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Subaru Impreza WRX Motorschaden ca.1 Wo nach Privatkauf

Subaru Impreza II (GD/GG)
Themenstarteram 27. Juli 2014 um 21:29

Hallo liebe Community,

ich habe jetzt nach 3 Tagen intensiv Google suche das Netz durchforstet, bin aber leider nicht fündig geworden. Ich erhoffe mir vielleicht ein paar Tipps wie ich mit umgehen soll, bzw was ich evtl. machen könnte.

Also fangen wir mal. Ich habe vor 2 Wochen mir meinen Traum erfüllt, und mir nen Impreza WRX zugelegt. Der Wagen wurde mit behobenen Motorschaden Angeboten. Der Motorschaden wurde am 13.05.2013 für ca. 6000€ von Fachwerkstatt behoben(Motor komplett gemacht). Der Wagen hat 93000 Miles gelaufen und der Motor wurde bei 85000 Miles gemacht. Ich habe mir das Auto genau angeschaut und bin es auch ausgiebig Probegefahren. Ich war sehr zuversichtlich und soweit so gut, hatte ja alles gepasst.

Mir wurden dann noch OZ Superleggera Felgen noch zu einem guten Kurs dazu angeboten, auf die frage wie es mit nem Gutachten aussieht, bekam ich die Antwort das er es auf dem PC hätte bzw. man könne es auch im Netz herunterladen. Ich hatte mir die Felgen angeschaut und da sie Nummern drauf hatten, hatte ich mich auf dessen Aussage verlassen. Wie sich 2 Tage später von OZ direkt herausstellte gibt es in D keine Freigabe für dieses Fahrzeug. Also ab zum Tüv und eine Einzelabnahme für teures Geld gemacht. Echt super soweit.

Ich bin mit dem Auto ca 700 Miles im guten und ganzen gefahren. Am 8. Tag in meinem Besitz bin ich zu einem Elektromarkt gefahren (ca.30km von mir daheim), und dort angekommen hatte es plötzlich sehr Stark und Laut aus dem Motorraum geklackert. Mein erster Gedanke "Lagerschaden", also ADAC gerufen, 2 1/2 Stunden auf den Verein gewartet mit dem Ergebnis wahrscheinlich Ventile oder Hydros.

Ich habe am gleichen Tag der Vorbesitzer noch kontaktiert und er meinte keine Ahnung, bei ihm war nix vielleicht Ventile justieren und gut ist. Also die Fa. angerufen die den Motor gemacht hatten. Als ich sagte um welches Auto es geht bzw Vorbesitzer wusste der Chef gleich wen ich meine. Von ihm hatte ich erfahren das es dort ein ewig langes hin und her gab. Der Vorbesitzer hatte das Auto gekauft, und kurze Zeit später hatte er einen Motorschaden den er vor Gericht eingeklagt hatte. Ihm wurde von der Werkstatt nahegelegt sich lieber um nen Austausch oder Ersatzmotor zu kümmern. Da durch sein herumgemache zuviel Zeit verloren ging, entschied er sich, den Motor doch Instandsetzen zu lassen.

Nach der Fertigstellung des Motors lief er nicht richtig und die Fa. suchte eine Wo lang die Ursache, und wie sich dann herausstellte war das falsche Nockwellenrad durch den Kunden verbaut (steht auch auf Rechnung so). Desweiteren sagte mir der Chef das wäre eh ne richtige Bastelbude gewesen. Das sind alles Infos von dieser Fa. erhielt. Ich habe im Handbuch ein Blatt Papier gefunden vom Erstbesitzer, dieser besagt das das Auto schon einmal einen Motorschaden hatte. Das Auto lief in der Zeit echt gut wo ich es fuhr. Der Impreza steht jetzt in einer Werkstatt hier in der nähe und dort sagte der Meister, rein vom klang und was alles gemacht wurde ist es ein Lagerschaden und das solch eine Reparatur nix für länger wäre ohne den Block zu tauschen. Der Meister meinte auch noch das der Vorbesitzer was gewusst haben muss weil solch ein Schaden nicht von jetzt auf gleich kommt.

Nun mit diesem Wissen stelle ich mir die Frage was ich jetzt machen kann. Ich habe mehrfach gelesen, Privat zu Privat keine Chance, aber das ist für mich doch eine arglistige Täuschung. Wo ich aber wieder sage das kann es doch nicht sein wie das jetzt gelaufen ist, das der da raus ist. Die Fa. sagte mir auch das Garantie fertig ist und Kulanz auch nix drin sei.

Morgen kommt die Ölwanne ab und dann sehen wir weiter.

Vielleicht hat ja hier einer eine Idee, würde mich über jeden produktiven Beitrag freuen ;-)

Greetz R-Tuned

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von r-tuned

Hallo liebe Community,

Der Wagen wurde mit behobenen Motorschaden Angeboten.

Ich habe mir das Auto genau angeschaut und bin es auch ausgiebig Probegefahren.

Ich bin mit dem Auto ca 700 Miles im guten und ganzen gefahren.

Das Auto lief in der Zeit echt gut wo ich es fuhr.

Greetz R-Tuned

Im gegensatz zu manch anderem hier, sehe ich für Deine Chancen in einem Rechtstreit eher schlecht!

Du hast wissentlich ein FHz. mit Motorschaden gekauft! Bei dieser Sorte FHz. (nicht negativ gemeint, aber ein WRX ist doch die "Sportversion" u. ob da "jede" Werkstatt so einen Motor fachgerecht instandsetzen kann..) hätte du bezüglich der Motorschadens einmal "nachfragen" sollen, auch in anbetracht der "relativ" niedrigen Laufleistung.

Dann hast du das Auto ausgiebig Probegefahren!

Du bist nachdem kauf rund 1000km gefahren!

Das Auto lief in dieser Zeit echt super, wie du selber schreibst!

Wo bitte siehst du, @ all wo seht ihr die arglistige Täuschung????

Probefahrt, 1000km gefahren u. alles super, da wird es sicherlich schwer dem Verkäufer eine Täuschung zu beweissen!

Wenn du nichts bemerkt hast, wie soll das dann der Verkäufer bemerkt haben?

Und ein Lagerschaden kann auch von jetzt auf gleich passieren, genauso wie ein Pleuelabriss, Zahnriemenriss.

Arglistig wäre, wenn der VK wüsste das der Motor Öl verbraucht wie Sau, das kannst du auf einer Probefahrt nicht bemerken! Oder er sagt, das der Zahnriemen gechselt wurde, was wissentlich nicht geschah!

Der Verkäufer könnte seinerseits auch argumentieren, du wärst die 1000km wie eine "Wildsau" gefahren. Der Motorschaden läge ursächlich in deinem Verhalten...und dann?

Nur was jetzt tuen?

Natürlich kannst du einen RA einschalten (vielleicht auch sinnvoll) ABER der einzige der bei einem Rechtstreit IMMER GEWINNT ist der Rechtsanwalt!

Der bekommt sein Geld aufjedenfall, entweder von dir (respektive deiner Rechtschutzversicherung, wenn diese die kosten überniehmt) o. vom "Gegner" aber er bekommt sein Geld!

Also klagen u. klagen mit "aussicht" auf Erfolg sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Geh zu einem RA, der soll ersteinmal klären ob deine Rechtschutzversicherung die kosten übernehmen wird.

Dann schildere ihm den fall: Motorschaden bekannt, Probefahrt super, 1000km problemlos gefahren... .

Das der Motor mittlerweile (vermutlich zu mindest teilweise) geöffnet wurde u. frage den RA wie er die Chancen auf erfolg mit der Klage sieht. Und vorallem ob eventuelle Gutachten auch von deiner Rechtsschutz. übernohmen werden u. wie lange sich so ein Verfahren besten u. ungünstigsten falls hinziehen kann. Kannst du in dieser Zeit das auto reparieren oder muss der augenblickliche zu stand erhalten bleiben?

Wie schätzt du den VK ein? Hätte er die möglichkeit den Kaufpreis zu erstatten?

Eventuell bekämmst du Recht u. der Verkäufer ist "pleite", dann bist du keinen Schritt weiter.

Der RA soll dich einmal gründlich beraten, besonders hinsichtlich der erfolgsaussichten einer solchen Klage. Du informierst dich was ein Gebrauchter Motor kosten würde u. dann führst du ein persönliches Gespräch mit dem Verkäufer. Vielleicht kannst du ihn überzeugen das ein Rechtsstreit nur Geld u. Nerven kostet, er sich das aber mit einer Summe XXX ersparen könnte.

Ohne "Lehrgeld" kommst du aus der sache vermutlich aber nicht herraus!

Viel Glück!

 

MfG Günter

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Was für ein WRX ist es genau?

EZ 01 oder Bj 01 ?

Wenn's dumm läuft, Block vom 99/00 GT oder vom 01-05 (Achtung, ich kenne mich mit den Newage Modellen nicht besonders gut aus!) WRX sind größtenteils baugleich. Kurbelwelle neu und Lagerschalen auftreiben, das Ganze vom Motorenbauer verheiraten lassen sollte etwa für 2500-3000 machbar sein, wenn du den Motor selbst ausgebaut bekommst. Wenn du die entsprechenden Teile gebraucht bekommst, würde das den Preis auf unter 2000 Euro drücken.

Die entsprechenden Seiten sollten bekannt sein, falls nicht:

subi-evo-treff.com

manchmal ebay.de

MitSubi Esslingen a.N.

Gruß

Nico

Themenstarteram 12. August 2014 um 19:19

UPDATE:

Der Stand der Dinge ist wie folgt. Mit Rechtsberatung lange gesprochen und es sieht so aus, dass ich keinerlei Handhabe habe. Der Verkäufer ist raus da er angegeben hatte das der Wagen einen Motorschaden hatte der behoben wurde. Und die Tolle Firma ist auch raus da 12 Monate rum sind. Es sei denn ein Gutachten kann bestätigen das es auf Grund falschen Zusammenbau zurückzuführen ist.

Ich habe mit dem VK gesprochen und er meint nur es tut ihm leid und wenn er das Geld hätte würde er es mir wieder geben.

Mit dem Chef von der Fa. hatte ich auch Rücksprache gehalten zwecks Kulanz und er meinte nur das er kein Geld investiert. Wenn die etwas ausführen(rep oder so), könne er mir nur ein wenig entgegenkommen.

Die Werkstatt wo das Auto stand hatte auch Stress gemacht das er langsam mal weg muss.

Also hingefahren und mir das übel mal angeschaut. Ergebnis: Lagerschale komplett weg gefressen, Pleuel und Kurbelwelle eingelaufen. Naja 170 Euro in der Werkstatt gelassen + 150 Euro Transport in eine Halle eines Kumpels. In die andere Fa hätte mich der Transport um die 400 Euro gekostet da die genau 140 Km von meinem Wohnort entfernt ist.

Da mir hier langsam die Kosten zu hoch wurden, beschloss ich den Motor mit dem Kumpel selber rauszuholen und mal schauen was da zu Retten ist. Gesagt getan und am We ran geworfen, den Motor rausgeholt und zerlegt. Da bot uns das Bild des puren Grauens. Der Motor wurde innen und außen komplett mit Silikon abgedichtet. Das heißt auch Silikon auf die originalen Dichtungen verschmiert. Dichtungen, Simmerringe, Schrauben usw... wie auf der Rechnung wurden nie im leben ersetzt. Alles alter Kram und die Kopfschrauben die man sowieso nur einmal Nutzen soll waren auch gebraucht, da die am Bolzen verrostet waren und im oberen viertel war das Gewinde beschädigt. Am Nockenwellenrad war die Schraube so fest das wir die nur zu zweit mit einem 2m Hebel und viel Gezerre lösen konnten. Teilweise waren einige schrauben so fest, dass die niemals ab gewesen sein konnten. Wiederum waren die Krümmer und Motorlagerschrauben alle nur Handfest gedreht.

Ich berichtete dies dem Vk, er meinte ich soll aufhören mit dem Zerlegen und er wollte vorbei kommen, und sich dies anschauen da er ja um die 6000 Euro gezahlt hatte für diesen Mist. Einige Stunden später rief er nochmal an das er am nächsten Tag mit einem Familien befreundetem Gutachter kommen will um die Werkstatt zu verklagen. Wenn er dies Gewinnt hatte er mir zugesagt für alle entstandenen Kosten aufzukommen. Ich hatte zumindestens jetzt einen kleinen Lichtblick.

Am nächsten Tag rief mich der gute an und sagte mir, dass er Rücksprache hielt und ich selber einen Gutachter kommen lassen muss um ihn zu Verklagen damit er weiter die Fa Verklagen kann. Super dachte ich, da ich mich schon erkundigte, und mich so ein Gutachten in dieser Form rund 450 Euro (und teurer) kostet. Also mal Hochgerechnet: 170+150+450+150(sb aw) wären wir bei 920 Euro + eine sehr Lange und anstrengende Zeit bis da was geklärt ist. Wer weiß was noch an Kosten dann noch kommt.

Daraufhin habe ich mit meinem Kumpel gesprochen, und wir haben die Kosten für eine Reparatur mal gegengerechnet. Immerhin will ich das Ding auch irgendwann mal wieder fahren. Da wir nur an Material schon bei 1700 waren, beschloss ich jetzt mir einen gebrauchten Ersatz Motor zu holen und einzubauen. Da bin ich bei 1300 und gut ist.

Ich hoffe das er dann endlich läuft und hält. Danke nochmal für eure Posts

Greetz R-Tuned

Schön, das Du, ein Feedback gibst, schätze mal, mit einem Ersatzmotor und viel Eigenleistung, ist das Ding bald wieder auf der Strasse, wünsch Dir viel Spass damit.

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