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Skurrile F1 Boliden

Themenstarteram 29. August 2007 um 15:33

Mich fasziniert immer der Erfindungsreichtum der F1-Ingeneure. Was da oft an Anbauten der Wagen zustande kommt ist manchmal schon überraschend. Manche Teile verschwinden bald wieder, weil sie einfach nicht den gewünschten Erfolg bringen. Andere sind so phänominal gut, daß die Fia einschreitet und wieder verbietet. Oder wiederum werden Teile von anderen Teams kopiert, und sogar oft noch verbesert.

Am absurdesten fand ich den hier

http://www.ddavid.com/formula1/images/pete11.jpg

Aber hat sich halt dann doch nicht durchgesetzt.

Die Flügel waren zu Anfangszeiten auch sehr abenteuerlich. Haben sich in anderer Form aber bewähert.

http://www.autocentre.ua/ac/06/51/images/19/Formula_nos_lotus49.jpg

Auch in der Neuzeit gab, und gibt es einige Inovationen die in der F1 Einzug hielten.

Wer hat Bilder, oder Berichte über solche Besonderheiten?

Beste Antwort im Thema

Bergrennsport.... Dieser Polo ist wohl der skurrilste Umbau dieses Typ`s 

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Einer der skurilsten Sportwagen war sicherlich der Cheetah....

nocheinmal aus einer anderen Perspektive.

Gruß aus Neuss

Hallo!

Nochmal zu gestern und den Radkappen von Mclaren.

Nun habe ich ein Bild gefunden welches zeigt wie skurril die aussehen! Star Wars lässt grüssen!

Schönen gruss aus Halle!

Was kommt dabei raus, wenn man nicht weiss ob man ein Auto oder ein Motorrad bauen will?

Der Scripps Booth :D 

Hier noch ein Foto von vorne

Gruß aus Neuss 

 

 

EDITH entschuldigt sich.... hatte eben falsches Bild hier reingesetzt .... nu aber richtiges Foto

Scripps Booth waren immer originelle Austos... hier noch ein Modell.

 

Der Yaris ist ja nun wirklich kein großes Auto, aber wenn ich mir den kleinen Flitzer daneben vorstelle....echt "niedlich" :D

Gruß aus Neuss 

am 17. Februar 2008 um 18:18

Zitat:

Original geschrieben von Byti

Der Yaris ist ja nun wirklich kein großes Auto, aber wenn ich mir den kleinen Flitzer daneben vorstelle....echt "niedlich" :D

Kannst uns vielleicht auch noch sagen, was für ein Auto das ist? Meehster braucht Input :)

am 17. Februar 2008 um 18:32

Zitat:

Original geschrieben von Broetchenexpress

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von Broetchenexpress

Zitat:

Original geschrieben von Jünter

Ich verstehe nicht wo da der Vorteil bei einer Doppelachse liegen soll, egal ob vorne oder hinten.. Der Boxenstopp dürfte um einiges länger dauern als sonst, und auch die Gewichtszunahme wäre nicht unerheblich. Aber warum verbietet die FIA immer Sachen nachträglich wärend der Saison, die nicht gegen das bestehende Reglement verstoßen?

als "Oldtimer" habe ich die F1-Renner mit der Tandem-Vorderachse noch "live" miterlebt.

Ich glaube die Konstruktion war von Tyrrell, die waren ja bis zuletzt immer mehr für ihre unorthodoxen Einfälle als für gute Rennergebnisse bekannt.:D

So ganz sicher in ich mir da nach so langer Zeit zwar nicht mehr, (das müsste schon ungefähr 30 Jahre her sein) aber ich glaube das war die Zeit zu der Zeit das Nachtanken der Boliden nicht erlaubt war.

Da gab es schon mal Piloten denen 100m vor der Ziellinie der Sprit ausgegangen ist und dann versuchten ihren Hobel ( in voller Montur und mit aufgesetztem Helm) über die Ziellinie zu schieben.

Da Boxenstopps gar nicht vorgesehen waren fiel natürlich auch das Manko mit dem längeren Reifenwechsel weg.

Falls zur Zeit der 6-Rad-Renner allerdings das Tanken zulässig war, (wie gesagt, so genau weiss ich das nicht mehr) hätte es auch nicht viel ausgemacht, da die damaligen Tankanlagen wesentlich länger brauchten als die modernen Überdruckanlagen.

Sinn der 2 Vorderachsen waren eine drastische Reduzierung des Luftwiderstandes, die bessere Bremswirkung, höhere Kurvengeschwindigkeiten und geringerer Reifenverschleiss.

Die Autos sahen zu dieser Zeit ja fast alle recht originell aus.

Um die enorme Motorleistung (ohne technische Unterstüzung durch Traktionskontrollen etc.) überhaupt auf die Strasse bringen zu können, waren die Slicks hinten enorm groß.

Vorne wurden dagegen wegen des Luftwiderstandes möglichst kleine Räder verbaut.

Wenn man sich mal in die Situation der damaligen Rennfahrer hineinversetzt (Motoren mit 1000 (absolut brutalen) PS, manuelle Schaltung (mit Kupplung !), keinerlei elektronische Helferlein (noch nicht einmal eine Servolenkung), dann verwundert es nicht das die Doppelvorderachse durchaus positive Auswirkungen hatte.

Insbesondere beim Anbremsen der Kurven, bei der möglichen Kurvengeschwindigkeiten und natürlich bei der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Aerodynamik

Soweit ich mich erinnere waren die sechsrädrigen Exoten in den ersten Rennen auch immer ganz vorne mit dabei.

Irgendwann haben dann die einflussreicheren Rennställe irgendwelche Regeln ausfindig gemacht nach denen die Doppelvorderachse nicht zulässig ist und die Renner mussten umgebaut werden.

Danach gab es auch keine Versuche in dieser Hinsicht mehr.

Tyrrell hatte danach immer wieder ausgefallenen Ideen, zum Beispiel die zusätzlichen Spoiler auf den Seitenkästen , die scherzhaft als "Serviertabletts" bezeichnet wurden aber bis zu deren Verbot von fast allen Rennställen abgekupfert wurden

Gruß

Reimund

Was die Sechsfüssler betrifft so ist das nicht ganz richtig .

Entwickelt wurden sie bei Tyrrell unter der Maßgabe das die Vorderräder möglichst wenig Luftwiederstand bilden sollten ,also die Vorderräder kleiner werden sollten ohne die Auflagefläche zu verringern . Darum die beiden Vorderachsen beim Tyrrell P34 . Allerdings musste Gardner als Konstrukteur Kompromisse eingehen weil die gewünschte Reifengröße von GoodYear nicht hergestellt werden wollte ..Das wiederum dezimierte denn gewünschten Effekt .

1976 ,dem ersten Einsatzjahr ,war der Tyrrell P34 nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten durchaus gut unterwegs (Doppelsieg in Shweden,,P3 und P4 in der Fahrer-WM ). Das änderte sich allerdings 1977 ,nachdem GoodYear jede Weiterentwicklung der kleinen Reifen einstellte. Tyrrell bastelte daraufhin am Radstand ,an der Spurweite ,an der Gewichtsveteilung usw. aber das nütze nicht viel ,so das die Entwicklung 1977 abgeschlossen wurde und Tyrrell wieder zu den vier Rädern zurück kam .

Es gab aber noch weitere F1 Autos mit mehr als vier Rädern .

Zuerst folgte March mit seinem 2.4.0. einem March 761 mit zweiter Hinterachse .

Das Auto war mehr oder weniger ein Showauto ,das weder bis zu Ende durchgedacht war noch irgendwann mal auf Zeit gefahren wurde . Es gab zwar nur ein Auto aber das wurde jede Woche in einer anderen Sponsorlackierung fotografiert . Irgendwann Anfang der Achziger wurde mit dem Auto dann das eine oder andere Bergrennen gefahren .

Williams baute gleich zwei Sechsfüssler ,den ersten auf Bassis des FW 07 und dann aufgrund diverser Regeländerungen einen weiteren auf Bassis des FW 08 . Sas Prinzip war das gleiche wie beim March ,jedoch war das Auto bei weitem durchdachter .

Zwei Hinterachsen mit vier Rädern auf Größe der Vorderreifen erzeugen weit weniger Luftwiederstand als die breiten Walzen die sonst gefahren wurden . Der

FW 08D war bei diversen Test sehr schnell und so bekam die FIA Angst das es zu dem Lotus Sysndrom kommen könnte und innerhalb von eimem Jahr alle Teams Sechsrad-Autos fahren würden . Aus dem Grund wurden dann Auto mit mehr als vier Rädern verboten .

Ferrari versuchte sich mit dem 312T6 im übrigen auch auf der Sechsrad-Schiene .

Allerdings wiederum auf einem anderen Weg .nämlich dem ,das auf Spezialfelgen hinten Doppelreifen aufgezogen wurden ,in der Dimmension der vorderreifen .

Allerdings hat man das dann ganz fix wieder aufgegeben ,da es wohl nichts brachte .

Ansonsten gabs ja auch schon bei Mercedes konkrete Pläne für einen Sechsfüssler Grand Prix Rennwagen ( vor dem Krieg )

Zitat:

Original geschrieben von LotusFan

Zitat:

Original geschrieben von Broetchenexpress

Hallo,

Zitat:

Original geschrieben von LotusFan

Zitat:

Original geschrieben von Broetchenexpress

 

als "Oldtimer" habe ich die F1-Renner mit der Tandem-Vorderachse noch "live" miterlebt.

Ich glaube die Konstruktion war von Tyrrell, die waren ja bis zuletzt immer mehr für ihre unorthodoxen Einfälle als für gute Rennergebnisse bekannt.:D

So ganz sicher in ich mir da nach so langer Zeit zwar nicht mehr, (das müsste schon ungefähr 30 Jahre her sein) aber ich glaube das war die Zeit zu der Zeit das Nachtanken der Boliden nicht erlaubt war.

Da gab es schon mal Piloten denen 100m vor der Ziellinie der Sprit ausgegangen ist und dann versuchten ihren Hobel ( in voller Montur und mit aufgesetztem Helm) über die Ziellinie zu schieben.

Da Boxenstopps gar nicht vorgesehen waren fiel natürlich auch das Manko mit dem längeren Reifenwechsel weg.

Falls zur Zeit der 6-Rad-Renner allerdings das Tanken zulässig war, (wie gesagt, so genau weiss ich das nicht mehr) hätte es auch nicht viel ausgemacht, da die damaligen Tankanlagen wesentlich länger brauchten als die modernen Überdruckanlagen.

Sinn der 2 Vorderachsen waren eine drastische Reduzierung des Luftwiderstandes, die bessere Bremswirkung, höhere Kurvengeschwindigkeiten und geringerer Reifenverschleiss.

Die Autos sahen zu dieser Zeit ja fast alle recht originell aus.

Um die enorme Motorleistung (ohne technische Unterstüzung durch Traktionskontrollen etc.) überhaupt auf die Strasse bringen zu können, waren die Slicks hinten enorm groß.

Vorne wurden dagegen wegen des Luftwiderstandes möglichst kleine Räder verbaut.

Wenn man sich mal in die Situation der damaligen Rennfahrer hineinversetzt (Motoren mit 1000 (absolut brutalen) PS, manuelle Schaltung (mit Kupplung !), keinerlei elektronische Helferlein (noch nicht einmal eine Servolenkung), dann verwundert es nicht das die Doppelvorderachse durchaus positive Auswirkungen hatte.

Insbesondere beim Anbremsen der Kurven, bei der möglichen Kurvengeschwindigkeiten und natürlich bei der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Aerodynamik

Soweit ich mich erinnere waren die sechsrädrigen Exoten in den ersten Rennen auch immer ganz vorne mit dabei.

Irgendwann haben dann die einflussreicheren Rennställe irgendwelche Regeln ausfindig gemacht nach denen die Doppelvorderachse nicht zulässig ist und die Renner mussten umgebaut werden.

Danach gab es auch keine Versuche in dieser Hinsicht mehr.

Tyrrell hatte danach immer wieder ausgefallenen Ideen, zum Beispiel die zusätzlichen Spoiler auf den Seitenkästen , die scherzhaft als "Serviertabletts" bezeichnet wurden aber bis zu deren Verbot von fast allen Rennställen abgekupfert wurden

Gruß

Reimund

Was die Sechsfüssler betrifft so ist das nicht ganz richtig .

Entwickelt wurden sie bei Tyrrell unter der Maßgabe das die Vorderräder möglichst wenig Luftwiederstand bilden sollten ,also die Vorderräder kleiner werden sollten ohne die Auflagefläche zu verringern . Darum die beiden Vorderachsen beim Tyrrell P34 . Allerdings musste Gardner als Konstrukteur Kompromisse eingehen weil die gewünschte Reifengröße von GoodYear nicht hergestellt werden wollte ..Das wiederum dezimierte denn gewünschten Effekt .

1976 ,dem ersten Einsatzjahr ,war der Tyrrell P34 nach den üblichen Anlaufschwierigkeiten durchaus gut unterwegs (Doppelsieg in Shweden,,P3 und P4 in der Fahrer-WM ). Das änderte sich allerdings 1977 ,nachdem GoodYear jede Weiterentwicklung der kleinen Reifen einstellte. Tyrrell bastelte daraufhin am Radstand ,an der Spurweite ,an der Gewichtsveteilung usw. aber das nütze nicht viel ,so das die Entwicklung 1977 abgeschlossen wurde und Tyrrell wieder zu den vier Rädern zurück kam .

Es gab aber noch weitere F1 Autos mit mehr als vier Rädern .

Zuerst folgte March mit seinem 2.4.0. einem March 761 mit zweiter Hinterachse .

Das Auto war mehr oder weniger ein Showauto ,das weder bis zu Ende durchgedacht war noch irgendwann mal auf Zeit gefahren wurde . Es gab zwar nur ein Auto aber das wurde jede Woche in einer anderen Sponsorlackierung fotografiert . Irgendwann Anfang der Achziger wurde mit dem Auto dann das eine oder andere Bergrennen gefahren .

Williams baute gleich zwei Sechsfüssler ,den ersten auf Bassis des FW 07 und dann aufgrund diverser Regeländerungen einen weiteren auf Bassis des FW 08 . Sas Prinzip war das gleiche wie beim March ,jedoch war das Auto bei weitem durchdachter .

Zwei Hinterachsen mit vier Rädern auf Größe der Vorderreifen erzeugen weit weniger Luftwiederstand als die breiten Walzen die sonst gefahren wurden . Der

FW 08D war bei diversen Test sehr schnell und so bekam die FIA Angst das es zu dem Lotus Sysndrom kommen könnte und innerhalb von eimem Jahr alle Teams Sechsrad-Autos fahren würden . Aus dem Grund wurden dann Auto mit mehr als vier Rädern verboten .

Ferrari versuchte sich mit dem 312T6 im übrigen auch auf der Sechsrad-Schiene .

Allerdings wiederum auf einem anderen Weg .nämlich dem ,das auf Spezialfelgen hinten Doppelreifen aufgezogen wurden ,in der Dimmension der vorderreifen .

Allerdings hat man das dann ganz fix wieder aufgegeben ,da es wohl nichts brachte .

Ansonsten gabs ja auch schon bei Mercedes konkrete Pläne für einen Sechsfüssler Grand Prix Rennwagen ( vor dem Krieg )

Oje oje, könntet ihr des Ganze vielleicht kürzer gestalten??

Das ist soviel zum Lesen

Zitat:

Original geschrieben von meehster

Kannst uns vielleicht auch noch sagen, was für ein Auto das ist? Meehster braucht Input :)

Ja sicher :D nichts leichter als das :D

 

Das ist ein Toyota Sport S800

Dimensionen (L/B/H)/mm 3580/1465/1175

Radstand /mm 2000

Leergewicht /kg 580

Hubraum /ccm 790

Leistung /PS 45/5400 U/min

Drehmoment /nm 68/3800 U/min 

Der Toyota S800 ist aus dem Jahre 1965. Man bedenke dass 45 PS aus nur 800 ccm Hubraum geholt werden und das Auto nur 580 kg wiegt.

 

Gruß aus den unermesslichen Weiten meines Kellers......

 

 

Edith meint:  und so sah das Möhrchen von hinten aus :D

am 17. Februar 2008 um 19:14

Zitat:

 

Zitat:

Oje oje, könntet ihr des Ganze vielleicht kürzer gestalten??

 

Das ist soviel zum Lesen

warum? Es ist doch interessant Informationen zu erhalten und mache Infos können sicherlich nicht in 2 Sätzen geschrieben werden;)

am 17. Februar 2008 um 19:17

Zitat:

Original geschrieben von Byti

 

Ja sicher :D nichts leichter als das :D

Das ist ein Toyota Sport S800

war die Cabrio Version nicht der Wagen, der im "James Bond jagt Dr. No" zu sehen war?

Zitat:

Original geschrieben von globalwalker

war die Cabrio Version nicht der Wagen, der im "James Bond jagt Dr. No" zu sehen war?

Nein, das Bond Auto war der Toyota 2000 GT von 1967

Hier das Orignal Auto aus dem Film.

Der sah dann von hinten so aus

Gruß aussem Keller....hier muss ich auch mal wieder staubwischen...hust hust.... 

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