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Stasi 2.0 moderne DDR Überwachungsstaat Deutschland?

Themenstarteram 21. Oktober 2017 um 18:05

Hallo,

Ich wollte mal wieder ein thema ansprechen, das jetzt, beim Jahreswechsel

wieder mehr als aktuell wird: E-Call, das Überwachungssystem das sich als

Lebensretter tarnt. Ich hätte nicht gedacht, dass eine einfache SIM-Karte solchen schaden anrichten kann, und für die Privatsphäre der Bürger eine solche Bedrohung sein kann, aber ich bin leider von einem guten Freund, der bei einem großen Softwareunternehmen arbeitet eines besseren belehrt worden. Hier sein Bericht:

Nur Minimaldaten werden übertragen,

Wenn das nur mal stimmen würde, wäre alles so schön, bis auf die Verletzung des Grundrechts jedes einzelnen Bürgers, da darin verankert ist, dass jeder das Recht hat, selbst zu entscheiden, ob er solche Dinge möchte, oder nicht. Leider nehmen es die Politiker nicht so genau mit dem jeder darf selbst entscheiden, und machen was sie wollen. Natürlich nur zu unserer eigenen Sicherheit, zu unserer EIGENEN Sicherheit, das bedeutet, es ist unsere Sache, wie wir diese Sicherheit gestalten. Besonders interessant wirds, wenn ich euch sage, dass Hersteller mittlerweile in der Lage sind, anhand der im Steuergerät gespeicherten Daten festzustellen, ob ihr das Faltdach auch ja vorschriftsmäßig bei 130 zu gemacht habt, oder ob ihr vielleicht 160 drauf hattet, und der defekt am Schließmotor daher nicht auf Garantie geht. Ich dachte, mich trifft der Schlag, als ich mal (Ich besitze entsprechendes Equipment) einen Satz Steuergeräte aus einem modernen Auto besorgt habe, diese angeschmissen habe, und mit dem oben genannten Equipment ihre natürliche Umgebung (Betrieb im Auto) simulierte. Es ist erstaunlich, was gespeichert wird, und wie viel Speicherplatz so ein Chip hat, das Steuergerät eines neuen Audi Q7 (Typ 4M) hat einen Speicherchip auf dem Motorsteuergerät integriert, der 4,65 GB GB!!! freien Speicher aufweist, und damit riesige Datenmengen und Protokolle sammeln kann. Es ist auch nicht möglich, dass dieser Chip nur durch Zufall für das Steuergerät gewählt wurde, da Chips mit dieser Größe extrem teuer sind, und eine Firma immer die im Preis/Leistungsverhältnis beste Lösung wählt. Ich weiß das, weil ich selbst bei einer Firma arbeite, die Steuerungen selbst baut, für das, was wir bauen (Daher habe ich auch die Möglichkeiten, das Steuergerät so zu analysieren, für Normalverbraucher ist das völlig unmöglich, die Geräte dafür kosten sechsstellige Summen, und das Wissen in Sachen Softwaretechnik, das nötig ist, um die Analyse, selbst mit den passenden Geräten durchzuführen ist immens). Also haben wir einen vergleichsweise riesigen Chip auf der Platine, die noch dazu über einen hardwarebasierten Verschlüsselungsbaustein vor Manipulation geschützt ist. Auf Nachfrage bei Audi was das solle, antwortete man mir, dass es sich um eine Schutzmaßnahme gegen Chiptuning handele. Und ich kann ihnen sagen GANZ SICHER NICHT! keine Firma betreibt wegen ein bisschen Chiptuning so einen Aufwand. VW setzte ähnliche Chips ein, um die Betrugssoftware für die Abgaswerte zu verschleiern, das hat funktioniert, bis irgendein findiger Tüftler rausgefunden hat, wie man das Verschlüsselungsmodul knackt, dann ließ sich der Speicherinhalt auslesen, und die Wahrheit kam ans Licht. Eben das ist das Problem, wir wissen nicht, was dieses Steuergerät alles speichert, oder tut, dazu müssten wir uns die Software ansehen, die ist aber mit 256 Bit mit einer Verschlüsselung gesichert, die mit Militärverschlüsselungen verwandt ist, und das wohl auch nicht ohne Grund. Ich beobachtete nun die Kommunikation, zwischen dem Hauptsteuergerät und dem Motorsteuergerät. Hierbei stellte ich fest, dass zwischen beiden eine Menge Daten übertragen werden, was aber bei modernen Fahrzeugen normal ist. Nicht normal ist die Kommunikation zwischen dem E-Call Modul, und dem Hauptsteuergerät, diese war für ein System, das angeblich nur im Notfall aktiviert wird erstaunlich rege. Dort wurden viele, teils sehr komplizierte Signale hin und her gesendet, und es handelte sich dabei ganz sicher nicht um einfache "Callback Anforderungen" Callback Anforderungen senden Steuergeräte in einem Netzwerk, um zu sehen, ob das andere Steuergerät noch da ist, und antwortet, also funktionsfähig ist. Diese Signale sind dafür aber bei Weitem zu kompliziert, und auch viel zu verschieden. Ich vermute, dass Audi sogar eine Schnittstelle besitzt, mit der sie über das Modem Updates By Air durchführen können. Das bedeutet, dass sie in der Lage sind, das Fahrzeug ohne das Wissen und die Einwilligung des Kunden zu Updaten, was eigentlich auch bedenklich ist, angesichts der Tatsache, dass damit auch Hacker, oder der Staat in der Lage wären, z.B. einen Staatstrojaner in das System zu schleusen, oder aber im schlimmsten Fall die Kontrolle über das ganze Auto zu übernehmen. Ich weiß nicht, was das Fahrzeugsteuergerät mit dem E-Call Modul kommuniziert, aber es ist ganz sicher kein System, das nur im Notfall aktiviert wird. Das erste, was das Steuergerät beim simulierten Einschalten der Zündung tat, war, dass es sich wie ein Handy, das man einschaltet mit der nächstbesten Funkzelle verbindet. Außerdem habe ich festgestellt, dass das System so programmiert ist, dass es SMS annimmt, wenn man die Nummer der im E-Call Modul eingebauten Sim Karte an Simst. Das klingt jetzt vergleichsweise harmlos, aber leider muss ich sagen es ist ganz und garnicht harmlos, weil es durchaus sein kann, dass Audi in der Lage ist, dem Fahrzeug z.B. einen Abschalt Code zu zu senden, und so das Fahrzeug lahm zu legen, oder aber wenn es ganz dumm geht, noch ganz andere Funktionen zu aktivieren (Dem Steuergerät z.B. zu befeheln, den Fehlerspeicher als SMS an Audi zurück zu senden, oder aber das Mikrofon unbemerkt vom Fahrer zu aktivieren) leider kann ich das nicht bestätigen, da man sich dazu wie schon geschrieben die Software ansehen müsste, und das geht nur, wenn man den Chip entweder knacken kann, oder aber den Schlüssel kennt. Und den kennt nur Audi, und die werden ihn bestimmt nicht rausrücken. Ich für meinen Teil sage nur Hütet euch vor modernen Fahrzeugen, ihr glaubt nicht, was heute mit der darin verbauten Technik alles für Dinge möglich sind, die ihr ganz sicher nicht wollt. Kauft euch gute gebrauchte, und lasst die Finger von Fahrzeugen die nach 2006 hergestellt sind, manche besitzen, wie ich durch Recherche in Insiderkreisen feststellen durfte ab diesem Datum schon Programme zur Datenspeicherung und Protokollierung, und Sender wie Ecall. Selbiges ist zwar bei früheren Fahrzeugen auch schon teilweise vorhanden, ist jedoch nicht direkt mit der Zentralelektronik verbunden, und kommunizert nur mit einer Leitung mit dem Airbag Steuergerät, das dann den Notruf auslöst.

 

Ich werde mir nachdem ich das erfahren hab besser kein neues Auto mehr kaufen,

schon alleine diese Sache mit dem "Gesetzlich vorgeschrieben" lässt mich sehr stutzig werden.

Jetzt wollte ich trotzdem mal wissen, wie ihr die ganze Sache seht.

Beste Antwort im Thema

Hast du auch deinen Kaffeeautomaten schon entsorgt? Dieser speichert auch div. Daten ab.

MfG

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Zitat:

@DocSnyder75 schrieb am 16. Februar 2018 um 16:18:18 Uhr:

DIE KI ... DAS neuronale Netz ... lernt!

Es ist also schon vorhanden! Und es ist nicht vom Himmel gefallen.

(...)

"Es gibt ein lernfähiges Grundgerüst! Völlig offen was es lernen wird. Wie ein noch "leeres" Gehirn."

Leeres in Anführungsstrichen, weil Grundfunktionen aktiv sind ...

Und da sind wir genau bei dem, was ich geschrieben habe. Und dieses Grundgerüst benötigt Jahre an Entwicklung! Das ist nicht in 4h erledig. Das, was das Netz dann "lernt" ist ggf. deutlich schneller, aber auch deutlich einfacher. Das Teil kann nicht in 4h lernen, wie es nen Terminator konstruiert. Auch, lernt das Teil in 4h kein Schach! Es kann schon die Schach-Regeln und lernt die Regeln umsetzen mit dem, was ihm mit gegeben wurde.

Achja: Mein Phone nehme ich nicht mit aufs Klo! Warum auch? Ich nutze kein FB und kein Twitter, wo ich meine "Scheiße" (Achtung: Doppeldeutig!) posten müsste.

MfG

Ein analog Leser:D

Hat schon einer von Euch ein Telematik Modul seiner Versicherung? Da spart man kräftig es sei denn man fährt wie ein ...

@ Johnes

Es stimmt einfach nicht was du zur KI schreibst!

Und wie lange am Grundgerüst der KI gebastelt wird, ist irrelevant. Es gibt jeweils einsatzfähige Versionen und die lernen in Sekunden Schach (die Grundregeln gibt es natürlich mit) und bringen sich das Spiel selbst bei! Nach 4 Stunden selber lernen, erreichen sie Spielstärken die höher liegen, als alles was es derzeit anderes gibt.

Wer Schach spielt, weiß dass das lernen erst los geht, wenn man die Regeln kennt, weil Schach so komplex ist.

Wikipedia:

Im Dezember 2017 stellte die Google-Firma DeepMind die KI AlphaZero vor. Diese erlernte innerhalb weniger Stunden nacheinander die Spiele Schach, Go und Shogi und war dann besser als jede Software, die bislang entwickelt wurde und damit weit übermenschlich. AlphaZero wird nur trainiert durch das Einprogrammieren der Spielregeln. Daraufhin trainiert AlphaZero gegen sich selbst einige Stunden. Menschliche Spielstrategien werden der KI nicht gezeigt. Die KI entwickelt alle Spielstrategien eigenständig. Die Schach-Website chess24 kommentierte dies mit: die Zeit der ausgefeilten Schachprogramme sei wohl vorüber.[21][22][23] Der ehemalige Schachweltmeister Garri Kasparow meinte, er sei erstaunt darüber „was man von AlphaZero und grundsätzlich von KI-Programmen lernen kann, die Regeln und Wege erkennen können, die Menschen bisher verborgen geblieben sind.“ und „Die Auswirkungen sind offenbar wunderbar und weit jenseits von Schach und anderen Spielen. Die Fähigkeit einer Maschine menschliches Wissen aus Jahrhunderten in einem komplexen, geschlossenen System zu kopieren und zu überflügeln, ist ein Werkzeug, das die Welt verändern wird.“[24]

Hoffentlich zum bessern.

am 17. Februar 2018 um 8:31

So eine änliche Software gibt es auch in verschiedenen Ausführungen für den Börsen, und speziell den Optionshandel mit Derivaten auf Indizes und Aktien.

So ist es möglich, praktisch ohne jedes Eigenkapital, täglich und ohne aufzufallen, eine sechsstellige Summe aus dem Markt zu ziehen, und das absolut straffrei, also völlig legal.

Sehr gern wird das System von Schülern und Studenten benutzt, die innerhalb sehr kurzer Zeit zu riesigen Geld und Sachvermögen gekommen sind.

Auch für Klein und Kleinstanleger ist das System interressant, denn wie der letzte Minicrash zeigte, konnte man in nur einer Woche mit Verkaufsoptionen auf den DAX ca. 3.000% Profit erwirtschaften. Wer z.B. 25.000,-€ in bestimmte Optionen investiert hat, konnte sich eine Woche später über einen Gewinn von 750.000,-€ freuen, und dann sieht das Leben schon viel freundlicher aus.

Zitat:

@DocSnyder75 schrieb am 17. Feb. 2018 um 08:8:24 Uhr:

AlphaZero wird nur trainiert durch das Einprogrammieren der Spielregeln.

Das ist genau mein Reden! Stinkst du nur gegen an, oder liest du auch, was ich schreibe?

 

MfG

Wer hier wen selektiv liest, haben wir doch schon geklärt ;)

Fakt ist, die KI lernt selbst, abgesehen von grundsätzlichen Regeln. Und die KI lernt genau das so überraschend gut, woran Programmierer bisher immer scheiterten.

@BMWBernd320d

Wo gibt es diese Software? :D

Zitat:

@Genie21 schrieb am 17. Februar 2018 um 08:03:33 Uhr:

Hat schon einer von Euch ein Telematik Modul seiner Versicherung? Da spart man kräftig es sei denn man fährt wie ein ...

gehört zu den dingen die ich strikt ablehne solange es geht.

Zitat:

@DocSnyder75 schrieb am 17. Feb. 2018 um 09:50:14 Uhr:

Fakt ist, die KI lernt selbst

Deine Meinung! Das als selbst lernen zu bezeichnen, ist schon sehr vereinfacht! :rolleyes:

 

MfG

am 17. Februar 2018 um 14:42

Von Stasimethoden über Schach bis Börse alles in einem Thread. Bei anderen Themen meldet sich der MOD meistens schon beim 5. Off Topic. Hier mischt schon seitenweise der MOD selbst off Topic mit. Das wundert mich.

am 17. Februar 2018 um 15:03

@ceinsler Der threadtitel ist halt insoweit "klug" formuliert ;)

Zitat:

@BMWBernd320d schrieb am 17. Februar 2018 um 09:31:58 Uhr:

So eine änliche Software gibt es auch in verschiedenen Ausführungen für den Börsen, und speziell den Optionshandel mit Derivaten auf Indizes und Aktien.

link, or it didnt happen...

Zitat:

So ist es möglich, praktisch ohne jedes Eigenkapital, täglich und ohne aufzufallen, eine sechsstellige Summe aus dem Markt zu ziehen, und das absolut straffrei, also völlig legal.

Ist doch egal, ob das auffällt, wenn das legal ist! Die Summe die man "aus dem Markt" zieht, fehlt am Ende einer juristischen oder natürlichen Person! Denn der Markt hat kein Geld. Geld arbeitet auch nicht! Geld fällt auch nicht aus dem Himmel (außer bei Banken!, wenn die einen Credit vergeben).

Zitat:

Sehr gern wird das System von Schülern und Studenten benutzt, die innerhalb sehr kurzer Zeit zu riesigen Geld und Sachvermögen gekommen sind.

Warum nur von Schülern und Studenten?

Zitat:

Auch für Klein und Kleinstanleger ist das System interressant, denn wie der letzte Minicrash zeigte, konnte man in nur einer Woche mit Verkaufsoptionen auf den DAX ca. 3.000% Profit erwirtschaften. Wer z.B. 25.000,-€ in bestimmte Optionen investiert hat, konnte sich eine Woche später über einen Gewinn von 750.000,-€ freuen, und dann sieht das Leben schon viel freundlicher aus.

Eben. Also wo gibts die Software? Ich verdien weniger als eine sechsstellige Summe täglich. Würd gern "umschulen"...

_________

Nochmal zur Schachintelligenz: Hat "Alpha Zero" denn jetzt NUR Schach gelernt und nichts anderes? Ich denke ja! Und zwar "nur" weil Herrchen das gesagt hat.

Die Angst scheint ja zu sein, daß man nicht kontrollieren kann, wie und was gelernt wird.

MfG

Man könnte hier noch dem Mod rufen,

die Themen rund ums Auto ändern sich nicht so sehr,

allerdings diese KI Diskussion gab hier so noch nicht.

Neue Entwicklungen sollten kontrovers diskutiert werden.

Da ich der Foren-Mod bin, das Thema eh kompletter Humbug ist, kann man es auch laufen lassen. Das ganze Thema ist inzwischen OT. Mit Verschwörungstheorien kann man als TE keinen Thread führen.

 

Zitat:

@olsql schrieb am 17. Feb. 2018 um 16:3:27 Uhr:

Auch für Klein und Kleinstanleger ist das System interressant, denn wie der letzte Minicrash zeigte, konnte man in nur einer Woche mit Verkaufsoptionen auf den DAX ca. 3.000% Profit erwirtschaften. Wer z.B. 25.000,-€ in bestimmte Optionen investiert hat, konnte sich eine Woche später über einen Gewinn von 750.000,-€ freuen, und dann sieht das Leben schon viel freundlicher aus.

Sind das die Kniffe, die immer in diesen eMails angepriesen werden, die man ständig bekommt, obwohl man nicht drum gebeten hat?

 

Wenn das so gut läuft, warum macht das nicht jeder? Und warum nicht die großen Player?

 

MfG

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