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Stammtisch "Hilfe ich bin werkzeugsüchtig" - welches Werkzeug fehlt mir noch?
Wie wir in diesem Thread festgestellt haben, gibt es doch einige werkzeugsüchtige Zeitgenossen hier im Forum.
Symptome für Werkzeugsucht im fortgeschrittenen Stadium sind:
- manche Werkzeuge liegen doppelt und dreifach vor
- selbst selten benötigtes Werkzeug wird gekauft statt geliehen
- Werkzeug wird "spontan" oder "auf Vorrat" gekauft (man könnte es ja mal gebrauchen)
- Kosten spielen beim Werkzeug keine Rolle
- das Werkzeug wird aufwändiger untergebracht als die Kronjuwelen der Queen
- das Werkzeug erhält mehr Aufmerksamkeit als die Frau ;)
Und wie gehen wir nun mit dieser Sucht um? Richtig, wir kaufen noch mehr Werkzeug. Und welches? Nun, dazu dient dieser Thread, hier kann man offen seiner Sucht fröhnen, seine neuesten Errungenschaften vorstellen oder einfach nur aufzählen was man alles doppelt und dreifach hat ;)
Und als Threaderöffner fange ich einfach mal an:
Ich hab mir letztens bei Voelkner spontan eine Universalratsche bestellt. Warum? Erstens war sie gerade für 20 Euro versandkostenfrei im Angebot, zweitens dachte ich "Naja, wenn Du mal einen Haken in die Decke schrauben musst geht es einfacher", und drittens "könnte man sowas ja irgendwann mal gebrauchen". Typischer Suchtkauf eben.
Zumindest habe ich die Ratsche schonmal getestet, sie taugt auf jeden Fall zum Gegenhalten und zum Haken einschrauben. Richtig "feste" Schrauben hab ich damit noch nicht auf- oder zugeschraubt, bevor ich sie am Auto teste, werde ich erstmal eine Probelauf am Fahrrad machen.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@new-rio-ub schrieb am 15. Juni 2019 um 21:25:21 Uhr:
Eine super aufgeräumte Werkstatt sagt noch lange nichts über die Güte der Reparaturen aus.
Sie sagt aber etwas darüber aus wie ein Mensch arbeitet. Wer sich die Zeit nimmt und Mühe gibt, seinen Arbeitsplatz und Werkzeuge in Ordnung zu halten, wird mindestens die gleiche Sorgfalt bei Wartung/Reparaturen walten lassen.
Ansonsten ist Neid die höchste Form der Anerkennung ;)
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4568 Antworten
Wenn beim Nachfüllen in Garten und Feld bei dir nie ein Tropfen daneben geht, ist dieses Merkmal für dich natürlich unwichtig. Dann kannst du die paar Euro sparen, selbst mischen und dich weiter einstinken lassen, falls dich das wirklich nicht stört ;)
Zitat:
@mick070 schrieb am 27. November 2020 um 16:31:34 Uhr:
Ich nehme für Handgeräte nur noch Alkylatbenzin (Aspen).
Fertig gemischt 1:50, stinkt beim Verbrennen fast nicht und ist vor allem weitgehend befreit von krebserregenden Stoffen und das Öl ist biologisch abbaubar. Wenn man mit Motorsäge, Freischneider und Rasenmäher arbeitet, steht man halt mitten im Abgas, da isses mir den Aufpreis wert.
und außerdem ist der 5 jahre lagerfähig laut hersteller ich nehme nur noch das aspen
vorher hatte ich das problem das mir der selbst gemischte sprit schlecht wurde :(
da ich meine geräte wie fichtenmopped, heckenschere und hochentaster nur 1x im
jahr brauche hab ich die probleme nicht mehr.
auch für den freischneider verwende ich das so brauch ich alle 2 jahre einen 5l kanister aspen das reicht
Ich hab mir gestern in einem Baumarkt das Husquarna Power 2 oder so ähnlich gekauft also auch nen Alkylatbenzin fertiggemischt der 5L Kanister hat 18,50€ gekostet macht nen Literpreis von ca 3,70 dafür spart man sich das Mischen und der Krempel stinkt kaum^^
Ausgezeichnet, vielen Dank für die Teilnahme.
Ich werde 1:50 oder bessrr 1:40 mischen und gut ist.
Grüße
Zitat:
@sony8v schrieb am 27. November 2020 um 16:54:11 Uhr:
Zitat:
@mick070 schrieb am 27. November 2020 um 16:31:34 Uhr:
Ich nehme für Handgeräte nur noch Alkylatbenzin (Aspen).
...
und außerdem ist der 5 jahre lagerfähig laut hersteller ich nehme nur noch das aspen
...
...das Problem -wie ich einmal in einem Werkzeugforum gelesen hab- ist, dass ältere Motorgeräte bzw. Motoren, die bereits mit der üblichen Mischung betrieben wurden nicht ohne weiteres auf Aspen umgestellt werden können.
Durch das Aspen werden angeblich durch den Betrieb mit Mischung vorhandene Ablagerungen angelöst / gelöst und können im worst case zu Kolbenklemmern führen, wenn der Dreck zwischen Kolben und Zylinderlaufbahn kommt.
Hat da schon mal jemand entsprechende Erfahrungen gemacht... ich traue mich nämlich nicht z.B. meine Motorsägen -obwohl ich mangels regelmäßiger Nutzung auch das Problem mit dem "schlecht werdenen Sprit" hab- von Mischung auf Aspen umzustellen.
Ist mir noch nicht untergekommen^^
Man liest das immerwieder aber ich habs nich nie selber gesehen und wer sagt mir nicht das der Motor zufällig eh da kaputt gegangen wäre ohne Wechsel?
Zitat:
@gast356 schrieb am 27. November 2020 um 19:12:19 Uhr:
Zitat:
@sony8v schrieb am 27. November 2020 um 16:54:11 Uhr:
und außerdem ist der 5 jahre lagerfähig laut hersteller ich nehme nur noch das aspen
...
...das Problem -wie ich einmal in einem Werkzeugforum gelesen hab- ist, dass ältere Motorgeräte bzw. Motoren, die bereits mit der üblichen Mischung betrieben wurden nicht ohne weiteres auf Aspen umgestellt werden können.
Durch das Aspen werden angeblich durch den Betrieb mit Mischung vorhandene Ablagerungen angelöst / gelöst und können im worst case zu Kolbenklemmern führen, wenn der Dreck zwischen Kolben und Zylinderlaufbahn kommt.
Hat da schon mal jemand entsprechende Erfahrungen gemacht... ich traue mich nämlich nicht z.B. meine Motorsägen -obwohl ich mangels regelmäßiger Nutzung auch das Problem mit dem "schlecht werdenen Sprit" hab- von Mischung auf Aspen umzustellen.
hab da keine probleme gehabt mein freischneider und fichtenmopped von stihl ist über 20 jahre alt der ist
in seinen ersten leben komunal in einer gemeinde eingesetzt worden
und mindestens 8 jahre mit selbstgemischten sprit betrieben worden
hab einfach den aspen eingefüllt und los gings und das schon seit 5 jahren ohne probleme hab eher das gefühl gehabt
das die motoren besser gingen
Passend dazu, der Typ , der auf unserem Firmengelände als Landschaftsbauer mit seinen Stihl Maschinen war, sagte mir, dass er immer bei derselben Mischung bleiben würde, sonst würde der Zylinder bzw der Kolben Bereich ausgewaschen durch Asien, wenn man vorher selber gemischt hatte.
Zitat:
@dreiliterSMG schrieb am 27. November 2020 um 19:47:59 Uhr:
Passend dazu, der Typ , der auf unserem Firmengelände als Landschaftsbauer mit seinen Stihl Maschinen war, sagte mir, dass er immer bei derselben Mischung bleiben würde, sonst würde der Zylinder bzw der Kolben Bereich ausgewaschen durch Asien, wenn man vorher selber gemischt hatte.
kann ich sicher nicht bestätigen sonnst währen meine geräte schon lange kaputt
Kaufe auch den Fertigsprit bei nem Bekannten der die Geräte auch wartet bzw. repariert. Der hätte mir sicherlich was gesagt wenn er schlechte Erfahrungen bzgl. der Spritänderung gemacht hätte. Meine beiden Sägen laufen tadellos mit dem neuen Sprit nach zig Jahren selbstmischerei.
Zitat:
@dreiliterSMG schrieb am 27. November 2020 um 19:47:59 Uhr:
Passend dazu, der Typ , der auf unserem Firmengelände als Landschaftsbauer mit seinen Stihl Maschinen war, sagte mir, dass er immer bei derselben Mischung bleiben würde, sonst würde der Zylinder bzw der Kolben Bereich ausgewaschen durch Asien, wenn man vorher selber gemischt hatte.
Der soll lieber beim Mähen bleiben, denn von Motore hat er wohl keine Ahnung. Auswaschungen im Zylinder nach Spritwechsel, selten so gelacht.
Es kann sein das durch die enthaltenen Additive alte Verbrennungsrückstände gelöst werden könnten.
Die meisten Schäden entstehen durch Eigenmischung.
Was tatsächlich sein könnte.... wenn mal jemand am Vergaser rum gedreht und getan hat und ihn wirklich sauber eingestellt hat auf seine Eigenmischung dann kanns dazu kommen das sie mit Sonderkraftstoff etwas fett laufen wenn man sich die mühe machen will kann man da etwas nachstellen.... wenn man eine Maschine mit fest eingestelltem Vergaser hat dann ist der meistens eh so ausgelegt das er mit Motomix (Das Aspen von Stihl) am besten läuft^^
Wir haben bei uns in der Feuerwehr einige Motorsägen, die mittlerweile alle mit Alkylatbenzin betrieben werden. Zum einen haben wir das Problem, dass wir die Geräte doch nicht allzuoft benutzen (müssen) und dass daher der Sprit auch mal längere Zeit im Tank bleibt, zum anderen meinen unsere Gerätewarte, dass die Sägen mit Alkylatbenzin trotz längerer Lagerung besser anspringen als mit herkömmlichem Gemisch (die Sägen werden regelmäßig angeworfen und einige Zeit laufen lassen, wenn sie nicht im Einsatz waren).
Und da sind einige wirklich alte Motorsägen (tw. bis zu 30 Jahre alt) dabei, die früher regelmäßig mit selbst angesetztem Gemisch betrieben wurden und die keine Zicken machen. Scheint also nicht so das große Problem zu sein, die Gemischsorte zu wechseln.
Wir blasen mindestens 1x im Jahr das Benzin durch die Sägen durch in rahmen einer "Übung" welche darin besteht dem Förster beim Roden zu helfen^^
Aber ja, auch wir benutzen Aspen und seither haben wir weniger Probleme mit Sägen die absaufen^^
Müssen aber noch abklären wie wir das mit der neuen MS 462 CMR machen eigentlich müsste da für nen halben Tag nen anderes Schwert drauf.