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T4 Camper von 1998 für 10.500 – zu viel? Worauf achten beim Probefahren?

VW T4
Themenstarteram 18. Februar 2022 um 22:14

Ich habe einen T4 Camper an der Angel. 2.4 Liter 5 Zylinder, Erstzulassung 1998, 250.000 km, ausgebaut mit Zweitbatterie, Solar, und Camping-Auszügen im Kofferraum.

TÜV wurde gerade gemacht. Letztes Jahr erneuert: Bremsen hinten und vorne,

Drahtgelenke neu, Kompletter Unterboden und Hohlräume mit Hightempwachs (Innotec).

Ein Haken: Die Kraftstoff Anzeige funktioniert nicht. Ist das teuer reparieren zu lassen?

Am Sonntag kann ich ihn Probefahren. Worauf sollte ich achten?

Falls keine Mängel ins Auge stechen, ist der Preis gerechtfertigt?

Es handelt sich um einen Privatverkauf in Österreich.

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4 Antworten
am 19. Februar 2022 um 0:20

Also die Kraftstoffanzeige soll doch bitte der Verkäufer noch reparieren (lassen)!

Na ja, gerechtfertigt ist im Moment kein Preis. Weder T4 noch T5 oder T6. Die Preise sind im Moment durch die Decke gegangen. Aber das Angebot ist schlechter als die Nachfrage. Dadurch sind die Preise für verkäufer mit Geduld definitiv gut. Ich denke man muss das für sich entscheiden.

Mit nem 2,4er Saugdiesel durch die Berge von Österreich und das für das Geld ?

Das würde ich mir nochmal gut überlegen ob ich mir das antun würde.

Der 2,4er ist eher was fürs flache Land und selbst da nicht schön zu fahren.

Preislich sehe ich das so wie Senti.

Ob man sich den 2.4er Sauger antun möchte, steht auf einem anderen Blatt. Ich bin Nostalgiker und liebe es, mit einer Ente einen Berg nur gerade so hochzukommen. Kurz vorm aussteigen und schieben.. :D ist wohl sehr extrem, aber Geschmäcker sind verschieden. Man kommt mit den T4s schon durch die Berge, nur eben mit Geduld. Ein Flitzer wird das sicher nicht.

Wenn das mit der Hohlraumversiegelung und dem Unterboden gut und rechtzeitig gemacht wurde, spart man sich sicherlich einiges an Blecharbeiten, denn der Rost nimmt nach über 20 Jahren oft richtig Fahrt auf - Stichwort Wellbodenschweißungen an die Querträger, Schweller(enden), gerne auch im Radhaus vorne die diagonalen Aussteifungen vorne zum Stoßfänger.

Eine große Schwachstelle sind die Radläufe vorne, wenn durch die Wasserabläufe vor der Frontscheibe der feuchte Schmodder hinter den Kotflügel gespült wird und sich dort sammelt. Dann gammeln die Kotflügel den gesamten Radlauf entlang durch, das sieht man von außen.

Beim Motor wurde ich hauptsächlich auf die Geräuschkulisse achten, auch mal mit offener Motorhaube. Und natürlich auf die Wartungsarbeiten: Ölwechsel (mit Filter), Nockenwellenantrieb, Riemenwechsel. Wenn da was komisch ist, wäre ich vorsichtig. Vor der Probefahrt (wenn motor kalt!) auf jeden Fall mal mit geöffnetem Wasserbehälter anlassen - darf nicht sprudeln. Auch mal am öleinfüllstutzen bei warmen Motor gucken - Deckel losdrehen. Der Druck sollte einem den Deckel nicht um die Ohren schießen, ein bisschen Luftstrom ist normal bei der laufleistung.

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