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Spritpreis steigt und steigt...

Themenstarteram 26. Februar 2012 um 19:55

Heute gesehen: Super E10 = 1,659 €

Laut Experten könnte 1,80-1,90 € der Liter bis Mitte das Jahres erreicht werden, wenn dann der Ölboykott gegen den Iran beginnt.

Was meint ihr, wie der Höchstpreis dieses Jahr ausfällt?

Beste Antwort im Thema

wie definiert ihr denn "dumm"?

die frage hat nen konkreten hintergrund:

ich baue gerade ein haus und war, wie viele andere auch, der meinung das die jungs vom bau nicht gerade intelligent sind.

fleissig natürlich, malocher auch klar...aber schlau?

ABER:

ich war so frei mir mal die detailbaupläne schicken zu lassen, man will ja wissen was da gemacht wird.

:confused::confused::confused:

ich als stukadierter BWL heinzfred-irgendwas, als akademiker, schlau, gebildet...total toll...habe NULL KOMMA NIX verstanden.

diese "weniger schlauen" auf der baustelle konnten mir aber die pläne erklären und mir alles zeigen.

klar kann man als halbwegs intelligenter mensch solche pläne ansatzweise lesen, wirklich verstehen kann man sie aber nicht!

(spätestens bei den statischen auflagen, bewehrung im betonguss etc., hört es echt auf!)

ich denke eher wir machen in vielerlei hinsicht was völlig falsch:

- wir haben ein schubladendenken. wer studiert hat und sich artikulieren kann...ist schlau

- wer auf dem bau steine schleppt ist dumm

- gymnasium ist schlau, hauptschule ist dumm

ich kann aus der erfahrung von vielen vorstellungsgesprächen und einstellungen nur sagen:

zeugnisse sind für den kamin. tolle noten mittels auswendig lernen kann jeder, das hat mit intelligenz mal gar nix zu tun.

unser problem ist im grunde recht einfach:

1. wir geben mehr geld für rettungswege irgendwelcher krötenwanderungen aus, als für die bildung unserer kinder

(überspitzt, ich denke aber man versteht was gemeint ist)

2. wir schaffen uns eine nebengesellschaft von hartz IV empfängern, weil wir in diesem bereich in vielen punkten einfach die augen verschliessen.

(1. es gibt tatsächlich für manche einzelfälle keinen grund zu arbeiten. die gestiegenen energiekosten und die hohen wohnkosten fressen alles weg, was man theoretisch (!) mehr hat, als ein hartzer/ 2. die regierung stockt geringverdiener auf, damit sie das leben bestreiten können. das ist NICHTS ANDERES als die subvention von unerhörten niedriglöhnen! die unternehmen freut es, der steuerzahler zahlt es...und es wird nicht weniger, sondern mehr werden /3. wir werfen alles nach 12 monaten in einen topf. wer 25 jahre eingezahlt hat, wird nach 12 monaten genauso (!) versorgt, wie jemand der nie einen finger krum gemacht hat. (ich kenne praxisbeispiele! mit 57 gekündigt, 40 jahre (!!!!) eingezahlt und steht nach 12 monaten finanziell auf der gleichen stufe wie ein 20 jähriger der keine lust hat und noch nie nen cent eingezahlt hat)/ 4. mit "integration" meinen wir immer, wer auch immer darauf gekommen sein mag, das WIR uns den gästen hin öffnen und anpassen. umgekehrt kannman das aber nicht verlangen. so nen mist gibt es NUR in deutschland. ein bekannter ist nach norwegen ausgewandert...die halten es ganz anders: der gast muss sich auch dem gastgeber anpassen. das ist auch völlig legitim, handhabt man auf jeder privaten geburtstagsfeier nicht anders! warum sollen wir denn irgendwelchen radikalen idioten ihre religionsfreiheit gewähren und zeitgleich unsere normalen gegebenheiten ändern? das konnte mir noch keiner erklären. bei der religion ist eine anpassung, natürlich nur einseitig, pflicht, bei der kulturellen integration aber nicht? ich kenne arabische menschen, die in deutschland einfach nur ihre tradition wahren (was auch ok ist), sich aber im bereich bildung gar nicht anpassen wollen. da werden mädchen von der schule fern gehalten, weil es sich ja traditionell (irgendwo in der wüste seit 500 jahren praktiziert) nicht gehört, dass frauen eine bildung erhalten. erstaunlicherweise wissen die aber im detail wie man seine "rechte" im deutschen sozialstaat durchsetzen kann. pflichten werden aber nicht auferlegt? verstehe wer will, ich nicht. das ist NICHT ausländerfeindlich gemeint, es umschreibt aber eine absurde politik. wir in deutschland lassen es zu, das eingebürgerte ausländer "traditionell" frauen von der bildung fern halten? zahlen aber alle sozialleistungen und beschweren uns über mangelnde fachkräfte? das ist BIZZAR. (es gibt statistiken dazu...bei manchen staatsangehörigkeiten liegt die hartz IV quote bei 80%! das hat sicherlich nichts damit zu tun, dass diese menschen dümmer sind, als andere!))

3. wenn wir auch nur einen bruchteil der gelder, die wir (erwiesen) für bankenrettungen in griechenland, die bevölkerung hat NICHTS davon, denen geht es mit rettungsgeldern schlechter als vorher(!!!), in unser bildungssystem stecken würden, hätten wir viele probleme gar nicht. (beispiel: mir wurde, privater kontakt, zugetragen, dass eine schule mict büchern aus dem jahrgang 1987 (!) unterrichten muss, da die benötigten 20tsd euro durch das land NRW abgelehnt wurden. in der gleichen stadt wurde zeitgleich für 120tsd euro (die sechsfache summe) eine künstlerische gestaltung eines kreisverkehrs feierlich eröffnet. da liegen, übrigens brandgefährlich, nun nen paar "design steine" im kreisverkehr...von wegen der besseren optik. (da fragt man sich echt ob unsere komunen sie noch alle stramm haben)

4. der liebe soli: die stadt dresden ist schuldenfrei. die stadt gelsenkirchen ist hoch verschuldet und schließt munter schulen, öffentliche bibliotheken usw.. ZEITGLEICH wird die stadt gelsenkirchen gezwungen, der stadt dresden "aufbauhilfe ost" zu überweisen. und jetzt wird es ganz absurd: gelsenkirchen muss dafür teure kredite aufnehmen, geht noch tiefer in die miesen und dresden darf, mangels verwendungsbestimmung des soli, mit diesen geldern erlebnisbäder bauen, die dann mangels nachfrage für nen appel und nen ei an private investoren verhöckert werden. HÄ??? wir krank muss man bitte sein um das zu rechtfertigen?

all diese dinge, und es sind nur beispiele, führen zu der situation die wir jetzt haben.

wer nen guten job hat und gut verdient, wird immer mehr in die abgabenmühle gedrückt. der schiebt es dann auf das erste opfer, was er sieht...die HARTZER sind schuld.....den gesamtüberblick verliert man da gerne mal bei.

mal ein beispiel der extremen art:

im jahr 2011 verdiente ich 0,32% des jahresgehaltes von herrn ackermann.

mein prozentualer steuersatz ist, abgesehen von lächerlichen 2% reichensteuer, IDENTISCH.

das ist so richtig?

mir geht es hier auch gar nicht darum gehälter anderer in frage zu stellen, dies obliegt anderen, mir geht es darum mal aufzuzeigen WARUM viele immer auf den hartzer eindreschen. ich ersticke in abgaben, über den hartzer wird in den medien groß und breit gestritten, das der doch mehr geld braucht, weil der strom teurer geworden ist.

das ist der für mich aber auch!

es liegt doch auf der hand, dass man so hass schürt, wo er gar nicht hin gehört.

zudem nehmen wir uns, natürlich, den schulden der griechen an, OBWOHL wir wisen das bis heute noch korruption und unfassbare geldverschwendung an der tagesordnung liegt, obwohl wir wissen das seit beginn des drama die griechischen schulden trotz DREISTELLIGER MILLIARDENZAHLUNGEN GESTIEGEN SIND, anstatt zu sinken.

die politik ist so diletantisch unterwegs, dass wir in einem autoforum mehr über spritpreise und soziale probleme diskutieren, als über autos.

da sollte man sich echt mal gedanken zu machen.

(by the way: ich habe persönlich, gott sei dank, keine probleme mit dem spritpreis. mir ist es, egal wie arrogant es klingen mag, sogar recht egal ob der nun 10cent mehr oder weniger kostet. das ist aber SUBJEKTIV so. mir ist die problematik an sich NICHT egal.)

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Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von Habuda

Und zu deinem Haus mit 6 Wohnheiten und 12 Autos. Wie viele davon waren dir?

Ja zwei natürlich ;)

Und zum ÖPNV ... der hat bei uns nicht statt gefunden. 3 km zu Fuss zur einzigen Station. Dann über eine Wegstrecke von insgesammt 15 km zum 7 km entfernten Nachbarort. Auf diesem Weg musste der Bus terminplanbedingt mitten in der Pampa 25 Minuten halten. 45 Minuten warten auf Zug. Eine Zugstation weiter fahren Bus... ach was, wie gesagt. Selbst zu Fuss wäre man schneller als der ÖPNV gewesen.

Nur die Grundwehrdienstleistenden, die in die 30 km entfernte Kaserne mussten, die waren auf's Auto wirklich angewiesen. Denn um 06:00 morgen früh in der Kaserne zu sein hätten die gegen 20:00 des Vortages losfahren müssen ... wären aber nie gegen 20:00 des gleichen Tages wieder zuhause gewesen ^^

Also braucht man ja wohl doch ein Auto in deiner Wohngegend, denn ohne kommt man ja augenscheinlich nicht zügig von A nach B ;)

Und genau das ist das Problem auf dem Land/in ländlichen Gebieten. Den ÖPNV kann man einfach vergessen, mit dem Fahrrad oder zu Fuß geht es auch nicht, also braucht man ein Auto und muss mit den Spritpreisen leben.

Zitat:

Original geschrieben von Habuda

 

Also braucht man ja wohl doch ein Auto in deiner Wohngegend, denn ohne kommt man ja augenscheinlich nicht zügig von A nach B ;)

Ja, wenn man eine Gehbehinderung hat, dann haste Recht. Dann geht ohen Auto wirklich nichts.

Ich kann daher nur für den jungen, gesunden, dynamischen Arbeitnehmer sprechen, der den Weg auch 'locker' mit dem Rad fahren kann. Viele Fahrten werden nur aus reiner Bequemlichkeit gemacht. Ich habe das bei meinen Freunden jedenfalls so gesehen: Mit 12 bis 19 wurden die 8 km zur Schule bzw. Berufsschule noch geradelt. Dann kam der Lappen und ein Auto. Und plötzlich wurden die 300 Meter zum Sportplatz nur noch mit dem KfZ zurückgelegt.

Und wegen jeder Kleinigkeit wurde gefahren, wo man früher gesagt hat: Ne, wegen einer Rückmeldung wegen x oder y kann man auch anrufen, da fahre ich keine 5 km mit dem Rad.

Statt nach der Schule zum Freund zu fahren und dort zu bleiben ... erst mal nach Hause, handshake, was essen, und die 15 km wieder zurück. Dann zusammen 10 km zu einem anderen Freund usw.

Viele 'vermeitbare' Fahrten, die man früher, als man mit dem Rad unterwegs war, nicht gemacht hätte. Dazu hat man dann halt besser geplant, war aber natürlich auch nicht so flexibel.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von Habuda

 

Also braucht man ja wohl doch ein Auto in deiner Wohngegend, denn ohne kommt man ja augenscheinlich nicht zügig von A nach B ;)

Ja, wenn man eine Gehbehinderung hat, dann haste Recht. Dann geht ohen Auto wirklich nichts.

Ich kann daher nur für den jungen, gesunden, dynamischen Arbeitnehmer sprechen, der den Weg auch 'locker' mit dem Rad fahren kann. Viele Fahrten werden nur aus reiner Bequemlichkeit gemacht. Ich habe das bei meinen Freunden jedenfalls so gesehen: Mit 12 bis 19 wurden die 8 km zur Schule bzw. Berufsschule noch geradelt. Dann kam der Lappen und ein Auto. Und plötzlich wurden die 300 Meter zum Sportplatz nur noch mit dem KfZ zurückgelegt.

Und wegen jeder Kleinigkeit wurde gefahren, wo man früher gesagt hat: Ne, wegen einer Rückmeldung wegen x oder y kann man auch anrufen, da fahre ich keine 5 km mit dem Rad.

Dass viele Fahrten nur aus Bequemlichkeit gemacht werden stimmt, da hast du absolut recht.

Nur ist es eben auch nicht für jeden möglich immer und zu jeder Jahreszeit mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, das muss man ganz klar sagen. Und wenn der ÖPNV dann so beschissen wie bei euch ist, dann braucht man ein Auto sonst verschenkt man pro Tag 6 Stunden (3 H hin, 3 zurück). Das kann man als normaler Arbeitnehmern, auch nicht als junger, gesunder und dynamischer AN nicht machen, das ist ineffizient.

Viele übertreiben es wirklich mit der Bequemlichkeit. Kürzere Strecken laufe ich immernoch oder fahre mit dem Fahrrad, aber ich kann es keinem Übel nehmen wenn er dafür das Auto nimmt, solange er dann nicht über die Kosten seines KFZ´s jammert ;) Jeder soll mit seinem Geld machen was er will ;)

Btw: ein Auto ist nunmal ein Symbol der Freiheit und gerade in jungen Jahren kostet man das natürlich vollends aus!

Zitat:

Original geschrieben von heltino

was sind deine gegenvorschläge?

- Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel, sofern es möglich ist

- kleinere Strecken ev. auch mal mit dem Fahrrad oder zu Fuß

- Autos mit kleinerem Hubraum und weniger PS

- Längere Strecken auch mal mit dem Zug

- Hybridfahrzeuge

Bis auf den letzten Punkt setze ich bereits jetzt schon alle meine Vorschläge entsprechend um:

- Vorteil des ÖPNV im Rhein-Main-Gebiet (im Winter)

- Von meinem Heimatort nach FFM fahre ich 3 Mal in der Woche zu den Kunden [~23 km einfache Fahrt]

- Statt immer den R8 zu nehmen, fahre ich auch mal mit dem Motorrad oder aber mit dem 75 PS Auto meiner Frau

- Alle Strecken, die >= 200 km betragen, fahre ich mit dem ICE

(Ich habe halt das Glück, daß - die meisten - meiner Kunden zentral in den Innenstädten ihre Büros haben)

Bei Hybrid- oder Elektroautos bin ich selbst noch etwas skeptisch. Ich habe mir den TESLA angeschaut und bin ihn auch Probe gefahren. Das Konzept ist m. E. noch nicht wirklich ausgegoren - desweiteren ist weder die CO2-Bilanz noch der Preis für das Auto angemessen.

am 9. April 2012 um 7:29

Zitat:

Original geschrieben von eLmoXis

 

Sofern man nicht alles falsch gemacht hat, ist die Regel so, dass ein Eigenheim an Wert gewinnt. Somit kann man es Verkaufen. Oder besser noch vermieten.

Sorry für OT (da es zumindest direkt nichts mit der Spritpreisdiskussion zu tun hat), aber:

1) Kauf-/Verkaufsnebenkosten können zusammen schnell mal 10% des Wertes ausmachen, also mal eben kurz verkaufen und was neues kaufen - vlt. noch mehrmals im Leben - rechnet sich für den Privatmann renditemäßig selten.

2) Ein Eigenheim gewinnt nicht "in der Regel" an Wert: Der Grundstückswert vielleicht, ist aber spekulativ, hängt von vielen Faktoren ab. Das Gebäude selbst verliert erstmal kontinuierlich an Wert, nicht umsonst schreibt man ja vermietete Immobilien mit 2% pa ab. D.h. irgendwann kommt Renovierung: Dach, Fenster, modernere Heizung, modernere Dämmung, neue Anforderungen an Komfort etc. Habe selbst in der Familie ein Haus, was ältere Herrschaften über Jahrzehnte nur abgewohnt haben, da ist ausser dem Grundstückswert praktisch kein Immobilienwert mehr. Es gibt ja die schöne Regel, man bezahlt zeitlebens ein Haus 3mal: 1x Kaufpreis, 1x Zinsen an die Bank (ok, bei den aktuellen Zinsen nur 0,5) und einmal für Renovierungen/Umbauten. Verkaufen kann man es aber nur 1x.

3) Zieht mal von den gestiegenen Immobilienpreisen die Inflation ab, dann seht Ihr, dass in der Fläche (klar gibts Ausnahmen) die Preise kaum gestiegen sind.

Bin definitv kein Gegner einer selbstgenutzen Immobilie (habe selbst eine), mag aber die blauäugigen Schönrechnereien vieler Besitzer nicht. "Rechnen" tut sich ein Eigenheim nur selten, es ist eher das Plus an Lebensqualität, was es aus macht.

Zitat:

Original geschrieben von Habuda

Btw: ein Auto ist nunmal ein Symbol der Freiheit und gerade in jungen Jahren kostet man das natürlich vollends aus!

Das stimmt; jedoch bemerke ich in unserem direkten und weiter gefassten Bekanntenkreis, daß die Kinder dort dem Auto eher abgeneigt gegenüber stehen.

- Meine Tochter ist 17 Jahre alt und hat den Führerschein (Begleitetes Fahren).

Sie fährt so gut wie jede Strecke immer noch mit dem Fahrrad

Zitat: "Was soll ich mit dem Auto fahren, wenn es mit dem Rad deutlich schneller geht"

"Auto interessiert mich nicht!"

Ähnliche Erfahrungen haben unsere Freunde auch gemacht.

Insgesamt sehe ich, daß das Auto bei den Jugendlichen nicht mehr den Stellenwert hat, der für uns noch relevant ist. Das belegen wohl auch Studien, die extra zu diesem Thema gemacht wurden:

http://www.n-tv.de/.../...BMW-verleiht-jetzt-Autos-article1771606.html

http://www.welt.de/.../...ration-Y-hat-keinen-Bock-mehr-auf-Autos.html

Insgesamt hat sich das Interesse der Jugend durch den Einzug von High Tech in die KInderzimmer deutlich verlagert. Die meisten, die sich über die steigenden Spritpreise ärgern, sind ältere Verkehrsteilnehmer; sie kennen es ja auch nicht anders :)

Stimmt schon, noch vor wenigen Jahren war ein Auto, insbesondere für ländlich wohnende Jugendliche oder ganz junge Erwachsene, ein wichtiges Statussymbol. Zum einen konnte man damit immer und überall hinfahren, ohne jemand fragen zu müssen oder den (ohnehin kaum vorhandenen) ÖPNV nutzen zu müssen.

Außerdem identifizierten sich viele junge Leute direkt über ihr Auto (innerhalb einer Clique wurde entweder Opel ode VW gefahren, das waren gegensätzliche Lager, Wechsel ausgeschlossen).

Heute identifiziert man sich eben eher über das neuste iphone und was es da sonst noch so alles an technisch unbedingt notwendigen Geräten gibt.

Zeiten ändern sich eben...

am 9. April 2012 um 8:14

Zitat:

Original geschrieben von fehlzündung

Heute identifiziert man sich eben eher über das neuste iphone und was es da sonst noch so alles an technisch unbedingt notwendigen Geräten gibt.

 

Zeiten ändern sich eben...

Kommt aber immer noch auf das Milieu an... hier gibts immer noch die Auto-Cliquen die sich Nachts an Tankstellen oder im Industriegebiet treffen. Allerdings sind heute wohl kaum mehr Studenten oder Gymnasiasten dabei, die haben sich den Autos ab und Apple zugewandt!

Mein Junge hat sein Auto auch wieder verkauft, zu teuer ... :D

am 9. April 2012 um 8:18

sorry, aber wenn man sich das Tanken nicht leisten kann, hätte man sich nihcmal eins kaufen können :rolleyes:

am 9. April 2012 um 8:27

Zitat:

Original geschrieben von Hondajunkie

sorry, aber wenn man sich das Tanken nicht leisten kann, hätte man sich nihcmal eins kaufen können :rolleyes:

Mein erstes Auto im Studium hat 1€ gekostet und der Spritpreis war damals bei ca. 1€ in Österreich :)

Zitat:

Original geschrieben von uricken

Zitat:

Original geschrieben von Habuda

Btw: ein Auto ist nunmal ein Symbol der Freiheit und gerade in jungen Jahren kostet man das natürlich vollends aus!

Das stimmt; jedoch bemerke ich in unserem direkten und weiter gefassten Bekanntenkreis, daß die Kinder dort dem Auto eher abgeneigt gegenüber stehen.

- Meine Tochter ist 17 Jahre alt und hat den Führerschein (Begleitetes Fahren).

Sie fährt so gut wie jede Strecke immer noch mit dem Fahrrad

Zitat: "Was soll ich mit dem Auto fahren, wenn es mit dem Rad deutlich schneller geht"

"Auto interessiert mich nicht!"

Ähnliche Erfahrungen haben unsere Freunde auch gemacht.

Insgesamt sehe ich, daß das Auto bei den Jugendlichen nicht mehr den Stellenwert hat, der für uns noch relevant ist. Das belegen wohl auch Studien, die extra zu diesem Thema gemacht wurden:

http://www.n-tv.de/.../...BMW-verleiht-jetzt-Autos-article1771606.html

http://www.welt.de/.../...ration-Y-hat-keinen-Bock-mehr-auf-Autos.html

Insgesamt hat sich das Interesse der Jugend durch den Einzug von High Tech in die KInderzimmer deutlich verlagert. Die meisten, die sich über die steigenden Spritpreise ärgern, sind ältere Verkehrsteilnehmer; sie kennen es ja auch nicht anders :)

Das kann ich so nicht bestätigen, habe es bei mir und Bekannten nämlich anders erlebt und das ist gar nicht lange her ;)

Auch das was ThePilot schreibt kann ich so nicht bestätigen. Während meines Abis (letztes Jahr) habe ich mir meinen 3. und aktuellen Wagen gekauft, zudem gab es auch einige andere die dort Autos gekauft haben (vom neuen Mini Cooper, gebrauchten 3er mit 3 Liter Maschine bis alten Kleinwagen war alles dabei).

Ausnahmen gibt es einfach immer.

High-Tech-Produkte wie ein Iphone/Smartphone interessieren mich zum Beispiel überhaupt nicht obwohl ich es mir locker leisten könnte. So einen Scharm brauche ich nicht, da ich mein Handy eh nur zum Telefonieren (das nur selten) und SMS-schreiben habe.

am 9. April 2012 um 9:18

@Habuda: Ausnahmen bestätigen die Regel und nicht jeder Abiturient ist intelligent. Es haben immernoch die meisten ein Auto, aber legen sie Wert auf ein Auto? Eher nicht, es muss fahren und bezahlbar sein. Auch gibt es einige die von den Eltern ein Auto bekommen, aber identifizieren sie sich mit der Marke? Tun die wenigstens und je mehr Bildung vorhanden ist, desto weniger wird sich mit dem Auto identifiziert.

Wir hatten auch welche die zum Abi ihr 3. Auto hatten... die konnten nicht besonders Auto fahren und mussten das kaltverformte Vehikel durch ein anderes ersetzen! War bei denen quasi Verschleißkosten!

Zitat:

Original geschrieben von ThePilot

@Habuda: Ausnahmen bestätigen die Regel und nicht jeder Abiturient ist intelligent. Es haben immernoch die meisten ein Auto, aber legen sie Wert auf ein Auto? Eher nicht, es muss fahren und bezahlbar sein. Auch gibt es einige die von den Eltern ein Auto bekommen, aber identifizieren sie sich mit der Marke? Tun die wenigstens und je mehr Bildung vorhanden ist, desto weniger wird sich mit dem Auto identifiziert.

Wir hatten auch welche die zum Abi ihr 3. Auto hatten... die konnten nicht besonders Auto fahren und mussten das kaltverformte Vehikel durch ein anderes ersetzen! War bei denen quasi Verschleißkosten!

Also ich kann ja nur für mich, bzw meinen Freundeskreis sprechen und da gibt es einige die großen Wert auf ihr Auto, bzw dessen Marke legen ;). Und da wird auch nicht wirklich auf Wirtschaftlichkeit sondern meist auf Leistung geschaut.

Und wieso die Identifikation mit dem Auto mit steigender Bildung nachlässt erschließt sich mir nicht. Das hat doch absolut gar nichts mit der Bildung sondern vielmehr mit persönlichen Präferenzen zu tun. Dem Einen sind Autos wichtig, dem Anderen nicht.

am 9. April 2012 um 9:35

Du musst zwischen Wert auf ein Auto legen und sich mit dem un düber das Auto identifizieren. Sicher fahre ich auch ein teures Auto und ich mag es komfortabel mit ein bisschen Leistung. Aber ich identifiziere mich nicht mit dem und übers Fahrzeug wie es viele der Personen machen, die ich in meinen Ferienjobs damals kennengelernt habe. Da wurde Spitzen gegen Opel als persönliche Beleidigung aufgefasst, wenn man was gegen Audi sagte wars gleich ne Beleidgung gleich der Beleidigung seiner Mutter.

 

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