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Suche Rote Kennzeichen

Themenstarteram 7. März 2004 um 20:58

Hallo,

ich beabsichtige, einzelne gebrauchte Pkw`s in Süddeutschland einzukaufen und nach Norddeutschland zu überführen. Die Überführungen sollen auf eigener Achse erfolgen.

Mögliche Kennzeichen:

1. Ausfuhr-Kennzeichen ist laut Zulassungsstelle für mein Vorhaben viel zu teuer.

2. Kurzzeit-Kennzeichen kosten ca. Euro 40,- für die Versicherungsdoppelkarte plus Euro 30,- für die Schilder. Außerdem habe ich erfahren, dass der Pkw dann aber auch bei der Versicherung angemeldet werden muss! Da die Pkw`s exportiert werden, kommen Kurzzeit-Kennzeichen nicht in Frage.

3. Für Saison-Kennzeichen kenne ich die Kosten nicht? Die Mindestdauer beträgt 2 Monate. Was passiert, wenn ich das Kfz bereits nach einer Woche exportiert habe? Kann ich auch gleichzeitig mehrere Saison-Kennzeichen erhalten?

4. Für Rote Kenneichen kenne ich die Kosten nicht ? In der Startphase möchte ich noch kein Gewerbe anmelden, um zunächst festzustellen, ob mein Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden kann. Eine Gewerbeanmeldung wird allerdings für Rote Kenneichen vorausgesetzt.

Es gibt viele Autohäuser, die ihren Kunden Überführungskennzeichen anbieten. Die gesuchten Pkw`s finde ich i.d.R. aber nicht bei diesen Händlern.

Vor längerer Zeit habe ich eine Anzeige entdeckt, die den Verleih von Überführungskennzeichen anbietet, ohne Pkw-Kauf. Preis pro Tag Euro 20,-. Da kommen dann schnell Euro 100,- pro Kfz nur für die Kennzeichen zusammen.

Gibt es kostengünstigere oder alternative Formen?

Für sämtliche Infos bedanke ich mich im voraus.

MfG

Car-Connections

Beste Antwort im Thema

Also Kurzkennzeichen sind nur für 4 Tage kosten bei uns 10 euro gebühren + 10 euro für die schilder, wenn du das Fahrzeug darauf hin nicht bei der Versicherung anmeldest kostet das dann nochmal 75 euro bei meiner. Saisonkennzeichen sind nur für ein Auto das du von einem gewissen Zeitraum betreiben möchtest, zb. von 4-10 oder 11-3. Die kosten belaufen sich hier für das Auto abzüglich der ungebnutzten Monate. Du kannst soviele Saisonkennzeichen haben wie du willst. Musst dann aber auch soviele Fahrzeuge anmelden. Für Rote Kennzeichen brauchste ein Gewerbe, für die Kennzeichen musst du dann Fahrtenbücher ausfüllen. Für dein Vorhaben würde ich einen Anhänger als sinnvollsten ansehen. Wenn Du dann noch nen E320 Rapsölkocher hast passt das auch.

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am 10. Juni 2017 um 7:40

Zitat:

@R1103 schrieb am 9. Juni 2017 um 02:09:44 Uhr:

krig man kurzkennzeichen wenn auto kein tüv hatt

Nä krig man nichtt

Zitat:

@Unkrautvernichter schrieb am 10. Juni 2017 um 07:40:38 Uhr:

Zitat:

@R1103 schrieb am 9. Juni 2017 um 02:09:44 Uhr:

krig man kurzkennzeichen wenn auto kein tüv hatt

Nä krig man nichtt

Klar bekommt man die ohne TÜV.

am 10. Juni 2017 um 14:39

Und wieso musste ich letztens eine gültige HU vorzeigen?

Zitat:

@Unkrautvernichter schrieb am 10. Juni 2017 um 14:39:55 Uhr:

Und wieso musste ich letztens eine gültige HU vorzeigen?

Weil die die Behörde sehen will. Aber wenn man keine hu hat darf man mit den kzk zum TÜV fahren , und nicht wohin man will..

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 9. Juni 2017 um 18:30:46 Uhr:

Diese Fahrt am besten mit der örtlichen Polizeiwache abstimmen. Nicht dass die keinen Spass verstehen und einfach austicken.

Du hast möglicherweise übersehen, dass der User @R1103 anfragte, ob er die besagte Fahrt mit Kurzzeitkennzeichen durchführen könne bzw. dafür welche zugeteilt bekäme, auch wenn das fragliche Fahrzeug keine gültige HU hat.

Insofern gibt es da nichts mit der örtlichen Polizeiwache abzustimmen:

Für ein nicht zugelassenes Fahrzeug ohne gültige HU ein KZK zu erlangen um damit die 2 km entfernte Prüfstelle zur HU-Durchführung anzufahren ist genau der vom Gesetzgeber so vorgesehene Weg.

Zitat:

@schrotti_999 schrieb am 9. Juni 2017 um 20:21:55 Uhr:

Wenn ich für das Fahrzeug eine zugehöriges Kennzeichen (vom Vorbesitzer) habe, kann ich mit der EVB auch ohne vorherige Zulassung zum TÜV, in die Werkstatt (um Tüv relevante Reparaturen ausführen zu lassen) und zur Zulassungsstelle fahren.

Das "zugehörig" ist der springende Punkt.

Das Kennzeichen (also die Buchstaben-Zahlen-Kombination) muss für dieses konkrete Fahrzeug (und ich meine sogar: für den konkreten Halter) zugeteilt sein. Einfach die noch vorhandenen Schilder (also die beiden Stücke Blech) wieder ans Fahrzeug schrauben reicht da _nicht_ aus!

Da die Vorabzuteilung örtlich unterschiedlich gehandhabt wird, geht m.E. kein Weg an einer Abklärung mit der zuständigen Zulassungsstelle vorbei. Die einen sagen "wenn das Kennzeichen online reserviert ist, zählt das als vorab zugeteilt", die nächsten schreiben über die Vorab-Zuteilung einen eigenen Nachweis mit Kennzeichen, Fahrzeug, Halter und vor allem Dienstsiegel drunter (das halte ich für den richtigen Weg), und wieder andere machen überhaupt keine Vorab-Zuteilung.

Ob und inwiefern eine fahrzeug- oder halterbezogene Reservierung des Kennzeichens nach der Abmeldung auch als Vorab-Zuteilung im Sinne des §10 (4) FZV örtlich betrachtet wird und ob vor allem eine solche im Einzelfall überhaupt vorliegt muss also dringend vor Fahrtantritt geklärt werden. Sonst steht schnell eine Straftat (Kennzeichenmissbrauch) im Raum.

Aus diesem Grund halte ich den letzten Absatz auf der verlinkten TÜV-Seite für zumindestens sehr unglücklich vereinfacht dargestellt!

Es spruch davon, noch zwei andere Autos zu haben und nur zum TöffTöff zu wollen. ;)

Zitat:

@hk_do schrieb am 10. Juni 2017 um 16:43:05 Uhr:

Zitat:

@schrotti_999 schrieb am 9. Juni 2017 um 20:21:55 Uhr:

Wenn ich für das Fahrzeug eine zugehöriges Kennzeichen (vom Vorbesitzer) habe, kann ich mit der EVB auch ohne vorherige Zulassung zum TÜV, in die Werkstatt (um Tüv relevante Reparaturen ausführen zu lassen) und zur Zulassungsstelle fahren.

Das "zugehörig" ist der springende Punkt.

Genau deshalb steht es ja auch da.

Zitat:

Das Kennzeichen (also die Buchstaben-Zahlen-Kombination) muss für dieses konkrete Fahrzeug (und ich meine sogar: für den konkreten Halter) zugeteilt sein. Einfach die noch vorhandenen Schilder (also die beiden Stücke Blech) wieder ans Fahrzeug schrauben reicht da _nicht_ aus!

Kennzeichen sind immer dem Fahrzeug zugeordnet, nicht dem Halter, Versicherer oder was auch immer.

Ich ging auch davon aus, daß das Auto in der jüngeren Vergangenheit abgemeldet wurde. Wie lange danach man mit diesen Schildern nach einer Abmeldung noch zum TÜV und oder Anmeldung fahren darf, sagt einem die zuständige Zulassungsstelle.

Früher wurde ein Fahrzeug quasi mit der Nummer verheiratet und ein Wechsel war nur bei einem Wechsel des Zulassungsbezirkes und wenigen anderen Ausnahmen möglich. Inzwischen ist das völlig anders geregelt.

Eine Onlinereservierung dauert bei uns wenige Minuten und wird von der Zulassungsstelle gerne gesehen. Schließlich geht man ihnen dann nicht mit irgendwelchen nervigen Nummernwünschen auf den Zeiger. :p

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 10. Juni 2017 um 18:01:46 Uhr:

Es spruch davon, noch zwei andere Autos zu haben und nur zum TöffTöff zu wollen. ;)

Ich hatte ihn so verstanden, dass er für "normale Fahrten" die beiden anderen Fahrzeuge verwenden könne und es deswegen kein Problem sein, dass das KZK auf die Fahrt zur HU beschränkt ist...

Zitat:

@schrotti_999 schrieb am 10. Juni 2017 um 20:15:39 Uhr:

 

Kennzeichen sind immer dem Fahrzeug zugeordnet, nicht dem Halter, Versicherer oder was auch immer.

Bei der Abmeldung eines Fahrzeugs kann das Kennzeichen auch halterbezogen reserviert werden. Jedenfalls bei manchen Zulassungsstellen.

Da kann man sich bei der Abmeldung des alten Autos also "sein" Kennzeichen schonmal für das neue Auto reservieren lassen, auch wenn man noch garnicht weiss, welches das neue Auto sein wird.

Zitat:

Ich ging auch davon aus, daß das Auto in der jüngeren Vergangenheit abgemeldet wurde. Wie lange danach man mit diesen Schildern nach einer Abmeldung noch zum TÜV und oder Anmeldung fahren darf, sagt einem die zuständige Zulassungsstelle.

Genau.

Das ist im Zweifelsfall irgendwas zwischen "ein Jahr lang" und "nicht eine Sekunde lang". Deswegen finde ich die pauschale Aussage auf der TÜV-Seite ja so unglücklich!

Auf der TÜV Seite stehen mehrere Sachen, die sowohl sachlich als auch begrifflich falsch sind. Diese Seite taugt NICHT als Quelle bzw. Unterstützung für irgendwelche Thesen.

Und solche Spezialitäten wie Vorwegzuteilung sollte man grds. mit seiner Zulassungsstelle abklären, da es dort (noch) keine gesetzliche Definition gibt, was das überhaupt ist, das legt leider jede Zulassungsstelle für sich selbst fest.

Zitat:

@hk_do schrieb am 10. Juni 2017 um 21:14:24 Uhr:

Zitat:

@schrotti_999 schrieb am 10. Juni 2017 um 20:15:39 Uhr:

 

Kennzeichen sind immer dem Fahrzeug zugeordnet, nicht dem Halter, Versicherer oder was auch immer.

Bei der Abmeldung eines Fahrzeugs kann das Kennzeichen auch halterbezogen reserviert werden. Jedenfalls bei manchen Zulassungsstellen.

Da kann man sich bei der Abmeldung des alten Autos also "sein" Kennzeichen schonmal für das neue Auto reservieren lassen, auch wenn man noch garnicht weiss, welches das neue Auto sein wird.

Trotzdem sind die Schilder dem Fahrzeug zugeordnet, solange bis die Schilder einem anderen Fahrzeig zugeordnet werden!

Zitat:

@Joehlinger schrieb am 11. Juni 2017 um 00:47:08 Uhr:

Trotzdem sind die Schilder dem Fahrzeug zugeordnet, solange bis die Schilder einem anderen Fahrzeig zugeordnet werden!

Mag sein, dass man das mancherorts so sieht.

Andernorts wird man dir aber ggf. trotzdem einen Kennzeichenmissbrauch vorwerfen, selbst wenn du dich vorher beim Vorhalter darüber vergewissert hat, dass er noch kein anderes Fahrzeug mit diesen Kennzeichen zugelassen hat.

Hallo!

In BRD muss das Fahrzeug auch für Kurzeitkennzeichen seit circa 2 Jahren eine gültige Tüv Plakette haben.

Grüsse Werner

Zitat:

@Fiat124cs1 schrieb am 11. Juni 2017 um 09:16:07 Uhr:

Hallo!

In BRD muss das Fahrzeug auch für Kurzeitkennzeichen seit circa 2 Jahren eine gültige Tüv Plakette haben.

Grüsse Werner

Nö, leider falsch. Wenn keine gültige HU vorliegt ist halt der Verwendungszweck der KZK begrenzt auf Fahrten zu einer Prüforganisation. Zudem dürfen die Fahrten nur im Bereich der ausgebenden Zulassungsstelle durchgeführt werden.

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