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Sind die VW Händler satt?
Wir wollen einen neuen Golf kaufen und waren in den letzten Tagen mal im Raum Düsseldorf unterwegs. Ich war allerdings extrem enttäuscht von dem Engagement der Händer bei der Beratung als auch beim Preis. Bei Gottfried Schulz war der beste Rabatt in einer Filiale 8%, bei Adalbert Moll hatten sie gar keine Lust und boten uns ernsthaft nur 5% mit dem Vermerk, daß wir ja von VW direkt schon genug bekommen würden. Irgendwie scheinen Sie es derzeit nicht nötig zu haben - ich muss also wohl über Vermittler gehen.
Gibt es auch engagiertere Händler im Raum Düsseldorf?
Gruss, LarsX
Beste Antwort im Thema
Tja, die Beobachtung ist richtig. Viele Händler haben sich in den letzten Monaten bitterlich über ausbleibende Kundschaft beschwert. Jetzt sitzen sie auf dem hohen Ross und tun so, also ob sie uns die Gnade gewähren, bei ihnen ein Golf kaufen zu dürfen. Meist sind's die gleichen Leute.
Ja, im Moment scheinen es viele nicht nötig zu haben. Das Rabattniveau ist schon kräftig gesunken.
Da hilft nur eins: Arrogante / faule / unfreundliche Händler meiden und zum nächsten gehen. Es gibt auch noch engagierte, freundliche.
Gegebenenfalls halt bei einem Internet Händler bestellen. Ist sowieso die günstigste Variante. Kann APL empfehlen. Gibt aber auch noch andere, die seriös sind.
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364 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Michl-112
Zitat:
Original geschrieben von benki
Ziemlich sinniger Vergleich.Meinste nicht auch, dass der etwas hinkt?
Ne eigentlich nicht. Es gibt Leute die ihr Geld schwere verdienen als ein Autoverkäufer.
Sicher es gibt auch hier Kundschafft die einen endlos nerven kann,aber da musst du durch.
Wenn ich bei dir ankomme und sag ich will ein Angebot für nen Golf mit dies und das drin,dann hast du nicht mehr Aufwand als ich daheim vor dem PC. ?? oder seh ich das falsch??
Lass mich gerne aufklären.
Also das "schwerer" ist sehr relativ. Ich kenne genügend Leute im Verkauf, die mit Mitte 30 fertig sind. Und da meine ich nicht irgendeine Paranoia, sondern Herzprobleme, Zucker und dergleichen.
Man muß hier vorsichtig sein, da viele kfm. Berufe als leicht empfinden?!
Zitat:
Original geschrieben von The Bruce
Zitat:
Original geschrieben von Michl-112
Es gibt auch Leute die am Sa. min bis 20 uhr Arbeiten (Einzelhandel)
Oder ab 3 Uhr früh den ganzen Tag im Laster sitzen ( Strassendienst)
Da horcht jeder verkäufer noch an der Matratze!!
.
Ja Michl, das mag sein.
Aber die haben dafür auch mal einen Tag frei.
Straßendienst? Wieviele Wocherarbeitsstunden machen die im Jahresmittel?
Kommen die überhaupt auf 40 Stunden?
Da schiebt Verdi schon einen Riegel vor.
Sorry, der Vergleich ist ja wohl albern.
Also ich komm aus dem Ö Dienst und komm in der normalen Woche auf ca.41-47 Std in 5 Tagen
wenns "brennt" in 6 auch mal auf 60. Und das bei einem Lohn der 30% unter dem in der freien Wirtschafft liegt.
@ mr. technik:
Die Margen sind seit einigen Jahren sicher bei 1-2%. Es gab aber auch Zeiten vor der " Internet-Ära " mit Margen von 10-15%.
Die Welt ist heute gläsern und (fast) alle in der freien Wirtschaft müssen mit geringen Aufschlägen rechnen. Ich sage ja nicht, dass ich das gut finde, aber es ist nun mal eine Tatsache. Der, der sich anpasst, wird trotzdem der Gewinner sein.
Die meisten Autoverkäufer, die die Vermittler verfluchen, kaufen Ihre CD´s, DVD´s oder Haushaltswaren u.a. auch bei Amazon.de und nicht mehr bei Elektro-Schmidt in der Stadt. Vielleicht ist es aber hier wie mit der Bild-Zeitung: Jeder leugnet sie zu lesen und die Auflage ist trotzdem bei 4 Millionen Exemplaren...
Bis dann
Rallemann
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Ich kenne genügend Leute im Verkauf, die mit Mitte 30 fertig sind. Und da meine ich nicht irgendeine Paranoia, sondern Herzprobleme, Zucker und dergleichen.
Im Automobilverkauf?
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Also das "schwerer" ist sehr relativ. Ich kenne genügend Leute im Verkauf, die mit Mitte 30 fertig sind. Und da meine ich nicht irgendeine Paranoia, sondern Herzprobleme, Zucker und dergleichen.
Klar ist es ein scheiß Job wenn man ständig irgendwelche Zahlen erfüllen muss und natürlich selbst keinen wirklichen Einfluss darauf hat wann die Kunden kommen. Aber das gibts in fast jeder Branche, nicht nur bei Autohändlern.
Zitat:
Original geschrieben von Michl-112
Zitat:
Original geschrieben von The Bruce
.
Ja Michl, das mag sein.
Aber die haben dafür auch mal einen Tag frei.
Straßendienst? Wieviele Wocherarbeitsstunden machen die im Jahresmittel?
Kommen die überhaupt auf 40 Stunden?
Da schiebt Verdi schon einen Riegel vor.
Sorry, der Vergleich ist ja wohl albern.
Also ich komm aus dem Ö Dienst und komm in der normalen Woche auf ca.41-47 Std in 5 Tagen
wenns "brennt" in 6 auch mal auf 60. Und das bei einem Lohn der 30% unter dem in der freien Wirtschafft liegt.
So, dem könnten wir jetzt einen Verkäufer X gegenüber stellen, der 5 Stunden "Arbeit" mit dem Kunden hat und am Ende 120 EUR brutto Mindestprovision daran verdient.
Ohne Mittagspause, um 8 morgens angefangen, um 8 abends Feierabend gemacht.
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
So, dem könnten wir jetzt einen Verkäufer X gegenüber stellen, der 5 Stunden "Arbeit" mit dem Kunden hat und am Ende 120 EUR brutto Mindestprovision daran verdient.
Findest du das wenig? Einen Bruttostundenlohn von 24EUR? Finde ich für einen Verkäufer recht viel. Und das ist ja auch nur die Provision, das Fixum kommt ja noch dazu. Von solchen Löhnen dürften die meisten härter Arbeitenden Menschen nur träumen.
Können wir jetzt endlich mal diese Vergleiche mit anderen Berufen sein lassen?
Wenn jemand seine Jobsituation nicht erträgt, soll er froh sein, über eine JOBsituation nörgeln zu dürfen. Wie schonmal gesagt, jeder, der im Moment ein Auto kaufen kann, scheint es nicht SOOO schlimm erwischt zu haben. Und wer im Moment Autos zu VERkaufen hat, der hat sicher keinen stressfreien Job, das wird auch niemand ernsthaft behaupten.
Ich könnte ja jetzt in das Geheule einstimmen... aber wenn mir nicht mehr passt, dass die jungen Mitarbeiter in meiner jetzigen Firma verheizt werden, dann suche ich mir was anderes. Dann kommt aber kein Neuwagen mehr in Betracht.
Zitat:
Original geschrieben von Rallemann
@ mr. technik:
Die Margen sind seit einigen Jahren sicher bei 1-2%. Es gab aber auch Zeiten vor der " Internet-Ära " mit Margen von 10-15%.
Die Welt ist heute gläsern und (fast) alle in der freien Wirtschaft müssen mit geringen Aufschlägen rechnen. Ich sage ja nicht, dass ich das gut finde, aber es ist nun mal eine Tatsache. Der, der sich anpasst, wird trotzdem der Gewinner sein.
Die meisten Autoverkäufer, die die Vermittler verfluchen, kaufen Ihre CD´s, DVD´s oder Haushaltswaren u.a. auch bei Amazon.de und nicht mehr bei Elektro-Schmidt in der Stadt. Vielleicht ist es aber hier wie mit der Bild-Zeitung: Jeder leugnet sie zu lesen und die Auflage ist trotzdem bei 4 Millionen Exemplaren...
Bis dann
Rallemann
Klar hab ich die letzten Anschaffungen (Fernseher, Sandwichmaker, Business-Hemden) im Internet getätigt. Ich nerv aber nicht die Leute im Einzelhandel damit, dass ich die Farbe nochmal sehen möchte oder das Hemd nochmal anprobieren muß.
Die Internetvermittler verfluche ich nicht. Es kann aber nicht sein, dass sich ein Händler 50 Vorführwagen auf den Hof stellen muß, einen Glaspalast baut, der nach ein paar Jahren nicht mehr aktuell ist und dann 2 Prozent weniger Marge hat, als der Schlaumeier, der grade mal ein Telefon und ein Fax bedienen kann.
Zitat:
Original geschrieben von benki
Ich kann Deine Unzufriedenheit mit der Kurzarbeit sehr gut verstehen.
Aber was momentan z.B.bei uns abgeht, das hält auch keiner lange durch.
Zur Zeit ist es so, dass man nicht mal ne Scheibe Brot essen oder auf die Toilette gehen kann.
Gesund ist das nicht!!!!
.
Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, aber da ist schon was dran.
Hab seit fast zwei Wochen keine Mittagspause gemacht.
(und erwarte kein Mitleid)
Aber wenn Du Dir dann mal 'zwischendurch' einen Müsliriegel in den knurrenden Magen schiebst, und das dann vor der Küchentür, um nicht zu weit 'weg vom Schuß' zu sein, dann heißt es gleich 'guck mal, der hat es nicht nötig mich zu bedienen'.
Mein Verdacht:
Die, die hier über den Handel lästern, machen pünktlich um 9:30 ihre Frühstückspause, von 12:00 bis 13:00 Mittag und sind jeden Freitag um 14:000 zuhause.
Dann kann man sich das natürlich nicht vorstellen.
Zitat:
Original geschrieben von Rheinostfriese
Können wir jetzt endlich mal diese Vergleiche mit anderen Berufen sein lassen?
Wenn die Händler unter uns es lassen können "rumzuheulen" weil sie AUSNAHMSWEISE mal Überstunden machen müssen gerne.
Zitat:
Original geschrieben von Freetimer2
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
So, dem könnten wir jetzt einen Verkäufer X gegenüber stellen, der 5 Stunden "Arbeit" mit dem Kunden hat und am Ende 120 EUR brutto Mindestprovision daran verdient.
Findest du das wenig? Einen Bruttostundenlohn von 24EUR? Finde ich für einen Verkäufer recht viel. Und das ist ja auch nur die Provision, das Fixum kommt ja noch dazu. Von solchen Löhnen dürften die meisten härter Arbeitenden Menschen nur träumen.
Das sind die 5 Stunden für den Kunden, der kauft. Im Premiumsegment ist eine Quote von 1:10 schon sehr gut. Und dann sind wir bei einem Bruttostundenlohn von 2,40 €, upps. Ok dann klatsch halt ein Fixum von 750,- brutto drauf; das macht den Bock auch nicht fett?!
In sehr vielen Branchen muss derzeit für geringeren Ertrag als sonst sehr viel mehr gearbeitet werden als sonst, viele müssen um ihren Job kämpfen und sorgsam darauf achten, wofür sie ihr Geld ausgeben. Ich habe meistens noch nicht Feierabend, wenn die VW Autohäuser schliessen und kann also das Gejammer darüber, daß die derzeitige Boom-Phase ach so anstrengend ist, nicht nachvollziehen.
Wenn ich zum Händer gehe, erwarte ich natürlich nicht den niedrigsten Preis bzw die 15% Rabatt eines Internethändlers. Ich erwarte aber, daß sie deutliches Interesse an der Gewinnung neuer Kunden zeigen - das wird durch eine Kombination aus interessierter Beratung und Flexibilität beim Preis signalisiert. Momentan scheinen viel VW Händler beides nicht nötig zu haben und agieren da meiner Ansicht nach sehr kurzfristig. Entweder ich akzeptiere das erste Angebot oder das Gespräch ist tzu Ende. Eine Investition von 25.000 Euro für einen Golf(!) ist für die meisten Kunden eine sehr hohe Investition, aber das Gespür dafür ist vielen Händlern offensichtlich verloren gegangen. Sie treiben damit noch mehr Kunden zu den Internetvermittlern. Ich bekomme von den hier dominierenden VW Händlern im Moment weder Beratung (keine Zeit, keine Lust) noch eine Probefahrt (keine Zeit, nichts da) noch Flexibilität beim Preis - was soll ich also da noch?
Wenn aber jemand einen guten Händler um Düsseldorf empfehlen kann, der nicht zu Gottfried Schulz oder Adalbert Moll gehört, würde ich das nochmal versuchen.
Zitat:
Original geschrieben von mr. technik
Das sind die 5 Stunden für den Kunden, der kauft. Im Premiumsegment ist eine Quote von 1:10 schon sehr gut. Und dann sind wir bei einem Bruttostundenlohn von 2,40 €, upps. Ok dann klatsch halt ein Fixum von 750,- brutto drauf; das macht den Bock auch nicht fett?!
Braucht man in der in der aktuellen Sitauation, speziell bei VW, wirklich im Schnitt 5 Stunden pro Kunden? Man hat als Kunde doch eher den Eindruck das hier am Fließband abgefertigt wird.
Zitat:
Original geschrieben von The Bruce
Mal 'ne bescheidene Frage: wieviel Wochenarbeitsstunden hast Du?
Die Dame ißt vielleicht Ihr erstes Brot am Tage. Sie hat Mo - Fr bis 20:00 gearbeitet.
Wer das albern findet verkennt die momentane Situation.
Und hat vielleicht noch nie solche Arbeitszeiten kennen gelernt.
Arbeitszeiten, die auch zu 'normalen' Zeiten nicht viel geringer sind als jetzt.
Was auch die Wenigsten wissen. Unter 55 Std geht im Autohandel gar nichts.
Da wir in unserem Unternehmen den "Fast Close" durchführen, d. h. sehr eng gelegte Monats-/Quartals- und Jahresbschlusstermine, arbeitet unsere Abteilung z. T. 10-12 Stunden zu bestimmten Zeiten. Sicherlich können wir das irgendwann mal abgleiten, aber Spaß macht es auch nicht immer.
Für den Autohandel ist es "die momentane Situation" und sie kommen wohl nicht zurecht damit, nicht aber für die vielen Angstellten im Einzelhandel. Denn für die ist es der tägliche Wahnsinn bei weit geringerem Verdienst. Und einige müssen wirklich Angst um ihre Arbeitsplätze haben.
Im übrigen hatte ich mich heute auch noch zu einem bekannten schwäbischen Boxenbauer aufgemacht, Ladenschluss war 16 Uhr, wusste das aber nicht genau. ich war bereits um 15 Uhr dort. Um 16:10 Uhr fragte ich den Fachberater, wann den Ladenschluss sei und erwiderte mir: "normalerweise um 16 Uhr, wenn aber Kundschaft da sei, ist das kein Problem".
So stelle ich mir Service vor, wobei es mir persönlich unangenehm ist, wenn ich die Personen vom Feierabend aufhalte. Denn ihm bringt der Umsatz monetär nichts (nur indirekt) auf seiner Gehaltsabrechnung, dem VK in AH jedoch schon.
Ich weiß es nicht genau, aber die VK haben doch auch Annehmlichkeiten wie z. B. einen fast "kostenlosen" Dienstwagen?