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System zur Vermeidung von Stauunfällen im SternTV Test durchgefallen

Themenstarteram 15. November 2005 um 15:06

Bei einem Show-Crashtest mit der neuen Mercedes S-Klasse für "Stern TV" konnten die Sicherheits-Systeme einen Aufprall auf einen simulierten Stau nicht verhindern. Verantwortlich dafür waren jedoch die speziellen Bedingungen in der Crash-Anlage, während "Stern TV" in einer Presseerklärung von einem Sicherheitsproblem à la A-Klasse-Elchtest spricht.

Kompletter Artikel @ ams.de

Gruß

proXimaus

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331 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von greenhawk

Lese auch schon seit Jahren regelmäßig AB und werde jetzt mal andere Zeitschriften testen!

LOL

nur, weil autobild in dem test net als absolut ueberhauptnicht verantwortlicher stellung genommen hat? bisschen kleinkarriert und laecherlich dein vorhaben

Moin,

Genau ... das ist der zentrale Punkt ... der AB Redakteur hat im Interview OFFENKUNDIG gelogen. Es gab vor dem Crash KEIN Signal (auch die Rote Lampe leuchtete nicht). DAS ist das verwerfliche. Er hätte sagen können : Bei den letzten 2 Versuchen hat die Lampe geblinkt ... jetzt nicht ... Shit happens ... eine Erklärung warum dem so ist ... und ALLE wären Glücklich gewesen, zusätzlich hätte dieser Test die GRENZEN des Systems und die Verantwortung des Fahrers unterstrichen.

Das verwerfliche ist in der Tat ... die URSPRÜNGLICHE Lüge, nicht das versagen des Systems unter ungewöhnlichen Bedingungen. Ein technisches Gerät kann IMMER versagen, wenn die Betriebsbedingungen ungünstig sind. Das ist normal, damit muss man leben.

Und Ippi ... Für die S-Klasse gilt die gleiche Physik wie für ein Flugzeug, wie für eine Radarpistole, wie für einen Flugplatz, wie für dich und mich. Das System KANN daher nicht mit einer 100%igen Sicherheit arbeiten. Die Gründe wurden erläutert.

Ein Radarsystem sendet nunmal Radarwellen aus. Diese werden reflektiert und der Detektor empfängt die Wellen wieder. Aus dem was er empfängt rechnet er aus, da ist etwas. Jetzt stell dir vor, der Detektor empfängt von Links, rechts, oben und unten jeweils 10% Störstrahlung ... das heißt, er hat einen Hintergrund von 40%. Jetzt empfängt er ein Messsignal von einem Objekt ... das 35% Intensität hat. Das Messsignal GEHT im Hintergrund unter. Der Detektor und die auswertende Elektronik sind BLIND. Das läßt sich nicht vermeiden, auch Flugzeuge sind z.B. in starken Unwettern zeitweise Blind, wenn durch schnelle Luftumwälzungen und Turbulenzen die Radarstrahlen wegen unterschiedlicher Luftdichte sonstwohin reflektiert werden.

Trotzdem ist dieses System aus der Flugsicherheit quasi nicht mehr wegzudenken, weil es eben unter ALLEN anderen Bedingungen sehr gut arbeitet. Fakt ist nur ... der NUTZER ... also der Kunde ... muss das auch wissen. Kachelt der mit 250 durch die Gegend ... und sein System ist blind ... er hat Nebel, und er vertraut auf sein Radar ... kann er sehr böse überrascht werden. Das System müßte also meiner Meinung nach AUFFORDERN die Geschwindigkeit zu reduzieren (oder zumindest warnen), wenn der Hintergrund zu groß wird. Das wäre ein Punkt, den ich einbauen täte.

Viel interessanter finde Ich es ja ... was passiert wenn sich zwei S-Klassen mit eingeschaltetem Radar ENTGEGEN kommen ?! Hält das eine Fahrzeug, die Radarstrahlen des anderen Fahrzeuges, für die reflektierten eigenen Strahlen ?! *grinsel*

Und keine Angst ... das System wird in einer normalen Nutzung vielleicht einmal im Jahr "blind" sein. Und dann müssen die restlichen Umstände auch noch so schlecht sein, das es wirklich zu einem Unfall kommt.

Zitat:

Original geschrieben von Mistress

LOL

nur, weil autobild in dem test net als absolut ueberhauptnicht verantwortlicher stellung genommen hat? bisschen kleinkarriert und laecherlich dein vorhaben

Was ist denn bitte daran kleinkarriert, wenn man nach einem solchen Skandal die Autozeitschrift wechseln will. Ich will AutoBild damit ja nicht schaden (kann ich ja gar nicht), sondern will für mich nach (besseren) Alternativen Ausschau halten. Was soll ich denn nach deiner Meinung machen?

Und warum ist AutoBild überhaupt nicht verantwortlich? Hast du die Sendung verfolgt? Es ist auf der einen Seite ein Skandal von Mercedes und auf der anderen Seite von AutoBild die im Sinne von Mercedes bewusst versucht hat zu vertuschen und zu beschönigen! Dass es die AB noch nicht einmal für nötig befunden hat, Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen, ist ein weitere Beleg für den Skandal. Und der Titel der kommenden Ausgabe ist die Sahne auf der Kirsche, wie man hier sagt!

Hallo

Sehr überrascht hat mich die Reaktion der auto motor und sport auf ihrer Internetseite. Schon einen Tag vor Ausstrahlung der Sendung, nämlich am 15.11., haben diese völlig unkritisch und ohne weitere Überprüfung die von Mercedes gegebene Bergründung für die Fehlfunktion übernommen.

Überschrift auf der Startseite: "S- Klasse- Crash: Viel Rauch.." ("Viel Rauch um nichts" soll hier wohl die gewünschte Assoziation sein.)

Überschrift des Artikels: "S- Klasse- Crash: Falsche Voraussetzungen"

Von einer neutralen und kompetenten Fachzeitschrift hätte ich mir z.B. eine Wiederholung des Tests in einer nicht aus Stahl gefertigten Nebelhalle gewünscht, aber sicherlich nicht die völlig unkritische Übernahme der Mercedesargumentation.

Den Eindruck, dass nicht nur AUTO BILD ein besonderes Verhältnis zu Mercedes unterhält, entkräftet man auf diese Weise jedenfalls nicht.

mit freundlichen Grüßen

Zitat:

Original geschrieben von greenhawk

Was ist denn bitte daran kleinkarriert, wenn man nach einem solchen Skandal die Autozeitschrift wechseln will. Ich will AutoBild damit ja nicht schaden (kann ich ja gar nicht), sondern will für mich nach (besseren) Alternativen Ausschau halten. Was soll ich denn nach deiner Meinung machen?

Und warum ist AutoBild überhaupt nicht verantwortlich? Hast du die Sendung verfolgt? Es ist auf der einen Seite ein Skandal von Mercedes und auf der anderen Seite von AutoBild die im Sinne von Mercedes bewusst versucht hat zu vertuschen und zu beschönigen! Dass es die AB noch nicht einmal für nötig befunden hat, Stellung zu den Vorwürfen zu beziehen, ist ein weitere Beleg für den Skandal. Und der Titel der kommenden Ausgabe ist die Sahne auf der Kirsche, wie man hier sagt!

Naja, ich würde wegen diesem Vorfall nicht die Zeitschrift wechseln da er ja keinen Einfluss auf die Sonstigen Reportagen und Tests der Zeitschrift hat.

Was Autobild da "verheimlicht" hat ist ja nur auf DC's Mist gewachsen, der Redakteur wird schon ne gehörige Provision erhalten haben.

am 17. November 2005 um 13:25

Zitat:

Original geschrieben von JB1

...Von einer neutralen und kompetenten Fachzeitschrift hätte ich mir z.B. eine Wiederholung des Tests in einer nicht aus Stahl gefertigten Nebelhalle gewünscht, aber sicherlich nicht die völlig unkritische Übernahme der Mercedesargumentation.

Den Eindruck, dass nicht nur AUTO BILD ein besonderes Verhältnis zu Mercedes unterhält, entkräftet man auf diese Weise jedenfalls nicht.

Genau das dachte ich mir auch gerade. Ist der Specht vielleicht Doppel-Redakteur ? ;)

Ich möchte mal die Aufmerksamkeit auf den Thread von Boepco lenken, der sich auch die Frage stellt, warum die Bremsen beim ersten mal versagt haben wenn der Redakteur doch eh wie immer nach dem Brett gebremst hat?

Hatte der Wagen eventuell neben den Distronic Problemen auch noch Bremsprobleme?

*lol* also der Beitrag hat auch hier in meiner Firma für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt.

Als Ingenieur in der Automobilelektronik muss ich dazu folgendes loswerden:

1.) Wer neue Wege gehen will geht immer ein gewisses Risiko ein. Auf der einen Seite geht es darum ein innovatives System zu entwickeln, serienreif zu machen und auch als erstes auf den Markt zu bringen. Wer bestehende Ideen aufgreift und dann mit erheblicher Verzögerung verbaut kann nur lachen, wenn diese "armen Schweine" das als erstes auf den Markt bringen und damit zu kämpfen haben.

2.) In diesem Fall sollte das System allerdings auch so funktionieren, dass es in >95% der Fälle funktioniert wie es angepriesen wurde. Im Interview wurde ja gesagt, dass es in der Halle bei bestimmt 4 von 10 Fällen funktioniert hat!!! *lol* deswegen haben die sich überlegt: "legen wir doch ein Brett hin und machen einen Film" ... wie bitte? Dann muss ich um glaubhaft zu bleiben die Lokalitäten wechseln, aufs Prüfgelände fahren und das dort demonstrieren. Also sind auch die Erklärungsversuche leider sehr dürftig.

3.) Der Reporter incl. seinem Schundblatt sind meiner Meinung nach die größten Verbrecher. DC hat während des gesamten beitrages wenigstens nicht gelogen. Sie haben gesagt: Das müsste im Idealfall so funktionieren, etc. Der AB - Typ hat aber ganz bewusst GELOGEN. Das wundert mich nicht, zumal alles was Bild heisst für mich noch nie Glaubhaft war. Allerdings wäre das damit auch bewiesen.

Fazit: Sehr traurig für Daimler - ich denke, dass das System sehr gut ist. Aber die Planung für dieses große "Event" war sicherlich mal wieder eine Idee gewisser Leute, die keinen Plan von Technik haben. Traurig für die guten Ingenieure, deren sicherlich gute Arbeit durch so etwas kaputtgemacht wird. Es werden immer schnellere Prozesse verlangt, damit das Management glücklich ist, anstatt einfach gute Autos zu bauen.

Frechheit von Autobild. Ich unterstelle mal den anderen Fachzeitschriften, dass sie doch eine neutralere Einstellung gegenüber den Automobilherstellern haben.

P.S. @Tempomat: Was soll bitteschön so interessant an FlexRay sein? Das Problem liegt wohl kaum an der Fahrzeugvernetzung... ich versteh den Zusammenhang hier wirklich nicht.

Moin,

Ne... Ich denke nicht. Der hat nur das Brett nicht bemerkt, weil er unaufmerksam war. Diesen Eindruck machte er auch vor dem Test ...

MFG Kester

...wahrscheinlich haben die den Wagen vor dem Test noch ewig in der Halle stehen lassen, so dass sich von dem Nebel Kondenswasser auf den Bremsscheiben abgesetzt hat, was dazu geführt hat, dass der knapp kalkulierte Bremsweg ab dem Brett doch nicht mehr ausgereicht hat....

:D :D :D :D :D

Ich glaube der Presse sowieso gar nichts mehr.

Bei der Anzahl von Zeitschriften und privaten Fernsehsendern und der dementsprechenden Anzahl von Journalisten die dringend mal eine Titelstory brauchen, werden mir derzeit zu viele Beiträge inziniert.

Teilweise schlagt doch auch Ihr die Hände über dem Kopf zusammen, wenn aus einem Bereich berichtet wird in dem Ihr euch sehr gut auskennt. Dann denkt Ihr doch "Wo haben die den die Typen her".

Ich z.B. bin seit 15 jahren im Autoverkauf und habe noch nie einen Fall erlebt, wie er in "Die Autohändler" gezeigt wird.

Als alter Autoschrauber kenne ich auch keinen vergleichbaren Autritt eines "Autoschraubers".

Von der S-Klasse ist mir nur bekannt, dass es bei der Einladung zu dem Test um die allgemeine Sicherheit der neuen S-Klasse ging. Aber da war ja bei unzähligen Punken im NCAP (oder wie der auch heißt) Crashtest nicht besonderes zu berichten.

Aber: Irgendwas muss ja passieren! Sonst ist langweilig!

Was das angeht sollten wir doch wie unser Umweltminister lieber Fahrzeuge aus dem Ausland loben und zum Kauf von nicht deutschen Fahrzeugen anraten.

MfG

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