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Sind Schnellfahrer die besseren Autofahrer?
Mir fällt immer wieder auf, daß tendeziell langsam fahrende Autofahrer oft sehr unsicher reagieren, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert. Unvermitteltes Bremsen, langsame Überholmanöver, unverhältnismäßig langes Warten an Ausfahrten trotz großer Lücken um dann doch jemanden beim Rausfahren auszubremsen … um nur einige Beispiele zu nennen.
Demgegenüber merke ich, daß tendenziell zügig fahrende Autofahrer meistens sehr gekonnt und routiniert auf solche Situationen reagieren. Ich spreche jetzt nicht von jugendlichen Schnellfahrern, die kaum Fahrpraxis haben, sondern von langjährigen Fahrern.
Ich glaube, daß die Schnellfahrer einfach sicherer unterwegs sind und besser wissen, wie man im Ernstfall reagiert. Sei es bei unvermitteltem Herausziehen, Wildwechsel oder regen- bzw. schneeglatter Fahrbahn.
Die Langsamfahrer beschweren sich zwar über die Schnellfahrer (Drängler, Raser, etc.) jedoch denke ich, daß aufgrund der guten Reaktion und dem Können dieser Gruppe oft Unfälle vermieden werden und die meisten Unfälle durch die Langsamfahrer verursacht werden.
Was meint Ihr?
Beste Antwort im Thema
Wenn jemand sicher, gekonnt und routiniert unterwegs ist, gerade dann ist er kein Schnellfahrer. Nur die abgelenkten, gestressten, gehetzten und unaufmerksam Vieltelefonierer fahren "schnell". Wenn du Dränglern und Rasern eine gute Reaktion und ein großes Können andichten willst, dann solltest du mal eine Zeitlang im Rettungsdienst arbeiten, da wirst du schnell eines Besseren belehrt.
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576 Antworten
Moin!
Zitat:
@Drahkke schrieb am 3. März 2015 um 22:38:23 Uhr:
Zitat:
@IncOtto schrieb am 3. März 2015 um 19:18:02 Uhr:
Mit schnellfahren kann man durchaus auch 20% der Zeit einfahren, ist dann aber sehr, sehr stressig.
Ja, und außerdem muß man sich dabei die Frage stellen, ob der Zeitgewinn die Erhöhung des Risikos überhaupt in irgend einer Weise rechtfertigt. Meistens tut er das jedenfalls nicht. Das Problem der Schnellfahrer besteht darin, daß sie diese Risikoabwägung überhaupt nicht durchführen bis zu dem Zeitpunkt, an dem es mal ordentlich kracht. Einige Zeitgenossen werden aber selbst an diesem Zeitpunkt noch nicht zum Umdenken animiert.
Lieber Drahkke, hatten wir das nicht schon vor einigen Jahren geklärt?
Jede Woche liefere ich mehrfach den Gegenbeleg zu Deiner These.
Wer fahren kann, ist bei 200, so sie denn angemessen sind, mit weniger Risiko unterwegs, als ein überforderter Schleicher bei 130.
Zudem ist man durch eine konsequent zügige Fahrweise schon bei Strecken von 150 Km deutlich früher am Ziel. Auf langen Strecken, z.B. M-HH, kann auch mal 4h herausholen.
So fahre ich mir jedes Jahr mehrere Tage Freizeit heraus. Und das ganz ohne mich und andere übermässig zu gefährden. Mich stressen hohe Vs auch nicht. Eine gemütliche Reise-V von 200 empfinde ich als deutlich entspannter, als eine V von 120.
Nun fahre ich seit 25 Jahren schnell. Mit dem Motorrad früher gerne auch mal 300 Km/h. Mit dem Auto dürfen es auch mal 260 sein (mehr gibt die Kiste nicht ohne Manipulation her). Den einzigen Unfall auf der Autobahn hatte ich bei 130 Km/h. Bin vor 22 Jahren in einer sinnlosen 120-Zone eingeschlafen...
Wichtig ist, dass man eine den Gegebenheiten angemessene V fährt und dabei vorausschauend unterwegs ist. Die guten Schnellfahrer haben das drauf.
Das Risiko ist nur dann erhöht, wenn andere gröbste Fehler begehen (der berühmte Kamikaze-Spurwechsler z.B.), was diese dann ja zu den eigentlich Schuldigen macht. Ist mir bislang jedoch noch nicht passiert. Irgendwie konnte ich immer bremsen oder irgendwie vorbei. Auch das will gelernt sein.
Die dieser ganzen Diskussion letztendlich zugrunde liegende Frage ist, ob man sich am Dümmsten oder am Durchschnitt orientieren möchte. Ich plädiere für den Durchschnitt. Dieser ist durchaus in der Lage, mit seinem Überholvorgang bei 140 Km/h abzuwarten, bis der 200-Fahrer von hinten vorbei ist.
M. D.
voll unterstrichen.
Bin kürzlich auch sehr entspannt in vier Stunden von Berlin nach Köln gefahren. Kein Verkehr, alle Wechselverkehrszeichen waren aus, da konnte man das wunderbar machen. Stressig wird es, wenn man für die Strecke 8 Stunden braucht.
Und weil manche Raucher keinen Krebs bekommen, ist es ungefährlich.
Ich könnte dir 10.000km beim Fahren zuschauen und würde reihenweise Fälle finden, wo deine Geschwindigkeit ein höheres Risiko darstellt.
Ich bin selbst kein Engel und fahre gerne schnell, aber du belügst dich nur selbst...
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 4. März 2015 um 15:07:49 Uhr:
Und weil manche Raucher keinen Krebs bekommen, ist es ungefährlich.
Ich könnte dir 10.000km beim Fahren zuschauen und würde reihenweise Fälle finden, wo deine Geschwindigkeit ein höheres Risiko darstellt.
Ich bin selbst kein Engel und fahre gerne schnell, aber du belügst dich nur selbst...
Ich würde sagen man belügt sich erst in dem Moment selbst, in dem man den Verkehrsverhältnissen unangemessen fährt und sich dessen auch bewusst ist.
Tja, ich glaube aber, dass er tief im inneren weiß, was er tut, es aber für sich selbst nicht zugeben kann, weil ihn das in dem einschränken würde, was er gerne tut. Also wird es auf Teufel komm raus verteidigt. Da sind dann platzende Reifen, Wildwechsel, über 400-450m Bremsweg bei 260 und noch nicht beseitigte Ölspuren einfach nicht existent.
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Lieber Drahkke, hatten wir das nicht schon vor einigen Jahren geklärt?
Jede Woche liefere ich mehrfach den Gegenbeleg zu Deiner These.
Wer fahren kann, ist bei 200, so sie denn angemessen sind, mit weniger Risiko unterwegs, als ein überforderter Schleicher bei 130.
Zudem ist man durch eine konsequent zügige Fahrweise schon bei Strecken von 150 Km deutlich früher am Ziel. Auf langen Strecken, z.B. M-HH, kann auch mal 4h herausholen.
So fahre ich mir jedes Jahr mehrere Tage Freizeit heraus. Und das ganz ohne mich und andere übermässig zu gefährden. Mich stressen hohe Vs auch nicht. Eine gemütliche Reise-V von 200 empfinde ich als deutlich entspannter, als eine V von 120.
Nun fahre ich seit 25 Jahren schnell. Mit dem Motorrad früher gerne auch mal 300 Km/h. Mit dem Auto dürfen es auch mal 260 sein (mehr gibt die Kiste nicht ohne Manipulation her). Den einzigen Unfall auf der Autobahn hatte ich bei 130 Km/h. Bin vor 22 Jahren in einer sinnlosen 120-Zone eingeschlafen...
Wichtig ist, dass man eine den Gegebenheiten angemessene V fährt und dabei vorausschauend unterwegs ist. Die guten Schnellfahrer haben das drauf.
Das Risiko ist nur dann erhöht, wenn andere gröbste Fehler begehen (der berühmte Kamikaze-Spurwechsler z.B.), was diese dann ja zu den eigentlich Schuldigen macht. Ist mir bislang jedoch noch nicht passiert. Irgendwie konnte ich immer bremsen oder irgendwie vorbei. Auch das will gelernt sein.
Die dieser ganzen Diskussion letztendlich zugrunde liegende Frage ist, ob man sich am Dümmsten oder am Durchschnitt orientieren möchte. Ich plädiere für den Durchschnitt. Dieser ist durchaus in der Lage, mit seinem Überholvorgang bei 140 Km/h abzuwarten, bis der 200-Fahrer von hinten vorbei ist.
Hallo Mr. Driveyanuts,
ein sehr vernünftiger und sachlich richtiger Beitrag, der ein hohes Maß an Fahrerfahrung wiederspiegelt und sich - wohltuend - von dem üblichen, nicht fundierten, polemischen Geseier der Sektierer abhebt!
:)
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 4. März 2015 um 15:17:50 Uhr:
Tja, ich glaube aber, dass er tief im inneren weiß, was er tut, es aber für sich selbst nicht zugeben kann, weil ihn das in dem einschränken würde, was er gerne tut. Also wird es auf Teufel komm raus verteidigt. Da sind dann platzende Reifen, Wildwechsel, über 400-450m Bremsweg bei 260 und noch nicht beseitigte Ölspuren einfach nicht existent.
Gut gekontert ;). Ich möchte dagegen ins Feld führen, dass stets, egal wie man es dreht und wendet, ein Restrisiko bleibt - egal wie schnell man fährt. Platzende Reifen sind, wenn man sie richtig behandelt, sehr unwahrscheinlich. Der Wildwechsel auch, zumindest heutzutage. Und die Ölspuren, naja. ;)
Brems- bzw. Anhalteweg bei dem geschilderten Tempo sind ein Argument, keine Frage. Ich habe kein Auto das so schnell fährt und würde mir auch keines kaufen. Je nach Strecke sind 240 aus meiner Sicht ausreichend. Wer schneller fahren will oder kann, der soll das tun. Aber wer macht das schon, dauerhaft. Ab 220 wird die Straße langsam aber sicher schmal. Kurven, etc. Klar, es gibt auch schnurgerade Stücke und da kann man auch sicher 300 fahren, aber nochmal: wer macht das schon dauerhaft und wie hoch ist dann noch die Wahrscheinlichkeit dass mehrere ungünstige Faktoren zusammenkommen?
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Wichtig ist, dass man eine den Gegebenheiten angemessene V fährt und dabei vorausschauend unterwegs ist. Die guten Schnellfahrer haben das drauf.
Das Risiko ist nur dann erhöht, wenn andere gröbste Fehler begehen (der berühmte Kamikaze-Spurwechsler z.B.), was diese dann ja zu den eigentlich Schuldigen macht. Ist mir bislang jedoch noch nicht passiert. Irgendwie konnte ich immer bremsen oder irgendwie vorbei. Auch das will gelernt sein.
Deine Bescheidenheit ehrt Dich. Das Risiko ist allerdings nicht allein wegen der gröbsten Fehler anderer erhöht, sondern auch wegen der hohen Geschwindigkeitsdifferenz, die durch Dein Tempo entsteht. Schon alleine deswegen wirst Du bei einem Unfall vor Gericht nicht als der Idealfahrer betrachtet werden, für den Du Dich offenbar hältst.
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Nun fahre ich seit 25 Jahren schnell. Mit dem Motorrad früher gerne auch mal 300 Km/h. Mit dem Auto dürfen es auch mal 260 sein (mehr gibt die Kiste nicht ohne Manipulation her). Den einzigen Unfall auf der Autobahn hatte ich bei 130 Km/h. Bin vor 22 Jahren in einer sinnlosen 120-Zone eingeschlafen...
(...)
Die dieser ganzen Diskussion letztendlich zugrunde liegende Frage ist, ob man sich am Dümmsten oder am Durchschnitt orientieren möchte. Ich plädiere für den Durchschnitt. Dieser ist durchaus in der Lage, mit seinem Überholvorgang bei 140 Km/h abzuwarten, bis der 200-Fahrer von hinten vorbei ist.
Nun fahre ich seit mehr als 30 Jahren schnell, und ich hatte bisher keinen Unfall, weder auf der Autobahn noch sonstwo. Und als 200-Fahrer ist man durchaus in der Lage, sich darauf einzustellen, dass andere mit 140 km/h einen Lkw überholen, anstatt rechts auf 90 km/h-Lkw-Tempo runterzubremsen und in Ehrfurcht vor Schnellfahrern wie Dir zu erstarren. Kannste mir glauben, ist eine Frage der vorausschauenden Fahrweise, die man als Schnellfahrer beherrschen sollte.
MfG, Tazio1935
Tach!
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 4. März 2015 um 15:17:50 Uhr:
Tja, ich glaube aber, dass er tief im inneren weiß, was er tut, es aber für sich selbst nicht zugeben kann, weil ihn das in dem einschränken würde, was er gerne tut. Also wird es auf Teufel komm raus verteidigt. Da sind dann platzende Reifen, Wildwechsel, über 400-450m Bremsweg bei 260 und noch nicht beseitigte Ölspuren einfach nicht existent.
Meinst Du mich?
Klar weiß ich, was ich tue. Ich versuche stets, der Verkehrssituation angemessen zu fahren.
Bei Deiner Aufzählung potentieller Gefahren hast Du eigentlich nur noch den auf der Autobahn landenden Klingonenkreuzer vergessen...
Vermutlich in einer gerade durchfahrenen Baustelle landete vor über 20 Jahren mit einem Mercedes S ohne ESP und ohne Run-Flat-Bereifung eine Schraube im rechten Hinterreifen. Kurz danach platzte dieser Reifen bei ca. 240 Km/h. Das Auto liess sich bestens abfangen, ich fuhr auf dem Standstreifen bis zur nächsten sicheren Haltemöglichkeit weiter, wechselte das Rad und fuhr weiter.
Heute mit ESP und Run-Flat-Reifen ist das so gut wie kein Thema mehr.
Wildwechsel auf Autobahnen kommt heute so gut wie nciht mehr vor. Überall Zäune.
Deine 400-450m Bremsweg sind irrelevant, da eine Bremsung von 260 auf 0 so gut wie nie nötig ist.
Einzig Ölspuren können in der Tat ein Thema sein. Da fliegt man dann ggf. aber auch bei 140 ab.
M. D.
Tach!
Zitat:
@tazio1935 schrieb am 4. März 2015 um 23:53:21 Uhr:
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Wichtig ist, dass man eine den Gegebenheiten angemessene V fährt und dabei vorausschauend unterwegs ist. Die guten Schnellfahrer haben das drauf.
Das Risiko ist nur dann erhöht, wenn andere gröbste Fehler begehen (der berühmte Kamikaze-Spurwechsler z.B.), was diese dann ja zu den eigentlich Schuldigen macht. Ist mir bislang jedoch noch nicht passiert. Irgendwie konnte ich immer bremsen oder irgendwie vorbei. Auch das will gelernt sein.
Deine Bescheidenheit ehrt Dich. Das Risiko ist allerdings nicht allein wegen der gröbsten Fehler anderer erhöht, sondern auch wegen der hohen Geschwindigkeitsdifferenz, die durch Dein Tempo entsteht. Schon alleine deswegen wirst Du bei einem Unfall vor Gericht nicht als der Idealfahrer betrachtet werden, für den Du Dich offenbar hältst.
Hohe Delta Vs liessen sich auch durch eine höhere V der Langsameren abmindern... ;-)
Der "Idealfahrer" bin ich sicher nicht. Deshalb lasse ich mit stets genügend Raum für entsprechende Reaktionen.
Ein wirklich guter Fahrer fährt im öffentl. Verkehr niemals am Limit von Fahrzeug oder Fahrer.
Zitat:
@tazio1935 schrieb am 4. März 2015 um 23:53:21 Uhr:
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Nun fahre ich seit 25 Jahren schnell. Mit dem Motorrad früher gerne auch mal 300 Km/h. Mit dem Auto dürfen es auch mal 260 sein (mehr gibt die Kiste nicht ohne Manipulation her). Den einzigen Unfall auf der Autobahn hatte ich bei 130 Km/h. Bin vor 22 Jahren in einer sinnlosen 120-Zone eingeschlafen...
(...)
Die dieser ganzen Diskussion letztendlich zugrunde liegende Frage ist, ob man sich am Dümmsten oder am Durchschnitt orientieren möchte. Ich plädiere für den Durchschnitt. Dieser ist durchaus in der Lage, mit seinem Überholvorgang bei 140 Km/h abzuwarten, bis der 200-Fahrer von hinten vorbei ist.
Nun fahre ich seit mehr als 30 Jahren schnell, und ich hatte bisher keinen Unfall, weder auf der Autobahn noch sonstwo. Und als 200-Fahrer ist man durchaus in der Lage, sich darauf einzustellen, dass andere mit 140 km/h einen Lkw überholen, anstatt rechts auf 90 km/h-Lkw-Tempo runterzubremsen und in Ehrfurcht vor Schnellfahrern wie Dir zu erstarren. Kannste mir glauben, ist eine Frage der vorausschauenden Fahrweise, die man als Schnellfahrer beherrschen sollte.
MfG, Tazio1935
Fährst Du in diesem Beispiel nun 200, 140 oder 90...?
Ich verstehe diesen Absatz nicht ganz.
Antwortversuch: ich fahre nicht mit 260 auf einer 2-spurigen Autobahn auf einen PKW auf, der langsam auf einen LKW aufschliesst. Solche Situationen entschärft der gute Fahrer, indem er prophylaktisch vom Gas geht und sich Reaktionsraum schafft.
Stur draufbolzen und zielbremsen ist nicht mein Ding.
Meine Bremsscheiben halten meist mehr als 100.000 Km.
Das ist in meinen Augen alles ohnehin völlig klar. Es wird, wie im Webforum üblich, nur wieder irgendein hanebüchener Unsinn konstruiert, um seinen eigenen Standpunkt zu untermauern.
Deppen gibt´s natürlich immer. Aber diese sind dann auch keine guten Auto- oder gar Schnellfahrer. Und um diese geht es hier doch, oder?
M. D.
Zitat:
@dodo32 schrieb am 4. März 2015 um 22:40:47 Uhr:
Zitat:
@fraxx2001 schrieb am 4. März 2015 um 15:17:50 Uhr:
Tja, ich glaube aber, dass er tief im inneren weiß, was er tut, es aber für sich selbst nicht zugeben kann, weil ihn das in dem einschränken würde, was er gerne tut. Also wird es auf Teufel komm raus verteidigt. Da sind dann platzende Reifen, Wildwechsel, über 400-450m Bremsweg bei 260 und noch nicht beseitigte Ölspuren einfach nicht existent.
Gut gekontert ;). Ich möchte dagegen ins Feld führen, dass stets, egal wie man es dreht und wendet, ein Restrisiko bleibt - egal wie schnell man fährt. Platzende Reifen sind, wenn man sie richtig behandelt, sehr unwahrscheinlich. Der Wildwechsel auch, zumindest heutzutage. Und die Ölspuren, naja. ;)
Ich könnte jetzt noch mehr Dinge aufführen und klar, alle wären ziemlich unwahrscheinlich. Aber mit der Wahrscheinlichkeit ist das so ein Ding. 6 Richtige im Lotto + Superzahl hat eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu 139.838.160. Und trotzdem gewinnen immer wieder welche ;).
Und die Wahrscheinlichkeit, dass eine der Eventualitäten eintritt, bei der 240-260 o.ä. zum sicheren Tod (für sich selbst und andere) werden, die ist um ein vielfaches höher (und steigt bei höheren Geschwindigkeiten exponentiell, nicht linear). D.h. wenn man jahrelang unfallfrei schnell fährt, dann ist das sicherlich auch dem eigenen Fahrvermögen geschuldet - aber man fordert eben auch seinen Schutzengel heraus.
Bsp: Wenn ein Fahrer auf der rechten Spur in den Spiegel guckt, ganz weit hinten irgendwo was sieht, man sich mit 72m die Sekunde nähert, mit einem Bremsweg über 300m und der Fahrer rechts nach 3 Sek beschließt, ach Gott, jetzt überhol ich mal den LKW - viel Spaß. Was bringts mir, wenn auf meinem Grabstein steht "Der Vollhonk/Spurenwechsler von rechts war schuld!".
Lange Rede kurzer Sinn: es geht mir eigentlich nur darum, dass ich die Aussage "Wenn man ein guter Fahrer ist, passiert bei Vmax nix bzw. geringes Risiko" gefährlich finde. Das empfinde ich als eben nicht sachlich und vernünftig. Was die 300 km/h mit Motorrad angeht, hoffe ich irgendwie immernoch, dass er die auf einer Rennstrecke gefahren ist.
Moin!
Nein, das war auf der A95... ;-)
M. D.
Zitat:
Zudem ist man durch eine konsequent zügige Fahrweise schon bei Strecken von 150 Km deutlich früher am Ziel. Auf langen Strecken, z.B. M-HH, kann auch mal 4h herausholen.
Hmm... 700km auf der Strecke M-HH mit 110km/h Schnitt braucht man ~6 Stunden und 20 Minuten. 4 Stunden weniger, braucht man für die strecke einen Schnitt von 297km/h.
Du hast mich überzeugt. Du bist der Beste und Schnellste.
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Zudem ist man durch eine konsequent zügige Fahrweise schon bei Strecken von 150 Km deutlich früher am Ziel. Auf langen Strecken, z.B. M-HH, kann auch mal 4h herausholen.
Du meinst, dass man statt der 6 bis 8 Stunden für die 800km dann 2 bis 4 Stunden braucht?
Tja, immer das Problem mit der Realität... die macht einem immer alle Hoffnungen zunichte :D
Herr, lass Hirn regnen.
k-hm
Zitat:
@k-hm schrieb am 5. März 2015 um 10:52:57 Uhr:
Zitat:
@Mr. Driveyanuts schrieb am 4. März 2015 um 13:13:24 Uhr:
Zudem ist man durch eine konsequent zügige Fahrweise schon bei Strecken von 150 Km deutlich früher am Ziel. Auf langen Strecken, z.B. M-HH, kann auch mal 4h herausholen.
Du meinst, dass man statt der 6 bis 8 Stunden für die 800km dann 2 bis 4 Stunden braucht?
Tja, immer das Problem mit der Realität... die macht einem immer alle Hoffnungen zunichte :D
Herr, lass Hirn regnen.
k-hm
Vielleicht hat er ja gemeint, in 4 Stunden und nicht 4 Stunden sparen. Das wäre aber immer noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 198 km/h, also reines Wunschdenken...