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Soziustaugliches "großes" Motorrad - auch für die Feierabendrunde alleine - Meinungen

Themenstarteram 10. September 2012 um 9:52

Hallo zusammen,

ich möchte mir ein neues Motorrad zulegen. Dabei benötige ich einige Meinungen.

Das neue Fahrzeug muss die folgenden Dinge erfüllen:

-für größere Fahrer/Mitfahrer geeigent (nicht übergewichtig / 185 und 180cm)

-sehr gute Soziatauglichkeit, bequeme Sitzbank

-Agilität für Fahrten alleine

-Preissegment bis 18.000€

-Neu-Maschine oder max. 1 Jahr alt

Bisher ist mir die BMR R 1200 RT ins Auge gesprungen.

Bin mal auf Eure Meinungen gespannt.

Beste Antwort im Thema
am 11. September 2012 um 10:45

Manchmal sollten BMW und Harley-Fahrer auch mal in Betracht ziehen, dass die Käufer von japanischen Motorrädern dies ganz bewusst tun, und zwar weil sie diese Moppeds gut finden und nicht, weil sie für BMW/Harley einfach nicht genug Geld haben.

Die einen finden die Front der Versys zu eckig, die anderen mögen den Entenschnabel und das "Karl Dall" Gesicht der GS nicht. Ebenso findet nicht jeder, dass nur zwei Zylinder sexy sind.

Für das Geld eines Japan-Cruisers gibt es auch eine einfache Harley Sportster, aber auch diese gefällt nicht jedem.

Also hört doch endlich mit diesem "Lieber noch etwas sparen und dann was Richtiges kaufen (=BMW/Harley)" auf. Die anderen können auch was "Richtiges" bauen.

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Richtig. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, die BMW sei so furchtbar schwer. Im Segment der großen Reiseenduros ist sie m.W. die Leichteste.

Man muss sich vielleicht mal vom Schubladendenken und auch von der fixen Idee trennen, das eigene Motorrad sei das einzig selig machende. Das stimmt eben nicht. Was ich damit sagen will, ist dass es schwerlich ein Motorrad gibt, das für jeden Zweck ideal ist. Eine K 1100 LT ist nicht die erste Wahl, wenn es auf steinige Gebirgspfade geht. Da nehme ich die NX 650. Diese wiederum fällt raus, wenn ich die Strecke Ardèche-Schwarzwald (über 800 km) an einem Tag und bei Temperaturen bis runter auf 3 Grad abreiten will. Da ist eine K 1100 LT ideal. Möchte ich an einem schönen Tag mal ohne Gepäck sportlich unterwegs sein, ist mir die ZZR 1100 wesentlich lieber als eine CBF 1000, obwohl das ein sehr gutes Motorrad ist, wie man hier auch nachlesen kann.

Und billig ist sie auch noch. Keine 10 Mille, wenn man bedenkt, dass meine Highline Edition - LT 1998 schon über 30.000 DM kostete.

Wer in einer K 1100 LT einen schwerfälligen Reisetourer sieht, hat ziemlich sicher noch nie eine gefahren und darf gerne auch die hier anwesenden Freunde von mir befragen, was der sammler mit diesem "Reisebomber" anzufangen weiß. Oder der Lew mit seiner K 75. Da wird so manches Vorurteil schnell verblas(s)en.

Dass meine Sozia hinten einschläft ist schon deshalb nicht zu befürchten, weil ich ich Strecken aussuche, die beiden Spaß machen. Sie durch eine unbequeme Karre oder riskante Fahrweise wach zu halten wäre suboptimal. Ich muss meiner Frau da nichts beweisen, sondern dafür sorgen, dass sie Freude am Motorrad fahren hat und keine Angst.

Zitat:

Original geschrieben von Dessie

Da is ja ne Beule drin....

Nein. Könnte man meinen, aber Du glaubst wohl nicht im Ernst, dass ich mit ner verbeulten Karre rumfahre. Der Tank ist von Haus aus wegen des Lenkeinschlags für den Stummellenker so geformt.

Zitat:

Original geschrieben von moppedsammler

Richtig. Das ist ein weit verbreiteter Irrglaube, die BMW sei so furchtbar schwer. Im Segment der großen Reiseenduros ist sie m.W. die Leichteste.

Nö, Multistrada trocken 192, fahrfertig 220 kg.

Ist in meinen Augen keine echte Enduro mehr. Nennt man wohl "Allroad - Bike"

Ich muss aber auch zugeben, dass ich da nicht so sattelfest bin. Ich habe unlängst in irgendeiner Zeitschrift einen Test gelesen, ich meine Triumph, Kawasaki, Yamaha und eben BMW. Da war wohl die BMW am wenigsten schwer, Leichtgewichte sind das alle nicht.

BMW hat seit jeher mit dem Image des altbackenen Schwergewichtes zu kämpfen. Ich frage mich, woher das kommt. Meine R 100 S, Baujahr 1977, war seinerzeit eine der leichtesten 1000er. Daher war sie trotz der "nur" 65 PS vor allem auf Passstrecken den großen Japanern überlegen.

Auf die Enduro sind wir ja nur über die GS gekkommen, die die Mehrzahl der Eigner sicher nicht über Schotter bewegt. Es ging ja auch nicht speziell um Enduro, sondern um soziustaugliches Motorrad, das 18.000 Euro kosten darf.

Wirklich schwer ist aber eine Moto Guzzi Strelvio 1200, die hat auch noch keiner genannt. Fahrfertig 282 kg. Triumph hat die Tiger, Honda eine Varadero, Suzuki hatte mal eine 1000er V-Strom, Yamaha TDM. Sind aber alle zu billig.

Gruß k2

@Sammler 

 

Glücklich darf sich nennen, wer Zeit, Platz, Nerv und Geld für mehrere Motorräder hat... :D

 

Bei mir sind's vorallem die ersten beiden Gründe, sonst hätte ich bestimmt auch schon ein Zweitmopped...

am 11. September 2012 um 20:38

Ob der TE sich auch nochmal zu Worte meldet ?

Oder (das nehme ich an) hat er nur noch die Qual der Wahl, ob es vielleicht sogar ne Adventure sein soll :)

Themenstarteram 12. September 2012 um 3:54

Dann melde ich mich mal wieder. Danke für die bisherigen Antworten. Ich bin tatsächlich sehr unentschlossen und war gestern abend mal bei BMW. Dort habe ich mir die "normale" GS sowie die Adventure angesehen. Wobei ich sagen muss, dass mir die Adventure sehr gut gefällt. In den nächsten Tagen werde ich das Teilchen mal probefahren und dabei auch die Soziatauglichkeit testen. Scheint auf jeden Fall den Ansprüchen absolut zu genügen, dass die BMW sowohl soziustauglich als auch "solo feierabendrundentauglich" ist.

Wenn Du dich mit der GS-Hausmannskost zufrieden gibst und Mainstream magst...

Du brauchst ein Mopped mit einer Doppelsitzbank, Koffer und Gepäcktrager,

und ungefähr 30 PS, mehr wäre schöner. Da gibt es so unglaublich viele (neu und gebraucht)

und jedes kann dich glücklich machen, du brauchst auch keine 18 KE dafür.

Du solltest wissen, dass Leute, die mit schnigelnagelneuen GS durch die Gemeinde fahren (weil sie alle alle dieselben Zeitungen lesen), bei mir und meinen Freunden nicht unbedigt den besten Ruf geniessen ;)

am 12. September 2012 um 8:59

Am besten die Sozia auch zur Probefahrt mitnehmen. Spätestestens sie wird dir aus ihrer Sicht die Vorteile eine 1200GS gegenüber einer Bandit 1250 darstellen können. Ach ja und Probefahrt unbedingt mit ESA Fahrwerk machen (und vorher erklären lassen).

Am besten die Sozia komplett zu Hause lassen ...

am 13. September 2012 um 6:28

Zitat:

Original geschrieben von kandidatnr2

Am besten die Sozia komplett zu Hause lassen ...

Ja aber warum? Das Geschrei ist groß, wenn das Motorrad gekauft und der Soziusplatz unbequem ist.

Zitat:

Original geschrieben von TDIBIKER

Du solltest wissen, dass Leute, die mit schnigelnagelneuen GS durch die Gemeinde fahren (weil sie alle alle dieselben Zeitungen lesen), bei mir und meinen Freunden nicht unbedigt den besten Ruf geniessen ;)

Bist Du sicher, dass das irgendjemand wissen sollte ? Lt Profil hast Du nen VW Bus und kein Motorrad.

Mir persönlich ist das schietegal, welchen Ruf ich wegen welchen Motorrades bei irgendwem genieße.

Da ist es nämlich wieder, dieses neidbestimmte Vorurteils-Schubladen-Denken, das ich so erbärmlich finde.

Die neue BMW GS 1200 gehört schlicht zu den besten Motorrädern auf dieser Welt. Die mit einem doppelsitzigen 30 PS Motorrad in einen Topf zu werfen, zeugt von wenig Ahnung und Erfahrung.

Ich habe übrigens auch keine BMW GS. Aber ich hätte sicher eine, wenn ich die Kohle dafür übrig hätte.

Danke Sammler ;)

Du sprichst mir aus der Seele

lG aus Bayern Frank

Nee, Neid nun wirklich nicht.

Ich bin mit meinen Japsen glücklich und weine meinen Gummikühen nicht hinterher (obwohl ich auch mit denen viel Spass hatte).

Ich finde es aber dämlich, wieviel Leute es gibt, die genau wissen (weil sie dieselbe deutsche Fachpresse lesen) dass die GS das beste Motorrad der Welt ist, dass es eine GS sein muss, am besten mit der entsprechenden Markenkleidung (die fürs Touren ja auch die beste der Welt ist, siehe Fachpresse).

Alle anderen Motorräder sind minderwertig (Ketten sind no-go, Harleys sind dämlich, Japsen zu billig,

Italiener zu unzuverlässig, Briten - ja Briten haben Ketten (siehe oben), Koreaner gibt es die???)

Und ausserdem verlieren die ja immer im Vergleichstest.

Und als Deutscher fährt man BMW (und nicht MZ) - nur das Beste vom Besten.

Oder träumt zumindest davon.

Also nicht enttäuscht sein, wenn die angelesene Überlegenheit des teuren Geräts in den Alpen oder in der Wüste von irgend einem staubigen Prolo-Hobel plötzlich relativiert wird.

Aber bitte...träum weiter:D

 

 

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