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Sorento: 2.0 T-GDI sinnvoller?

Kia Sorento
Themenstarteram 9. März 2018 um 8:23

Kia hat den Sorento bis Ende 2017 in DE ausschließlich als Diesel verkauft. Seither gibt es auch einen Benziner in Form des 2.4 GDI. Ähnlich wie beim Hyundai Santa Fe nur mit Basisausstattung und als Handschalter. Bisher gab es in 2018 noch keine Erstzulassungen für den Benziner.

Würden sich mehr Käufer für den Benziner finden, wenn man nicht auf den 2.4 GDI, sondern auf den 2.0 T-GDI setzen würde? Im Kia Stinger leistet der 2.0 T-GDI 188kW mit 353Nm.

Dazu in allen Ausstattungslinien verfügbar und wahlweise als Handschalter (6-Gang) oder mit 8-Stufen Automatik.

Also: Würde der 2.0 T-GDI unter diesen Annahmen hier bei uns mehr Käufer finden?

Oder liegt es eher daran, dass Hyundai/Kia sich bisher sehr bedeckt halten, was die zukünftigen Abgasnormen (vor allem Euro 6d-TEMP) angeht? Es gibt aktuell ja leider keinen Zeitplan oder Infos darüber ob und wie man die Benziner mit Direkteinspritzung mit einem Partikelfilter ausstatten wird.

Hier als Beispiel mal die Zulassungszahlen des Hyundai Santa Fe als Anhaltspunkt für den Anteil des Benziners:

Während die Zulassungszahlen in DE von 3.698 im Jahr 2016 auf 2.910 in 2017 gesunken sind, ist der Anteil des Benziners im gleichen Zeitraum von 53 auf 130 angestiegen. In den ersten beiden Monaten des Jahres kamen auf 508 Santa Fe schon 39 Benziner.

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17 Antworten

Selbst der Sportage mit 2 Liter

Turbo wäre mir lieber.. finde Kia ist da zu sehr mit downsizing beschäftigt leider . Als ich den Sportage oder sorento das

Erste mal angeschaut hab, dacht ich Haja einer von beiden wird es mit dem größten Motor v6 oder v8... Ernüchterung kam dann relativ schnell. 2 Liter

Vorallem Turbo würde beiden sehr gut stehen

Ich habe einfach Zweifel, dass in dieser Klasse bei den dann realistischen Verbräuchen für einen Turbobenziner dieser viele Käufer finden würde.

Den 3.3 V6 mit LPG ab Werk hätte ich gut gefunden ;)

ja, der Hype um das Downsizing...

Wäre es nicht interessant, wie seinerzeit viele Hersteller, einen kleinen aber feinen 6 Zyl. zu haben

- denke dabei an Ford Capri mit 2.0 V6, oder bei Audi gab es einen A6 einen 2.4 V6, BMW 523i ...?

Ok, das ist very old fashioned wegen Reibung, Verbrauch usw.usw... ; hat aber Spaß gemacht ;-)

Downsizing brachte eben im NEFZ auf dem Papier niedrigere Verbräuche.

Real hab ich mit meinem 3 Liter Reihensechszylinder nicht mehr verbraucht als mit dem 2 Liter Turbo im Nachfolger.

Themenstarteram 9. März 2018 um 12:48

Zitat:

@Lexwalker schrieb am 9. März 2018 um 12:04:40 Uhr:

Ich habe einfach Zweifel, dass in dieser Klasse bei den dann realistischen Verbräuchen für einen Turbobenziner dieser viele Käufer finden würde.

Liegt aber wohl auch daran, dass viele einfach nur auf den Verbrauch achten und nicht das Gesamtbild betrachten. Liegt aber vielleicht auch daran, ob man ein Fahrzeug einfach nur für drei Jahre least oder ob man es kauft und länger nutzt.

Zitat:

@Practicus schrieb am 9. März 2018 um 12:08:48 Uhr:

ja, der Hype um das Downsizing...

Wäre es nicht interessant, wie seinerzeit viele Hersteller, einen kleinen aber feinen 6 Zyl. zu haben

- denke dabei an Ford Capri mit 2.0 V6, oder bei Audi gab es einen A6 einen 2.4 V6, BMW 523i ...?

Ok, das ist very old fashioned wegen Reibung, Verbrauch usw.usw... ; hat aber Spaß gemacht ;-)

Ja? Hat das Spaß gemacht? Ich fand die genannten "kleinen aber feinen 6 Zyl." eher grauenvoll zu fahren. Der lahme, versoffene Mercedes E240 fehlt noch in der Aufzählung. Das war damals Opas Liebling und gebraucht kaum zu verkaufen. Verbrauch wie beim E320 und "kraftvoll" wie ein E200 (ohne Kompressor).

Der im Sorento angebotene 2.4l Sauger hatte nur 4 Zylinder, passt aber gut in die Aufzählung. Dazu nur mir Handrührwerk. Ich denke, der Turbo mit Automatik würde sich deutlich besser verkaufen.

Zitat:

@Zarrooo schrieb am 9. März 2018 um 12:57:07 Uhr:

...

Ja? Hat das Spaß gemacht? Ich fand die genannten "kleinen aber feinen 6 Zyl." eher grauenvoll zu fahren. Der lahme, versoffene Mercedes E240 fehlt noch in der Aufzählung. Das war damals Opas Liebling und gebraucht kaum zu verkaufen. Verbrauch wie beim E320 und "kraftvoll" wie ein E200 (ohne Kompressor).

Der im Sorento angebotene 2.4l Sauger hatte nur 4 Zylinder, passt aber gut in die Aufzählung. Dazu nur mir Handrührwerk. Ich denke, der Turbo mit Automatik würde sich deutlich besser verkaufen.

Zum MB E240 fehlt mir zugegebenermaßen die Er-Fahrung... Konnte speziell Audi kurz, und den BMW 523i über 3 Jahren und 140'km gefahren- yep, das war flott und seidig; mit einem Durchschnittsverbrauch um 8,5 ltr/100km ;-)

Beim 2.0 mit Turbo im KIA Sorento hätte ich bestimmt auch ein entspanntes Lächeln beim Fahren.

Zitat:

@Practicus schrieb am 9. März 2018 um 17:13:34 Uhr:

Zum MB E240 fehlt mir zugegebenermaßen die Er-Fahrung... Konnte speziell Audi kurz, und den BMW 523i über 3 Jahren und 140'km gefahren- yep, das war flott und seidig; mit einem Durchschnittsverbrauch um 8,5 ltr/100km ;-)

Was den 523i angeht (also E39 mit M52B25), so einen hatte ich damals auch knapp zwei Jahre lang - leider. Souverän motorisiert hat sich aber anders angefühlt, wenn man mal wieder Mühe hatte an einem locker-flockig gefahrenen Golf TDI mit zwei oder drei roten Buchstaben dran zu bleiben. Natürlich nur, sofern diese Zierde bayrischer Ingenieurskunst <hust> nicht mal wieder mit irgendeinem Defekt in der Werkstatt stand. Durchschnittsverbrauch lag bei 11,5l/100km (gerechnet über die kompletten 30tkm, die ich ihn hatte). Was war ich froh, als die Kiste wieder vom Hof war.

Die Strategie von KIA bei den Benzinern finde ich, ehrlich gesagt, zum Kopfschütteln. Im Sorento nur ein müder 2.4l Sauger, im Sportage ein überforderter 1.6l Sauger als Basisbenzier. Den Turbo im Sportage dann entweder handgerissen (wer's mag...) oder nur mit dem suboptimalen Doppelkupplungsgetriebe statt der Wandlerautomatik (wie beim Diesel).

Bin letztens nen Sportage (2012er) mit dem 2,0 Liter Sauger und 163 PS Probe gefahren. Gefühlt kam dort gar nichts an Leistung, mein alter Golf 5 mit 102 Benzin-PS ging da gefühlt besser.

Schade, dass Kia in Deutschland nicht die gleichen Motoren anbietet wie z.B. in den USA, da gibt es den Sorento mit schönem V6 Benziner und ordentlich Leistung. Meiner Meinung nach sollte das der Kunde entscheiden, für welchen Motor er sich entscheidet.

Habe mich nur für den 2,2 Liter Diesel entschieden, weil es keine Alternative bei der Motorisierung gab, sonst wäre es bestimmt auch ein Benziner geworden!

am 10. März 2018 um 22:49

@MickyX, du sprichst mir aus der Seele.

 

Seit ich mich mit dem UM beschäftigt habe war der Wunsch nach dem Ami V6 da. Gekommen ist er bis heute nicht und somit wurde es der Standard 2,2l Diesel.

Traurig dass die größeren Motoren nicht kommen .. damit würde Kia nochmals Umsatz machen, denn viele schrecken die kleinen Motoren ab. Wir können nur auf das nächste Model in paar Jahren hoffen .

am 11. März 2018 um 9:20

In ein paar Jahren ist wohl der Dieselzug abgewürgt und es wird dem Benziner an den Kragen gehen. Dann müssen wir erst einmal E-Autos kaufen und wenn die Politik und deutschen Autohersteller beschließen das sich das nicht mehr lohnt, was kommt dann? Wasserstoff? Aber vielleicht ist der Individualverkehr bis dahin tot.

 

Wenn man genug Geld hätte könnte man einfach einen Ami Sorento importieren. Wenn ich zu viel Geld hätte würde ich aber sicherlich auch keinen Sorento fahren...

Mich wundert gerade, daß in DE der Sori beim kleinsten Benziner nur mit Handschalter angeboten wird.

Den Sorento 2.4GDI gibt es bei uns in RU z.B. mit 6-Stufenautomatik.

Zitat:

@Zarrooo schrieb am 9. März 2018 um 23:24:54 Uhr:

 

Was den 523i angeht (also E39 mit M52B25), so einen hatte ich damals auch knapp zwei Jahre lang - leider. Souverän motorisiert hat sich aber anders angefühlt, wenn man mal wieder Mühe hatte an einem locker-flockig gefahrenen Golf TDI mit zwei oder drei roten Buchstaben dran zu bleiben. Natürlich nur, sofern diese Zierde bayrischer Ingenieurskunst <hust> nicht mal wieder mit irgendeinem Defekt in der Werkstatt stand. Durchschnittsverbrauch lag bei 11,5l/100km (gerechnet über die kompletten 30tkm, die ich ihn hatte). Was war ich froh, als die Kiste wieder vom Hof war.

So unterschiedlich können die Eindrücke sein. Wir hatten unseren 523i von 1996 bis 2011....geniales Fahrzeug. Verbrauchte 2,5 bis 3L unter Deiner Angabe und war wirklich kein Kind von Traurigkeit. Probleme ausser Wasserpumpe bei 130tkm eigentlich keine Schlimmen in Erinnerung. Gefahren wurde er bis 285tkm, bevor er verkauft wurde. Aber ja, wenn Du bei BMW ein Werkstattauto erwischt, dann richtig...mein erster e46(auch ein 23i, aber m52tu), war so einer, da hab ich dann irgendwann die Notbremse gezogen und ihn in Zahlung gegeben. Mein späteres E46 Cabriolet hat in den 3,5 Jahren nie ausserplanmässig eine Werkstatt gesehen.

Gruß

Silvio

am 15. März 2018 um 8:39

Ich kann den Sorento mit 2,2 Liter Diesel nur wärmstens empfehlen. Diesel Hysterie hin oder her.

Klasse Fahrleistungen, prima Durchzug, annehmbarer Verbrauch. Wir verbrauchen 8,5 Liter mit z.T. sehr zügiger Autobahnfahrt.

Das war vermutlich auch der Grund, wieso Kia das Auto nur in dieser Kombi verkauft hat :-)

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