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Schuldenfalle Auto - Kredite auf Lebenszeit!?!

Themenstarteram 27. November 2007 um 0:37

Hallo @ MT Community,

ich ärgere mich und zwar über eine sehr gute Freundin von mir.

Bei ihr musste es ein Auto sein, ein neues ( natürlich... ) Mutti und Vaddi mit

der nötigen Rückenstärkung - auf zum EU Händler und einen Seat Leon gekauft.

Preis um die 16T€ (ohne Finanzierungskosten) Lfz..............????

36 - ne

48 - auch nicht

60 - Fehlanzeige

72 - Monate VOLLTREFFER

Preis ( mit Finanzierungskosten ) ca. 21T€+x !!!!!!!!!!!

genau 6 Jahre lange Monat für Monat über 225 Glocken an die Bank + Restrate!!!!

Der Bank wird es natürlich freuen aber mal ehrlich das ist doch sowas von unvernünftig!!!

Das Auto, und da brauch mir keiner widesprechen, in einem normalen deutschen Haushalt Schuldenfalle Nr.1. Hier mal eine kleine Auflistung von Kosten die rund ums Auto monatlich bzw. jährlich steigend anfallen:

1. Steuern

2. Versicherung ( wehe dem du verschuldest einen Unfall )

3. Sprit ( ohne Kommentar )

4. Inspektion ( wehe dem du verpasst einen Service )

5. Reifen ( Winter - Sommer )

6. Ersatzteile ( Wischerblätter... )

7. Werteverlust ( Wehe dem du musst vorzeitig dein Auto verkaufen )

8...................

und das in Ihrem Falle für die nächsten 6 Jahre mit nur 2 Jahren Herstellergarantie???

Ich kenne viele solcher krassen Bsp. und frage mich manchmal mit welchem Gewissen Autoverkäufer dem Kunden solche Angebote verkaufen.

Noch schlimmer aber sind die Menschen, und da gehört meine gute Freundin auch dazu,

die einfach konsequenzlos solche Verträge unterzeichen....

Da passt das "GRÜN" nicht zum "GELB" und wehe man MUSS den Wagen vorzeitig verkaufen- dann schnappt die Schuldenfalle zu.

Deswegen überlegt euch bitte alle ganz genau wie und wielange ihr euer Schmuckstück finanziert.

Greetz Tilobeat

 

 

 

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 27. November 2007 um 0:37

Hallo @ MT Community,

ich ärgere mich und zwar über eine sehr gute Freundin von mir.

Bei ihr musste es ein Auto sein, ein neues ( natürlich... ) Mutti und Vaddi mit

der nötigen Rückenstärkung - auf zum EU Händler und einen Seat Leon gekauft.

Preis um die 16T€ (ohne Finanzierungskosten) Lfz..............????

36 - ne

48 - auch nicht

60 - Fehlanzeige

72 - Monate VOLLTREFFER

Preis ( mit Finanzierungskosten ) ca. 21T€+x !!!!!!!!!!!

genau 6 Jahre lange Monat für Monat über 225 Glocken an die Bank + Restrate!!!!

Der Bank wird es natürlich freuen aber mal ehrlich das ist doch sowas von unvernünftig!!!

Das Auto, und da brauch mir keiner widesprechen, in einem normalen deutschen Haushalt Schuldenfalle Nr.1. Hier mal eine kleine Auflistung von Kosten die rund ums Auto monatlich bzw. jährlich steigend anfallen:

1. Steuern

2. Versicherung ( wehe dem du verschuldest einen Unfall )

3. Sprit ( ohne Kommentar )

4. Inspektion ( wehe dem du verpasst einen Service )

5. Reifen ( Winter - Sommer )

6. Ersatzteile ( Wischerblätter... )

7. Werteverlust ( Wehe dem du musst vorzeitig dein Auto verkaufen )

8...................

und das in Ihrem Falle für die nächsten 6 Jahre mit nur 2 Jahren Herstellergarantie???

Ich kenne viele solcher krassen Bsp. und frage mich manchmal mit welchem Gewissen Autoverkäufer dem Kunden solche Angebote verkaufen.

Noch schlimmer aber sind die Menschen, und da gehört meine gute Freundin auch dazu,

die einfach konsequenzlos solche Verträge unterzeichen....

Da passt das "GRÜN" nicht zum "GELB" und wehe man MUSS den Wagen vorzeitig verkaufen- dann schnappt die Schuldenfalle zu.

Deswegen überlegt euch bitte alle ganz genau wie und wielange ihr euer Schmuckstück finanziert.

Greetz Tilobeat

 

 

 

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echt lachhaft, ihr solltet euch mal reden hören.

mir tut die junge dame ja schon fast leid, gut dass sie hier nicht mit liest.

evtl. hat sie ja rückhalt, einen festen job, "gutes einkommen",

und gehört Nicht zu der o.g. "Unterschicht"

Bleibt doch mal auf dem Teppich.

Ein guter Kollege von mir hat z.B. seinen Passat über 6 Jahre finanziert, der jetzt zur Anzahlung für seinem neuen dient, da er kpl. abbezahlt ist.

Macht er was falsch, gehört er zur Unterschicht?

 

 

Zitat:

Original geschrieben von elevator01

Ein guter Kollege von mir hat z.B. seinen Passat über 6 Jahre finanziert, der jetzt zur Anzahlung für seinem neuen dient, da er kpl. abbezahlt ist.

Macht er was falsch, ....

Hallo,

dein Kollege macht das nicht schlecht. Er finanziert ein Auto, was ihm nach den 6 Jahren gehört. Gut ist das aber immer noch nicht.

Bei der Freundin vom Tilobeat sieht es aber anders aus:

Zitat:

Original geschrieben von Tilobeat

Preis ( mit Finanzierungskosten ) ca. 21T€+x !!!!!!!!!!!

genau 6 Jahre lange Monat für Monat über 225 Glocken an die Bank + Restrate!!!!

Ein Neuwagen, an dem ich (als Privatperson) 6 Jahre abbezahle und der mir dann immer noch nicht gehört, ist schlichtweg eine Nummer zu groß.

Michael

was spricht dagegen, wenn der im fall einer zwischenzeitlichen ablösung mehr oder gleich viel wert ist wie bei der bank offen ist?

man zahlt dann praktisch monatlich als rate eine abnutzungsgebühr und wenn man den wagen nicht mehr haben will oder sich den wagen nicht mehr leisten kann, gibt man den wagen einfach ab und der betrag wird ausgeglichen.

glaube nicht, dass viele leute ohne diese rechnung ein auto finanzieren.

die ablösesumme sollte immer gleich oder besser niedriger sein als der wert von dem kfz.

vollkasko ist selbstverständlich.

wenn ein Neuwagen ohne vernünftige Anzahlung finanziert wird, kann der Wert des Fahrzeugs nicht unter der Finanzierungslast liegen.

Hatte das spielchen schon bei Kunden von mir. Der mußte ja unbedingt nen Neuwagen haben ( Twingo !!!!! ) und dann ging es irgendwann los mit Rücklastschriften etc. Und was sagt er mir? Er kann den Wagen nicht verkaufen um aus der Finanzierung raus zu kommen, weil - Restschuld deutlich größer als Restwert.

Ich muß gestehen, auch ich finde es nicht gut, Autos so lange zu finanzieren da letztlich die Zinsen immer mehr werden und eine tatsächliche Abtragung der Last immer schwieriger erreicht wird - Stichwort Annuitätendarlehen

Gegen ein Finanzierung als solches bin ich nicht - sofern diese auf soliden Füßen steht. Auch hier muß ich gestehen, wie schnell solide Füße den Bach runter gehen können habe ich am eigenen Leib schon erfahren - konnte dank guten Anzahlung jedoch mit Verkaufserlös die Restschuld tilgen.

Zitat:

Original geschrieben von Pepsi15

...finde es nicht gut, Autos so lange zu finanzieren da letztlich die Zinsen immer mehr werden und eine tatsächliche Abtragung der Last immer schwieriger erreicht wird - Stichwort Annuitätendarlehen...

Vermutlich denken viele Kreditnehmer überhaupt nicht so weit...

Mein nächstes Auto kostet 16000€, wird abzüglich 4000€ Anzahlung über 5 Jahre finanziert und... die Anzahlung kommt zur Hälfte vom Dispo. ;)

Habe meine beiden Autos auch finanziert. Zusammen über 110T €....solange man die Raten bedienen kann, sehe ich nichts schlechtes bzw unvernünftiges daran...

Wo ich bin ist immer oben, und wenn ich mal unten bin, ist eben unten oben...easy, oder ?

Zitat:

Original geschrieben von elevator01

 

 

Ein guter Kollege von mir hat z.B. seinen Passat über 6 Jahre finanziert, der jetzt zur Anzahlung für seinem neuen dient, da er kpl. abbezahlt ist.

 

Macht er was falsch, gehört er zur Unterschicht?

 Kann man ja auch machen hat bisher bei vielen immer funktioniert, Nur jetzt würde das Anzahlungssystem mit dem gebrauchten nur noch Beamten oder Rentnern empfehlen.

 

Wenn ich mal die Insolvenzliste der Firmen hier reinkopiere und welche Firmen als Job auf Lebenszeit abgesichert galten, dann würde ich zur Zeit kaum jemanden eine Finanzierung über 6 Jahre raten.

 

In dieser Zeit kann so viel passieren ich selbst bin durch die Firmeninsolvenz und ein finanziertes Auto plus drohender Arbeitslosigkeit betroffen gewesen. Bei mir ist zum Glück noch mal alles Gut gegangen...............

 

Daher mein Tip den Passat noch weitere 6 Jahre fahren ( das halten die aus) und anstatt einen neuen zu bezahlen das Geld anlegen und dann einen neuen finanzieren incl den alten Passat Das Geld als Sicherheit bei der Bank weiter arbeiten lassen. ( Achtung Zinsfreibetrag auf 750/1500€ Zinseinnahmen p.a. gesunken)

Zitat:

Original geschrieben von pittiplatsch77

Mein nächstes Auto kostet 16000€, wird abzüglich 4000€ Anzahlung über 5 Jahre finanziert und... die Anzahlung kommt zur Hälfte vom Dispo. ;)

 Hää 4000€ Anzahlung??? ich rechne 2000€ Anzahlung die anderen 2000€ bekommst du nur zu einem sehr hohen Zinssatz also auch finanziert, ich verstehe die Logik und die Rechnung nicht so ganz weil es nach deinem Vorganben teuer ist als sich 14000€ zu finanzieren

Zitat:

Original geschrieben von AQTDI

Habe meine beiden Autos auch finanziert. Zusammen über 110T €....solange man die Raten bedienen kann, sehe ich nichts schlechtes bzw unvernünftiges daran...

Die Raten sind aber nur die eine Hälfte der Kosten. Die Betriebskosten wollen schließlich auch noch bedient werden. Ich kenne einige die lassen ihren fahrbaren Untersatz verranzen, weil sie zwar noch das Geld für die Raten, aber nicht mehr für die Wartung haben...

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

 

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Zitat:

Original geschrieben von pittiplatsch77

Mein nächstes Auto kostet 16000€, wird abzüglich 4000€ Anzahlung über 5 Jahre finanziert und... die Anzahlung kommt zur Hälfte vom Dispo. ;)

Hää 4000€ Anzahlung??? ich rechne 2000€ Anzahlung die anderen 2000€ bekommst du nur zu einem sehr hohen Zinssatz also auch finanziert, ich verstehe die Logik und die Rechnung nicht so ganz weil es nach deinem Vorganben teuer ist als sich 14000€ zu finanzieren

Naja... aus organisatorischen Gründen kann ich mein altes Auto erst 2-3 Wochen nach Empfang des neuen verkaufen. Und diese Zeit überbrücke ich mit dem Dispo. War also nur eine kleine Provokation. Nach Verkauf des alten Autos und dem anschließenden Ausgleich des Dispos bleibt ja auch noch eine nicht unerhebliche Summe über, die ich aber als Reserve auf dem Konto lassen werde. Das alte Auto wollte ich nicht in Zahlung geben, da dann der Wertverlust zu hoch ist, daher wird der Wagen privat verkauft.

am 29. November 2007 um 22:48

Hi @ All

ja viele viele interessante Kommentare!!!

Zum Thema Finanzierung allgemein stellt sich mir die Frage:

Ist ein Privatleasingvertrag die bessere Wahl???

Und bin ich am Ende des Leasing-Vertrages vollkommen schuldenfrei???

Grüsse vom Lattenknaller

und noch was:

Was kostet mich ein 20 000€ Wagen am Ende?

25 000€?

 

Na toll.

Ich glaube ich würde fast lieber 2% mehr Zinsen in der Bank zahlen (Normaler Kredit) und dafür das Auto immer ohne komische Strafzahlungen und Co. verkaufen können etc. und hätte die Sorgen wegen unklarer Restwerte etc. nicht so.

Denn natürlich ist es unklar, niemand weiss wie das Auto am Ende aussieht, aber unklarer ist es wie sie mir da Kratzer etc. anrechnen. Sicher so als würde sie ein Professor ausbessern müssen.

"Oh der Kratzer kostet uns 1000€" und dann fahren sie zum Beulen und Lack-"Doktor" der es ihnen für 150€ macht und dir privat für 200€.

 

Grundsatz:

Abgesicherter, unbefristeter Arbeitsplatz

Genügen finanzieller Spielraum

Restwert vom Auto = Offener Betrag

Restwert Auto > Offener Betrag

Vollkasko ist ein Muss

Eine alte Schüssel würde ich auch nicht fahren wollen.

Wenn man älter ist und andere Prioritäten setzt, in richtung Kinder, Familie,

dann ist das was ganz anderes.

Zitat:

Original geschrieben von elevator01

Grundsatz:

Abgesicherter, unbefristeter Arbeitsplatz

Genügen finanzieller Spielraum

Restwert vom Auto = Offener Betrag

Restwert Auto > Offener Betrag

Vollkasko ist ein Muss

Eine alte Schüssel würde ich auch nicht fahren wollen.

....

.. auch nicht eine solche alte Schüssel?

http://www.classicmustangshop.com/1966_cabrio_wimb_white.htm

Mein Grundsatz:

Schulden nur für wertbeständige Dinge (Hauskauf, Renovierung) und keine langfristigen Bindungen für Schnickschnack wie (neues) Auto, Handy oder Internet.

Außerdem steige ich gerne in ein Auto mit dem Gefühl: Das gehört mir (klein aber mein) - und nicht: Mit diesem Auto lässt mich mein Leasinggeber fahren.

Michael

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