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Spritpreise!!!

Themenstarteram 6. Juli 2005 um 17:42

Hallo,

ich wollt mal fragen wieso eigentlich die Spritpreise so hoch sind?Und gibt es einen Lichtblick,dass sie in nächster Zeit sinken?Das kann doch nicht sein,dass der Diesel ganze 1,11€ kostet!

Liebe Grüße

Domi

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270 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von thogito

Was aber krass ist,ist dass díe deutschen knapp 4 Billionen(?) auf Ihren Konten haben oder doch besser gesagt die oberen 10.000.

Schulden = 1,5Billionen

Wenn ich mich jetzt vertan habe,bitte melden ;-)

Das kommt schon hin und wäre genau der richtige Ansatz.

Steuersenkungen, Flexibilisierung des Arbeitsmarktes usw. usw. - in meinen Augen dummes Zeug, um den Staatshaushalt zu sanieren. Nicht steuern senken - Steuern zahlen! Das müßte das Motto sein. Wir könnten hier wie im Schlaraffenland leben, wenn der Bereich der Steuerhinterziehung nicht so kläglich angegangen würde.

Zitat:

Original geschrieben von thogito

Ich gehe stark von aus,dass die Löhne extrem sinken werden...

Mit "mehr Eigenverantwortung" meinte ich eigentlich nicht Lohndrückerei, sondern z.B. mehr Selbstbestimmung bei der sozialen Absicherung und bei der Organisation des sozialen Nahumfeldes.

am 6. Juli 2005 um 21:58

Zitat:

Original geschrieben von osssi

Ersteres muß doch zweiteres garnicht bewirken. Die Flexibilität kann doch auch einen Umzug zum Arbeitsplatz beinhalten.

und was ist,wenn jemdand familie und haus hat?

zum glück ist soetwas im GG geregelt!

am 6. Juli 2005 um 22:02

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Wenn die Bürger etwas mehr Eigenverantwortung übernehmen könnten, wäre für den Staat sicherlich auch noch einiges an Ersparnis drin.

Was will man denn machen, es gibt keine Partei, die es sich zu wählen lohnt.

Wenn es nach mir ginge, müßten alle Politiker nach Leistung bezahlt werden.

Zu den Spritpreisen:

sogar Flüssiggas wurde bei uns um 2 Cent (im letzten halben Jahr insgesamt um 4 Cent) auf 0,56€ pro Liter erhöht, obwohl es nach wie vor ein Abfallprodukt ist und der Preis deshalb eigentlich sinken müßte, wenn sich die Erdgaspreise erhöhen.

Da sieht man, wie immer mehr auf den "Zieht dem Arbeitnehmer noch mehr Geld aus der Tasche"-Zug aufspringen, nur um ihren Profit zu steigern, nach dem Motto, "die Anderen (Lobbyisten) erhöhen die Preise, da fallen wir nicht auf"

Leute es wird bestimmt nicht besser als jetzt.

MfG

Hallo,

@ osssi

ich habe 100 km bis zur Arbeit. Ich sollte also Deiner Meinung nach mein Haus verkaufen und näher zum Arbeitsplatz ziehen?

Ich hoffe Du meinst das nicht ernst?!?

Gruß

P.S.

bei uns hier auf dem Lande macht jede größere Firma Pleite oder verlegt den Produktionsort, da das neue EU-Land CZ nur 18 km weg ist.

Zitat:

Original geschrieben von thogito

...und was ist,wenn jemdand familie und haus hat?

zum glück ist soetwas im GG geregelt!

Eben.

Das Aufenthaltsrecht des GG ist höher zu bewerten als Fragen der steuerlichen Bewertung von Ausgaben zur Sicherung des Lebensunterhaltes.

Zitat:

Original geschrieben von thogito

Ich gehe stark von aus,dass die Löhne extrem sinken werden und so hoffentlich mehr Arbeitsplätze entstehen

Also wenn mein Lohn sinkt, kann ich automatisch weniger 'Eigenverantwortung' übernehmen. Wenn ich in einem gewissen Rahmen selber für meine Gesundheit oder Rente Sorge tragen soll, kostet das Geld.

Interessant finde ich auch die Theorie, daß wir mehr arbeiten müßten, um neue Arbeitsplätze zu schaffen :D. Ich kenne eine Branche, die durch simple Anerkennung ihrer Tätigkeit und somit Erhöhung der Stundenlöhne auf einen Schlag 1/3 mehr Arbeitsplätze schaffen könnte = bundesweit ca. 125.000 Arbeitsplätze.

Zitat:

Original geschrieben von osssi

Ich kenne eine Branche, die durch simple Anerkennung ihrer Tätigkeit und somit Erhöhung der Stundenlöhne auf einen Schlag 1/3 mehr Arbeitsplätze schaffen könnte = bundesweit ca. 125.000 Arbeitsplätze.

Welche Branche soll das sein?

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Aber Flexibilität darf nicht bedeuten, den einzelnen Bürger ständig aus seinem angestammten sozialen Umfeld in ein Neues zu verpflanzen.

Entweder ist das Volk flexibel oder eben nicht. Mein Cousin ist 45 - er hat noch nie gearbeitet und er wird niemals arbeiten. In seiner Gegend gibt es keine Arbeit und die Flexibilität für einen Umzug ist nicht vorhanden.

am 6. Juli 2005 um 22:09

Zitat:

Original geschrieben von thogito

Dat wird auch so kommen!!!

Ich gehe stark von aus,dass die Löhne extrem sinken werden und so hoffentlich mehr Arbeitsplätze entstehen...Die gelben Kasper haben ja schon zum schlag gegen Verdi und Co ausgeholt.

Was das bringt zeigen immer mehr Supermärkte:

Sie lassen immer mehr Leute für sich arbeiten, ABER:

Es sind meist Arbeitslose, die ein paar Euro für ihre 15Stunden Woche bekommen und der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten, hat aber mehr "Angestellte". Wenn sich das weiter so entwickelt, bringts für den Staat eher Nachteile.

Zitat:

Original geschrieben von thogito

und was ist,wenn jemdand familie und haus hat?

Dann ist er entweder flexibel oder arbeitslos. Es ist nicht so, daß ich diese Flexibilitätsgeschwätz befürworte, aber man muß den Tatsachen ins Auge sehen. Es gibt tote Regionen, die evtl. sogar früher mal richtig geblüht haben, in denen man in absehbarer Zeit nicht mehr mit Arbeitsplätzen rechnen kann.

Zitat:

Original geschrieben von tc579

...die ein paar Euro für ihre 15Stunden Woche bekommen und der Arbeitgeber spart Lohnnebenkosten, hat aber mehr "Angestellte". Wenn sich das weiter so entwickelt, bringts für den Staat eher Nachteile.

Die Grundlagen für diese Nachteile hat der Gesetzgeber sich selbst geschaffen...

Zitat:

Original geschrieben von tc579

Was will man denn machen, es gibt keine Partei, die es sich zu wählen lohnt.

Wenn es nach mir ginge, müßten alle Politiker nach Leistung bezahlt werden.

Oh weia....:D.

Dann würde aber ein nicht unbeträchtlicher Teil in der Sozialhilfe landen und wiederum Geld kosten :D.

Zitat:

Original geschrieben von osssi

Es gibt tote Regionen, die evtl. sogar früher mal richtig geblüht haben, in denen man in absehbarer Zeit nicht mehr mit Arbeitsplätzen rechnen kann.

Da stimme ich dir zu.

 

Dieser Umstand sollte aber nicht dazu führen, mit dieser Argumentation im Rücken den Leuten in allen Regionen Deutschlands noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.

Zitat:

Original geschrieben von Tomy 69

ich habe 100 km bis zur Arbeit. Ich sollte also Deiner Meinung nach mein Haus verkaufen und näher zum Arbeitsplatz ziehen?

Ich hoffe Du meinst das nicht ernst?!?

Nö. Scheint bei dir doch zu funktionieren.

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