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Sicheres (Familien-)Auto für 15.000 EUR - SUV? Kombi? Limousine?

Hallo,

würde gerne mal wissen, welche Autos am sichersten ist? Es geht mir nicht um Assistenzsystem, sondern um Crash-Sicherheit. Trotzdem sollen die (Gebraucht-)Wagen bezahlbar bleiben.

In wie fern spielt das Gewicht eine Rolle, sind schwere Autos sicherer, da bei einem Frontalcrash weniger kinetische Energie abgebaut werden muss? Ist ein schweres Auto nachteilhaft bei einem Crash mit einem Baum oder ist das egal?

Bringt die erhöhte Sitzposition bei SUVs etwas?

Welche Autos haben eine besonders große und optimale Knautschzone?

Lieber ein altes Dickschiff oder ein neuerer Kompakt-SUV?

Lieber ein Mittelklasse-Wagen oder ein Kompakt-SUV?

Lieber ein sehr alter 7er, ein alter 5er oder ein weniger alter 3er? (Analog bei Audi und Mercedes...)

Volvo, deutsche Hersteller, Japaner oder egal?

Beste Antwort im Thema
am 21. Februar 2014 um 0:00

Ein Auto kann immer nur so sicher sein, wie der Verstand des Fahrers es zulässt.

Also ist die Auswahl des Fahrzeuges eher zweitrangig. Schau lieber nach Platzangebot und Ausstattung.

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Das war mir schon klar und ändert nichts an der Tatsache, dass das Blech trotzdem keinen Schutz vor Crash bietet. Als Firmenwagen fahre ich zeitweise einen Transit Bus, der dem deines Nugget entsprechen dürfte. Auch da möchte ich keinen Seitencrash erleben müssen. Es ist nach wie vor kein Panzerwagen und hat nur eine dünne Blechwand. Einziger Vorteil ist die erhöhte Sitzposition ... den Rest aufzuzählen spare ich mir ... :p

*EDIT*

Moin!

Das Ding hat seitlich genauso viel oder wenig Blech wie andere Autos. Der Vorteil aber ist, dass man sehr hoch sitzt und die meisten PKW und Klein-SUVs somit maximal im Bereich des sehr massiven Sitzsockels einschlagen können.

Natürlich kann es einen auch in diesem Auto erwischen. Aber ich habe mich in dem Volvo XC90, den wir zuvor als "Transporter" hatten, auch nicht sicherer gefühlt, obwohl es nach wie vor kaum ein sichereres Auto auf dem Markt zu kaufen gibt.

Im Mercedes S fühle ich mich weniger sicher, als im Transit. Die hohe Sitzposition bringt´s.

Objektiv hängt es ohnehin von Unfallsituation und Fahrzeug des Unfallgegners ab. Ich habe vor vielen Jahren bereits gelernt, dass ein Eselskarren, den man mit ca. 80 Km/h mittels eines W116 abräumt, zwar Schrott und der Esel tot ist, der Kutscher aber mit ein paar Schrammen davon kommen kann. Der Benz war auch Schrott, der Fahrer unverletzt. Die abendliche Einladung beim Eselskarrenkutscher, der als Entschädigung die Reste des W116 dankbar akzeptiert hatte, war übrigens legendär. In Deutschland hätte man den Fahrer des W116 vermutlich schon erschlagen, wenn er sich an einer Engstelle nicht sofort in Luft auflöste...

Gruß,

M. D.

Zitat:

Original geschrieben von MvM

Ein Kombi ist eher ein unsicheres Fahrzeug. Es gibt (bis auf das Rollo, das dem Sichtschutz dient) keine Trennung zwischen Fahrzeug, und Laderaum. Bei einem Unfall kann die Ladung durchs Auto fliegen.

Und für diese Aussage hast Du auch in jeden Kombi, den es gibt, mal reingeguckt?

Es soll auch Kombis mit Trenngitter aus Alu oder mit Zurrösen geben, so wie unser Avensis beides hat. Und nun?

cheerio

Es gibt übrigens die Möglichkeit seine Ladung im Kofferraum zu sichern bevor man die Fahrt antritt...

Man muss sich halt ein wenig Gedanken darum machen. :rolleyes:

am 23. Februar 2014 um 20:37

Zitat:

Original geschrieben von Chris492

Es gibt übrigens die Möglichkeit seine Ladung im Kofferraum zu sichern bevor man die Fahrt antritt...

Man muss sich halt ein wenig Gedanken darum machen. :rolleyes:

wie? was?

dafür gibt es keine app:D

Ich glaube die programmiere ich noch. :D

Ich frag mich ja schon was die Leute sich manchmal denken...

Wenn ich was schweres/großes bewege dann benutz ich eben nen Spanngurt... die gibts im Doppelpack für n 5er hinterher geschmissen und das ist ne Arbeit von 1-2 Minuten die Ladung damit fest zu machen.

In die App programmiere ich also die Anleitung zum festzurren und nen Navigator zum nächsten Baumarkt rein.

Ich kassier natürlich 50% Provision. :D

Ein sicheres Auto ist eines, mit dem man sicher umgeht.

Ich selbst empfinde meinen S8 als grundsätzlich sicher. Aber durch den Komfort steigt auch das Gewicht. Und dies produziert andererseits ein unsicheres Fahrverhalten.

Einer meiner Freunde starb in einem Fiat Coupe. Er schleuderte mit der Fahrertüre gegen einen Betonpfeiler. Da hätte ihm weder ein SUV noch ein Caterham mehr Sicherheit gebracht.

Deshalb. Der höchste Faktor bei Sicherheit ist und bleibt der Fahrer!

am 24. Februar 2014 um 8:52

Zitat:

Original geschrieben von S8V10So

Deshalb. Der höchste Faktor bei Sicherheit ist und bleibt der Fahrer!

Stimmt, bei 15k Euro sollte aber auch ein Fahrsicherheitstraining drin sein, das man mit dem neuen Auto macht, sobald man sich da dran gewöhnt hat.

Aber auch Zubehör zu einem Auto kann Sicherheit bringen:

- Gute Reifen, Sommer/Winterreifen nehmen und nicht Ganzjahresreifen

- Luftentfeuchtungsbeutel zum rein legen, die beschlagene Scheiben verhindern

- Eine Standheizung ist im Winter natürlich noch besser

- Einen Notfallhammer für die Scheiben mit Gurtschneider

- Mehr als nur eine Warnweste (schnell griffbereit legen)

- Die im anderen Thread schon diskutierten gelben Magnetlichter

- Eine vernünftige Sonnenbrille, die für den Fahrer immer griffbereit ist

am 12. Mai 2014 um 12:30

Dieses Thema beschäftigt mich auch und deshalb darf ich eigene Erfahrungen dazu beitragen:

Wir machen uns viele Gedanken um das richtige Fahrzeug.

Hier sind anscheinend banale, fahrzeugunabhängige Faktoren, die uns allen bewusst sind, die aber dennoch oft nicht beachtet werden.

+ Vorausschauendes Fahren ist durch nichts zu ersetzen. (Regelmäßiger Blick in die Rückspiegel und einige Fahrzeuge weiter voraus) Mein Vordermann reagiert auf seinen Vordermann. Ich sollte also zumindest beide regelmäßig aus beobachten. Wenn zwischen den beiden vor mir zu wenig Abstand ist, muss ich selbst mehr Abstand halten.

+ Recht haben und unverletzt bleiben sind zwei Paar Schuhe. Im Endeffekt wollen wir gesund aussteigen, keine Diskussion "gewinnen". Also relax!

+ Ich kann durch hohe Fahrtgeschwindigkeit nicht ausgleichen was ich zu spät weggefahren bin. (Ein Polizist hat einmal zu mir gesagt: Was die Leute bei einem Unfall, und sei es nur ein Blechschaden, an Zeit verlieren, können sie nie einsparen - weder mit hoher Geschwindigkeit noch mit Drängeln noch mit riskantem Passieren von Kreuzungen.)

+ Sitzeinstellung: Die Kopfstützen sollen einen Finger dick vom Hinterkopf in normaler Sitzposition entfernt sein - die Lehne möglichst aufrecht, sodass die Wirbelsäule möglichst nahe an ihre Normalposition herankommt. So kann sie Stöße gut aufnehmen. Das hat mich selbst gerettet. Ich habe euch Fotos beigefügt. Ich bin aus diesem A6 ausgestiegen und konnte problemlos mit dem Ersatzauto nach Hause fahren. (Inklusive ärztlicher Freigabe)

+ Angepasste Geschwindigkeit: Nur weil viele Fliegen um den Misthaufen fliegen macht es den Misthaufen noch lange nicht toll. Anders gesagt: Nur weil viele bei regennasser Fahrbahn schnell unterwegs sind, heißt das noch lange nicht, dass es für mich auch möglich ist. Fahre nie schneller als Du es ohne Fließverkehr machen würdest. "Es geht ja auch bei den anderen" zählt nicht als Argument. Du weißt nie, was die für Reifen nutzen und ob sie nicht doch an der nächsten Kurve am Dach auf Dich warten. (Habe ich selbst schon erlebt mit Black-Ice auf der Autobahn)

+ Reifen: Tausche sie BEVOR sie nichts mehr taugen. Sparen am falschen Platz kostet im schlimmsten Fall mehr als Geld.

+ Lasse Deine Spur 1x pro Jahr kontrollieren: Ich bin schon einmal mit "guten" Reifen im regennassen Kreisverkehr geradeaus gefahren, weil sie durch die verstellte Spur nur innen abgefahren waren. (Was von außen kaum zu sehen war)

+ Kontrolliere Deine Beleuchtung vor dem Wegfahren und wisse, wie man sie tauscht. (Bei vielen Fahrzeugen ist das sehrwohl möglich)

+ Sichere und verräume was Du im Fahrzeug hast: Eine CD-Hülle, die auf dem Rücksitz liegt kann eine Scheibe durchschlagen.

+ 30km/h-Zonen und 50km/h-Zonen haben ihre in aller Regel ihre Berechtigung. Die Geschwindigkeit einzuhalten bringt mehr als jeder Fußgängerschutz am Fahrzeug.

Eigentlich alles ein alter Hut - aber jetzt mal ehrlich: Wer macht das wirklich alles?

 

Meine persönliche fahrzeugspezifische Empfehlung:

+ Höhe gibt Sicherheit und Überblick.

+ Länge = Mehr Knautschzone

+ Helle Rücklichter machen Dich besser sichtbar (LED wenn möglich, oder helle Standardlampen)

Warum: Du kannst nie wissen, ob Dir ein alkoholisierter Koffer oder ein anderer Held, der gerade sein Mobiltel bedient begegnet und Dich abschießt. Der Unfall auf dem Bild ist zustande gekommen weil der Fahrer, der mir von hinten drauf gefahren ist, bei 200km/h eingeschlafen und mir in den Anhänger gefahren ist.

PKWs, die ich u.a. für das Budget konkret empfehlen kann und selbst in Erwägung ziehe bzw. gefahren bin:

+ Subaru Outback

+ Audi Allroad

+ Mercedes R-Klasse oder GL (over Budget)

+ Audi Q7

+ Volvo XC70 oder XC90

+ Renault Mégane (auch der Vorgänger)

+ Renault Espace (ab MOPF ca 2007)

+ Skoda Octavia Scout oder Superb Kombi

Es gibt noch einige andere sichere Fahrzeuge, das sind halt meine Favorites.

Fahrzeuggewicht ist bei Überschlägen eine Gefahr: Daher ist die Stabilität der A+B-Säule ein maßgebliches Kriterium für die Auswahl.

Von technischen Einzelheiten spreche ich hier erstmal nicht. Bei Fragen zu einem bestimmten Fahrzeug einfach fragen.

lg, Pete

Zitat:

Original geschrieben von gruni1984

Ein Wettrüsten bringt am Ende auch nichts.

Kann ja sein, aber heute stecke ich in der Situation dass LKWs in Staunede fahren, von daher ist mir ein etwas größeres Auto schon lieber.

Damit es kein Wettrüsten gibt muss man alle irgendwie beschneiden, ansonsten bricht der Wettbewerb eben aus, ist nun mal schwer zu verlangen dass Leute weniger individuelle Sicherheit beanspruchen als sie können.

Wenn alle ein Radar mit Bremsverknüpfung haben und die Landstrassen in der Mitte eine Leitplanke haben etc., dann lasse ich mit mir reden ob ich ein Kabinenroller fahre, doch bis es so weit ich muss ich passen.

Schöner Beitrag von "Subaru-Neuling".

Generell bevorzuge ich Kombis auch einer Limousine...

In einem Kleinwagen fühle ich mich einfach nicht wohl...

Ich denke das liegt aber auch am Streckenprofil... jeden Tag 50km hin und 50km zurück über Landstraße und Autobahn...

Kann schon mal vorkommen das dir jemand ins Heck rauscht...

Dann ist ein Kombi mit mehr Knautschzone schon mal vor Vorteil... mal ganz von der elektrischen Heckklappe abgesehen die ich nach dem Einkaufen einfach nur liebe. :D

Das mit der Sichtbarkeit stimmt... da finde ich das "Notbremslicht" super wie es mittlerweile sehr viele PKW haben.

Beim Vectra C gab es das schon und der Inisgnia hat es z.B auch... bei einer Notbremsung die der Wagen erkennt blinkt die LED Bremsleuchte im 5Hz Takt und die "normalen" Bremsleuchten werden noch heller.

Oft kann man das ja insbesonders von weiterer Entfernung nicht sofort einschätzen ob das nun eine starke oder "normale" Bremsung ist...

Und so weiß man von vorne herein...Ok... da ist was im Gange... also weg vom Gas und auch Bremsen/Ausweichbereit machen...

Hatte mal in meinem Vectra C den Fall das mir ein Ford Fiesta der hinter einem LKW war vor die Karre zog... bei mir standen 240 am Tacho...

Das war Adrenalin pur sag ich euch...

Der BMW der hinter mir fuhr war in etwa genau so schnell... konnte aber problemlos Bremsen...

Dazu muss man aber auch sagen das der Herr (ich schätze mal er war so um die 50) einer der ersten war die auch wirklich Sicherheitsabstand gelassen haben.

Vielleicht nicht den ganzen gesetzlich geforderten...aber in diesem Fall genug um mit nicht drauf zu knallen.

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