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Soll ich ich einen Diesel kaufen?

Skoda Superb 3 (3V)
Themenstarteram 4. April 2020 um 14:42

Moin Leute.

Ich habe mir jetzt schon einige Berichte hier und im Netz durchgelesen. Ich wollte einen 2,0 TDI mit 190 PS kaufen. Preis 22000€. Der gleich Wagen kostet als Benziner mit 220 PS ca. 25000€. Ich bin immer wieder hin und her gerissen. Ich fahre im Jahr ca. 15000km und der Diesel macht einfach Spass, doch viele IM Freundeskreis verstehen nicht, warum ich noch auf Diesel setze. Was meint ihr?

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 9. April 2020 um 19:58

Kurze Rückmeldung. Es ist ein TDI 190 PS geworden. Bin zufrieden. An alle Danke. Habe noch eine andere Frage. Mache dazu heute noch einen Thread auf.

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Viele in meinem Freundeskreis verstehen nicht, wie eine Mikrowelle funktioniert. Ich hab mir letztes Jahr trotzdem eine gekauft :-D

 

Ich hab das immer genauso gemacht. Motorisierung war mir komplett egal.

 

Und bei der Differenz die du hier hast...

Kraftstoff ist in meinem Fall immer 10 Cent günstiger.

Steuer mit 300€ ne Hausnummer aber kalkulierbar.

Verbrauch ggf. auch geringer.

 

Viel Spaß mit dem Diesel :-)

Themenstarteram 4. April 2020 um 16:24

Sag mal... Haben alle TDI Sportline Allrad?

Nein.

Übrigens bei Allrad dann Steuer 346€.

Wie groß sind die Strecken die du am Stück fährst? Wenn du immer die gleichen 12km pro Tag fährst, würde ich den Diesel nicht nehmen, da er dann die DPF Regeneration nie zu Ende bekommst und extra um den Block fahren ist ja auch nicht im Sinne des Erfinders.

Du musst doch deshalb nicht extra um den Block fahren.

Was sind das für 'Gruselgeschichten'?

Die Meinung das der Diesel nicht für Kurzstrecken geeignet ist wird leider sehr oft verbreitet.

Meist von Leuten die vielleicht nie längere Zeit oder überhaupt einen Diesel gefahren sind.

Es gibt zwei Sachen die man bei Diesel und Kurzstrecken beachten sollte.

1. Regeneration

Klar kommt es bei vielen Kurzstreckenfahrten manchmal vor das der Diesel beim Abstellen die Regereration abbricht.

Das merkt man dann daran das der Lüfter ewig nachläuft und es nach verbranntem Gummi riecht.

Ist aber überhaupt kein Problem solange man dann wieder eine längere Strecke (und da reichen schon 30km aus) hat wird die Regeneration zu Ende gebracht und alles ist gut. Problematisch ist nur wenn man ausschliesslich Kurzstrecken von weniger als 10km fährt dann kann die Regeneration halt nie abgeschlossen werden und man muss mal eine längere Strecke fahren.

Dieses Abbrechen kann aber genausogut vorkommen wenn Du eine Strecke von 500km gefahren bist und das Auto beim Abstellen gerade regeneriert hat.

Die Regeneration ist übrigens meist so alle 500 km, aber da gibt es verschiedene Angaben dazu ist bei jedem etwas anders.

2. Generell zu Diesel und Kurzstrecken.

Es kann bei größtenteils Kurzstecken vorkommen das sich Komponenten wie z.B. das AGR eher zusetzen, das kann dann schon ziemlich ins Geld gehen ( bei den VW Motoren 1000€ + - ).

Das tritt aber eher auch nur dann ausgeprägt auf wenn man ausschliesslich Kurzstrecken fährt.

Solange man den Wagen alle paar Wochen oder auch Monate mal wieder richtig freibrennt gibt es da keine wirklichen Probleme.

Ich habe meinen Passat B7 2.0TDI im Februar mit 200tkm verkauft. Seit 2014 bin ich, da ich seit da grösstenteils im Home Office gearbeitet habe, meist mehrere Wochen auch mal bis zu 3 Monate nur Kurzstecken unter 10km gefahren. Dann kam aber auch wieder eine Langstrecke wo ich dann den Diesel wieder richtig "freigebrannt" habe. Ich hatte in den 200tkm keine Probleme mit den Kurzstecken gehabt, hatte z.B. noch das 1. AGR drin.

Meine Jahresleistung war übrigens in den letzten Jahren auch so um die 15tkm.

Also keine Angst vor Diesel und Kurzstecken, das ist Panikmache.

Und die heutigen aktuellen Diesel sind imho teilweise sauberer als die Benziner.

 

Einmal Diesel immer Diesel.:D

 

Kurz vorneweg: Selber fahr ich den 190PS TDI MJ2017, manchmal Kurzstrecke, in der coronafreien Zeit aber auch 2x35km pro Tag am Stück plus Urlaub plus ... :) Ja, auch mir macht er Spaß, ob ich nochmal Diesel kaufen würde... ach, das überleg ich mir, wenn's in hoffentlich vielen Jahren soweit ist.

Zitat:

@Jason_V. schrieb am 4. April 2020 um 19:57:42 Uhr:

Du musst doch deshalb nicht extra um den Block fahren.

Was sind das für 'Gruselgeschichten'?

Müssen muss man nicht, aber man muss dann halt den Gestank in der Garage lieben.

Und falls man regelmäßig nur Kurzstrecke fährt, wie ich schrieb, und die Regeneration deshalb nie fertig wird, ist das sicher "ganz toll" für den DPF.

Ich stimme zu, dass 90% der Leute wohl einmal in der Woche lange genug am Stück fahren. Für die anderen 10% ist die 'Gruselgeschichte' relevant.

Als Beispiel: Letztes Jahr Weihnachten war ich zu Hause, Supermarkt und alle Erledigungen sind max. 5km weg. Natürlich war gleich am ersten freien Tag eine Regeneration fällig. Nach 4 Tagen abgebrochener Regenerationen war's mir dann halt zu doof und es gab ne Spritzfahrt. Die Distanz war immer perfekt, u die Regeneration auf Temperatur kommen zu lassen, nur um sie direkt wieder abwürgen zu müssen. Wiedermal wünschte ich mir einen "jetzt nicht" Button...

Zitat:

@alfi64 schrieb am 4. April 2020 um 21:12:10 Uhr:

Die Meinung das der Diesel nicht für Kurzstrecken geeignet ist wird leider sehr oft verbreitet.

Meist von Leuten die vielleicht nie längere Zeit oder überhaupt einen Diesel gefahren sind.

Klar kann man Diesel auf Kurzstrecke fahren. Ich kann auch mit den Füßen lenken, aber optimal ist es halt nicht. Es entstehen Nebeneffekte...

Du schreibst ja selber über mögliche Extrakosten durch Verkokung, das sollte eben in die Entscheidung mit einfließen. Ebenso dass ein ausschließlich kalt gefahrener Diesel eben, wie ich finde, keinen Spaß macht. Ebenso

  • der Mehrverbrauch während der Regenerationszeit: sind vielleicht zwei Liter pro Tankfüllung, manche interessiert das
  • verändertes Schaltverhalten bei DSG (Stadtverkehr, laut Tacho 55, normal fünfter Gang, bei Regeneration 3. Gang bei lauten ~2200U/min)
  • die Notwendigkeit von AdBlue: geringe Kosten, kann aber nicht an jeder Tanke gezapft werden (Verfügbarkeit, magnetische Verriegelung), die Alternative: Kanister und Stutzen kaufen ist ein Gepfriemel.

Natürlich sind das alles kleine Punkte. Für einige mögen sie Lappalien sein, aber als Dieselneuling weiß man vielleicht nicht alle, und ich finde, das gehört in eine Kaufentscheidung/-beratung mit rein. Kriegste in der Form beim Freundlichen natürlich nicht.

Zitat:

Und die heutigen aktuellen Diesel sind imho teilweise sauberer als die Benziner.

Klar, und beim Freibrennen kommen hinten nur Schmetterlinge raus. ;)

Lieber Thread-Owner, sag doch bitte mal, ob du deine 15tkm eher durch 1x pro Woche Langstrecke oder 10x pro Woche Kurzstrecke erreichst. :)

Und nun auch mal ein Argument PRO Diesel: Wenn du schnell und viel auf der Autobahn unterwegs bist, dann sie die Benziner halt Schluckspechte.

Themenstarteram 4. April 2020 um 23:20

Mir geht's eigentlich eher um die Zukunft des Diesel. Wo geht die Reise hin...die Zulassungszahlen nehmen ja anscheinend nur marginal ab. Kosten des Diesel sind mehr egal. Mir geht's um den Spassfaktor.

Also ich hatte 2,5 Jahre den aktuellen Superb als 150PS Diesel und war, obwohl er so einige Male in der Werkstatt stand, sehr zufrieden mit dem. Mein täglicher Weg zur Arbeit (33km pro Weg) hat der mit 4,6 - 5,2 l/km hingelegt, je nach dem wie viele LKW und rote Ampeln auf dem Weg waren. Hab dann den Diesel verkauft und mir den gleichen wieder neu als 1,5TSI gekauft. Ich bereue es nicht. Der braucht auf dem gleichen Weg zur Arbeit nicht viel mehr (5,2 - 5,5 l/km), ABER der Benziner gleitet jeden Tag zur Arbeit, während der Diesel zur Arbeit brummelte. Der Unterschied ist schon nicht unerheblich.

Warum fahren wir einen Superb? Ich denke da geht es vielen um den Platz, aber eben auch darum, einen Hauch von Oberklasse zu einem vernünftigen Preis zu fahren. Und diesen Hauch von Oberklasse bekommt der Benziner mit seiner Laufruhe meines Erachtens viel viel besser hin bei unwesentlich höheren Unterhaltskosten.

l/100km meinte ich natürlich :-)

Themenstarteram 5. April 2020 um 9:24

Wir haben auch den 1,8 TSI. Der verbraucht 8,5 Liter im Mix. Hat aber natürlich nicht so viel Dampf, wie der Diesel.

Ich wollte den 2,0 TDI nur für die langen Strecken in den Urlaub und Arbeit 50km kaufen.

Steuern muss ich aus familiären Gründen auf den Diesel eh nicht zahlen.

Bei 50km einfache Strecke zur Arbeit wären das aber mehr als 15000km pro Jahr...

Es spricht weiterhin nichts gegen den Diesel.

Zitat:

@First_Base schrieb am 4. April 2020 um 23:20:28 Uhr:

Mir geht's eigentlich eher um die Zukunft des Diesel. Wo geht die Reise hin...die Zulassungszahlen nehmen ja anscheinend nur marginal ab. Kosten des Diesel sind mehr egal. Mir geht's um den Spassfaktor.

Der Spassfaktor spricht aber eher für den 220-PS-Benziner. Wenn die Kosten egal sind... ;)

Die ganze Fahrzeugklasse ist doch so weit von Fahrspaß weg, dass man die Strecke nicht mal im Navi programmieren kann...

 

Und er sagt ja selbst, dass er den Dieseldruck mag - geht mir übrigens ähnlich.

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