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selbige Geschwindigkeitsüberschreitung: Einmal ZEUGENANHÖRUNG und dann 2. VERWARNGELD

Themenstarteram 29. April 2021 um 11:31

Ich verstehe das nicht?

am 06.Januar 2021 wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Hannover begangen.

Ich erhielt einen Zeugenfragebogen (Poststempel 18.Januar 2021) mit

Poststempel MALTA !! , den ignorierte ich.

Dann hörte ich monatelang nichts von der Bußgeldstelle Hannover, bis dann am 12.April 2021 nun plötzlich aus dem Zeugenfragebogen eine schriftliche Verwarnung wurde.

Hat jemand eine Erklärung dazu?

 

[Zwei Bilder von MT entfernt]

Bußgeldstelle Hannover Brief vom 18.1.21
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60 Antworten

Zitat:

@Vahrenwalder-3000 schrieb am 29. April 2021 um 12:24:28 Uhr:

Aber der eine Verstoß ist auf jeden Fall verjährt, also der mit der "Stadteinwärts Fahrt".

Wahrscheinlich ja; wenn nicht zwischenzeitlich ein Schreiben aufgrund Poststempels in der Tonne landete.

Zitat:

@Vahrenwalder-3000 schrieb am 29. April 2021 um 12:24:28 Uhr:

Und die Sache mit der "Stadtauswärts Fahrt" kam erst am 12.April 2021

Ausgestellt wurde der Bescheid am 11.02.2021, damit in der Frist. Die Zustellung lag ausserhalb der Frist; das kann ein Streitpunkt werden.

Sollte irgendein Schreiben dazu (zum 06.01.2021) kommen... sollte man Widerspruch einlegen und sich auf die Verjährung berufen. Sonst nimmt das kein Ende.

Zitat:

@Vahrenwalder-3000 schrieb am 29. April 2021 um 12:17:57 Uhr:

Zitat:

@windelexpress schrieb am 29. April 2021 um 12:07:01 Uhr:

Sind doch auch zwei verschiedene Aktenzeichen.

Liest man sich sowas nicht mal durch

Nö....

Ich wollte den ganzen Brief zuerst einmal ganz gepflegt entsorgen, als ich den Malta Stempel gesehen habe, weil ich den Brief als "Werbegelumpe" angesehen habe.

Dann hatte ich ihn doch geöffnet und geschmunzelt, als ich feststellen mußte, dass ich nun plötzlich Zeuge meiner eigenen ?! war

Und sich dann wundern, weshalb morgens mit mal die Siegel fehlen und so schöne rote Aufkleber die Scheibe Zieren.

Schreiben einer Verwaltung ignorieren ist immer gut.

Vorteil der SB muss sich nicht mit Ausreden auseinander setzen.

Für diese Vergehen vom TE wird aber niemals ein Auto entsiegelt. Da muss er schon mit der Steuer oder Versicherungsprämie im Rückstand sein, der TÜV weit überzogen sein oder das Kfz verkehrsunsicher sein.

 

@TE

Ich meine heute morgen in dem Zeugenfragebogen gelesen zu haben, dass da der Passus vom Amt steht, dass du nicht als Fahrer in Frage kommst und deshalb der Fragebogen an Dich ergeht. Das macht das Amt aber aus eigener Erfahrung nur, wenn wegen Alter oder Geschlecht auf dem Foto klar ersichtlich ist, dass der Halter nicht mit dem Fahrer identisch ist. Das hat bei mir mit Fahrtenbuch geendet. Hat sich aber trotzdem gelohnt, da der Fahrer um Punkte und Fahrverbot herumgekommen ist. Bei Dir geht es ja nur um Peanuts. Wenn Du selber der Fahrer warst, würde ich zahlen, zumal die Verwaltungsgebühren beim Verwarngeld preiswerter als beim Bußgeldbescheid sind. Ist jemand anders gefahren, dann ist das definitiv gegen diese Person verjährt; also Einspruch und Nichtzahlung.

Könntest Du die Schreiben noch mal an entsprechenden Stellen geschwärzt hochladen? Es scheint sich ja um 2 verschiedene Taten zu handeln.

Zitat:

@FTCK schrieb am 29. April 2021 um 16:00:52 Uhr:

Für diese Vergehen vom TE wird aber niemals ein Auto entsiegelt. Da muss er schon mit der Steuer oder Versicherungsprämie im Rückstand sein, der TÜV weit überzogen sein oder das Kfz verkehrsunsicher sein.

Mir ging's auch um diese Aussage des TE

Zitat:

@Vahrenwalder-3000 schrieb am 29. April 2021 um 12:17:57 Uhr:

 

Nö....

Ich wollte den ganzen Brief zuerst einmal ganz gepflegt entsorgen, als ich den Malta Stempel gesehen habe, weil ich den Brief als "Werbegelumpe" angesehen habe.

Da er ja nicht rein geguckt hat,konnte er auch nicht wissen,ob es ein Geschwindigkeitsverstoß, fehlende Haftpflichtversicherung, Steuer oder um sonst was geht.

Bei fehlender Haftpflicht sind die Siegel nach 3 Wochen runter und dann wird geheult "hat mir keiner gesagt".

Aber stimmt ja, Briefe der "Firma BRD " nie öffnen, dann passiert auch nüscht.

Der Zeugenfragebogen unterbricht meiner Laienkenntnis nach nicht die Verjährung. Die Verwarnung vom 12. April ist damit meiner Meinung nach verjährt, sofern sie nicht vor dem 06. April angeordnet wurde.

Relevant für die Verjährungsunterbrechung ist so weit ich informiert bin jeweils das Datum der Anordnung, nicht der Posteingang beim Betroffenen. Die Zeitüberschreitung zwischen vermeintlicher Anordnung und dem Versenden der Post, insbesondere aus Malta finde ich inakzeptabel.

Lies nochmal genauer die Scans durch... da ist noch viel mehr schief gegangen auf behördenseite

Geht nicht. Die Scans sind nicht mehr da.

Ups...

Es waren zwei Fälle... zufällig am gleichen Tag in der gleichen Strasse, jedoch in unterschiedliche Fahrtrichtungen zu unterschiedlichen Uhrzeiten. Zwei unterschiedliche Aktenzeichen.

Wenn ich das noch richtig zusammen bekomme:

Fragebogen kam am 18.01.2021 -> Danach scheinbar nichts weiter. Ich würde denken, das ist verjährt.

Verwarnungsbescheid kam wohl am 12.04.2020 an, Ausgestellt am 11.02.2020. Ich würde aber auch hier denken, dass es verjährt ist.

Zeugenfragebogen und Verwarnungsbescheid hatten nichts miteinander zu tun und waren zwei unabhängige Verfahren.

Falls ich das nun falsch wiedergegeben habe, bitte korrigieren.

Nach einem Zeugenfragebogen zählt der Tattag als Beginn der Verjährung.

naja dabei weiss ja bestimmt auch der te nicht, wieviele und welche sachen er aufgrund des malteser poststempels unbeachtet entsorgt hat ................

Themenstarteram 30. April 2021 um 12:51

Zitat:

@windelexpress schrieb am 29. April 2021 um 13:26:44 Uhr:

Zitat:

@Vahrenwalder-3000 schrieb am 29. April 2021 um 12:17:57 Uhr:

 

Nö....

Ich wollte den ganzen Brief zuerst einmal ganz gepflegt entsorgen, als ich den Malta Stempel gesehen habe, weil ich den Brief als "Werbegelumpe" angesehen habe.

Dann hatte ich ihn doch geöffnet und geschmunzelt, als ich feststellen mußte, dass ich nun plötzlich Zeuge meiner eigenen ?! war

Und sich dann wundern, weshalb morgens mit mal die Siegel fehlen und so schöne rote Aufkleber die Scheibe Zieren.

Schreiben einer Verwaltung ignorieren ist immer gut.

Vorteil der SB muss sich nicht mit Ausreden auseinander setzen.

Auf welcher Rechtsgrundlage sollten dann die Siegel abgekratzt werden (sollen) wenn man Steuern und Versicherung bezahlt hat??

Themenstarteram 30. April 2021 um 12:57

Zitat:

@FTCK schrieb am 29. April 2021 um 16:00:52 Uhr:

Für diese Vergehen vom TE wird aber niemals ein Auto entsiegelt. Da muss er schon mit der Steuer oder Versicherungsprämie im Rückstand sein, der TÜV weit überzogen sein oder das Kfz verkehrsunsicher sein.

genau so ist es.

Zitat:

 

@TE

Wenn Du selber der Fahrer warst, würde ich zahlen, zumal die Verwaltungsgebühren beim Verwarngeld preiswerter als beim Bußgeldbescheid sind.

Beim Verwarngeld gibt es keine Verwaltungsgebühren,

beim Bussgeld schon, das wird dann drakonischerweise VERWALTUNGS-KOSTEN genannt.

Zitat:

 

Ist jemand anders gefahren, dann ist das definitiv gegen diese Person verjährt; also Einspruch und Nichtzahlung.

gegen den Fahrer -egal wer es ist- ist es sowieso verjährt.

und zwar wegen der Schneckenpost Zustellung

Zitat:

Könntest Du die Schreiben noch mal an entsprechenden Stellen geschwärzt hochladen? Es scheint sich ja um 2 verschiedene Taten zu handeln.

Das würde ich liebend gerne tun, und die 2 Schreiben waren ja schon vollständig geschärzt, wurden aber trotzdem von der Moderation des Motortalk Forum gelöscht.

Würde ich die jetzt wieder hochladen, so habe ich die Befürchtung, der MT Moderation

"auf die Füße zu treten"

Themenstarteram 30. April 2021 um 12:59

Zitat:

@windelexpress schrieb am 29. April 2021 um 17:45:19 Uhr:

 

Aber stimmt ja, Briefe der "Firma BRD " nie öffnen, dann passiert auch nüscht.

Was ist denn die "Firma BRD" :confused::confused:

Etwa gleichzusetzen mit der Stadt Hannover, und haben die in Nds auch einen sächsischen Accent mit

nüscht =???

Themenstarteram 30. April 2021 um 13:03

Zitat:

@Rasanty schrieb am 30. April 2021 um 08:18:40 Uhr:

Die Zeitüberschreitung zwischen vermeintlicher Anordnung und dem Versenden der Post, insbesondere aus Malta finde ich inakzeptabel.

Die Postgebühren aus Malta incl. Hinsenden nach Malta und Rücksenden nach Deutschland sind wahrscheinlich günstiger, als der Directe Weg 80 Km von Hannover nach WOB.

Ist ja mit den Krabbenpulen genauso:

In der Nordsee gefangen, dann in den LKW ins Kühlfach, ab nach Portugal zum Pulen, und wieder zurück nach Deutschland, um dann in Deutschland verkauft und verzehrt zu werden.

Der Arbeitslohn in Portugal ist billiger, trotz Transportwege von ca. 4000 - 5000 km hin und zurück.

Themenstarteram 30. April 2021 um 13:05

Zitat:

@Gunny-Highway schrieb am 30. April 2021 um 12:32:30 Uhr:

naja dabei weiss ja bestimmt auch der te nicht, wieviele und welche sachen er aufgrund des malteser poststempels unbeachtet entsorgt hat ................

naja, warten wir noch den besagten 11.Mai 2021 ab

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