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Schubartige Beschleunigung durch schwankenden Turboladerdruck

Kia Ceed
Themenstarteram 15. April 2019 um 14:37

Hallo,

ich habe eine Proceed 1.6l mit 204PS als Schalter, seit langem nervt mich die schubartige Beschleunigung, ich meine bei höheren Außentemperaturen ist das verhalten noch deutlicher bzw. schlimmer.

An der Ladedruckanzeige ist dieses schwanken deutlich zu erkennen, in gleicher Weise merkt man den Schub sehr deutlich.

Meiner Logik nach müsste der Ladedruck doch komplett anstehen bis man vom Gaspedal geht, oder etwa nicht?

Bei dem Video wurde Vollgas gegeben, auch bei Halbgas ist das Verhalten vorhanden.

Wie ist das bei euch?

Beste Antwort im Thema
am 12. Juli 2019 um 6:33

Hallo zusammen,

hab mal bei ersten Testfahrten alles angeschlossen und das Programm mitlaufen lassen und somit einen ganzen Berg an Daten des Motormanagements erhalten. Nach ersten Auswertungen und Vergleichen zeigen sich viele Dinge die mir schlüssig sind.

Klar das z.B. die Gaspedalstellung direkten Einfluss auf Drosselklappe, Einspritzdüsen, Gemischanfettung, Zündwinkel und dergleichen hat ist klar. Das ist ein relativ homogener Verlauf der betroffenen Bauteile und Sensoren.

Also habe ich nach Unterschieden in den Kennlinien gesucht oder nach bestimmten Abweichungen oder Unstimmigkeiten im Datenverkehr. Da wird's dann interessant.

Bei etwa 13,3 V am Poti, also 3/4 Gaspedalstellung im Komfortmodus oder entsprechend weniger im Sportmodus arbeitet der Motor im Volllastbereich. Hier werden bereits nahezu 100% aller mechanischen Bauteile optimal beansprucht, wird aber durch die Elektronik noch quasi "gedrosselt". Sprich alles was nun für das Mehr an Leistung abgerufen wird, wird durch die Elektronik / Motoransteuerung geregelt, Ausnahme Turbodruck.

Bis zu diesem Punkt laufen Mechanik und Elektrik quasi homogen und synchron. Aber dieser Stellung wird zum Beispiel bei geringsten Änderungen des Potis (Gaspedal) fast alles über die Sensoren geregelt. Hier gibt es teils ruckartige Sprünge des Signals vom Sensor Ansauglufttemperatur, Sensor Abgastemperatur und Turboansteuerung.

Auch bei Volllast, wenn der Turbo auf 1,2 Overboost steht, gibt es noch diese Sprünge, wenn auch weniger. Auch werden die Signale teilweise durch die sich plötzlich ändernden Werte der Sensoren untereinander gestört, da ein Signal auf das andere reagiert. Und das alles bei gleicher Stellung des Potis.

Das ist ja genau der Fehler, da dann der Turbo auf die Signale "reagiert" und dieses wellenartige Verhalten aufweist. Somit ganz klar und nachweislich ein elektronisches Problem und kein Fehler der Mechanik. Ob nun ein Sensor hier nicht richtig mitspielt oder die Motorsteuerung, kann ich noch nicht genau sagen.

Vielleicht kann mir jemand, der tiefer in der Motormechanik steckt, erklären, auf welche Signale ich genau schauen muss, die ich jetzt noch nicht genannt habe. Hilfe ist gerne gewünscht. Aber bitte keine Mutmaßungen, denn ich muss immer ca. 40 Signale von 22 Sensoren und 13 Steuergeräten vergleichen. Das gibt einige tausend Kombinationen.

Danke :-)

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Zitat:

@TheSting schrieb am 25. Mai 2019 um 18:54:21 Uhr:

 

Der Fehler liegt woanders, mal nen Spiegel kaufen. Wer sich für 30k ein Auto ungesehen und ungefahren kauft, sollte sich mal hinterfragen. Würde ich nie machen. Bei keiner Marke, bei keinem Auto.

Dann hat man später auch keine solche Probleme und ein 2 jähriges Streitverfahren am Start.

Ach ja, selbst wenn er wandelt, für die gefahrenen Kilometer muss man trotzdem eine Entschädigung zahlen.

Du hast ja oft sehr sinnvolle Beiträge geschrieben, aber der hier ist nicht nur kontraproduktiv, sondern sogar mit einer abwertenden Note.

So wie ich das hier gelesen habe, besteht das Problem zwar länger, aber nicht ab Tag 1. Und was würde denn das bringen, einen Aussteller mit 10km zu kaufen, den man vorher 1h gefahren ist? Wenn ich mich recht erinnere hattest du z.B. klappernde Heckklappe die auch nach ein paar Versuchen und mit Recherche von deiner Seite gelöst wurde. Bei der Probefahrt nicht da gewesen oder?

Oder soll man nen Vorführer mit 5tsd km kaufen, da sind bestimmt alle Mängel sichtbar/bzw. schon beseitigt. Dafür ist er schon halt durchgeheizt ja. Dass man nicht seine Wunschfarbe und Ausstattung bekommt ganz zu schweigen, zu meist schlechterem Preis dazu noch (Aussteller vs. Bestellung). Ok wem's genügt?

Und die Bemerkung "Spiegel kaufen" ist echt too much, ab und zu den Klugscheißermodus mal stecken lassen. Gleich 3 Lösungen per Ferndiagnose ermittelt zu haben und keins davon erläutern, fand ich auch cool.

Irgendwelchen Ratschläge von einem Tuner sehe ich sehr skeptisch.

Die meisten Tuner schrauben doch einfach nur rum, ändern den Abgasstrom um die Karre lauter zu machen, haben aber keine Ahnung von Strömungsmechanik und verschlechtern dabei ggf. die Leistung, weil die Druckwellen, die im Abgasstrom erzeugt werden verändert werden. Die meisten Tuner sind doch nur auf "Ästhetik" und Sound aus. Leute die wirklich Ahnung haben gibt es da meiner Meinung nach eher selten.

Ich sehe halt eher das Problem, dass man halt nicht gleich Beifall klatscht, weil einer nen Problem hat und denkt, das wäre so schön einfach mit einer Wandlung zu lösen. Nein, da erklären drei vier Leute, dass es etwas mehr bedarf. Aber das will man halt nicht hören.

 

Dann kommen blöde Kommentare über die Eignung der Leute mit denen man gesprochen hat etc. Was gibt euch denn das Recht die mal so zu diskreditieren, ohne zu wissen mit wem derjenige gesprochen hat??

Ja, ich weiß auch nicht was hier suf einmal abgeht... ich würde eigentlich nur gerne wissen, welche Ideen der Tuner hatte. Ob die jetzt gut sind oder nicht, ist ja egal....

Zitat:

@hyperbolicus schrieb am 26. Mai 2019 um 10:11:29 Uhr:

Zitat:

@TheSting schrieb am 25. Mai 2019 um 18:54:21 Uhr:

 

Der Fehler liegt woanders, mal nen Spiegel kaufen. Wer sich für 30k ein Auto ungesehen und ungefahren kauft, sollte sich mal hinterfragen. Würde ich nie machen. Bei keiner Marke, bei keinem Auto.

Dann hat man später auch keine solche Probleme und ein 2 jähriges Streitverfahren am Start.

Ach ja, selbst wenn er wandelt, für die gefahrenen Kilometer muss man trotzdem eine Entschädigung zahlen.

Du hast ja oft sehr sinnvolle Beiträge geschrieben, aber der hier ist nicht nur kontraproduktiv, sondern sogar mit einer abwertenden Note.

So wie ich das hier gelesen habe, besteht das Problem zwar länger, aber nicht ab Tag 1. Und was würde denn das bringen, einen Aussteller mit 10km zu kaufen, den man vorher 1h gefahren ist? Wenn ich mich recht erinnere hattest du z.B. klappernde Heckklappe die auch nach ein paar Versuchen und mit Recherche von deiner Seite gelöst wurde. Bei der Probefahrt nicht da gewesen oder?

Oder soll man nen Vorführer mit 5tsd km kaufen, da sind bestimmt alle Mängel sichtbar/bzw. schon beseitigt. Dafür ist er schon halt durchgeheizt ja. Dass man nicht seine Wunschfarbe und Ausstattung bekommt ganz zu schweigen, zu meist schlechterem Preis dazu noch (Aussteller vs. Bestellung). Ok wem's genügt?

Und die Bemerkung "Spiegel kaufen" ist echt too much, ab und zu den Klugscheißermodus mal stecken lassen. Gleich 3 Lösungen per Ferndiagnose ermittelt zu haben und keins davon erläutern, fand ich auch cool.

Sehe ich anders. Und da kommen wir wieder zum Zeitgeist was man so alles fordert ohne sich selbst und sein Verhalten zu hinterfragen. Denn im wesentlichen hat TheSting recht.

Zitat:

@PaveSpectre schrieb am 26. Mai 2019 um 12:05:38 Uhr:

Zitat:

@hyperbolicus schrieb am 26. Mai 2019 um 10:11:29 Uhr:

 

Du hast ja oft sehr sinnvolle Beiträge geschrieben, aber der hier ist nicht nur kontraproduktiv, sondern sogar mit einer abwertenden Note.

So wie ich das hier gelesen habe, besteht das Problem zwar länger, aber nicht ab Tag 1. Und was würde denn das bringen, einen Aussteller mit 10km zu kaufen, den man vorher 1h gefahren ist? Wenn ich mich recht erinnere hattest du z.B. klappernde Heckklappe die auch nach ein paar Versuchen und mit Recherche von deiner Seite gelöst wurde. Bei der Probefahrt nicht da gewesen oder?

Oder soll man nen Vorführer mit 5tsd km kaufen, da sind bestimmt alle Mängel sichtbar/bzw. schon beseitigt. Dafür ist er schon halt durchgeheizt ja. Dass man nicht seine Wunschfarbe und Ausstattung bekommt ganz zu schweigen, zu meist schlechterem Preis dazu noch (Aussteller vs. Bestellung). Ok wem's genügt?

Und die Bemerkung "Spiegel kaufen" ist echt too much, ab und zu den Klugscheißermodus mal stecken lassen. Gleich 3 Lösungen per Ferndiagnose ermittelt zu haben und keins davon erläutern, fand ich auch cool.

Sehe ich anders. Und da kommen wir wieder zum Zeitgeist was man so alles fordert ohne sich selbst und sein Verhalten zu hinterfragen. Denn im wesentlichen hat TheSting recht.

Was für Zeitgeist? Man hat am Neuwagen Mängel und soll am damit leben? Thema Wandlung habe ich übrigens nicht angesprochen. Meine Antwort bezog sich nur auf das Zitierte.

Sag ich das denn? Aber bisher gibt es keine Erklärung und keiner konnte das Problem technisch nachstellen. Und es haben jetzt genug Leute schon gesagt, dass es sehr schwer wird, da etwas zu finden, wenn es nicht reproduzierbar ist.

Zitat:

@Wusel_92 schrieb am 26. Mai 2019 um 11:45:49 Uhr:

Ja, ich weiß auch nicht was hier suf einmal abgeht... ich würde eigentlich nur gerne wissen, welche Ideen der Tuner hatte. Ob die jetzt gut sind oder nicht, ist ja egal....

RICHTIG!

Ich bin weder Tune, noch Mechaniker.

Ich fahre das Auto aber 5 mal die Woche 1,5h durch die Gegend und kann sagen, dass es sich bei mir nicht nach einer konstanten Leistung von 265 NM von 1.500 bis 4.500 U/min anfühlt, sondern als ob der Durchzug bei Last schwankt,

siehe Videos oben.

Hat jemand die offizielle Leistungskurve parat?

Vielleicht ist die ja nicht linear, sondern schwankt auch.

Das würde das Verhalten zumindest erklären.

Ich möchte aufgrund der Postings meinen Post nochmal ergänzen, evtl wird das dann deutlicher.

Bei JEDEM Hersteller, bei JEDEM neuen Modell gibt/gab es Probleme, einfach mal suchen. Gibt ja genug Threads hier auf MT.

Wenn man nun ein Auto kauft, welches ohne Historie auf dem Markt geworfen wird, geht m.M.n. das Risiko ein, sich ein Problem einzufangen (-kaufen). Das ist im Automobilbau so. Warum? Keine Ahnung, offensichtlich sind alle Hersteller und die dort zig tausend arbeitende Ings. unfähig. Oder es ist alles einfach "etwas" komplizierter, als sich gemeine Autokäufer sich vorstellen kann.

Eines von Beiden muss es sein. Sonst wären alle neuen Modelle fehlerfrei auf dem Markt.

Wenn man um dieses Risiko weiß und aber trotzdem ein solches Auto kauft, geht er m.M.n. "bewusst" das Risiko ein. Dann hinterher sich über das mit hoher wahrscheinlich eintretene Ereignis zu beklagen, entbehrt einer gewissen Logik.

Auch da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Dem Käufer war die Gefahr nicht bewusst ODER er nimmt sie bewusst in Kauf und drückt die Daumen. In beiden Fällen kann man entweder dem Käufer vorwerfen, dass er sich nicht über das "Produkt" schlau gemacht hat oder er hats riskiert.

Wer darin eine Herabwürdigung sieht, mir Latte.^^ Ich sehe halt auch eine gewissen Verantwortung beim Käufer... Werbung sind Versprechen... keine Garantien.

In jedem Forum und Threads hier kommt IMMER die gleiche Rechtfertigung: "Ich habe x (einfach Betrag von 20.000 bis 150.000) € gezahlt, dafür kann man ein fehlerfreies Auto verlangen.

Das ist völlig utopisch. Das gibt es nicht, selbst bei 120.000 AMG Autos nicht. Einfach mal Youtube benutzen. Da jammern auch genug Leute rum.

Es besteht IMMER, JEDERZEIT beim Automobilbau die Gefahr ein Auto mit Fehlern zu bekommen. Dies ist produktionstechnisch bedingt. Da arbeiten Maschinen, welche Auto bausen, diese Produktionsstraßen entwickeln durch Abnutzung steigende Toleranzen, nur mal so als Beispiel. Diese Gefahr nimmt mit Dauer des Fahrzeuges auf dem Markt ab. Ja warum wohl? Weil die Kinderkrankheiten durch die Beta Tester (Autokäufer erster Generaton) herausgefunden und dann vom Hersteller abgestellt wurde (wenn möglich) und der Hersteller auch durch Erfahrungen lernt, wann die Produktuionstraße gewartet oder Teile erneuert werden müssen.

War beim Stinger so, beim Sportage, Optima und nun beim ProCeed so... bei anderen Herstellern ebenfalls. Ist so im Serienautomobilbau.

Warum sollte ein Tuner, der sich mit Steuergeräten, deren Software und Ansteuerung, Getrieben, Abgasanlagen, usw auch schon auskennen von der Materie. Die verändern die Software und Parameter und sehen dann in real Time was passiert. Das dürfte zumindest mehr Know-How sein als die meisten User hier oder der gemeine Schrauber in einer Markenwerkstatt hat. Diesen Leuten Fachkenntnis abzusprechen kann man machen. Ist ein freies Land.

Wie gesagt, ich finde persönlich auch, dass man ein fehlerfreies Auto bekommen sollte, passiert auch in den meisten Fällen, aber es gibt halt immer ein Restrisiko. DAS müsste jedem Käufer auch bekannt sein.

Ebenso, dass falls es einem "erwischt", gerade am Anfang der Hersteller, sowie die Werkstatt, erst einmal der Fehler finden müssen, das dauert. Glaubt ihr wirklich, dass die bei KIA oder anderen Herstellern nicht in der Lage wären ein fehlerhaftes Relai zu ergründeln? Das dauert 10min. Leider ist so ein Motor und der Abgasstrang mit seinen Sensoren "etwas" komplexer. Es kann auch ein Softwarefehler in einem Steuergerät sein oder ein fehlerhaftes Kabel. Da gibt es etliche Ursachen für schwankenden Turbodruck.

Zur Wandlung nochmal:

Wenn der Händler lieb ist, macht er keine Zicken und wandelt problemlos. Dann verzichte er auf die ihm zustehenden rechtlichen Möglichkeiten.

Für die Wandlung muss sonst zuerst einmal die mangelhaften Sache §§ 437 Nr. 2 und 323 BGB festgestellt werden. Das geht nur über Gutachten und ggf Gegengutachten.

Dann, zweiter Pferdefuß, muss dem Verkäufer die Möglichkiet der Reparatur gegeben werden. Mit einer "angemssener" Frist. Was ist angemessen? Da hat man, wenn man Pech hat, schon das erste Treffen vor Gericht.

NUR bei Fehlern im Bereich der sicherheitsrelevanten Mängel und irreparablen Schäden, der Verkäufer zur sofortigen Rücknahme verpflichtet ist. Dafür müsste dann auch festgestellt werden, wieder durch Gutachten, dass der Schaden nicht zu reparieren ist.

Und jetzt die Überraschung, der Verkäufer muss gar nicht mitwirken, wenn er nicht will. Dann dauert das Ganze noch länger. Die sitzen das aus, machen Werkstatttermine in 2 Monten wegen Auslastung, dann wird zufällig der dafür geschulte Mechaniker krank und der neue termin ist dann wieder erst in 4 Wochen... wenn dann der Mitarbeiter nicht länger erkankt ist oder zufällig wieder erkrankt. Da hat ein Anwalt viel Spaß...

Oh, und natürlich wird hier dann auch davon ausgegangen, dass die Klage sofort zugelassen wird. Erm ne, das wird vorher geprüft. Sind nicht alle anderen Möglichkeiten ausgenutzt worden, gibts auch keine Klage.

Die Nummer hat ein Stinger-Fahrer hier im Forum schon durch. Fährt man mit dem Wagen trotzdem weiter, muss man dem Händler auch noch eine Entschädigung zahlen, dafür, dass man die ganzen Zeit ein feherlhaftes KFZ benutzt hat. Da kann man so mit 200€ pro 1000km gefahrene KM rechnen.

Aber ,aber, da gibt es doch bestimmt einen Abzug dafür, das sich mit einem fehlerhaften Auto rumgegurkt bin.

FEHLANZEIGE:

"Ein Abschlag von den gefahrenen Kilometern wegen Mangelhaftigkeit des Fahrzeugs kommt nur in Ausnahmefällen in Betracht, wenn die Benutzbarkeit des Wagens aufgrund des Mangels stark eingeschränkt war. Bloße „Komforteinbußen“ – etwa starkes Ruckeln des Wagens bei Beschleunigung – sind dagegen hinzunehmen (OLG Hamm, Urt. v. 05.08.2010 – Az. I-28 U 22/10)."

"Der Kläger macht geltend, dass der Wagen "stark geruckelt" habe, und zwar beim Beschleunigen. Das führt jedoch nicht zu einer relevanten Herabsetzung des Gebrauchsvorteils. Gewisse Komforteinbußen sind hinzunehmen (Reinking/Eggert, aaO, Rn. 632). Eine wesentliche Beeinträchtigung des Fahrkomforts hat der Kläger nicht hinreichend dargelegt. Bei seiner Anhörung im Senatstermin hat der Kläger zwar noch ergänzt, dass der Motor vor Ampeln ausgegangen sei, namentlich wenn es kalt gewesen sei. Dies führt aber ebenfalls nicht zu einer Verminderung des Gebrauchsvorteils, weil der Fahrer sich auf eine solche Situation einrichten kann und das Fahrzeug, nachdem er es ohnehin zum Stehen bringen musste, lediglich erneut anlassen muss. Soweit der Kläger anführt, dass ihm der Wagen einmal im Kreisverkehr ausgegangen ist, handelt es sich um ein Einzelvorkommnis."

Ach, guck an... das mit dem Ruckeln kommt anscheinde öfters vor, gibt sogar schon Urteile drüber....

aus 2010! Und es gibt offensichtlich rechtliche Hürden. Daher> siehe oben... Eigenverantwortung und so.

Ich empfehle jedem "Wandlungs" Rufer mal die Lektüre des Urteils. Da wird auch die Entschädigung durch den Käufer an den Verkäufer geregelt.

Gnaz so einfach, wie sich einge das heier vorstellen ist das nicht... und mit Kosten und Nerven lassen verbunden.

Ggf. mal auf einem Prüfstand versuchen das nachzustellen? Dann hat man eine Diagramm und sieht ob es da Ausreißer gibt.

@thesting

 

Das hilft jetzt wo beim Problem weiter? Gar nicht!

 

Zur Problemlösung hast Du bisher = null beigetragen.

 

6! setzen!

 

Und auch mir isses wumpe ob das herabwürdigend ist.

 

Und jetzt mal zurück zum Thema!

Mal ne Frage an die Betroffenen. Habt Ihr denn alle mal ein Vergleichsfahrzeug fahren können? Einige haben das erwähnt, bei anderen stapft der FKH im Dunkeln der Unwissenheit herum. Ich selbst habe bei Probefahrten mit Hand und DCT nicht das Problem feststellen können. Vlt auch nicht explizit drauf geachtet. Jedenfalls in dieser Hinsicht nichts bemerkt.

Habt Ihr denn jeweils bemerkenswerte Unterschiede festgestellt? Respektive der FKH?

 

Und ist bei irgendjemandem das Problem gelöst??

 

@MrBerni : gute Idee!

Zitat:

@TheSting schrieb am 26. Mai 2019 um 13:21:07 Uhr:

Ich möchte aufgrund der Postings meinen Post nochmal ergänzen, evtl wird das dann deutlicher.

Bei JEDEM Hersteller, bei JEDEM neuen Modell gibt/gab es Probleme, einfach mal suchen. Gibt ja genug Threads hier auf MT.

Wenn man nun ein Auto kauft, welches ohne Historie auf dem Markt geworfen wird, geht m.M.n. das Risiko ein, sich ein Problem einzufangen (-kaufen). Das ist im Automobilbau so. Warum? Keine Ahnung, offensichtlich sind alle Hersteller und die dort zig tausend arbeitende Ings. unfähig. Oder es ist alles einfach "etwas" komplizierter, als sich gemeine Autokäufer sich vorstellen kann.

Eines von Beiden muss es sein. Sonst wären alle neuen Modelle fehlerfrei auf dem Markt.

Wenn man um dieses Risiko weiß und aber trotzdem ein solches Auto kauft, geht er m.M.n. "bewusst" das Risiko ein. Dann hinterher sich über das mit hoher wahrscheinlich eintretene Ereignis zu beklagen, entbehrt einer gewissen Logik.

Auch da gibt es nur zwei Möglichkeiten: Dem Käufer war die Gefahr nicht bewusst ODER er nimmt sie bewusst in Kauf und drückt die Daumen. In beiden Fällen kann man entweder dem Käufer vorwerfen, dass er sich nicht über das "Produkt" schlau gemacht hat oder er hats riskiert.

Wer darin eine Herabwürdigung sieht, mir Latte.^^ Ich sehe halt auch eine gewissen Verantwortung beim Käufer...

In jedem Forum und Threads hier kommt IMMER die gleiche Rechtfertigung: "Ich habe x (einfach Betrag von 20.000 bis 150.000) € gezahlt, dafür kann man ein fehlerfreies Auto verlangen.

Das ist völlig utopisch. Das gibt es nicht, selbst bei 120.000 AMG Autos nicht. Einfach mal Youtube benutzen. Da jammern auch genug Leute rum.

Es besteht IMMER, JEDERZEIT beim Automobilbau die Gefahr ein Auto mit Fehlern zu bekommen. Dies ist produktionstechnisch bedingt. Diese Gefahr nimmt mit Dauer des FAhrzeuges auf dem Markt ab. Ja warum wohl? Weil die Kinderkrankheiten durch die Beta Tester (Autokäufer erster Generaton) herausgefunden und dann vom Hersteller abgestellt wurde (wenn möglich).

Leeres Allgemeingerede, könnte von nem Verkaüfer gewesen sein, echt ^^

Ist klar, dass man nicht immer 100% fehlerfreies Auto bekommt. Aber wenn Mängel da sind, muss diesen fachgerecht nachgegangen werden. Egal ob das ein neues Modell, Facelift, oder was auch immer ist.

Unter Kinderkrankheiten versteh ich auch was anderes, da müssen die Mängel schon öfter auftreten - wie die Sache mit den Heckklappen beim Stinger und jetzt Proceed. Außerdem ist der Gamma 1.6l Motor mit dem Turbo nicht neu, wenn da was wegen der Umstellung auf 6d Temp in vereinzelnten falsch läuft, muss das untersucht werden - allein schon, damit nächste Kunden keine "beta-Tester" mehr spielen müssen.

PS: einige warten immer noch auf die drei möglichen Lösungsvorschläge zum Problem hier. Ich auch, auch wenn nur aus Interesse.

am 26. Mai 2019 um 11:55

Also wenn ich mir das Video aus dem ersten Thread nochmal so anschaue, dann scheint es ja ein Problem mit dem Overboost zu sein. Da der Ladedruck (roter Balken) ja regulär nur bis ca. 3/4 steigen sollte, er jedoch ab und an bis zum vollen Ausschlag steigt muss dort ja das Problem liegen.

Du erwartest bei einem solchen Problem eine Lösung durch ein MT Forum?

Per Ferndiagnose?

Viel Erfolg.

Offensichtlich leben wir in verschiedenen Realitäten.

Zitat:

@TCB66 schrieb am 26. Mai 2019 um 13:34:31 Uhr:

@thesting

Das hilft jetzt wo beim Problem weiter? Gar nicht!

Zur Problemlösung hast Du bisher = null beigetragen.

6! setzen!

Und auch mir isses wumpe ob das herabwürdigend ist.

Und jetzt mal zurück zum Thema!

Mal ne Frage an die Betroffenen. Habt Ihr denn alle mal ein Vergleichsfahrzeug fahren können? Einige haben das erwähnt, bei anderen stapft der FKH im Dunkeln der Unwissenheit herum. Ich selbst habe bei Probefahrten mit Hand und DCT nicht das Problem feststellen können. Vlt auch nicht explizit drauf geachtet. Jedenfalls in dieser Hinsicht nichts bemerkt.

Habt Ihr denn jeweils bemerkenswerte Unterschiede festgestellt? Respektive der FKH?

Und ist bei irgendjemandem das Problem gelöst??

@MrBerni : gute Idee!

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