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Subaru Kaufempfehlung?

Subaru XV
Themenstarteram 3. September 2020 um 16:52

Hallo Leute,

ich bin stolzer Besitzer eines Honda Accord Type S, also ein Sportkombi mit einem 180 PS Dieselmotor. In der Vor-Corona-Zeit, als Wochenend-Pendler, war ich sehr froh diesen zu fahren, er hat ein großartiges Fahrverhalten und super Straßenlage.Aber nun als Wenigfahrer und dies fast ausschließlichen im Stadtbetrieb ist das Teil mir zu groß, zu lang.

Ich habe nun die Idee, mir einen Subaru VX Diesel anzuschaffen. Kein Neuwagen, so bis 9.000 EUR.

Findet ihr die Idee gut oder gibt es einen anderen Vorschlag?

Worauf muss ich achten?

Viele Grüße

Jörn

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@joe-eis schrieb am 4. September 2020 um 13:41:47 Uhr:

Ich weiß nicht genau was die Zukunft bringt. Wenn eines Tages das Thema Corona Geschichte sein wird, werde ich möglicherweise wieder öfter größere Touren fahren. Oder nicht und mir ein Wohnwagen zulegen.

In diesem Fall würde ich empfehlen eine Gasanlage einbauen zu lassen.

Vorteil 1: Die Spritkosten liegen nochmal deutlich unter dem von Diesel

Vorteil 2: Trotzdem zahlt man weder bei der Versicherung noch bei der Steuer den teuren Dieselaufpreis

Vorteil 3: Der Motor verträgt das auch bei Kurzstrecke und allgemein ist der Motor standhafter und weniger Problematisch

Vorteil 4: Man ist nicht von den Dieselfahrverboten betroffen (zum teil sogar im Gegenteil, in Frankreich z.B. bekommt ein Gasfahrzeug die höchste Umweltplaketten-Klasse egal was für eine Schadstoffklasse das Fahrzeug auf Benzin hatte)

Vorteil 5: Auch der Umwelt tut man damit etwas gutes da man nicht die Dieseltypischen NOx Probleme hat (inwiefern das überhaupt ein Problem ist möchte ich hier an der Stelle nicht diskutieren), der CO2 Ausstoss ist gegenüber Benzin trotzdem reduziert, LPG kann umweltfreundich und Klimaneutral hergestellt werden (und wird es auch bereits) und wenn es aus der Ölbohrplattform kommt wird es im Fahrzeug wenigstens "sinnvoll" verwendet und nicht als Abfall/Nebenprodukt an Ort und stelle sinnlos verbrannt.

Nachteil: Es fehlt das Diesel Drehmoment im Keller

Für mich persönlich wäre das eine ziemlich klare Sache (und ich ärgere mich echt das aufgrund der blödsinnigen R115 Regelung ich bei mir kein Gas verbauen kann)

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Diesel bei wieviel Kilometer?

Ist jetzt nur vorweg bevor ich die Antwort höre sorry.... Verstehe oft die Benziner Abneigung nicht.

 

zu den Subaru Diesel gibt es gemischte Gefühle. Frühe Modelle sollte man meiden.

Ich würde auch den 2,0 Benziner empfehlen,fährt meine Frau auf Kurzstrecke ca 10 km eine Tour, geht auch gut für längere Strecken

Du meinst sicher den XV. Aber warum einen Diesel bei fast nur Stadtverkehr? Die Idee finde ich nicht gut. Diesel in der Stadt sind bekanntermaßen nicht gerade was für gute Luft. Dazu war der Subaru Diesel ein Experiment, das schnell wieder eingestellt wurde. Es gab sicher welche, die liefen gut, aber es gab auch welche die waren bei 100000km am Ende. Garantiefälle haben Subaru vermutlich viel Geld gekostet. Und die Geldeinsparung an der Tankstelle ist am Ende niedriger als man denkt. Ich würde dir den klassischen Saugbenziner empfehlen, die sind sauber und halten 250000 km und kosten weniger Steuern. Der 2,0er ist sehr okay, für die Stadt und ohne Berge reicht auch der 1,6er, fahren wir auch in der Stadt und auf der Landstraße. Sind halt keine Sportler auf der Autobahn.

Hallo Joe,

Bei viel Kurzstrecken und viel Stadt und einem Budget von 9.000 € kann man am ehesten den Saugbenziner empfehlen, wobei ich den 2 Liter nehmen würde, weil der 1600er nicht besonders spritzig ist. Meine Frau hat einen XV Euro 5 Diesel (BJ 2013) als Winterauto und einen Euro 6 Diesel (BJ 2018) als Sommerauto. Sie fährt täglich 25 km auf Bundes- und Landstraßen zur Arbeit und zwischendurch auch Langstrecken. Der EU5 macht das einigermaßen gut mit. Da hatten wir erst einmal einen frühzeitigen Ölwechsel wegen der Ölverdünnung. Mit dem EU6 muss sie immer nach 8000 bis 9000 km einen Ölwechsel machen, weil die Ölverdünnung auf 10% ist und dann die Partikelfilterkontrollleuchte nicht mehr ausgeht. Ansonsten sind die Teile flott, angenehm und sicher zu fahren, im Winter sehr stabil und sehr sparsam.

Fazit: Der Diesel (EU5 oder EU6) ist meiner Meinung nach zu empfehlen, wenn du viele Strecken mit deutlich über 25 km im Fahrprofil hast. Von den EU4 Dieseln würde ich eher die Finger lassen. Die Benziner sind fast uneingeschränkt zu empfehlen. Naja, wie gesagt, der 1600er ist alles andere als eine Rakete. Am Besten würde für dein Fahrprofil wohl der e-Boxer passen, der sprengt aber mit Sicherheit dein Budget. LG, season

Ja e-Boxer für 9000 sind leider Utopie, in 3 bis 5 Jahren vielleicht... , ansonsten sicher für das Kurzstreckenprofil optimal.

Zitat:

@season schrieb am 3. September 2020 um 18:37:40 Uhr:

Mit dem EU6 muss sie immer nach 8000 bis 9000 km einen Ölwechsel machen, weil die Ölverdünnung auf 10% ist und dann die Partikelfilterkontrollleuchte nicht mehr ausgeht.

und das ist dann zu empfehlen, Hut ab.

Hallo Jörn, ich kann einem Subi-Diesel für den Stadtbetrieb auch nicht (mehr) viel abgewinnen. Hatte selber einen Impreza 2.0 D mit 150 PS, EURO4, hab ihn mit 200.000 km verkauft, war zwar sehr zufrieden, aber der DPF setzt sich im Kurzstreckenbetrieb schnell zu und der Sauberste war er auch nicht. Ich geb meinen Vorrednern recht: lass die Finger vom Subaru-Diesel. Der ist unzuverlässig. Subaru weiss wohl, warum sie ihn vom Markt genommen haben. Nimm den Sauger oder behalt deinen Honda. Besser is das!

JockelMR

Ich hab einen 2016er XV Diesel im letzten Jahr geschenkt bekommen aus der Familie, weil ich vom flachen Norden nach Bayern gezogen bin und ein Allradler hier im Winter vorteilhafter ist. Hat jetzt 78tsd gelaufen.

Ich muss sagen, gekauft hätte ich den Wagen nicht. Es sind viele Kleinigkeiten, die mich einfach stören. Da wäre zum einen das (trotz Xenon) schlechte Licht, zumal Fernlicht nur Halogen ist.

Die völlig idiotisch angebrachten Schalter für die Sitzheizung (zwischen den Rücklehnen in der Mittel-Konsole), der wenig durchdachte Bordcomputer, die schlechte Innenraumverarbeitung. Fahrersitzwange bereits nach rd. 3 Jahren und 55tsd km völlig durch, Türverkleidungen abgegriffen, Rücksitzbank-Naht gerissen (obwohl da fast nie jemand sitzt). Sowas kenn ich sonst nur von mind. 20 Jahre alten Autos oder vielfahrer Kisten.

Tank Entriegelung nicht über die ZV sondern per Hebel im Fahrerfussraum, da sammelt sich dann immer schön der ganze Dreck drin.

Beim Räderwechsel müssen die Rad Sensoren jedesmal neu angelernt werden, weil der XV (Subaru) nur einen Satz Räder speichert, oder man lässt sich zumindest einen Satz kopierbare TPMS einbauen. Kosten rd. 200€, neu anlernen ist man mit rd. 20€ jedesmal dabei.

Das sind im Grunde nur Kleinigkeiten aber was mich am meisten stört:

Ich fahre auch ab und zu mit Anhänger (max 900kg Last) und hier ist es nun mal recht bergig mit teilweise 14% Steigungen. Dort anzufahren mit dem XV wird zur Qual! Mehr als einmal hab ich dabei die Kupplung zum rauchen gebracht und es liegt nicht an meiner Fahrweise , kann man genügend Berichte im Netz lesen (auch hier). Und dabei hab ich noch nicht einmal die Anhängelast ausgenutzt. Mag gar nicht dran denken, was bei 1,4t Anhängelast passiert.

Aber selbst ohne Anhänger würgt man den ab und an einfach ab beim Anfahren. Das Ansprechverhalten der Kupplung ist einfach nur schlecht.

Fahrstrecke hab ich zu 98% immer die gleiche, rd. 45km eine Tour zur Arbeit. Verbrauch liegt hier im bergigen bei 6,2L (Durchschnitt nach 15tsd km), fürn permant Allradler ganz ok. Wenn ich mal im flachen Land fahre, komm ich auch deutlich unter 6 Liter.

Was aber auch nervt, ist die relativ häufige Regeneration des Partikelfilter und das obwohl ich ja nun keine Kurzstrecken fahre. Das geht dann einher mit Leistungsverlust und ruckartigem Schiebebetrieb während der Regeneration. Schiebebetrieb soll man beim Diesel lt. Subaru möglichst meiden, genau wie Drehzahlen unter 2000, um Probleme mit mit dem DPF zu vermeiden. Wie sinnig.... Hab das mal ausprobiert, hier eh kaum möglich, denn wer gibt schon Gas beim bergab fahren aber selbst wenn ich ihn immer um 2000u/min halte steigt der Verbrauch um gut 1,5 L.

Mal spaßeshalber beim Subaru gefragt, was ein neuer DPF kostet: rd. 2500€.... Subaru hat DPF und KAT in einem Gehäuse. Gut, es gibt alternativen aber selbst bei ner Reinigung ist man mit Montage bei mind. 500€.

Aber gerade diese DPF Geschichte ist wohl bei allen neuen Diesel ein Problem, man hat ein gutes Antriebssystem einfach kaputt "gegrünt"

bitte löschen

Themenstarteram 4. September 2020 um 10:24

Hallo zusammen,

vielen Dank für die rege Beteiligung. Ich habe nun einen gefunden Bj. 2012 für 8.000 EUR und 139.000 km.

Diesel weil, nun ja, der verbraucht eben weniger bei Fahrzeugen dieser Größe als ein Benziner.

Ich hatte den Vergleich beim Saab, da standen 7,5 l gegen fast 12 l im Stadtverkehr. Außerdem hat Diesel eine bessere CO2-Bllanz.

Meine Hauptfrage gilt der Zuverlässigkeit.

Bei den Dieselmotoren gibt es gewaltige Unterschiede, jedenfalls habe ich Erfahrung mit Saab und Honda. Saab, Bj. 2005, (Fiat) ging gar nicht unter 2000 U/min und war sparsamer als Honda, Bj. 2010. Dafür war Honda am sparsamsten unter 2000 U/min und hat auch im unteren Bereich einen guten Anzug.

Wie ist das bei Subaru?

VG

Jörn

Es hat dir doch hier nun jeder ausnahmslos vom Diesel bei dem Fahrprofil abgeraten. Und das aus gutem Grund.

Warum fragst du überhaupt, wenn du es dann doch anders macht, als es dir jeder (!) hier rät?

Themenstarteram 4. September 2020 um 13:41

Zitat:

@fehlzündung schrieb am 4. September 2020 um 11:51:25 Uhr:

Es hat dir doch hier nun jeder ausnahmslos vom Diesel bei dem Fahrprofil abgeraten. Und das aus gutem Grund.

Warum fragst du überhaupt, wenn du es dann doch anders macht, als es dir jeder (!) hier rät?

Nun, jeder rät aber nicht ab.

Ich frage, ob man mit dem Diesel nicht einen Reinfall erlebt. Ich glaube mich erinnern zu können, es gab mal ein Subau-Diesel-Modell, dessen Motoren bei 190.000 km den Geist aufgaben.

Ich weiß nicht genau was die Zukunft bringt. Wenn eines Tages das Thema Corona Geschichte sein wird, werde ich möglicherweise wieder öfter größere Touren fahren. Oder nicht und mir ein Wohnwagen zulegen.

Der Hauptgrund zum Wechsel ist die Länge des Honda, meine Frau traut sich nicht das Schiff zu fahren, wir wollen auf nur ein Auto downgraden.

Ein solches Modell ist mir nicht bekannt. Wohl aber, dass die frühen Diesel von Subaru sehr häufig Probleme machten, unabhängig vom Modell.

Die späteren sind besser, verziehen aber wie viele moderne Diesel keine Kurzstrecken. Daher sage ich dir, du wirst Probleme mit dem Partikelfilter und der Ölverdünnung bekommen. Das reicht schon, dazu braucht es gar nicht einen kapitalen Motorschaden.

Ich würde den Honda behalten, solange er problemlos läuft. Dann bist du gewappnet, wenn du mal wieder mehr fährst und wenn du was ziehen willst. Mit deiner Frau mußt du halt das Einparken üben. Zumal ein Subaru ja auch kein Kleinwagen ist.

Wenn es ein Subaru werden soll, dann Benziner, alles andere wird dich auf Dauer nicht glücklich machen.

Das ist meine Meinung dazu.

Zitat:

@joe-eis schrieb am 4. September 2020 um 13:41:47 Uhr:

Ich weiß nicht genau was die Zukunft bringt. Wenn eines Tages das Thema Corona Geschichte sein wird, werde ich möglicherweise wieder öfter größere Touren fahren. Oder nicht und mir ein Wohnwagen zulegen.

In diesem Fall würde ich empfehlen eine Gasanlage einbauen zu lassen.

Vorteil 1: Die Spritkosten liegen nochmal deutlich unter dem von Diesel

Vorteil 2: Trotzdem zahlt man weder bei der Versicherung noch bei der Steuer den teuren Dieselaufpreis

Vorteil 3: Der Motor verträgt das auch bei Kurzstrecke und allgemein ist der Motor standhafter und weniger Problematisch

Vorteil 4: Man ist nicht von den Dieselfahrverboten betroffen (zum teil sogar im Gegenteil, in Frankreich z.B. bekommt ein Gasfahrzeug die höchste Umweltplaketten-Klasse egal was für eine Schadstoffklasse das Fahrzeug auf Benzin hatte)

Vorteil 5: Auch der Umwelt tut man damit etwas gutes da man nicht die Dieseltypischen NOx Probleme hat (inwiefern das überhaupt ein Problem ist möchte ich hier an der Stelle nicht diskutieren), der CO2 Ausstoss ist gegenüber Benzin trotzdem reduziert, LPG kann umweltfreundich und Klimaneutral hergestellt werden (und wird es auch bereits) und wenn es aus der Ölbohrplattform kommt wird es im Fahrzeug wenigstens "sinnvoll" verwendet und nicht als Abfall/Nebenprodukt an Ort und stelle sinnlos verbrannt.

Nachteil: Es fehlt das Diesel Drehmoment im Keller

Für mich persönlich wäre das eine ziemlich klare Sache (und ich ärgere mich echt das aufgrund der blödsinnigen R115 Regelung ich bei mir kein Gas verbauen kann)

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