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Solar oder AKW besser für CO2 Verminderung?
Habe grade diese Berechnung gelesen.
Zwar bin ich kein Buchhalter aber der Kostenvorteil des AKW gegenüber Solar erscheint mir gewaltig.
Sieht nicht aus als ob sich Deutschland diese Investitionen in Sonnenkraft leisten kann und die USA ist eh pleite.
Wenn wir schon CO2 verringern wollen haben AKW hier einen klaren Vorteil, zumal sie auch 24 Stunden am Tag liefern, was man ja von der Sonne nicht sagen kann.
Gruss, Pete
Beste Antwort im Thema
Schöne berechnung, nur leider hat sie nix mit der wirklichkeit zu tun.
1. stromverbrauch wird in kwh, MWh, GWh oder TWh und nicht einfach in GW gerechnet, das weiß jeder der ne stromrechnung bezahlen muß.
2. Ich habe gesucht und leider keine exakten zahlen gefunden aber der deutsche stromverbrauch liegt angeblich bei etwa 540 TWh.
3. Bei bewölktem Himmel, Erwärmung des Moduls oder einem höheren Air Mass-Faktor ist die Leistung des Solargenerators entsprechend geringer (Anlage arbeitet unter Teillast).
In unseren Breitengraden können mit einer 1 kWp-Photovoltaik-Anlage (entspricht 8-10 m² Fläche) etwa 700 bis 900 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden.
(nutzbare sonneneinstrahlungskarte: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/db/Solar_land_area.png)
4. wird der deutsche strom heute schon zu 6,3% durch windenergie, zu 4,2% durch wasserkraft, zu 3,6% durch biomasse, und zu 0,6% durch photovoltaik erzeugt, das macht 14,7% der stromerzeugung im jahr 2008.
auch wenn man die wasserkraft mangels neuer flüsse nur begrenzt ausbauen kann, so ist die biomasse und die windenergie stark im kommen, sowie die solarenergie.
http://upload.wikimedia.org/.../677px-Strommix-D-2008.png
Wenn ich das alles berechne, stimmt die rechnung des herren vorne und hinten nicht, und mal ehrlich, wer denkt daran 100% des stroms mit photovoltaik zu erzeugen, das ist doch hirnrissig.
Also wenn die zahl 540TWh stimmt, dann verbraucht jeder deutsche (bei 80 mio. inklusive industrie) im jahr etwa 6750 kWh strom.
6,3% des stroms sind 34,02TWh, werden durch windenergie erzeugt und somit 5.040.000 deutsche versorgt.
4,2% des stroms sind 22,68TWh, werden durch wasserkraft erzeugt und somit 3.360.000 deutsche versorgt.
3,6% des stroms sind 19,44TWh, werden durch Biomasse erzeugt und somit 2.880.000 deutsche versorgt.
somit bleiben von 80.000.000 deutschen 68.720.000 übrig die von solar, gas, kohle und atomkraft versorgt werden.
es bleiben also etwa 463,86TWh übrig, wollte man das alles mit photovoltaik erzeugen würde man nach den oben genannten werten 5.154km² benötigen. (etwa 72km*72km)
Deutschland hat eine fläche von 357.027 km² und 4,7% (stand 1997 http://www.destatis.de/.../EgebnisseBodennutzung,property=file.pdf)
davon sind verkehrsfläche, also starße, was einer fläche von 16.780,268km² entspricht also das dreifache von dem was man an straßen hat, was sollte einen davon abhalten einen teil zB autobahnen und große plätze mit solarzellen zu überdachen, was noch einen schönen neben effekt hätte (eine gewisse beruhigung des wetters, bzw reduzierung der regenmengen und schneemengen auf diesen flächen bei ausreichender entwässerung)
Auch ist die Nutzung der sonnenenergie zur elektrolyse wohl die schlechteste der möglichen varianten.
Da ist bei einem Pumpkraftwerk mehr effizienz möglich.
Daß Kernenergie eine günstige stromerzeugung bedeutet, ist nur ein trugschluß.
Rechnet mal die überwachung von tausender noch strahlender brennstäbe über die nächsten tausende von jahren hinzu.
Atomstrom ist nur deswegen so günstig weil die kraftwerke und betreiber einen mickrigen teil der lagerkosten übernehmen.
wenn nur eine person da sitzt und die geräte überwacht macht das bei einem stunden bruttolohn von gerademal 10€ *24*365=87600€/jahr und das die nächsten 10.000 jahre (und da uran auch begrenzt ist wird irgendwann zwar jemand 10.000 jahre lang aufpassen aber die gleiche zeit nix einnehmen durch den atomstrom (10.000jahr * 87600€/jahr = 876.000.000€)
Hat das mal jemand mit eingerechnet?
Wenn die regierung nicht immer wieder solche fehler machen würde, wären wir heute wohl weniger in einer krise, die gewinne privatisieren und die verlusten verstaatlichen, oder anders gesagt:
Einzelne verdienen und alle anderen blechen.
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9596 Antworten
ja und je höher die unsicherheit wird der vorrausplanung umso teuer wird es für den endverbraucher weil dieser ja jede reserve mit bezahlen muss. aus dem grund werden bisher 80-90% im vorfeld verkauft. diese marge wird somit kleiner und die täglichen börsenpreise werden da stärker nach oben schwanken denn der angebot wird verknappt ~20% und die nachfrage wird in der selben zeit konstant oder leicht steigend sein.
Wieso sollte das teurer werden - der Preis hängt vor allem von der Relation Verbrauch und Angebot ab.
Ich sehe keine Anzeichen dass der Strom "knapp" wird - angesichts der aktuell weltweiten Tendenz zu Handelsschranken und Strafzöllen seh ich eher dass die Exportindustrie weniger Strom brauchen wird und der Bedarf deutlich sinken könnte, die Länder die dt Produkte kaufen, schotten sich ja mehr und mehr vom freien Markt ab.
Die Entwicklung des Industriestrompreises zeigt ja
http://www.unendlich-viel-energie.de/.../...__zur_EEG-Umlage_Mai11.jpg
der hängt vor allem von der wirtschaftlichen Nachfrage ab und nicht von irgendwelchen Preisfixings auf Jahre.
Zitat:
der hängt vor allem von der wirtschaftlichen Nachfrage ab und nicht von irgendwelchen Preisfixings auf Jahre.
Ich kann dir versichern, daß es durchaus solche Verträge gab. Jetzt abgelöst durch die oben beschriebenen Modelle, die du dynamisch nennst.
Ich würde das nicht dynamisch nennen, weil diese vornehmlich auf eine Kompensation der Preisentwicklung auf dem fossilen Energiemarkt abzielen, aber den (notwendigen) Grundgedanken einer sicheren Versorgung des Grundbedarfes auf mehrere Jahre unberührt lassen.
Fixpreise in deinem Sinne gibts es aber nach wie vor standardmäßig und sogar frei gehandelt bis 18 Monate im voraus.
Gruß SRAM
Komisch ist nur das D im Moment mehr Strom exportiert als es importiert, trotz 8 abgeschalteter KKWs :D:eek: Quelle: entsoe.net
Aber was nicht sein darf, kann auch nicht sein! :cool::eek::D
Angebot und Nachfrage! Sollte doch zu denken geben!
Duck und wech
Alex
Falsch:
Entsoe net 17°° bis 18°° heute (letzter aktueller Datensatz):
- 928 MW
link: https://www.entsoe.net/data.aspx?IdMenu=1
Versuch hier bitte nicht andere zu verarschen.
Gruß SRAM
Hallo Nebelkerzenwerfer,
da wird aber einer schnell, wenns nicht nach seiner Pfeife geht.:D
Durch Weglassen der Wahrheit wirds aber nicht besser, Brauchst Dir nur vor deiner genannten Anfangsuhrzeit den restlichen Tag angucken, na was ist denn dann mit der Wahrheit.:eek::eek::eek::D
Alle Stunden von 6.00 Uhr bis 17.oo Uhr Export >Import.
Na ja fürs Verarschen sind hier schon etliche Pfeifen, die anscheind mit neuen Realitäten nicht klar kommen.
Duck und wech
Naja 18 Monate meinetwegen aber das ist ja was anderes als 5 - 6 Jahre.
Was ich dynamisch nenne ist eben eine Preiskakulation mit Variablen deren Wert heute noch nicht feststehen - da wüsste ich keinen anderen Ausdruck dafür.
Past doch och dazu http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,803621,00.html
Zitat:
Original geschrieben von titan1981
ja und je höher die unsicherheit wird der vorrausplanung umso teuer wird es für den endverbraucher weil dieser ja jede reserve mit bezahlen muss. aus dem grund werden bisher 80-90% im vorfeld verkauft. diese marge wird somit kleiner und die täglichen börsenpreise werden da stärker nach oben schwanken denn der angebot wird verknappt ~20% und die nachfrage wird in der selben zeit konstant oder leicht steigend sein.
80-90% im Vorfeld verkauft? Müssen aber einen verdammt guten Wetterbericht haben, wenn wir von 18 Monaten sprechen - aber lassen wir das. Ich kann durchaus nachvollziehen, daß die Planung der Stromproduktion früher nach dem Schema gelaufen ist, geht heute bei (heureka über 20% alternativ=> lt BMU jüngste Meldung) aber immer schlechter. Von daher halte ich es für logisch, daß die installierten Gesamtkapazitäten natürlich erheblich steigen (konv. + Reserve + Wind+Solar) bei den wetterdedingten Vollaststunden (blöder Ausdruck)
Aber dennoch ist die Windstromproduktion doch erstaunlich konstant in Netz. ein Kohlekraftwerk (oder Atom) würde so eine "Grundlastkonstanz" nur unwesentlich besser hinbekommen :D (Bsp. heute) : immerhin um die 12 Gigawatt!, erheblich zu dem, was heute nuklearen bzw. Kohlestrom produziert
(Bild)
warum wetter kohle und kerne interessiert das wetter und die tageszeit nicht. und die grundlasten müssen 24h zur verfügung stehen. es heißt ja nicht umsonst grundlast. zudem weiß man auch wann der deutsche aufsteht und ins bett geht und wann die produktionsanlagen in den betrieben laufen und da muss man die grundlast zur verfügung stellen und das waren die 80-90% die man vorplanen kann, da der deutsche hier sehr berechenbar ist. und das machte das günstiger.
und wie willst du die gesamtkapazität erhöhen wenn es sich nicht rechnet weil die konventionellen sich ja laut deiner ansicht nicht lohnen. und wo sollen die windräder denn hin die das alles ersetzen sollen gegen die gehen die anwohner genauso vor wie gegen atomkraft und kohle: "neubau bei mir nebenan niemals" und die kabel dafür müssen ja auch gelegt werden auch hier läuft immer alles sturm dagegen. und wie kommt nun der strom aus dem norden in den süden wo der strom verbraucht wird. hier wird sehr zentral erzeugt und irgendwo anderes verbraucht. leitungen fehlen noch immer und bis 2022 wird auch nichts entsprechendes gebaut weil es ja verhindert wird. somit bringt es nichts wenn man windkraft hat und sie nicht dahin bringen kann wo sie gebraucht wird.
bleibt nur den strom aus dem ausland wie frankreich, polen, tschechien, schweiz und österreich (indirekter atomstrom, da die pumpspeicherwerke mit günstigen strom aus tschechien befüllt werden und dann dem intelligenten deutschen als ökostom verkauft wird und das lohnt sich für alle drei parteien)
Es geht darum dass man Preise nicht 5 Jahre fest vorausplanen kann - zumindest nicht ohne Pleite zu gehen - man weiss weder was in der Zeit an gesetzlichen Änderungen kommt, ewas Rohstoffe kosten, wie hoch die Inflation sein wird etc.
Bei der Menge kann man auch lediglich einen Korridor zwischen Wachstum und Rezessionsbedarf nehmen, alles dazwischen hängt davon ab wie sich die Wirtschaft entwickelt. Dass Industriekunden sagen wir bestellen für 5 Jahre x Gigawatt fix - und dann in einer Rezessionsphase x% zu viel zahlen, das ist ja nun auch unsinnig - denn das würde ja gerade dann die Stromkosten extremst treiben, wenn die Einnahmen wegbrechen.
Die rechtliche Einspruchsmöglichket gegen Leitungsbau wird ja gerade gesetzlich neu gefasst, das dürfte das ausreichend beschleunigen.
Zitat:
Original geschrieben von titan1981
warum wetter kohle und kerne interessiert das wetter und die tageszeit nicht. und die grundlasten müssen 24h zur verfügung stehen. es heißt ja nicht umsonst grundlast.
ja genau, was ich oben gezeigt habe, daß der Wind eine sehr gleichmäßige Stromproduktion ermöglicht, es waren heute genau 12GW (+-0,5GW)
Zitat:
zudem weiß man auch wann der deutsche aufsteht und ins bett geht und wann die produktionsanlagen in den betrieben laufen und da muss man die grundlast zur verfügung stellen
falsch, das ist keine Grundlast mehr
Zitat:
und das waren die 80-90% die man vorplanen kann, da der deutsche hier sehr berechenbar ist. und das machte das günstiger. und wie willst du die gesamtkapazität erhöhen wenn es sich nicht rechnet weil die konventionellen sich ja laut deiner ansicht nicht lohnen.
lesen! Wenn du mit Wind zu 5c produzieren kannst, wird sich ein konventionelles zu 6ct (Finanzierung + 3ct Brennstoff+xcent CO2-Zert.) wohl schwerlich rechnen, bei Windstille wird wohl der Börsenpreis steigen, also schaltet man Spitzenlast hinzu, oder importiert. Dennoch zählen die Windräder als "installierte Kapazität"
Zitat:
und wo sollen die windräder denn hin die das alles ersetzen sollen
z.B. Autobahn, da ist Platz mehr als genug
Zitat:
gegen die gehen die anwohner genauso vor
kein Windrad wird gegen begründete Einwände gebaut z.B. gibt es bei "Schlagschatten" (geiles Wort - kommt gleich nach Terrorismus und 9/11) sog. Abschaltungen bei tiefstehender Sonne, ansonsten > 500m von Besiedlungen
Zitat:
wie gegen atomkraft
gegen neue Atomkraftwerke demonstiert einer ? erzähl! :D
Zitat:
und kohle: "neubau bei mir nebenan niemals" und die kabel dafür müssen ja auch gelegt werden
richtig, die werden ja auch gelegt - alles Mittelspannungs-Erdkabel bis zum nächsten Umspannwerk soweit ich weiß
Zitat:
auch hier läuft immer alles sturm dagegen. und wie kommt nun der strom aus dem norden in den süden wo der strom verbraucht wird.
Problem ist hausgemacht, weil BaWü sich "erfolgreich"gegen Wind geweht hat, dafür schön viel Solar verteilt, auch bei dir aus Dach also reg dich nicht auf, du Sonnenmillionär ;) (wobei - ohne Mist - ich gönns dir!)
Zitat:
hier wird sehr zentral erzeugt und irgendwo anderes verbraucht. leitungen fehlen noch immer und bis 2022 wird auch nichts entsprechendes gebaut
bis 2022 nichts? Ist bei dir etwa Kriegsgebiet? Sogar in der Nordsee werden kräftig Kabel verlegt, also!
Zitat:
weil es ja verhindert wird. somit bringt es nichts wenn man windkraft hat und sie nicht dahin bringen kann wo sie gebraucht wird.
bleibt nur den strom aus dem ausland wie frankreich, polen,
und da braucht man keine Kabel oder wie?
Zitat:
tschechien, schweiz und österreich (indirekter atomstrom, da die pumpspeicherwerke mit günstigen strom aus tschechien befüllt werden und dann dem intelligenten deutschen als ökostom verkauft wird und das lohnt sich für alle drei parteien)
Weiß nicht, wer das erzählt hat, aber Temelin produziert bestimmt nicht gerade "billig" das ist noch ein ziemlich neues KKW, die MÜSSEN noch was verdienen, aber im Grunde ist es Scheißegal, welchen Strom man speichert, Hauptsache er wird gespeichert. Aber wenn er aus einem Pumpspeichersee kommt, ist es kein "erzeugtes Ökolabel", sondern ein gespeichertes (hat also xg Nuklearabfall bzw. CO2/kWh), verschlechtert um die Pumpverluste.
Aber manchmal versteh ich dich nicht, einmal redest du selber wie ein Anti-Windraddemonstrierer, dann hast du aber selber eine PV, aber blendest wunderbar erwiesene Fakten aus. Man muß nicht beweisen, daß eine Straßenbahn in den Schienen fahren kann, genausowenig wie man beweisen muß, daß Windräder Strom produzieren, man muß nur "die Klotzen uff machn" Dazu in Bawü einige große Windparks an die BABs knallen, und (zusammen ca 20..25 GW, das wären 4-8% der deutschen Heizungen) BHKWs in den Metropolen die Spitzenlast im Winter abfangen lassen, zwei Nord-Süd-Drähte aufbammeln, wofür ein 200km Korridor und auch schon X existierende Masten stehen, - fertig ist die Energiewende. Achso, die Effizienz nicht verfgessen - allein LEDs rechnen sich nach 2Monaten gegen Halogen, ersparen aber täglich ca 11,2GWh Strom ;) - nur um mal EIN Beispiel zu nennen. Die E-Autos: 1Mio x 10kWh (50km)=10GWh könnten allein damit fahren, jut wa?, aber auch noch Super Energie speichern und somit noch besser die Netze entlasten.
Zitat:
Original geschrieben von Reachstacker
Zitat:
Original geschrieben von Ralfo1704
[das ist auch High Tech:
Hochdruckreinger, Atemmasken, Schutzanzüge und einfache Gartenrechen um radioaktives Material einzusammeln
Laut Sprecher "...ein mörderischer Job..."
Minute 12;18
Der ist ja auch Deutscher, was soll er denn sonst sagen?
Den Bezug zur Nationalität verstehe ich nicht. Willst du genau wissen was der Typ in dem Anzug gesagt hat?
Der Atommüll wird in USA einbetoniert
und dann im ganzen Land verteilt gelagert?
http://www.nei.org/filefolder/Used_Nuclear_Fuel_Map_2010.jpg
Was ist daran sauber?
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
ja genau, was ich oben gezeigt habe, daß der Wind eine sehr gleichmäßige Stromproduktion ermöglicht, es waren heute genau 12GW (+-0,5GW)
heute und wie ist das über das jahr verteilt?
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
falsch, das ist keine Grundlast mehr
jetzt muss aber so gerechnet werden anders kann man die kraftwerke nicht in bereitschaft bekommen.
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
lesen! Wenn du mit Wind zu 5c produzieren kannst, wird sich ein konventionelles zu 6ct (Finanzierung + 3ct Brennstoff+xcent CO2-Zert.) wohl schwerlich rechnen, bei Windstille wird wohl der Börsenpreis steigen, also schaltet man Spitzenlast hinzu, oder importiert. Dennoch zählen die Windräder als "installierte Kapazität"
denken: wenn man für 5cent produzieren kann aber genau dann wenn man sie nicht braucht muss man konventionell nachhelfen das heißt 5cent für die windkraft + das konventionelle 6 cent = 11cent weil die bereitstellung genausoviel und mehr kostet als der betrieb.... und trotzdem bleibt die auslastung der windreäder bei 16% der kapzität. somit kann man die kapazität nicht voll in die bilanz einrechnen.
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
z.B. Autobahn, da ist Platz mehr als genug
verstehe die antwort nicht. ich glaube nicht dass jeder den pfosten ausweichen will auf der AB und nebendran ist meistens wald oder ackerfläche, wohngebiete und da freut sicht wieder die bürgerschaft....
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
kein Windrad wird gegen begründete Einwände gebaut z.B. gibt es bei "Schlagschatten" (geiles Wort - kommt gleich nach Terrorismus und 9/11) sog. Abschaltungen bei tiefstehender Sonne, ansonsten > 500m von Besiedlungen
und du meinst wenn man jetzt um die fehlenden leistung zubaut sich die bürger das gefallen lassen eine vervielfachung der windräder an der küste?
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
richtig, die werden ja auch gelegt - alles Mittelspannungs-Erdkabel bis zum nächsten Umspannwerk soweit ich weiß
die 30 mal mehr kosten als eine normale überlandleitung.
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
Problem ist hausgemacht, weil BaWü sich "erfolgreich"gegen Wind geweht hat, dafür schön viel Solar verteilt, auch bei dir aus Dach also reg dich nicht auf, du Sonnenmillionär ;) (wobei - ohne Mist - ich gönns dir!)
weil sich der wind dort vielleicht nicht lohnt nur im schwarzwald und ich glaube nicht dass die touristen ein wald voll windräder sehen wollen.
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
bis 2022 nichts? Ist bei dir etwa Kriegsgebiet? Sogar in der Nordsee werden kräftig Kabel verlegt, also!
die aber probleme an land bekommen wegen der verlegung.....
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
und da braucht man keine Kabel oder wie?
die kabel liegen schon bereit waren mal zum export gedacht ;)
Zitat:
Original geschrieben von Audi-gibt-Omega
Weiß nicht, wer das erzählt hat, aber Temelin produziert bestimmt nicht gerade "billig" das ist noch ein ziemlich neues KKW, die MÜSSEN noch was verdienen, aber im Grunde ist es Scheißegal, welchen Strom man speichert, Hauptsache er wird gespeichert. Aber wenn er aus einem Pumpspeichersee kommt, ist es kein "erzeugtes Ökolabel", sondern ein gespeichertes (hat also xg Nuklearabfall bzw. CO2/kWh), verschlechtert um die Pumpverluste.
Aber manchmal versteh ich dich nicht, einmal redest du selber wie ein Anti-Windraddemonstrierer, dann hast du aber selber eine PV, aber blendest wunderbar erwiesene Fakten aus. Man muß nicht beweisen, daß eine Straßenbahn in den Schienen fahren kann, genausowenig wie man beweisen muß, daß Windräder Strom produzieren, man muß nur "die Klotzen uff machn" Dazu in Bawü einige große Windparks an die BABs knallen, und (zusammen ca 20..25 GW, das wären 4-8% der deutschen Heizungen) BHKWs in den Metropolen die Spitzenlast im Winter abfangen lassen, zwei Nord-Süd-Drähte aufbammeln, wofür ein 200km Korridor und auch schon X existierende Masten stehen, - fertig ist die Energiewende. Achso, die Effizienz nicht verfgessen - allein LEDs rechnen sich nach 2Monaten gegen Halogen, ersparen aber täglich ca 11,2GWh Strom ;) - nur um mal EIN Beispiel zu nennen. Die E-Autos: 1Mio x 10kWh (50km)=10GWh könnten allein damit fahren, jut wa?, aber auch noch Super Energie speichern und somit noch besser die Netze entlasten.
die verdienen genug durch die sicheren großen abnahme mengen, um es so günstig zu verkaufen dass die österreiche es zum auffüllen nutzen können und dann noch mit ebenfalls gewinn teurer den deutschen verkaufen können. alle 3 haben ja den nutzen der produzent, der österreicher als gewinn und der deutsche sein pseudo gutes gewissen das er teuer den anderen beiden bezahlt. aus dem grund werde ich auch noch die windkarft für mich nutzen mir gehört ein teil der gebiete an denen der wind ausreichend ist, dass es sich finanziell lohnt.
richtig ich verdiene geld mit meiner PV dazu ist sie gedacht aber nicht für das gute gewissen was man bei PV nicht haben kann dafür ist der umweltnutzen einfach zu gering, wenn überhaupt einer da ist wegen der aufwendigen produktion der module und dass die meisten eh aus china kommen und hier in summe die arbeitsplätze weniger werden und dann noch schlechter bezahlte jobs entstehen.... aus dem grund ist die förderung idiotisch. aber aus finanzieller sicht da der staat und die menschen es wollen warum sollte ich mich dabei nicht bereichern für die dummheit mancher menschen die da noch hura schreien....
nur wo bekommt BW das geld her und du kennst die bürger von BW nicht wirklich persönlich nicht umsonst wird jetzt trotz grüner ministerpräsident S21 gebaut. und so oft kannst du in BW noch nicht gewesen sein dass da einfach kein platz ist für ein paar große windkraftanlagen die landschaft gibt es nicht her und der wind auch nicht. und auch die 4-8% BHKW kann sich bis 2022 auch kaum einer bauen. die meisten haben ihre heizung umgerüstet nochmal rauswerfen oder einen anderen raum benutzten geht nicht.
und wie gesagt genau an dieser nord süd verbingun scheitert es im moment. es kann nicht die leitung verstärkt werden oder neu gebaut werden da ein paar wutbürger das verhindern wollen.
licht macht genau 3% des stromverbrauches aus bei mir lohnt sich der umstieg nur weil ich die stromsparlampen gegen LED tausche um den tollen effekt des heller werdenden lichts zu vermeiden. eine gescheite LED mit entsprechender Lumenzahl kostet zwischen 20-30€ ich wusste garnicht dass du entweder nur eine birne hast die ständig läuft, dass sie innerhalb von einem monat die mehrkosten drin hat...
und 1 million E-autos ab 20.000€ sind ne menge holz wer sich das leisten kann ein neues auto zu kaufen + mind. 75€ batterienutzungsgebühr + die stromkosten für eine batterieladung
das kann sich ja der normbürger in deutschland locker leistern
verheiratet
2kinder
30000€/a er
+4800@/a sie
neben bei mal so wegstecken + der mehrkosten an strom
Zitat:
Original geschrieben von titan1981
richtig ich verdiene geld mit meiner PV dazu ist sie gedacht aber nicht für das gute gewissen was man bei PV nicht haben kann dafür ist der umweltnutzen einfach zu gering, wenn überhaupt einer da ist wegen der aufwendigen produktion der module und dass die meisten eh aus china kommen
die meisten von deinen Modulen kommen aus China?
Zitat:
und hier in summe die arbeitsplätze weniger werden und dann noch schlechter bezahlte jobs entstehen....
Zitat:
aus dem grund ist die förderung idiotisch. aber aus finanzieller sicht da der staat und die menschen es wollen warum sollte ich mich dabei nicht bereichern für die dummheit mancher menschen die da noch hura schreien....
Also dann auch kein AKW in Brasilien fördern...
Zitat:
und auch die 4-8% BHKW kann sich bis 2022 auch kaum einer bauen. die meisten haben ihre heizung umgerüstet nochmal rauswerfen oder einen anderen raum benutzten geht nicht.
Alle sagten es geht nicht bis einer kam der nicht wusste was die anderen sagten und hat es gemacht.
Woher willst du wissen dass die meisten ihre Heizungen in den letzen Jahren erneuert haben?
BHKWs sind wohl der Alptraum von AKW-Betreibern aber genial um Grundlasten auszugleichen.
Meistens liegt der Verbauch in einem Haushalt unter 2 KW/h und die Grundlast wird von einem kleinen BHKW geliefert.
http://www.otag.de/de/lion-powerblock/powerblock-video.php
Zitat:
neben bei mal so wegstecken + der mehrkosten an strom
und die hohen Raten fürs Auto- beim Auto will der Durchschnittsbürger ja nicht sparen...
2012 wird in Japan vielleicht in einigen Monaten gar kein Kernkraftwerk mehr laufen (wegen gestzlicher Revisionsauflagen) - schon jetzt laufen nur noch 15% - und das Stromnetz hält, obwohl das deutlich komplexer ist durch die unterschiedlichen Frequenzen.
Da frage ich mich doch wenn Japans Stromnetz recht problemlos auf 85% der Kernkraftwerke ohne Ausbau und ohne den Neubau von zentralen Großkraftwerken an den Einspeispunkten der abgeklemmten Kernkraftwerke arbeiten kann, wie schlecht ist denn dann das deutsche, wenn man das mit > 1 Jahrzehnt Vorlauf für nicht machbar hält.
Vielleicht ist dann einfach sinnvoller den Industriuestandort hier zuzumachen, wenn man das sich nicht mal mehr in Jahren zutraut, was anderswo "nebenbei" in ein paar Monaten passiert.