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Schweißprobleme

Themenstarteram 11. April 2016 um 12:30

Hallo ! Vielleicht hat jemand Tipps ?

Folgendes Problem : Stark weggerostete Karosserie (Lancia Fulvia Coupe ) Blechteile anfertigen ,keine Probleme , nur meine Schweißnähte gefallen mir noch nciht , wobei nicht die eigentlichen Schweißnähte das Problem sind , sondern , ich treffe die richtige Stelle nicht . Das heißt , ich schweiße oft neben der eigentlichen Naht , oder manchmal auch schief dazu . Nun hatte ich mit ausgedacht, mir eine Art Anschlag aus einem Blechstreifen zu machen , den ich mittels Magneten immer an der richtigen Stelle einsetzen könnte . Aber leider scheinen die Magnete das Plasma zu beinflussen .Welche Triks gibts noch ?

Gruß : Rostklopfer

21 Antworten
am 11. April 2016 um 14:22

http://www.fahrzeugakademie.de/78,0,kaodet_FA.html?id=400294

Wie schweißt du den?

(MIG/MAG), Autogen, WIG oder Elektrode?

MfG

Mike

Themenstarteram 11. April 2016 um 15:44

Schweiße Mig/Mag : Autogen ging ja , da die Flamme nicht so hell ist , aber dafür mehr Verzug . Hab ich auch früher gut gekonnt , da auch die Augen besser waren , und den Helligkeitsunterschied besser verkraftet haben . Aber mit weit über 70? Schweißakademie ?Ob sich das noch lohnt ? Kauf ja auch keine Langspielplatte mehr !

Gruß : Rostklopfer

am 11. April 2016 um 15:51

Achso, wenn es um die Ruhige Hand geht dann hilft auch die Klosterfrau.

Wenn es nur um die Helligkeit geht dann würde ich es mal mit einem guten Automatik Schweißhelm versuchen. Ich setz in der Regel nur Punkt an Punkt um keinen Verzug rein zu bekommen, den man meist dann hat wenn man die Naht durchzieht.

Themenstarteram 11. April 2016 um 19:15

Teils -Teils . Manche Flicken mache ich mit Absetzzange und Löchern , die ich aber manchmal nicht richtig treffe , weil , wie gesagt , Sichtprobleme . Manche Nähte , zB an der Schnauze , muß ich aber auf Stoß schweißen . Habe einen Automatikhelm bei dem ich aber noch nicht die Einstellung gefunden habe , bei der der Plasmastrahl nicht blendet ,und ich die eigentliche Naht , oder das Loch ,genau erkennen kann . Die Grundeinstellung (feste Scheibe ) ist Stellung 4 (Mir schon zu dunkel ) und beim Umschalten stelle ich meistens auf 10 . Vielleicht ist ja auch der Automatikhelm das Problem . Habe noch keinen anderen probieren können .

Gruß : Rostklopfer

Hallo,

genau deine Probleme kenne ich auch - vom Schweißen neben der Naht, schlecht getroffenen Punktschweißungen und so weiter.

Als Führung kannst Du nur einen soliden Draht verwenden, unter dem das Schutzgas durchfließen kann. Das bläst dir das Bad weg, wenn es von einem Blech reflektiert wird.

Unverzichtbar ist eine Einstärkenbrille, die für den niedrigen Abstand passt. Schweißen mit einer Gleitsichtbrille geht eben nicht, weil der optimale Bereich dort viel zu weit unten liegt und du durch den Schirm eine optimale Blickposition nie erreichst.

Ist zwar nervig mit so einer starken Brille, weil man bei den Nebenarbeiten und sonstigen Handgriffen eben die Brille wechseln muss oder sonst fast nichts sieht.

Wenn man älter wird, geht Manches eben nur noch mit Hilfsmitteln und / oder viel langsamer...

Gruß

Habe auch Probleme bei bestimmten Sehsutiationen.

Habe mir ne Brille genau für einen bestimmten Arbeitsabstand anfertigen lassen(bei Fa.F ca.20 Euro)

Automatic Schirm komme ich nicht zurecht,normaler Schirm mit Tönungsfaktor 8

oder 9.

Gruss von einem "halbblinden Bopp19

Themenstarteram 12. April 2016 um 9:34

Jauuw ! Richtige Brille könnte das Problem minimieren . Ziehe manchmal den Schweißhelm so tief runter , um durch den unteren Rand der Brille gucken zu können , daß ich mir schon die Nase beschädigt habe .

Danke erstmal : Rostklopfer

Brille,

Die toning bei electrode auf 8, mig Oder mag our 11, du verblitzt dir sonst die augen, nicht sehr angenehm.

Das rohr an Der mig pistole sollte 1 cm vor Der drahtduse stehen. Lass den draht .vorlaufen, und halte den direct uber den punks Oder die naht.

Rudiger

Bei MIG/MAG hat man ja schön die Düse mit der man sich anlehnen kann. Ich würde dafür mir Magnete holen (Schweißmagnete mit dem Dreicke) und damit eine Metalleiste mit der Naht entlang befestigen. Das sollte ausreichen und das Megnetfeld ist dann auch nicht mehr so stark.

Ich habe das Problem auch immer am Anfang der Naht, bis ich den Schirm vor die Augen genommen habe ist die Düse schon wieder ganz wo anders. Daher brauche ich das nur für den Anfang und habe es auch schon mit Schraubzwingen mit einen Anschlag gebastelt damit ich den Startpunkt richtig treffe.

Vielleicht hilft aber auch ein Automatikschirm der sich selbst verdunkelt. Diese Anschaffung scheue ich noch ein bisschen.

MfG

Mike

Das taugt nix.

Die Automatikschirme kannst du nehmen, wenn du damit Meter machst, sprich im Stahlbau.

Im Karosseriebereich setzt du aber nur einzelne Punkte. Selbst teure Schirme sind nicht so schnell wie das licht, sprich, bevor der Schirm abdunkelt, ist schon ein wenig Licht durch. Wenn du den ganzen Tag Karosseriebleche schweißt und lauter einzelne Punkte setzt, hast du Abends trotz Automatikschirm die Augen verblitzt...

Ich werde gleich wohl verhauen, weil das jeder Regel widerspricht, aber sei es drum.

Ich hefte das Blech zuerst an ein paar Punkten an. Dazu fahre ich den Draht ein paar Millimeter raus, sodass er bei schräg gestellter und aufgesetzter Düse das Blech fast berührt. Dann setze ich den Punkt. Dabei halte ich die Düse so, dass der Lichtbogen von der Düse verdeckt ist und mache die Augen zu. Die zweite Hand brauche ich eh meist, um das Blech genau so plan zu drücken dass es genau passt. Den Schirm nutze ich eigentlich nur zum Fertigschweißen. Und ja, ich habe mir dabei auch schon diverse Male die Augen verblitzt und auch schon ein paarmal einen guten "Sonnenbrand" gehabt. Bleibt bei so einer Methode nicht ganz aus und ist auch nicht wirklich lustig, das in aller Deutlichkeit.

Aber gerade beim Ansatz verreiße ich mit Schirm auch immer. Ihr seit nicht allein. ;)

mfg

am 14. April 2016 um 8:41

Zitat:

@Mark-86 schrieb am 13. April 2016 um 22:43:42 Uhr:

Das taugt nix.

Die Automatikschirme kannst du nehmen, wenn du damit Meter machst, sprich im Stahlbau.

Im Karosseriebereich setzt du aber nur einzelne Punkte. Selbst teure Schirme sind nicht so schnell wie das licht, sprich, bevor der Schirm abdunkelt, ist schon ein wenig Licht durch. Wenn du den ganzen Tag Karosseriebleche schweißt und lauter einzelne Punkte setzt, hast du Abends trotz Automatikschirm die Augen verblitzt...

Nenn mir doch bitte mal jemanden der sich mit einem guten Automatikhelm mit Speedglas das in 0,1ms Schaltet die Augen verblitzt hat - das habe ich selbst bei drei Tage langen dauer Schweißen an meiner Karosserie noch nie hinbekommen. Und da ist fast alles im Pilgerschrittverfahren geschweißt.

Ich habe mir jetzt erst mal eine Billigen Automatikschirm bestellt. Ich werde berichten wie gut der ist. Ich hoffe ich komme am Samstag zum schweißen.

Beim Punkten nehme ich auch keinen Schirm sonder lege die Düse auch an einem Punkt an und mache nur die Augen zu. Aber zum Fertigschweißen brauche ich dann doch den Schirm weil ich durchgehende Nähte besser und schöner finde als die Naht immer nur Stückweise fertig zu machen.

Wobei es ja nur um das Ansetzen geht, ich denke mir das man bei dem Automatikschirm, auch wenn er langsam ist. Den ersten Moment die Augen ja schliessen kann. Dadurch entsteht ja keine Bewegung in der rechten Hand weil man mit der Linken den Schirm vor die Augen macht.

Ich hoffe der Schirm kommt heute und ich kann damit mal ein bisschen testen und meine Bordwand und den Deckel vom Anhänger endlich mal fertig bauen.

MfG

Mike

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