- Startseite
- Forum
- Motorrad
- Biker-Treff
- Schutzkleidung, eure Erfahrungen
Schutzkleidung, eure Erfahrungen
Hallo zusammen,
Ich bin derzeit mit einer Lederkombi von Dainese unterwegs. Ich muss aber zugeben das ich mich mehr und mehr unwohl in dem Leder fühle. Grade im Urlaub sehr unpraktisch. Zugelegt habe ich mir diese 2 Teiler Kombi vor mehreren Jahren, einfach weil es am sichersten ist.
Aber jetzt zur eigentlichen Frage, was fahrt ihr? Und wie sind eure Erfahrungen mit Textil? Gibt es etwas sehr gutes bequemes?
Was haltet ihr z.b von Rukka?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
a) ohne Schutzkleidung macht es in der Hitze einfach mehr Spaß
und
b) der Zusatzeffekt: Ihr fahrt viel vorsichtiger und damit sicherer !
Und der PKW-Fahrer, welchen dann den total vorsichtigen Motorradfahrer ummäht ist natürlich auch total davon beeindruckt wie vorsichtig er in Ballerinas, luftigem Tütü und mit Totenkopf-Galvania-WM-Helm (ohne ECE) gefahren ist.
Wolltest du nicht neulich schon mal in ein anderes Forum wechseln? Eins wo du verstanden wirst und nicht immer alle gegen dich sind (und nur gegen dich)?
Mach doch mal. :)
Grüße, Martin
Ähnliche Themen
156 Antworten
Bei den meisten meiner Motorradunfälle hatte ich höchsten mal eine Jeans/Lederjeans oder eine Lederjacke ohne Protektoren an. Auch mal nur eine Textiljacke. Ich glaube, mit Protektor habe ich mich noch nie lang gemacht. Insofern scheint der Protektor wirklich was zu bringen...obwohl, nur mit T-shirt auch noch nicht. :D
NB: Meist hatten die Jungs, mit denen ich auf einem Zimmer lag, gebrochene Handgelenke vom Hochlenker beim Aufprall...3 bisher, wenn ich mich recht entsinne.
Ich hatte bisher 1 Umfaller und 1 Unfall. Beim Umfaller ist mehr passiert als beim Unfall. Warum? Weil ich dachte BW Stiefel reichen aus und mir dann die Bänder angerissen habe als das Motorrad drauf gefallen ist.
Beim Unfall blieb es nach dem Absteiger beim blauen Fleck an der Hüfte. Viel hab ich mit dem Arm abgefangen und da hat der Ellbogenprotektor sehr, sehr gute Dienste geleistet.
Tatsächlich, ich hatte noch keinen Aufprall auf ein Hindernis. Korrekt. Also alles an Schutzkleidung sinnlos. Yeah. ^^
Das man zur Begründung gegen Schutzkleidung nur Schwarz/Weiß sieht und den tödlichen Crash der damit selten weniger tödlich wird als Beispiel nimmt ist doch fürn Arsch...
Mein Cousin hat auf dem Weg in die Arbeit kürzlich ein Reh mitgenommen. Der sähe ohne Klamotten auch noch schlimmer aus als eh schon. Im Bekanntenkreis vor allem letztes Jahr einige unfreiwillige Absteiger. Meist eben glimpflich abgegangen und ohne große Folgen für den Körper, keine Schürfwunden, kein längeres rumgehumpel. Die fahren auch meist im Ledereinteiler.
Naja, bis auf einen Beinbruch aber da war er selber schuld und war auf der Rennstrecke.
Aber diese ganzen Fälle werden hier scheinbar weitestgehend ignoriert weil war ja nicht schlimm genug als das Schutzkleidung den Tod verhindert hätte... Also zählens nicht als Pro Argument oder wie? Weil man hätt ja überlebt, hätt nur ausgesehen wie sau und den ein oder anderen Gips gebraucht...
Im übrigen: jetzt die eingestürzte Autobahnbrücke mit heran ziehen find ich unterste Schublade, da lass ich auch das Alter nicht gelten. Bin an sich immer gut drauf aber da bin ich etwas humorlos...
Im Grunde ist das relativ einfach. Wenn man fertig angezogen ist, gedanklich mal eben in den Moppedklamotten so schnell laufen wie ihr könnt und dann einen Flachköpper machen. Wenn sich bei der Vorstellung irgendwelche Widerlichkeiten einstellen, nochmal über die Klamotten nachdenken.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 15. August 2018 um 13:59:32 Uhr:
Im Grunde ist das relativ einfach. Wenn man fertig angezogen ist, gedanklich mal eben in den Moppedklamotten so schnell laufen wie ihr könnt und dann einen Flachköpper machen. Wenn sich bei der Vorstellung irgendwelche Widerlichkeiten einstellen, nochmal über die Klamotten nachdenken.
Nettes Beispiel. Aber wieder ein Denkfehler, der in Richtung alles oder nichts geht.
Man sollte darüber nachdenken, ob man den Flachköpper lieber mit oder ohne die Klamotten machen möchte.
Bei mir kommt dabei "eigentlich gar nicht, aber wenn, dann mit den Klamotten" heraus.
Übrigens ein gutes Beispiel, da die Fallhöhe bei einem mittelschweren Motorradunfall auch nicht höher ist. Es sei denn, man legt einen spektakulären Highsider hin.
Die Sache mit einem Einschlag sieht natürlich anders aus. Da könnte man das Beispiel dahingehend abändern, in voller Montur so schnell wie möglich gegen einen Baum, eine Laterne oder eine Wand zu laufen. (Was ungefähr einem Einschlag mit stark verminderter Restgeschwindigkeit nach einer längeren Rutschphase entspricht.)
Bei der Geschichte möchte ich auf jeden Fall einen Helm tragen. Ob mir dabei eine Lederkombi hilft steht auf einem anderen Blatt. Protektoren wären auch hier hilfreich, aber Prellungen und eventuell sogar Brüche dürfte ich mir dabei trotzdem zuziehen.
Und Subari liest wahrscheinlich wieder heraus, dass Leute, die das denken, lieber gar nicht fahren sollten. Oder besser noch eine Zwangsjacke tragen sollten.
Das mit der Zwangsjacke hat was :)
@kandidatnr2: Dein letztes Posting ist vor Dummheit, Ignoranz und Verlogenheit kaum zu überbieten. Sei doch bitte so gut und wettere ab sofort mit demselben Eifer wie in diesem Thread gegen Sicherheitsgurte und Airbags. Gemessen an den gefahrenen Strecken sind Unfälle im Auto noch weit seltener als Motorradstürze und weder Gurt noch Airbag garantieren das Überleben ohne Verletzungen. Sie sind also stringent Deiner dummen Argumentation bei der Motorradschutzkleidung folgend überflüssig.
Viele - mich eingeschlossen - versuchen den Leuten die stets verdrängte Gefahr bewußt zu machen, damit sich mehr Leute als jetzt vernünftig verhalten. Dass selbst von 100.000 gefahrenen Kilometern nur ein einziger mit einem Sturz enden mag bedeutet NICHT, dass man 99.999 km auf Schutzkleidung verzichten sollte. Weil man leider nicht weiß, auf welchem der 100.000 km es einen legen wird, wie man so schön sagt.
Auch Deine juristische Argumentation ist einfach nur dumm. Auf diesem Niveau argumentieren Lagerarbeiter, wenn sie sich auf dem Stapler nicht wie vorgeschrieben sichern. Man braucht sich nicht zu sichern, weil es andere auch nicht tun. Und schon hat sich die Schlange in den Schwanz gebissen. Wie dumm kann ein einzelner Mensch nur sein?
Es geht aber gar nicht um irgendwelche Gesetze oder sich dank der ihnen gesetzlich zugestandenen Unabhängigkeit selbst überschätzende Richter, es geht um Leben und Gesundheit. Um Schmerzen, die auch kein noch so hohes Schmerzensgeld verschwinden lassen kann. Außerdem: Gerade Stürze werden fast immer selbst verursacht. Da ist es völlig egal ob es mehr oder weniger Schmerzensgeld gegeben hätte, wenn ein anderer Schuld gewesen wäre.
Eine fehlende Tragepflicht von Schutzkleidung mindert das Verletzungsrisiko nicht, im Gegenteil: Ohne Pflicht verzichten viele auf den verfügbaren Schutz. In Folge kommt es noch immer häufiger als nötig zu vermeidbaren Verletzungen. Gerade weil es keine Tragepflicht gibt sind der Verstand und die Vernunft besonders gefordert.
Ich wiederhole mich: Die heute gängige Schutzkleidung mit Protektoren schützt vor den meisten bei Stürzen typischen Verletzungen bzw. mindert die Verletzungsfolgen massiv. Der verunfallte Zweiradfahrer erleidet weniger und leichtere Verletzungen.
Gegen das konsequente Tragen von Schutzkleidung auf dem Motorrad zu argumentieren lässt jegliche Empathie vermissen und ist schlicht asozial im Wortsinne: Dieses Verhalten erhöht die Verletzungsquote und schadet damit der gesamten Gesellschaft und natürlich auch dem Einzelnen, der sich von der falschen Argumentation verleiten lässt auf den angeblich nahezu nutzlosen Schutz zu verzichten.
Nochmals: Da zumindest Stürze vergleichsweise häufig sind ist es vernünftig Schutzkleidung zu tragen, sie ist jedem Motorradfahrer dringend zu empfehlen und nicht auszureden.
Gruß Michael
P.S.: Es gehört hier eigentlich nicht hin, aber evtl. regt es ja den einen oder anderen zum Nachdenken an: Sicherheit ist mein Job und da erlebe ich seit Jahren jeden Tag das Erstaunen, wenn mal wieder der ach so unwahrscheinliche Fall doch eingetreten ist und die Leute Schmerzen und - leider teilweise berechtigt - Angst um ihren Job und ihre Existenz haben.
Zitat:
@mustang-shelby schrieb am 15. August 2018 um 14:48:47 Uhr:
Das mit der Zwangsjacke hat was :)
Ist übrigens die einzige Schutzkleidung, die auch andere schützt :)
Michael, Du nimmst das hier entschieden zu ernst.
Ich trage Schutzkleidung um nicht den Tod zu entrinnen. Ich trage sie um folgen der Verletzungen zu minimieren. Darüber sollte man auch nachdenken.
Im Alter oder auch kurz nach dem Unfall, je nach Verletzungen können Folgen entstehen, welche einem nur plagen und einen einschränkt.
Oder anders gesagt. Von einmal laut Musik hören wird man ja auch nicht schwerhörig. Ständiges lautes Musikhören rächt sich im Alter. Das wissen wir ja alle.
Ständiges Umherfahren ohne ausreichende Schutzkleidung erhöht die Wahrscheinlichkeit von (Spät-) Folgen bei einem Unfall
Bei aller Emotionalität und differenter Meinung - benehmt Euch bitte wie erwachsene Menschen. Wenn der Gegenüber Eure Argumente nicht versteht oder nicht akzeptiert, dann toleriert bitte die abweichende Meinung oder versucht die weitere Diskussion in normalem Ton ohne Angezicke. Ist Euch dies aber zu mühselig, dann brecht die Diskussion ab. Der Schreiber, der den boshaftesten Seitenhieb verteilt, ist nicht gleichbedeutend im Recht oder zeigt damit überdurchschnittliche Intelligenz :rolleyes:
Ich darf also künftig um ein gewisses Grundniveau bitten
Zitat:
@gullof schrieb am 15. August 2018 um 16:14:24 Uhr:
Ich trage Schutzkleidung um nicht den Tod zu entrinnen. ...
Das ist jetzt aber Spaß?!
Es gibt eine riesige Menge an Motorradkleidung mit allen möglichen Schutzfunktionen seitens der Industrie.
Rennkombi mit Airbag und Nackenwulst ist halbwegs sicher, was Abschürfungen, Genicktrauma usw. bei Asphaltrutschern angeht. Gegen Aufprall auf Hindernisse bringt das alles nichts.
Fehlt der Wetterschutz (Regenkombi), und die Rippenschoner, die ein Crosspanzer bietet. Hat man alles an (halbe Stunde Arbeit), schmeisst man das Mopped um, weil man mit dem Bein nicht mehr drüber kommt, stirbt am Hitzeschock, oder muss mal eben pinkeln....wer tut sich das an, wenn man Touren fährt, oder nur mal eben um den Block? Auf der Renne gibt es wenigstens die Mädels mit den Sonnenschirmen...
Der Schutz steht immer im Verhältnis zu Fahrstrecke, Fahrtzeit, klimatischen Bedingungen, Verfügbarkeit der Kleidung. Das Ermessen des Fahrers ist das einzig sinnvolle Kriterium . Schutzkleidung per Gesetz vorschreiben ist reiner Schwachsinn. Wenn der Staat den Absolventen der Klasse A nicht zutraut, ausreichend intelligent zu sein, um sich entsprechend anziehen zu können, dann sollten diese auch keinen Lenker in die Hand bekommen. Und am besten gefüttert werden, damit sie sich nicht die Gabel ins Auge pieken...
Zitat:
@Subari66 schrieb am 15. August 2018 um 12:31:18 Uhr:
Zitat:
@kandidatnr2 schrieb am 15. August 2018 um 12:05:37 Uhr:
Der Sturz oder Unfall ist nicht die Regel, sondern – zum Glück – die große Ausnahme.
Wer einen richtigen Crash als Motorradfahrer tatsächlich überlebt, hat trotz Schutzkleidung schlicht Glück gehabt.
Ein exzellenter Beitrag, frei von Stimmungsmache ! Chapeau !!!
Dann nimm Dir mal ein Beispiel daran, wenn Du so begeistert bist.
Der Rest Deines Beitrages, den ich hier jetzt nicht zitiert habe, ist nämlich nichts anderes als Stimmungsmache.
Zitat:
@gullof schrieb am 15. August 2018 um 16:14:24 Uhr:
Ich trage Schutzkleidung um nicht den Tod zu entrinnen.
...
Hmmm,
wie war das noch mit der doppelten Verneinung?
Gegenteil von "dem Tod entrinnen" ist sterben. Lässt man dann das "Nicht" wegen der doppelten Verneinung weg, ja dann ... :eek:
Wort verdreht. Wenn man das "nicht" und das "um" vertauscht, machts mehr Sinn.