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Spiel im Getriebe bei den Antriebswellen

VW Golf 5 (1K1/2/3)
Themenstarteram 20. Januar 2019 um 17:34

Servus,

Ich bräuchte mal jemanden der sich etwas mit den VW Frontantrieben auskennt, es geht jetzt nicht speziell um einen Golf V, sondern um einen Seat Leon bj2009 mit dem 1.4 tsi Motor mit 125ps. Ich schreibe nur in diesem Forum, da ich im seat leon forum bis jetzt noch keine antwort erhalten habe, sollte es nicht passen bitte löschen.

Folgendes Problem: Starkes Lenkradvibrieren bei geschwindigkeiten über 150kmh. Reifen wurden gewuchtet, alles OK. Dann ist mir auf der Bühne ein Spiel im Differential aufgefallen, so ca. 0.5-1mm in alle Richtungen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=ND5wCjjD7rs

Soll das so sein? Oder ist das der Verursacher für das vibrieren? Und wie schwer wäre eine Reparatur? Komplettes Getriebe zerlegen und lager tauschen oder geht das auch einfacher? Bin für jede Hilfe dankbar :)

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17 Antworten

Spiel an den Antriebswellen ist normal. Das hat jeder Wagen.

Das stammt nicht von den Lagern her sondern von den Antriebsgelenken und dem Spiel der Zahnräder.

Zitat:

Starkes Lenkradvibrieren bei Geschwindigkeiten über 150kmh. Reifen wurden gewuchtet, alles OK

Schon mal an die vorderen Dämpfer gedacht ?

Ein 2009- er Wagen dürfte ja schon einige km drauf haben.

Bitte jetzt nicht schreiben daß Stoßdämpfer 200 000 km lang in Ordnung sind !

Themenstarteram 22. Januar 2019 um 19:29

Das spiel ist aber nicht in den Antriebsgelenken sondern im den flanschen wo sie angeschaubt sind. Und das spiel ist nicht in drehrichtung(was normal ist, schon klar) sondern Radial. Und ein diff sollte radial kein spiel haben soweit ich weiß. Sonst ist alles an der vorderachse ok, hab kräftig dran gewackelt, sonst nirgends spiel. Und es ist ja geschwindigkeitsabhängig, da kanns nur an drehenden teilen liegen.

Zitat:

Und es ist ja geschwindigkeitsabhängig, da kanns nur an drehenden teilen liegen.

Natürlich ist eine dynamische Unwucht immer durch drehende Bewegung bedingt.

Leider schreibst Du nicht wieviel km der Wagen drauf hat.

Ich kenne das wegen der Skepsis was die Dämpfer anbetrifft.

Ich hatte das aber selbst früher am eigenen Wagen. Fast zu Tode gesucht, Geld ausgegeben wie blöde für Felgen, Reifen und Ratschläge von " Fachleuten " .

Am Ende waren es die vorderen Dämpfer welche ein " Spiel " in der Dämpfungbewegung aufwiesen.

Das kann man aber nur feststellen wenn der Dämpfer ausgebaut ist.

Aber ich denke bei einem Wagen um die 100 000 km + herum sind neue Dämpfer vorne kein Luxus mehr.

So oder so.

Mit Wackeln an der Vorderachse kann man nur die gröbsten Defekte erkennen.

Nun - ich will Dich nicht vom Getriebe zerlegen abhalten.

War nur ein Tip aus meiner Erfahrung.

Bin gespannt was es ist

Gruß Ugolf

Themenstarteram 22. Januar 2019 um 20:48

Zitat:

@Ugolf schrieb am 22. Januar 2019 um 20:14:19 Uhr:

Zitat:

Und es ist ja geschwindigkeitsabhängig, da kanns nur an drehenden teilen liegen.

Natürlich ist eine dynamische Unwucht immer durch drehende Bewegung bedingt.

Leider schreibst Du nicht wieviel km der Wagen drauf hat.

Ich kenne das wegen der Skepsis was die Dämpfer anbetrifft.

Ich hatte das aber selbst früher am eigenen Wagen. Fast zu Tode gesucht, Geld ausgegeben wie blöde für Felgen, Reifen und Ratschläge von " Fachleuten " .

Am Ende waren es die vorderen Dämpfer welche ein " Spiel " in der Dämpfungbewegung aufwiesen.

Das kann man aber nur feststellen wenn der Dämpfer ausgebaut ist.

Aber ich denke bei einem Wagen um die 100 000 km + herum sind neue Dämpfer vorne kein Luxus mehr.

So oder so.

Mit Wackeln an der Vorderachse kann man nur die gröbsten Defekte erkennen.

Nun - ich will Dich nicht vom Getriebe zerlegen abhalten.

War nur ein Tip aus meiner Erfahrung.

Bin gespannt was es ist

Gruß Ugolf

Es ist leider nicht mein auto aber kilometer sind bei ca. 160tkm. Ich glaube es dir gern dass es die dämpfer sein könnten, aber sowas höre ich zum ersten mal und scheint bei dir auch eher ein Einzelfall gewesen zu sein. Da hätte ich schon gerne noch ein paar mehr Meinungen zu dem Thema, aber leider ist hier nicht allzuviel los :D Mal schauen, es hat ja keine eile, aber ich will jetzt auch nicht einfach teile auf verdacht tauschen, die dann keine verbesserung gebracht haben. Mir kommt halt das Spiel sehr verdächtig vor, was aber auch ein einzelfall sein könnte, hab dazu im internetz nichts gefunden.

Das Spiel im Antriebsstrang ist normal aus meiner Sicht.

Ich habe da wenn meine Autos hochgebockt waren auch öfter mal dran gedreht und geruckelt.

Das war bei allen Modellen ähnlich groß. Trotzdem sind sie tadellos gefahren.

Was aber nicht ausschließt daß in Deinem Fall auch ein Gummilager oder eine andere mechanische Führung ausgeschlagen sein kann.

Ja - was die Dämpfer anbelangt stehe ich mit meiner Meinung immer einsam da.

 

Meist wird generell angezweifelt daß Dämpfer nur " sooo kurz halten " sollen. Denn man spürt ja nichts beim Fahren.

Die berühmten Dämpfertests vom ADAC werden dann aufgeführt die gute Ergebnisse zeigen.

Gerade bei dem von mir geschilderten Fall war ich u.a. vorher bei der Werkstatt auf dem Dämpferteststand.

Der zeigte damals vorne noch 60 % . Vom bestehenden Dämpfertotspiel merkte er gar nichts. Weil er das von der Testmethode her gar nicht kann.

Man überlege :

Die vorderen Dämpfer sind auf Grund der Konstruktion her ein mittragender Teil der Achskonstruktion.

Die Dämpferwelle hat Führungsfunktion bei diesem McPherson-Federbein. Also wirken große Kräfte nicht nur auf den Dämpfer in der Vertikalen sondern auch radiale Drehkräfte auf die Führungen und Dichtungen der Kolbenstange. Dadurch ergibt sich ein schneller Verschleiß und ein Druckverlust des Dämpfergases.

Das ergibt Luftansaugung in die Ölkammern.

Welche Leerweg im Kolbenstangenhub erzeugen. Also keine Dämpfung erzeugen und damit das Rad bei Schwingungen nicht sicher niederhalten.

Daß auf die Dämpfer sehr wenig geachtet wird liegt daran weil sie ein eher verborgenes Dasein fristen und man den Verlust der Funktionsfähigkeit nicht bemerkt weil er schleichend vor sich geht .

Außerdem ist der Tausch der vorderen Dämpfer aufwendiger und teurer und daher wird er vermieden so lange es geht.

Ich kann nur aus Erfahrung sagen ( habe bei mehreren meiner Autos bei etwa 100 Tkm immer alle Dämpfer getauscht ) daß sich hinterher nach Auswechseln aller Dämpfer der Wagen fährt wie neu.

Man kennt den Wagen nicht mehr so gut liegt er .

Einer hier im Forum hat mir das so bestätigt nachdem er auf mein Anraten die Dämpfer rausgeworfen hatte.

Ich habe einmal die Frucht meines Tuns selbst im Positiven geerntet als ich auf der Autobahn bei etwa 160 km/h bei voll besetzem Wagen diesen auf Grund einer Fahrsituation aus der Geradeausfahrt heraus voll verreißen mußte.

Die vorderen Dämpfer hörte ich dabei richtig laut im Fahrgastraum zischen.

Zwei Wochen vorher hatte ich die Dämpfer erneuert. Die alten waren damals fast funktionslos.

Ich weiß das deshalb weil ich sie nach dem Ausbau geprüft hatte.

Die Kolbenstangen sind von selbst in den Dämpfer hineingerutscht. Das sagt alles.

Wie wäre das Manöver ausgegangen mit den alten Dämpfern ? Wahrscheinlich hätte sich der Wagen aufgeschaukelt und gedreht. Mag es mir gar nicht vorstellen was da auf der Autobahn bei der Raserei passiert wäre..

Das war für mich ein Schlüsselerlebnis. Denn ich weiß jetzt was ein Dämpfer leisten kann.

... und wenn ich bei allen anderen meiner Autos die Dämpfer immer " umsonst " gewechselt haben sollte -

einmal hat es sich gelohnt !

Da fällt mir noch was dazu ein !

Bei meinem Golf V hatte ich hinten immer Sägezahnmuster und Auswaschungen am Profil.

Bei 80 000 km die Dämpfer gewechselt. Waren ziemlich hinüber ( kaum noch Widerstand beim Drücken ).

Vorne habe ich sie nicht mehr gewechseltweil bald darauf verkauft.

Sorry, aber manches muss man hier auch mal kritisch hinterfragen. So werden, meinem Wissen nach, beim Werksverbau, keine Gasdruckdämpfer verbaut. Somit ist dein Gasverlust fraglich. Wie wurde der Leerweg im Kolbenstangenhub geprüft. Mein Popometer ist nicht so empfindlich, dass es besser als ein Prüfstand agiert und auf der letzten Rille fahre ich da auch nicht.

Natürlich merke ich den Unterschied von alt zu neu, dennoch sollte man bedenken, dass der Neuzustand nicht von Dauer ist. Bei einem Vergleich der Dämpfer 200 tkm / 10 tkm sieht das mit dem Popometer schon deutlich anders aus.

Das die Kolbenstange am Öldämpfer vom Eigengewicht wieder eintaucht, ist erst mal kein Grund zur Panik, denn das eintauchen soll der Dämpfer nicht behindern, sondern das ausfedern.

Wenn man dann in einer Gefahrensituaton noch die Dämpfer zischen hört, war es keine Gefahrensituation oder das Kreischen der Pneus. Iwas stimmt da nicht.

Wenn am Frontriebler an der Hinterachse ein Sägezahnmuster entsteht, ist viel eher der in neueren Fahrzeugen höhere Bremskraftanteil der Hinterachse geschuldet, als einem schlechten Dämpfer. Klar wenn der Kraftlos ausfedert, kommt es auch zum Sägezahn. In den meisten Fällen liegt aber die Ursache am Reifen u. nicht am Dämpfer. Sonst dürfte dieses Problem an Neufahrzeugen ja nicht auftauchen.

 

Gruß

Wenn ich das alles lese was Du schreibst bin ich wohl total ahnungslos .

Hast Du noch nie probiert bei einem neuen Stoßdämpfer den Kolben reinzudrücken ?

Das gelingt Dir mit Muskelkraft niemals ganz oder fast nicht. Je nach Dämpfer.

Wenn sich ein Dämpfer fast mühelos reinschieben läßt hat er keine Wirkung mehr.

Außerdem gibt es Dämpfer die in beiden Richtungen wirken.

Gasfüllung : Auch Öldämpfer haben einen gewissen Gasanteil in den Kammern wie mir bekannt ist.

Um das Aufschäumen zu unterdrücken.

Das Zischen kam von der Brachialgewalt welche beim ruckartigen starken Eintauchen der Karosse auf den Dämpfer enstand. Da wird das Dämpferöl mit hohem Druck durch die Ventilöffnungen gepreßt.

Für mich war das eine Gefahrensituationen. Was denn sonst wenn vor Dir ein großer Wagen mit hoher Geschwindigkeit in Deine Spur grätscht.

Daß die hinteren Dämpfer defekt wären und wohl mit die Ursache seien hat mir der Reifenmann anläßlich des Wechsels dieser erklärt.

Daraufhin habe ich sie ersetzt. Sie waren zwar noch nicht ganz wirkungslos.

Aber im direkten Vergleich deutlich schwächer.

Soll ich mir neue Reifen aufziehen lassen und mit den schlechten Dämpfern weiterfahren ?

Wie bereits erwähnt - ich kenne die Skepsis und die Einwände vieler die das nicht glauben wollen.

Sollte mir eigentlich egal sein.

In solchen Dingen ist man bei den Autofahrern wie ein Rufer in der Wüste.

am 23. Januar 2019 um 16:34

Wobei man auch sagen muss, dass die wenigsten vor 150tkm/200tkm die Dämpfer mal eben wechseln, es sei denn sie sind definitiv defekt (sichtbar) oder eine Feder ist gebrochen, da bietet es sich auch an.

Klar sind neue Dämpfer immer besser, aber...

Richtig. So läuft das ab im richtigen Autofahrerleben.

Die Dämpfer sind vergessene Teile .

Vielleicht haben die Reifen einen Höhenschlag?

 

Reifen wurden laut seiner Aussage gewuchtet.

Da hoffen wir doch daß der Reifenmonteur so gescheit war und dabei den Höhenschlag kontrolliert hat.

Da aber selten ein Reifen wirklkich exakt rund läuft sind gerade gute Dämpfer dabei wichtig.

Also solche welche keine Macke haben.

Bei 160 000 km Laufleistung wird da kaum einer drauf wetten wollen .

am 24. Januar 2019 um 21:26

So, jetzt macht er die Dämpfer neu und das Problem besteht immer noch.

Was ist dann der nächste Schritt?

Themenstarteram 24. Januar 2019 um 23:28

Zitat:

@Ugolf schrieb am 24. Januar 2019 um 21:08:04 Uhr:

Reifen wurden laut seiner Aussage gewuchtet.

Da hoffen wir doch daß der Reifenmonteur so gescheit war und dabei den Höhenschlag kontrolliert hat.

Da aber selten ein Reifen wirklkich exakt rund läuft sind gerade gute Dämpfer dabei wichtig.

Also solche welche keine Macke haben.

Bei 160 000 km Laufleistung wird da kaum einer drauf wetten wollen .

Das gleiche Problem ist mit seinen Sommerreifen auch. Und hinten und vorne vertauschen hat auch nichts gebracht. Ich überlegs noch mit dem Dämpfern, beide vorne Meyle kosten ca. 100€ im einkauf. Wenn er das machen will.

Zitat:

So, jetzt macht er die Dämpfer neu und das Problem besteht immer noch.

Mein Gott ! Das Leben besteht nun mal aus Risiko.

Aber das dürfte bei 160 000 km alten Stoßdämpfern sehr begrenzt sein.

Die Werkstatt geht bei einer Fehlersuche auch Schritt für Schritt vor. Diese müssen vom Kunden ebenfalls bezahlt werden.

Ich begreife es nicht.

Für den größten Mist am Auto werden manchmal bedenkenlos 4 - stellige Summen ausgegeben.

Wenn es aber um ein relativ günstiges Verschleißteil geht hat man Zweifel.

Niemand kann vorher einen Erfolg bei Reparaturen garantieren deren Fehlerursache nicht bekannt ist.

Ist denn das alles so neu ?

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