von 1400 Eur für ein solches Fahrzeug zu vernachlässigen.

Bleibt die Frage - würde ich wieder einen T8 ordern: Ganz klares "ja". Das Auto ist ein Traum, hat reichlich Kraft und ist sehr ruhig, super entspannend. Ferner fahre ich in dem Nahbereich rein elektrisch und habe das Gefühl die Stadt "weniger" zu verpesten.

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 18. März 2017 um 8:20

Liebe T8ler - ich weiß nicht ob sich Eure Erfahrung mit meiner deckt. Ich habe nun ein paar mal versucht als ich unterwegs war mein Fahrzeug zu laden, aber leider habe ich eher negative Erfahrung gemacht.

1. Es gibt viel zu wenig Ladesäulen, man mus regelrecht danach suchen. Wenn man eine findet sind sie oftmals schon belegt.

2. Stecker - was ein wirr warr. Ich habe dann schon Säulen auf dem Navi gefunden, als ich dort war gab es nur einen Tesla Stecker, oder einen 220v, 380v, etc.... aber keinen Typ2. Also - man muss zumindest neben einem Typ2 auch einen 220v mit im Kofferraum haben, dann steigert sich die Chance laden zu können.

3. Abzocke - ich habe neulich in Böblingen nahe der Autobahn geladen. Habe dazu PlugSurfing genutzt, da meine NewMotion Karte nicht funktioniert hat. Also - angestöpselt und essen gegangen. Geladen wurden 7.9kWh in 2,7403Stunden. Rechnung über - sage und Schreibe 17,28 EUR. Ich hatte leider übersehen, dass diese Station per Zeit und kwH abrechnet. Aufgestellt von der EnBW. Ganz klare Abzocke und nicht zum Ziel eine Infrastruktur aufbauen zu wollen, sondern um sich zu bereichern dort aufgestellt.

4. Laden per Charge oder Hold Funktion um im Stadtbereich elektrish sein zu können. Macht überhaupt keinen Sinn, da der Spritverbrauch massiv nach oben geht.

Conclusion & Lessons learned - Kabel schleppe ich nicht mehr spazieren. Fahre mit Benzin und verpeste die Umwelt. Zu Hause wird geladen und die täglichen Stadtfahrten so weit wie möglich elektrisch abgehandelt. Und falls man ausser Haus doch mal laden muss, zuvor schlau machen wie die Säule abrechnet!

Generell muss man ja sagen, dass man die Elektro Sache aus Ideologie der Umwelt zu liebe macht. Aus Kostengründen macht das keinen Sinn, da der Strom auch nicht viel günstiger als Benzin ist (klar - war mir vor dem T8 Kauf klar). Ob ich jetzt 100km mit 8 Eur Strom oder mit 11 Eur Benzin fahre ist kleinkram und bei monatlichen Kosten von 1400 Eur für ein solches Fahrzeug zu vernachlässigen.

Bleibt die Frage - würde ich wieder einen T8 ordern: Ganz klares "ja". Das Auto ist ein Traum, hat reichlich Kraft und ist sehr ruhig, super entspannend. Ferner fahre ich in dem Nahbereich rein elektrisch und habe das Gefühl die Stadt "weniger" zu verpesten.

 

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Ging mir auch so, dann bin ich von der RC36 auf eine Varadero umgestiegen und die Tankstopps nervten, da keinerlei Hintern Aua mehr vorhanden.

Im Fernsehen kam kürzlich ein ganz spannender Bericht über Brennstoffzellen-Fahrzeugforscher. Die tanken ihre Mirais an der eigenen komplett autarken Wasserstofftankstelle. Der Prof meinte -natürlich ist ja sein Forschungsgebiet- das die B-Zelle der einzige Weg zur Massen-E-Mobilisierung wäre, da dabei eben die Energiespeicherung kein großes Problem wäre und vor allem die Speicherung/Erzeugung immer an der Tankstelle lokal erfolgen könnte. Die hatten auch die Dieseleinsparung allein durch den Wegfall der Tankwagenfahrten zu Sprittankstellen ausgerechnet, ich habe die Zahl nicht mehr im Kopf es war aber sher sehr viel.

Ich möchte zu dem Thema Abzocke ergänzen, dass es eine Plugsurfing App gibt, die Ladestationen anzeigt. Mein Beispiel zeigt in der Stadt Nortorf 2 Ladsäulen mit einem Preis von 0,36 € / KWh. Dabei muss man wissen das diese 2 Säulen von den Stadtwerken installiert wurden und zwar von The New Motion zu Preis von 0,25 € / KWh. Nach Rücksprache mit den Stadtwerken war diese Preisabweichung nicht bekannt.

Ich halte es für sehr wichtig den Preisvergleich von Verschiedenen Anbietern genau zu studieren.Fahrer von e-Autos werden sonst abgelockt!

Der T8 ist ein Traum, hat aber nichts mit Sparsamkeit zu tun. Meines Wissens nach, war dies aber auch nicht der Anspruch. Die Batterie hat einfach eine zu geringe Kapazität. Eine echte Schnellladung zudem nicht möglich. Ein reines EV, z.B. Hyundai IONIQ kann mit 100 kw schnellgeladen werden. In der Realität bedeutet das bei den den CCS Schnellladern (50 kw) an allen T&R Betrieben an der Autobahn 14 kw in ca 20 Minuten geladen sind. Und das kostenlos. (noch) Das sind 100-140 km Reichweite.

Dazu noch das spezielle Problem in Baden-Württemberg: Da die EnBw ein Quasimonopol hat und Plugsurfing und Newmotion auch noch Geld verdienen müssen, ist das laden speziell im Ländle uninteressant. Da muss man eine Wallbox zuhause haben. Alles Dinge, über die man sich im Vorfeld aber selbst auch Gedanken machen muss. Auf der anderen Seite: Das Auto ist so teuer, da kommts auf das bißchen Sprit beim nachladen der Batterie auch nicht an. Es ist kein Ökomobil.

Zum Thema Wallbox: Ich wohne auf dem Land in der Pampa von Soest. Ein Dorf mit 350 Einwohnern. Ohne besondere Infrastruktur. Trotzdem habe ich 2 mal 22kw Wallboxen am Haus. Irgendwas stimmt da bei Euch nicht, wenn das nicht gehen sollte.

Zitat:

@tom76de schrieb am 18. März 2017 um 21:12:20 Uhr:

Für meine Verhältnisse ist das schon fast ein Luxusproblem, immerhin könnt ihr zu Hause laden.

Wir bauen gerade ein Haus (mehrere Wohnungen) in einer sehr "grünen" Stadt und mussten lernen, dass die mal geplante Ladeinfrastruktur (<10 Schnelllade-Stationen mit 11 oder 22kW, also nicht einmal exotisch) schon daran scheitert, dass im vor wenigen Jahren ausgewiesenen Baugebiet nicht die notwendige Basisinfrastruktur der Stadt vorgesehen ist. Beziehungsweise hat man uns angeboten, ein weiteres Trafo-Häusschen zu errichten, auf unsere Kosten, um mehrere Hausanschlüsse (alleine schon immens teuer) legen zu lassen.

Uns bleiben realistisch im Schnitt um die 3kW pro Fahrzeug, mit viel Glück vielleicht auch 10kW - je nachdem, wie viele Autos parallel laden. Das reicht über Nacht noch für einen Plug-In-Hybriden, aber einen komplett entladenen Opel Ampera-e oder gar Tesla bekommt im schlimmsten Fall nicht mal halbvoll.

Leider scheint mir reiner Elektroantrieb ohne weiteres vor allem auf dem Land mit Einfamilienhaus machbar, in den Städten scheitert es an so vielen Dingen, auch wenn man mit viel Idealismus und gutem Willen an die Sache rangeht.

Die Aussage wundert doch sehr und hat mit der Realität nichts zu tun, so hat doch jede Wärmepumpe, Sauna, E-Herd oder gar Durchlauferhitzer 10-24 kw.

Für solche Fälle wird ggf. ein Gleichzeitigkeitsfaktor berücksichtigt oder eben ein Lastabwurf eingebaut.

Z.B., dass zu einer Wohnung nicht gleichzeitig gebacken, gesaunt und das Auto geladen werden kann.

Das ist über 24 h verteilt nie der Fall, also wo ist das Problem???

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