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Schreckgespenst CO2 Begrenzung
http://onwirtschaft.t-online.de/c/10/22/73/62/10227362.html
Da es gibt Heulen und Zähneknirschen bei den deutschen Herstellern! Hat man etwa doch auf das falsche Pferd gesetzt, den Autofahrern immer mehr PS unter den Hintern zu klemmen statt über vernünftige (bezahlbare) Mobilität nachzudenken? In den Augen von VW und Co scheint ja alles unter 200PS eh untermotorisiert zu sein, mit den entsprechenden Folgen für Abgaswerte und Umwelt. Aber Produkte für Hinz und Kunz herzustellen überlässt man ja lieber Japanern, Koreanern und bald auch Chinesen.
Denkt endlich über die Umsetzung wirklicher Fortschritte (Gewichtsreduktion, Umweltverträglichkeit, Sicherheit, Wirschaftlichkeit, ...) statt über Lifestyle nach! Die Sicherung unserer Arbeitsplätze und die Zukunft unserer Kinder sollte uns das wert sein.
monegasse
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690 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Der effektivste Weg würde wohl wohl über die Kraftstoffpreise führen,
Du meinst sicherlich der uneffektivste..
Ist doch ein Lacher Dein Argument!
Als ob ein S-Klasse Fahrer oder Porschefahrer auf den Cent achten..
Denn ist das so egal, das glaubst Du garnicht.
MfG
Zitat:
Original geschrieben von Kai111
Du meinst sicherlich der uneffektivste..
Ist doch ein Lacher Dein Argument!
Als ob ein S-Klasse Fahrer oder Porschefahrer auf den Cent achten..
Denn ist das so egal, das glaubst Du garnicht.
MfG
Deshalb antwortest Du auch gleich mit einem Lacher :D
Die Porschefahrer werden in der Summe wohl nur einen Bruchteil dessen verbrauchen, was die Golffahrer in der Summe verfahren. Und für die macht ein Minderverbrauch von 1l auf 100km durchaus einen Unterschied, und das würde über den Spritpreis durchaus wirksam beeinflusst werden können. Wenn Du so schlau bist, wie Du tust, dann wirst Du auch verstehen, aus welchen Gründen die amerikanischen Hersteller in der Krise stecken.
p.s. ich will natürlich nicht für hohe Spritpreise eintreten!
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Deshalb antwortest Du auch gleich mit einem Lacher :D
Du bist genau der Typ der meint Geld wächst auf Bäumen!
Dann lass uns doch den Sprit um ein Euro erhöhen.
Was wird dann wohl passieren?
Mein Steuerberater sagte mir mal wenn Du 5Euro in der linken hast ,kannst Du keine 10 mit der rechten ausgeben.
Denk mal darüber nach.
MfG
Ich hab ja auch nich gesagt, dass ich höhere Spritpreise fordere. Aber an der Krise der amerikanischen Hersteller sieht man, dass sich ein höherer Benzinpreis auch auf den PKW-Absatz auswirkt. Das wirst Du wohl kaum bestreiten wollen, und Dein Steuerberater auch nicht. Ich bemühe mich um eine sparsame Fahrweise genau aus dem Grund, dass noch mehr Geld für andere Sachen übrig bleibt. Der positive Umweltaspekt ist ein angenehmer Nebeneffekt für mich.
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Aber an der Krise der amerikanischen Hersteller sieht man, dass sich ein höherer Benzinpreis auch auf den PKW-Absatz auswirkt.
Bingo.
Also doch uneffektiv..
MfG
Die Leute kaufen sich sparsamere kleinere Autos, und das bieten GM und Co nicht. Für GM schlecht.
Im Hinblick auf den Gesamtverbrauch und die Emissionen ists aber doch eher positiv. Und das völlig ohne irgendeine Steuerung durch die Politik. Ich befürworte Benzinpreiserhöhungen nicht, gehe aber davon aus, dass es sie weiterhin geben wird. Damit müssen wir leben...
Schon von der neusten BMW Technik gehört? Start- Stoppautomatik und Bremsenergierückgewinnung. Bringt was und ist kostenlos.
Sry, dass ich immer mit BMW anfange, aber die habens eben voll drauf.
Zitat:
Ein indianisches Zitat, frei interpretiert von mir :D
Erst wenn jedes Lebewesen erkrankt und der letzte Baum verreckt ist, wird der Autofan merken, dass man Geld und Autos nicht essen kann.
Die Sache ist klar, oder. Der Schadstoffausstoß kann durchaus noch weiter reduziert werden. Bei VW, Toyota, Opel, Dingljoen und Ford. Bloß:
1. Wenn dies nur in der EU umgesetzt wird, reicht das bei weitem nicht aus. Asien und die USA müssen mindestens noch mitziehen. Und da sehe ich den wirklichen Widerstand.
2. Viele Autofans werden zu Suizid-Kandidaten, weil ihr "bestes Stück" möglicherweise durch einen schlappen (E-)Motor kastriert wird. Ich kann also die ganzen aufjaulenden user verstehen....
:D
Zitat:
Original geschrieben von driver.87
Sry, dass ich immer mit BMW anfange, aber die habens eben voll drauf.
Wirklich drauf hat es Greenpeace. Die haben nen Twingo umgebaut und der hat dann nur noch die Hälfte, nämlich 3 Liter Benzin (nicht Diesel!) verbraucht. Und das schon vor 10 Jahren. Und anstatt sich mit mit dem Konzept ernsthaft auseinanderzusetzen, hat die Industrie das einfach ignoriert.
Es sind niemals Argumente vorgebracht worden, was an dem Konzept fehlerhaft wäre. Und dann soll man nicht an Verschwörungstheorien glauben...?
Zitat:
Original geschrieben von pittiplatsch77
Es sind niemals Argumente vorgebracht worden, was an dem Konzept fehlerhaft wäre. Und dann soll man nicht an Verschwörungstheorien glauben...?
Ich weiß nicht, aber nur weil Du die Argumente nicht kennst, heißt das noch lange nicht, dass keine existieren. :D
Und ja, die pöhsen VW-Manager haben die Deutschen alle gehirngewaschen, damit die keine sparsamen Super-Twingos mögen. ;)
BTW: Gerade habe ich wieder die Werbung für den Corolla Verso gesehen. Die mit den 177PS auf der Handfläche. Meine Güte, wie kann man denn nur mit solchen Schlaffmännern werben? :D
Gruß
Pibaer
Zitat:
Original geschrieben von pittiplatsch77
Wirklich drauf hat es Greenpeace. Die haben nen Twingo umgebaut und der hat dann nur noch die Hälfte, nämlich 3 Liter Benzin (nicht Diesel!) verbraucht. Und das schon vor 10 Jahren. Und anstatt sich mit mit dem Konzept ernsthaft auseinanderzusetzen, hat die Industrie das einfach ignoriert.
VW hat ja mit dem TSI-Motor einen Kompressor im Angebot. Nur ist der derzeit noch leistungsorientiert und nur für "sportliche" - zudem recht teure - Modelle verfügbar.
Erst wenn solche Kompressor-Motoren auch für Brot- und Butterautos zu einem BEZAHLBAREN Preis angeboten werden, kommen wir im Kleinwagensektor vielleicht in Verbrauchsbereiche wie beim Greenpeace-Twingo.
Beim Lupo 3L haben wir gesehen, dass nur wenige Leute bereit sind, 15.000 € für ein Sparmobil auszugeben.
Aber der Greenpeace-Twingo hatte seinen Verbrauch auch größtenteils seinem geringen Gewicht zu verdanken. Ob der aktuellen Sicherheitsnormen gewachsen wäre, ist fraglich. Auch ist fraglich, ob bei den verwandten Materialien ein akzeptabler Preis erzielbar wäre. Von den Ausstattungswünschen ganz zu schweigen
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Aber der Greenpeace-Twingo hatte seinen Verbrauch auch größtenteils seinem geringen Gewicht zu verdanken. Ob der aktuellen Sicherheitsnormen gewachsen wäre, ist fraglich. Auch ist fraglich, ob bei den verwandten Materialien ein akzeptabler Preis erzielbar wäre. Von den Ausstattungswünschen ganz zu schweigen.
Das ist sicher richtig. Inzwischen kaufen die Leute keine "nackten" Autos mehr. Der Lupo 3L hatte ja auch standardmäßig eine reduzierte Ausstattung, um die Steuerbefreiung als 3-Liter-Fzg. nicht zu verlieren. Mit Klima lag er über den 3 Litern ...
Zitat:
Original geschrieben von Rotherbach
CyberTim ... das sind aber Einzelerlebnisse ... vereinzelte Fahrzeuge ... Gegenfrage ... an wievielen Fahrzeugen fährst du denn vorbei, wenn du 130 oder 150 fährst, die langsamer fahren als Du ?! Sicherlich deutlich mehr, als dich bei 130 oder 150 überholen wollen. Deshalb redet man ja von einem Durchschnittswert. 50 oder 60% der deutschen Autobahnen sind tempolimitiert (kleiner 130 km/h) und auf den restlichen Strecken ist oftmals viel Verkehr, welcher das Tempo intrinsisch begrenzt (Es geht einfach nicht schneller). Der eine BMW der da mal mit 200 an dir vorbeirauscht ... der ist der statistische Ausreißer, auch wenn er dir selbstredend auffällt und weil er sich auffällig verhält bleibt er im Kopf hängen ;)
Dieses "Einzelerlebnis" werde ich dieses Jahr ca. 30Tkm auf der BAB erleben. Ich fahre zu allen möglichen Tageszeiten und Wochentagen. Mit meiner Reisegeschwindigkeit liege ich im Schnitt. Die meisten fahren zwischen 130 und 160 km/h. So viele wie ich überhole, überholen mich auch. Das macht keine großen Unterschied. Dieser Geringe Geschwindigkeitsunterschied ist auch nicht das Problem. Ein solcher geschwindigkeitsunterschied besteht auch bei einem Tempolimit, da es Leute gibt die langsamer fahren und andere die schneller fahren. Aber es lässt sich "abbremsen" ohne zu bremsen eben durch ausrollen. Das Problem besteht viel mehr der hohe Geschwindigkeitsunterschied, wenn der 200km/h PKW auf den 80km/h LKW trifft oder eben auf den 120km/h PKW oder 140km/h PKW trifft. Dann kommt es zu dieser kettenreaktion. Das Ausmaß wird erst viel weiter hinten im Verkehr sichtbar. Es sind die Stausituationen, die aus dem Nichts kommen und wenige Minuten später wieder verschwinden. Das liegt ganz einfach an den Geschwindigkeitsunterschieden.
Beseitigen kann man diese Unterschiede nur, in dem man die Extreme aneinander anpasst. Dass ein LKW mit 120 km/h nicht sinnvoll ist, dürfte außer Frage stehen. Genausowenig ist ein Autobahnverbot für all fahrzeuge unter 120 PS durchsetzbar, damit eine Reisegeschwindigkeit von 180km/h erreicht werden kann. Die verbleibende Lösung ist somit eine Drosselung der Höchstgeschwindigkeit.
Ich halte auch nichts von so starren Lösungen wie es im Ausland praktiziert wird, viel mehr ist ein dynamisches System wichtig. Verkehrdichte, Wetterverhältnisse etc, sollten da mit einbezogen werden. Insbesondere bei mehr Verkehr sind Begrenzungen sehr wichtig, um einen größeren Fahrzeugdurchsatz zu erreichen. Zum einen kommt es nicht zum ausbremsen durch hohe Geschwindigkeitsunterschiede und zum anderen sind niedriger Abstände zwischen den fahrzeugen möglich. Unterm Strich kommen wir dann schneller vorwärts, weil wir langsamer fahren. Und nein, es ist nicht graue Theorie, es gibt neben zahlreichen Simluationen auch praktische Erfahrungen zu dem Thema.
Mir geht es bei der Argumentation auch weniger um die Umweltseite (netter Nebeneffekt), sondern vielmehr um die wirtschaftliche und logistische Seite. Und ganz nebenbei habe ich die Hoffnung, dass sich durch eine dynamische Verkehrsregelung Staus verhindern lassen. Dass es nicht nur eine Hoffnung ist, zeigt ein Projekt in Stuttgart. Nach einem Fußballspiel, werden die Zuschaue mit einem dynamischen System vom Stadion weg, raus aus der Stadt auf die Autobahn geleitet. Auch wenn dieses System noch recht rudimentär ist, zeigt es doch, welches Potential in diesem Bereich steckt. Volkswirtschaftlich in 2erlei Hinsicht interessant: 1.) weniger Staus 2.) Straßenbaumaßnahmen im SInne von einer weiteren Spur auf der Autobahn etc. lassen sich reduzieren, was wiederum dem Steuerzahler zu Gute kommt.
Ich empfehle dir, dich mit dem Themenkomplex Verkerhstelematik mal auseinander zu setzen. Da steckt verdammt viel Potential drinne.
Zitat:
Original geschrieben von 0li000
Der effektivste Weg würde wohl wohl über die Kraftstoffpreise führen, was aber angesichts der Millionen von Menschen, die aufs Auto angewiesen sind, nicht durchsetzbar wäre.
Der einzige Weg führt über die Kraftstoffpreise. In meiner Anfangszeit kostete der Lieter Benzin 1,30DM. Niemanden hat damals der Verbrauch interessiert und folglich wollte niemand sparsame Autos. Aktuell ist Kraftstoff einfach noch zu billig, wie man täglich auf MT sehen kann.
Was mich aber am meisten nachdenklich macht:
Einige hier sind schon völlig erblindet (Priusfahrer mal ausgeschlossen) Der TE macht sich über die deutschen Hersteller lustig und sieht selbst nicht mal, daß es seinen eigenen Sprittfresser dann nicht mehr geben würde.
Ich selbst fahre auch kein Spritsparwunder und warum? Weil das Benzin einfach noch zu billig ist!