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Story - von einer die Motorrad fahren lernen wollte...

Themenstarteram 28. April 2012 um 6:54

Brennt mir unheimlich unter den Nägeln. Eine Freundin wollte nach einer Saison als Sozia endlich ihren Führerschein machen. alt genug für den Direkteinstieg. Jedoch völlig unvorbelastet (noch nie Mopped oder so gefahren).

So getan, meldete sie sich in Eberswalde (Brandenburg) bei der Fahrschule an. Das Mädel ist fleissig, lernt Theorie, bestanden 0-Fehlerpunkte. Wenig später war die 125er beherschbar, die 34PS Maschine kam. 1. Doppelstunde auf dem Übungsplatz gefahren. Nächste Doppelstunde schon auf die Strasse. Bedenken äusserte sie. Hat Angst vor der Kurvenfahrt...!

Nach 10min Fahrzeit kam was kommen musste. Mit Glück verfehlte Sie den Baum, mit Glück ist sie nicht den Abhang runter. Man kann sagen, "kann vorkommen". Muss man aber nicht. hätte vermieden werden können (sie ist vorgefahren). Sie ist dann mehr oder weniger gestürzt bzw. umgekippt.

Ergebnis Bein gebrochen.

Jetzt wird die Geschichte interessant.

Der Fahrlehrer fährt sie ins Krankenhaus und möchte gleich einen Zettel von ihr unterschrieben haben. Machte sie zum Glück nicht.

Der Inhalt des Zettels sollte dem Fahrlehrer bestätigen, dass der Unfall auf dem Übungsplatz stattgefunden hat. Was er aber nicht hat!

Hintergrund ist, der Fahrlehrer hat keine versicherung für die Strasse (inwiefern er sich extra absichern muss weiss ich nicht), nur für den Übungsplatz.

Sie sitzt jetzt erstmal im Rollstuhl (der Bruch ist nicht so schlimm, aber 6 Wochen ausser gefecht gesetzt). Die polizei war zuhause, hat die Anzeige aufgenommen. Anzeige wurde erstattet.

Als Sahnehäubchen möchte der Fahrlehrer noch die Doppelstunde bezahlt haben. Später ruft er noch an und fragt ob sie keine Kohle mehr hat. Sie kann zu ihm nach Hause kommen, "Dienstleistungen" für Geld erbringen.

Was der Fahrlehrer leider nicht bedacht hatte, das Telefongespräch würde in der Anwaltskanzlei entgegengenommen und von der Anwaltsgehilfin mitgehört.

Jetzt hoffen wir alle, dass sie nach der Heilung noch den Mut zusammenbekommt, weiterzumachen und nicht so im Kopf vorbelastet wird, dass es sinnlos wäre.

 

---------------------------------------------------------

Das wird hier keine Ankreiderei der anwesenden Fahrlehrer. Sondern diente einfach mal dazu, die Seele zu befreien.

Das Verfahren wird wohl erst stattfinden, wenn sie ihren Führerschein hoffentlich in der Tasche hat. Gras kann also noch lange nicht über die Sache wachsen.

 

--->Gern eine Antwort eines Fahrlehrers zur Versicherungssituation...

Danke

Beste Antwort im Thema

Hallo

Ganz früher sind die Fahrlehrer vorneweg gefahren weil, wenn überhaupt, nur James Bond Helmfunk hatte, dann weniger früher haben sie nicht richtig funktioniert und noch weniger früher waren sie zu teuer. Das hinterherfahren ist übrigens seit 1.1.87 Pflicht.

Ist aber lustig das ganz offensichtliche Dinge kontrovers bei MT diskutierte werden müssen, zumindest glauben dies einige.

Der langsame gehört vorne hin, Punkt!

Das Fahren auf abgesperrten Strecken und Instruktoren mit einer Grundausbildung in der Fahrschule vergleichen zu wollen ist, um es ganz höflich zu formulieren, interessant:rolleyes:

Wäre auch interessant zu erfahren worin nun das Vergehen des Fahrlehrers bestanden hat? Mal gespannt ob man je wieder was von der Sache hört.

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48 Antworten
am 29. April 2012 um 6:35

Ich habe hier in Berlin auch oft gesehen, dass die Fahrlehrer ausschließlich hinterherfahren und zwar im AUTO! Sowas wäre und war für mich ein NoGo Kriterium und ich war total zufrieden mit meinem bei jedem Wetter bikendem Fahrlerer Thomas. :D

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg

Ich habe hier in Berlin auch oft gesehen, dass die Fahrlehrer ausschließlich hinterherfahren und zwar im AUTO! Sowas wäre und war für mich ein NoGo Kriterium und ich war total zufrieden mit meinem bei jedem Wetter bikendem Fahrlerer Thomas. :D

Hallo

Nochmal für die welche mit dem lesen oder Googel Probleme haben:

Das hinterherfahren ist Pflicht

Allerdings würde ich mir auch nur eine Fahrschule aussuchen wo der Fahrlehrer selbst Biker ist.

Meiner ist immer gerne mit mir gefahren weil es von Anfang an recht zügig voranging. Bei anderen ist das sicher weniger spaßig, da würde ich auch das Auto nehmen:D

Mich würde übrigens noch Interessieren mit welchen Mitteln der Fahrlehrer besagte Freundin ´gezwungen´hat auf der Strasse zu fahren?

Soweit ich weiß kann man das nicht sagen von nein einem anderen nicht zur Last legen.

Sie hatte Übungsfahrten auf einer 125er, dann eine Doppelstunde mit 34PS auf dem Übungsplatz? Wann sollte der Fahrlehrer sie denn auf die Strasse lassen bzw. wie viel Fahrstunden hatte sie denn so eingeplant?

am 29. April 2012 um 7:12

Das einzige Mal wo er hinter mir gefahren ist, war in der Prüfung (und dann auch im Auto) und die war mit 20 Minuten ultra kurz.

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg

Das einzige Mal wo er hinter mir gefahren ist, war in der Prüfung (und dann auch im Auto) und die war mit 20 Minuten ultra kurz.

Hallo

Führerschein Anfang bis Mitte der 80er gemacht?

am 29. April 2012 um 7:15

Zitat:

Original geschrieben von Fischmanni

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg

Das einzige Mal wo er hinter mir gefahren ist, war in der Prüfung (und dann auch im Auto) und die war mit 20 Minuten ultra kurz.

Hallo

Führerschein Anfang bis Mitte der 80er gemacht?

2008 mopped zumindest, auto natürlich früher

Hallo

Meine Prüfung 1996 dauerte ca. 45 min. und war lt. Aussage meines Fahrlehrers noch relativ kurz.

Natürlich ist der immer (mit Motorrad) hinterhergefahren. Auch in der Prüfung, da natürlich mit Auto:)

Prüfung 1980 nach glaube 2-Fahrstunden (vorher KREIDLER RS) abgelegt. Bei der Prüfung ist das Fahrschulauto mit Prüfer immer voraus gefahren.

Das ganze dauerte mit den Übungen auf einem Supermarktparkplatz gute 30min.

Fahrlehrer auf einem Motorrad oder vor dem Fahrschulauto fahren gab es damals noch nicht. Lag wohl an den noch nicht vorhandenen drahtlosen Gegensprechanlagen.

 

Gruß Michi 

Meine Prüfung war im Herbst 1998, das lief in gefühlten 3 Stunden und tatsächlich waren es 19 Min. Straßenfahrt und 6 Min. Übungsplatz. Die Vorgeschichte ist dann ein wenig skurriler. Der Fahrschulinhaber bestand noch auf ein paar Übungen auf dem Übungsplatz (Der Prüfer war noch mit einem anderen Fahrlehrer bei 'ner Prüfung fürs Auto unterwegs). Wir Prüflinge fürs Bike waren zu zweit und durften noch ein paar Pylonen umfahren. Beim Bremsmanöver mit 50 km/h meinte der Fahrschulinhaber (nicht mein Fahrlehrer und ich kannte den auch nur vom Sehen) ich sollte das Manöver wiederholen und ordentlich bremsen. 30 Sekunden später lag ich auf der Piste. Lenker verbogen, n'paar Prellungen... kaum stand ich wieder, kam gerade der Prüfer mit einer verzweifelten Schülerin, die es nicht geschafft hatte die Pappe zu bekommen. Der Inhaber lenkte den Prüfer dann etwas ab und der andere Fahrlehrer guckte sich das Maschinchen an, ob eine Prüfungsfahrt noch möglich sei. Leid tat mir der andere Prüfling, der jetzt auf der verbogenen Maschine seine Prüfung absolvieren durfte.

Der Inhaber meinte vorher nur, dass er sich noch überlegen müsse ob ich für die Prüfung schon geeignet sei. Ich meinte nur zu ihm ob ich mal den Prüfer fragen soll, ob es sinnvoll sei auf einer Sturzmaschine eine Prüfung zu machen. Das Thema war ganz schnell durch und wir durften mit etwas verzogenem Lenker ein paar nette Übungen vorführen. Dieses Mal wars kein Problem und es ging auf die Straße. Das Ende vom Lied: beide haben bestanden.

Fazit:

Auch ich habe den Gang zu dieser Fahrschule bereut (obwohl diese einen guten Ruf hatte). Nicht so sehr wegen der Prellungen. Mehr wegen der Inkompetenz meines Fahrlehrers der am Prüfungstag durch Abwesenheit glänzte und mir nicht das richtige Bremsen gezeigt hatte, sondern nur ein paar Übungen mit der Bitte um "mach mal"... und sich damit zufrieden gab. Bremsen ist beim Biken nunmal das Wichtigste. Heute haben bei vielen Fahrschulen die Maschinen ABS und solche Dinge gehören zur Vergangenheit. Ich habe dann nach der Prüfung ein Fahrsicherheitstraining gemacht und die haben mir viele interessante Tipps und Tricks gezeigt. Unter anderem wie man richtig bremst (auch bei Regen, in Kurven etc.). Das hat mir später mehrmals den Allerwertesten gerettet. Ich hatte das Gefühl, Fahrschulen spulen nur ihr Pflichtprogramm ab und bereiten den Biker zwar auf Prüfungen vor, aber nicht auf echte Gefahrensituationen.

Fahrt immer so, wie Ihr ankommen wollt ...in einem Stück ;-)

Hallo

edit

am 29. April 2012 um 10:00

Zitat:

Original geschrieben von fruchtzwerg

dass die Fahrlehrer ausschließlich hinterherfahren und zwar im AUTO! Sowas wäre und war für mich ein NoGo Kriterium und ich war total zufrieden mit meinem bei jedem Wetter bikendem Fahrlerer Thomas. :D

War bei mir auch so, und ich fands gut, mein hinterherfahrender Fahrlehrer hat mir mit seiner Dose viel platz erhalten.

Ach ja, wenn Regen anstand fragte Er mich ob wir dennoch fahren wollen, klasse.

Prüfungsfahrt waren zuerst Prüfer abhohlen, dann Grundfahrübungen wobei der Prüfer heftig aufs Tempo drückte......

anschliessend eine Stadtrunde inclu Autobahn für 800 Meter, gesammtdauer knapp 15 Minuten.

Ach ja mein klasse Fahrlehrer sagte danach beim zurückbringen des Prüfers, so FS hast Du ja, also treffen wir uns in der Fahrschule in ner Stunde. :p

Wäre mir bei Ihm unwohl gewesen hätt ich sofort die Fahrschule gewechselt.

lG Frank

Also ich hatte gestern meine erste Motorradfahrstunde (A unbeschränkt).

Da ich schon Roller und auch mal mit ner 125er aufm Parkplatz im Kreis gefahren bin, gings direkt auf ne 34PS-Gladius. Sonst fangen Fahrschüler bei meiner Fahrschule auf ner 125er an.

Fahrlehrer ist mitm Auto vorneweg aufn Parkplatz für Grundübungen, dann wieder vorneweg auf nen anderen Parkplatz mit mehr Platz für noch mehr Übungen und dann ein Stück durch die Stadt und wieder er vorneweg. Alles im Auto.

Ich fands ok.

Jetzt soll ich in der nächsten Stunde nochmal die Gladius fahren, dann gehts weiter mit ner offenen Fazer. Dann muß ich auch vorneweg.

Gerade in den ersten Stunden find ichs ok, wenn der Fahrlehrer vorne fährt. So ein bisschen das Gefühl für Geschwindigkeit aufm Mopped fehlt ja noch und die Aufmerksamkeit für Vorfahrt etc. ist ja auch noch ein bisschen von der neuartigen Bedienung des Motorrades abgelenkt.

Ich hätte sicher auch die Gelegenheit gehabt, die Gladius das ein oder andere Mal im Gebüsch zu versenken. Da hätte der Fahrlehrer auch nix dran ändern können.

Als ich letztes Jahr mit meinen Fahrstunden für A unbeschränkt angefangen habe, sollte ich in der dritten Stunde selber zum Übungsplatz fahren. Mein Fahrlehrer hat nur gesagt, dass es egal ist wie schnell ich fahre. Auch wenn ich mit 10 durch die Stadt schleiche, ist das ok für ihn. Er ist dann mit seinem Mopped vorweg gefahren und ich hinterher. Aufm Rückweg ist er zwar paar mal schneller gefahren aber ich bin bei meinem 30 km/h (gefühlten 50) geblieben. Beim nächsten Mal ist er dann mit seinem Mopped hinter mir geblieben.

Nach der Winterpause hab ich einen anderen Fahrlehrer bekommen und er fährt nun mitm Auto hinter mir her.

Ich durfte auch gleich auf der ungedrosselten Maschine anfangen obwohl ich keinerlei Vorerfahrung mit Mofas, Rollern usw. hatte.

 

puh .. echt harte geschichte aber an deiner stelle würde ich deine Freundin wirklich davon überzeugen den Schein zu machen und nicht aufzugeben natürlich erst wenn sie wieder fit ist ^^ ich würde mich allerdings vorher nach einer ordentlichen Farhschule umsehen mit guten Bewertungen eventuell bei einer wo bekannte von euch schon ihren schein gemacht haben , falls ihr das dann viel spaß macht kann sie es ja auch mal mit Offroad versuchen ist auch ne tolle erfahrung wenn sie darauf bock hat kann sie ja mal link entfernt - twindance/MT-Moderation hier raufschauen

Ey, Carlos: Einmal ist gut mit TripleX und Leichenfleddern, zweimal ist Schleichwerbung.

Beim dritten gibt's was auf die Nuss....

ok sorry war nicht meine absicht .. es war eben meine eigene erfahrung und ich dachte es hilft den anderen usern ;)

solltet ihr sowas nicht aktzeptieren auf der seite tut es mir leid im notfall die beiträge löschen

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