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Stammtisch "Hilfe ich bin werkzeugsüchtig" - welches Werkzeug fehlt mir noch?

Themenstarteram 12. Januar 2016 um 8:41

Wie wir in diesem Thread festgestellt haben, gibt es doch einige werkzeugsüchtige Zeitgenossen hier im Forum.

Symptome für Werkzeugsucht im fortgeschrittenen Stadium sind:

  • manche Werkzeuge liegen doppelt und dreifach vor
  • selbst selten benötigtes Werkzeug wird gekauft statt geliehen
  • Werkzeug wird "spontan" oder "auf Vorrat" gekauft (man könnte es ja mal gebrauchen)
  • Kosten spielen beim Werkzeug keine Rolle
  • das Werkzeug wird aufwändiger untergebracht als die Kronjuwelen der Queen
  • das Werkzeug erhält mehr Aufmerksamkeit als die Frau ;)

Und wie gehen wir nun mit dieser Sucht um? Richtig, wir kaufen noch mehr Werkzeug. Und welches? Nun, dazu dient dieser Thread, hier kann man offen seiner Sucht fröhnen, seine neuesten Errungenschaften vorstellen oder einfach nur aufzählen was man alles doppelt und dreifach hat ;)

Und als Threaderöffner fange ich einfach mal an:

Ich hab mir letztens bei Voelkner spontan eine Universalratsche bestellt. Warum? Erstens war sie gerade für 20 Euro versandkostenfrei im Angebot, zweitens dachte ich "Naja, wenn Du mal einen Haken in die Decke schrauben musst geht es einfacher", und drittens "könnte man sowas ja irgendwann mal gebrauchen". Typischer Suchtkauf eben.

Zumindest habe ich die Ratsche schonmal getestet, sie taugt auf jeden Fall zum Gegenhalten und zum Haken einschrauben. Richtig "feste" Schrauben hab ich damit noch nicht auf- oder zugeschraubt, bevor ich sie am Auto teste, werde ich erstmal eine Probelauf am Fahrrad machen.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 15. Juni 2019 um 21:03

Zitat:

@new-rio-ub schrieb am 15. Juni 2019 um 21:25:21 Uhr:

Eine super aufgeräumte Werkstatt sagt noch lange nichts über die Güte der Reparaturen aus.

Sie sagt aber etwas darüber aus wie ein Mensch arbeitet. Wer sich die Zeit nimmt und Mühe gibt, seinen Arbeitsplatz und Werkzeuge in Ordnung zu halten, wird mindestens die gleiche Sorgfalt bei Wartung/Reparaturen walten lassen.

 

Ansonsten ist Neid die höchste Form der Anerkennung ;)

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Themenstarteram 21. Oktober 2018 um 8:34

Zitat:

@Wolfgang Wegner schrieb am 21. Oktober 2018 um 10:29:58 Uhr:

Ach Du warst das. Sorry. Dachte es war ein fiktives Beispiel

:D

Kein Problem. Ja, es gibt bei mir durchaus Geräte, die ich seltener einsetze, der Schlagschrauber gehört dazu.

Aber gerade die niedrige Selbstentladung sehe ich bei Markenware als großen Vorteil, denn gerade wenn ich das Gerät eher selten brauche, dann will ich es nicht erst nachladen müssen wenn ich es dann doch mal brauche.

Also in der Feuerwehr haben wir (von Handlampen und Funkgeräten abgesehen) kein einziges Akku Betriebenes Teil...

Obwohl die Fahrzeuge und Geräte permanent an einer Ladeerhaltung hängen ist es einfach so das Akkus einfach irgendwann kaputt gehen, dann braucht man sie und sie gehen nicht.

Wie oft hab ich schon ein Funkgerät aus der halterung gezogen das nach 10 Minuten schon gemeckert hat das der Saft alle ist....

Greif ich zur Taschenlampe ist sie leer vorallem wenn man grade unterm Karren ist....

Greif ich zum Akkuschrauber ist er leer

Ich habe von paar Sachen abgesehen wirklich nur Kabelgeräte, grade am Stationären Einsatz kein Problem wenn man viel Unterwegs ist stimmt das schon das Akkus gut sind.

Themenstarteram 21. Oktober 2018 um 10:35

Akkugeräte haben in der Tat einen Nachteil, und zwar die rapide Abnahme der Akkuleistung/Kapazität bei Kälte. Gerade das dürfte bei der Feuerwehr das Problem sein, was gegen Akku spricht

Wir haben auch schon über Akku Kettensägen nachgedacht....

Die Teile sind bestimmt toll um mal einen Baum in Garten zu stutzen aber zu welchen Siturationen wird die feuerwehr eingesetzt?

Was Unwetter an geht hat man schnell mal Großschadenslagen da laufen unsere Stiehl Kettensägen halt mal paar Stunden durch wenn mal 30 Bäume über eine Straße geknickt sind.

Themenstarteram 21. Oktober 2018 um 10:59

Naja Benzin-Kettensäge ist ja schon schnurlos ;) Und Akku-Spreizer ist für euch sicher auch keine Option ;)

Die Benziner sind halt einfach Durchhaltevermögen haben 3 Kettensägen (1x60er 2x40er), dazu einen Elektrischen und einen Benzin Trennschleifer, Sebelsäge usw sind natürlich mit Kabel dazu ein kleinen Honda EU20i Stromerzeuger kleines Kompaktes Inverter Teil das kann man auch alleine gut in den Wald rein tragen...

Und Was Hydrauliksatz an geht haben wir natürlich einen mit Schläuchen ist auch eine Gewichtsfrage die Akku Teile wiegen mehr und man muss dauernd neue Akkus einlegen weil die so viel Saft ziehen.

Da hängt unter Hydraulikaggregat einfach an der Dynawatt Anlage vom Fahrzeug und alles ist gut...

Des Honda EU20i und seine Brüder sind ja Benchmark !

 

Werde mir eins privat holen.

Was spricht denn gegen akkubetriebene Geräte ?

Wir haben seit längerer Zeit akkubetriebene Scheren und Spreizer der Firma Lucas auf den Fahrzeugen .

Desweiteren auch Kettensägen, die durch zwei Makita 18 Volt Akkus angetrieben werden.

Gerade bei normalen Bäumen und Ästen , die abgesägt werden müssen, hat sich diese Säge schon sehr bewährt.

Auch wird gern ein LED Strahler zum ausleuchten einer Einsatzstelle, zum Beispiel bei der U Bahn genommen. Da entfällt das lästige und zeitraubende Verlegen von Kabeln und Verteilern.

Gerade für den schnellen Ersteinsatz sind diese Geräte von großem Nutzen.

Nikki

Das stimmt.

 

Was die Kollegen hier wohl meinten, ist dass die Akkus immer leer und/oder kaputt sind, wenn man die braucht.

 

Wenn die bei der FW aber alle 24monate erneuert werden und regelmäßig geladen, so trifft das wohl eher nicht auf den proffessionellen Einsatz zu.

Themenstarteram 22. Oktober 2018 um 5:09

Hmmm, also wenn die Akkus immer leer sind, ist das wohl ein organisatorisches Problem ;)

 

Wenn bei uns in der Firma irgendwas instand gesetzt oder repariert wird, sind die Firmen meist auch mit Akkugeräten am Start. Letztens wurden Rauchschutzanlagen getauscht, und die Firma war ausschließlich mit Akkugeräten von Hilti am Start. Das einzige, was mit 220V lief, war der Staubsauger. Kann man natürlich nicht verallgemeinern, es kommt immer auf den Einsatz an. Drei Tage Schlitze fräsen wird man natürlich auch eher mit 220V machen.

 

Ich habe auf jeden Fall mit Akkugeräten gute Erfahrungen gemacht und schaffe daher (wo sinnvoll) auch nur noch Akkugeräte an. Natürlich wird es immer Bereiche geben, wo es keinen Sinn macht oder unwirtschaftlich ist, man muss halt immer genau überlegen wo man es wie oft für was braucht.

am 22. Oktober 2018 um 5:22

Mit einem Akkugerät mit Wechselakkus könnte man dauerhaft, also bis zur Rente Schlitze fräsen, 8 Stunden lang und durchgehend, sogar die Urlaubsvertretung und danach weiter, jeden Tag ohne Ende Schlitze fräsen.

Themenstarteram 22. Oktober 2018 um 5:36

Zitat:

@BMWBernd320d schrieb am 22. Oktober 2018 um 07:22:09 Uhr:

Mit einem Akkugerät mit Wechselakkus könnte man dauerhaft, also bis zur Rente Schlitze fräsen, 8 Stunden lang und durchgehend, sogar die Urlaubsvertretung und danach weiter, jeden Tag ohne Ende Schlitze fräsen.

;)

 

Theoretisch ja, aber alles hat irgendwo seine praktischen Grenzen.

 

Mal als Beispiel meine Erfahrung aus der Praxis:

 

Mit dem Makita Bohrhammer kannst Du je nach Belastung ca. 30-45 Minuten am Stück arbeiten. Das kann man schön beim Stemmen ausprobieren, da macht man nur kurze Pausen um das Gerät umzusetzen. Laden dauert die gleiche Zeit, deshalb kommt man beim Bohrhammer mit 2 Akkus locker aus.

 

Mit der kleinen Akkuflex hingegen kommt man mit einer 125mm Doppel-Scheibe in KS gerade Mal zwei Meter weit, das dauert ca. 2-3 Minuten. Da brauchst Du schon ne Menge Akkus um da "durchzuarbeiten", und der "Overhead" mit Akkuwechsel und Nachladen frisst den Zeitvorteil wieder auf.

 

Die Akkuflex ist eher hilfreich wenn man "Mal schnell" irgendeine Kleinigkeit wegflexen will, dafür nehme ich sie gerne. Aber zum Durcharbeiten braucht man zu viele Akkus bei der Flex.

Klar ist es ein Unterschied „WO“ örtlich ich meine Jobs machen muss und meine Verfügbarkeit der Netzspannung ist. Akkus sind auch schick heutzutage. Ob sich alles rechnet.....Nö. Mit Sicherheit nicht. Aber hat man Personalverantwortung und kann die Kinderchen mit Akkus glücklich machen, dann tut man das auch, weil die Meckerei über dies und das was man nicht ändern für eine Zeit kleiner wird. :D :D

Themenstarteram 22. Oktober 2018 um 19:42

Zitat:

@Genie21 schrieb am 22. Oktober 2018 um 21:11:11 Uhr:

Ob sich alles rechnet.....Nö. Mit Sicherheit nicht.

Je nach Anwendung "rechnet" sich das schon als Privatmann. Eigentlich gerade dort, weil man privat sehr oft die Sitation hat, dass man das Werkzeug nur kurz benutzen muss/will. Man kennt das doch: Hier mal schnell zwei Löcher bohren, da schnell eine Schnittkante entgraten, irgendein Stahl abschneiden... Gerade bei solchen Arbeiten ist der "Overhead" durch "Strom holen" mit Verlängerung etc. sehr hoch, d.h. man braucht mehr Zeit um Kabel abwickeln, Verlängerung holen, Kabel einstecken, Kabel ausstecken, Verlängerung wieder zusammenrollen, Kabel wieder verstauen etc. als für die eigentliche Arbeit...

Jo. Ich hätte gerne einen Gewalt Elektro Schrauber mit Akku.

Preis egal. Hauptsache der hat Getriebe und Power.

 

Und er ist klein. Kein unhandliches Monster.

 

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