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sehr schwergängige Radbolzen

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 28. Oktober 2012 um 15:43

Hallo an alle...

Aus gegebenen anlass habe ich eine Frage zu den Radbolzen.

Ich habe bei meinen Vater letztens die Winterreifen aufgezogen. Festzustellen war das die original Radbolzen der alufelgen extrem schwergängig zu drehen gehen.

Radkreuz, kein Schlagschrauber. Auch die Bolzen der Sommeralus gingen schon recht schwer zu drehen. Ich meine nicht zu fest angeknallt sondern sie lassen sich einfach schwer drehen. Es geht so schwer das z.b. der Drehmomentschlüssel bei 100Nm knackt und die Bolzen sind dann noch gar nicht ganz drin.

Als wäre das gewinde verrostet. Wollte erst etwas kupferpaste ans gewinde machen und einmal leer reindrehen zum schmieren. Ich kann auch die bolzen nicht bis zum anschlag reindrehen ohne felge, obwohl das gewindeloch hinten ja offen ist. So hätte ich das gewinde ja mal frei drehen können.

Hat da schonmal jemand ähnliche erfahrungen gemacht?

Kann doch nicht daran liegen das der wagen häufig länger steht, dass es dort gammelt?

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26 Antworten

Das hat niemand behauptet. aber öl gehört ganz bestimmt nicht an die radbolzen herr mechaniker :rolleyes:

Silikonspray ist ne prima alternative und hat bisher noch nie probleme gemacht. ... wir reden hier von einen kleinen sprüher und nicht vom eintunken.

 

Zitat:

Dann sind also alle Werkstatttechniker Lügner und Deppen - na klar!

Silikonspray gehört an den Türgummi und nicht an einen Radbolzen.

Ich frage mich mal, wie es mit der Temeraturbeständigkeit aussieht.

WD40 für alles :D

Flowchart

Und genau das macht man mit dem Öl auch. Einen Tropfen und fertig.

Was meinst Du eigentlich, welchen Unterschied das macht - Öl oder das genannte Silikonspray?

Soll sich das Gewinde bei Öl lösen - warum macht es das nicht auch mit dem Silikonspray - beides bewirkt, dass die Radschrauben leichter in das Gewinde gedreht werden könnten.

Also, wo ist der Unterschied?

 

Das mit dem Tropfen Öl hat mir Meister in der Lehre auch so beigebracht, aber bloss kein Fett oder Kupferpaste und sonstige Pasten.

das öl ist zu schmierig (im sinne von fliessend). das silispray ist mehr verflüchtingend.

ist vieleicht ne schlechte wortwahl aber vielleicht ist es doch verständlich. wenn nicht kann manns bestimmt auch i.wo in der wiki rauskramen

http://www.amschrauben.de/Techninfo/drehm.htm

Da stehts nochmal:

"In den Tabellenwerten für MA sind berücksichtigt: a) Reibungswert q ges=0,14, b) Ausnutzung der Mindest-Streckgrenze=90%, c) Torsionsmoment beim Anziehen der Reibungsbeiwert von q ges=0,14 gilt für die Lieferausführung von Schrauben und Muttern ohne Überzug, leicht geölt."

Hier geht es doch darum, dass man mit Nachhaltigkeit die "Leichtgängigkeit" der Radmuttern gewährleistet, ohne den Sinn dieser Schrauben zu minimieren.

Wenn ich es nur nutzen will, um eine leichte Montage zu gewährleisten, dann hat man das Problem spätestens wieder im Frühjahr da, dass die Schrauben fest sind.

Bei dem Öl hat man keinerlei Sorgen, denn es geht wieder leicht raus, ohne das man befürchten muss, das Rad zu verlieren.

Ist auch egal, ich fahre seit ca 3 Jahren damit und alles ist gut.

ich denk mal wir haben alle recht.

jeder lernt es halt anders.

solange man alles in geraumen mengen benutzt sollte dort auch nischt schief gehen :)

Habe es bei einem kollegen einmal raufgesprüht seitdem laufen die super aus und ein und das schon seit über 3 jahren.

...ich Denke mal ,Wikipedia hat recht;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Radmutter

...wie gesagt,niemals Fett,aber Öl auch nicht unbedingt...wenn dann überhaupt....ach,lest doch selbst;)

am 14. Juli 2013 um 9:38

...muss das Thema hervorholen.

Mein Dicker braucht neue Bremsbeläge vorne, was ich normalerweise selber mache. Dieses Mal bekam ich aber die Radbolzen nicht raus. Vorne habe ich genau einen gelöst bekommen und der machte fürchterlich Krach, schien "festgegammelt". Komischerweise ist das nur vorne so, hinten gehen alle ganz normal raus und wieder rein. Der letzte Radwechsel war erst im April, lt. Werkstatt alles mit Drehmoment angezogen.

Bin dann zur Werkstatt, die selbst mit 2 Meter Hebel nichts machen konnten. Soll einen Termin machen und dann werden sie versuchen, die Dinger irgendwie rauszubekommen. Chef vermutete, dass vielleicht die Köpfe im Konus an der Alufelge festgegammelt sind.

Bin einigermaßen ratlos. Werkstatt meinte, das hätten sie schon zweimal bei nem Audi gehabt, ein A4 und ein A6, war jeweils ein Riesenkampf, die Biester rauszubekommen. Ich hab auch wegen Vorbeugung gefragt (Kupferpaste etc) und da sagten sie, das darf man nicht, weils der Hersteller verbietet und das sollte man auch nicht, weils der Mechanikerverstand verbietet

.Mir ist das alles ziemlich unklar:

- Warum können die Bolzen SO festgammeln in drei Monaten ohne Salz etc.

- Warum nur die Vorderachse ?

- Was kann das sein ?

Zitat:

Original geschrieben von der_archivar

 

.Mir ist das alles ziemlich unklar:

 

- Warum können die Bolzen SO festgammeln in drei Monaten ohne Salz etc.

- Warum nur die Vorderachse ?

- Was kann das sein ?

zum 1. -Kontaktkorrosion.

zum 2. -Weil dort höhere Temperaturen herrschen. Deshalb würde ich auch mal richtig heiss-bremsen und dann die Bolzen direkt versuchen zu lösen.

zum 3. siehe 1.- ich finde, das auch alles in dem Thread erklärt ist und du mit ein wenig lesen alle Informationen findest.

Mir würde noch einfallen, dasss du dir nen stahlbolzen suchst (als verlängerung) und den bolzen mal nen richtigen schlag mit dem hammer gibst. So haben wir schon soeinige bolzen lose bekommen.

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