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Schreckgespenst CO2 Begrenzung

Themenstarteram 28. Januar 2007 um 9:29

http://onwirtschaft.t-online.de/c/10/22/73/62/10227362.html

Da es gibt Heulen und Zähneknirschen bei den deutschen Herstellern! Hat man etwa doch auf das falsche Pferd gesetzt, den Autofahrern immer mehr PS unter den Hintern zu klemmen statt über vernünftige (bezahlbare) Mobilität nachzudenken? In den Augen von VW und Co scheint ja alles unter 200PS eh untermotorisiert zu sein, mit den entsprechenden Folgen für Abgaswerte und Umwelt. Aber Produkte für Hinz und Kunz herzustellen überlässt man ja lieber Japanern, Koreanern und bald auch Chinesen.

Denkt endlich über die Umsetzung wirklicher Fortschritte (Gewichtsreduktion, Umweltverträglichkeit, Sicherheit, Wirschaftlichkeit, ...) statt über Lifestyle nach! Die Sicherung unserer Arbeitsplätze und die Zukunft unserer Kinder sollte uns das wert sein.

monegasse

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690 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von harryman1946

CO2-Steuer? Finde ich gut. :)

Gibts doch schon seit Ewig und drei Tagen. Nennt sich Mineralöl- und Ökosteuer.

Gruß

Nicht ganz, der Unterschied Benzin-Diesel wird sich etwas verschieben. Grüße Harry

Zitat:

Original geschrieben von harryman1946

Nicht ganz, der Unterschied Benzin-Diesel wird sich etwas verschieben. Grüße Harry

Richtig, es kann zu Verschiebungen kommen. Prinzipiell gilt aber schon jetzt: wer viel CO2 raus bläßt muss auch mehr zahlen.

Gruß

Zitat:

Original geschrieben von harryman1946

Wer nicht hören will, muss fühlen.

CO2-Steuer? Finde ich gut. :)

Dann zahl man schön. Das kann verdammt teuer werden....

Durchschnittswerte für DE pro Einwohner:

Art

Heizen/Warmwasser_2,5 t CO2

Elektrogeräte________0,9 t CO2

Privatfahrzeuge______1,4 t CO2

öffentlicher Verkehr__0,2 t CO2

Flugreisen___________0,2 t CO2

Ernährung___________1,5 t CO2

persönl.Konsum_____2,7 t CO2

Verbrauch allg.______1,0 t CO2

Summe_____________10,4 t CO2

Binnen 2 Jahren ließe sich der CO2-Ausstoß für Heizen des Wohnraumes mit relativ geringem Aufwand um 50-70% senken. Ich spreche aus eigener Erfahrung, für Warmwasser und Heizung stoße ich 0,39t CO2 pro Jahr(2,5t ist der Schnitt) sowie 1,97 (1,4t ist der Schnitt) tCO2 mit dem PKW aus.

Bei Autos lassen sich binnen 8 Jahren 30% Verbrauch CO2 reduzieren, die aber wegen 1/12 des Austausches des Bestandes erst nach ca. 15-20 Jahren voll wirksam werden.

Isolation von Wohnraum lässt sich halt nicht so griffig populitisch vermarkten wie das Auto. Und wie man sieht springen ja genug Leute sofort darauf an......

@harryman1946, geh doch mal auf

http://www.bayern.de/lfu/luft/co2_rechner/index.html

und rechne mal Deinen Jahres CO2-Jahresausstoß aus.....

104g/km stimmt schon, aber bei der Produktion wurden schon diverse Tonnen CO2 mehr rausgeballert als je wieder durch Verbrauch reingefahren werden....

http://www.blogigo.de/.../

Davon ab, wenn die KFZ-Steuer nicht mehr hubraumbezogen, sondern CO2-bezogen werden sollte, zahlen die Halter großvolumer Motoren im Verhältnis weniger als vorher, weil mit dem Hubraum der CO2-Ausstoß deutlich unterproportional steigt.

Grüße

Bernd

Das mit der Dämmung habe ich schon angesprochen. Hat aber nicht groß interessiert. Vermutlich weil sich da kein plakatives Feindbild aufbauen lässt.

quote:Davon ab, wenn die KFZ-Steuer nicht mehr hubraumbezogen, sondern CO2-bezogen werden sollte, zahlen die Halter großvolumer Motoren im Verhältnis weniger als vorher, weil mit dem Hubraum der CO2-Ausstoß deutlich unterproportional steigt.

das hört sich gut an! nein ehrlich. ich will die umwelt nicth unnötig belasten. bei uns in der wohnung haben wir eine heizung an, höchstens stufe drei. jedes stückchen plastik wird recycled. aber beim auto gehe ich keine kompromisse ein. tut mir leid. das gehört zu meiner kultur.

Zitat:

Original geschrieben von emjay500

Das mit der Dämmung habe ich schon angesprochen. Hat aber nicht groß interessiert. Vermutlich weil sich da kein plakatives Feindbild aufbauen lässt.

Ein ziemlich durchsichtiger Versuch, die eine CO2-Schleuder gegen die andere auszuspielen ...

Schon aus Kostengründen müsste jedem daran gelegen sein, seinem Altbau eine vernünftige Wärmedämmung zu verpassen. Je teurer die Energie wird, desto eher wird das bald auch der letzte Depp kapieren. Die Rechnungen der Stadtwerke für 2006 sind gerade erst raus ...

Man sollte es nicht glauben, aber man kann tatsächlich das Eine tun, OHNE das Andere zu lassen ... will sagen: man kann sein Haus dämmen UND ein sparsames Fahrzeug fahren. Für mich kein Widerspruch, sondern BEIDES sinnvolle Maßnahmen im Sinne des Klimaschutzes UND des eigenen Portemonnaies.

Nein, ein Hinweis, wo man den größeren Hebel hat und zugleich noch die Wirtschaft ankurbelt.

Natürlich würde man in einer perfekten Welt alle möglichen Maßnahmen mit größter Effizienz und Perfektion umsetzen. Indes … ;)

Themenstarteram 17. Februar 2007 um 7:47

Für mich zeigt die Diskussion wieder eindeutig: Fossile Brennstoffe sind viel zu billig. Wäre es anders, müssten wir hier nicht über für mich im Heizbereich selbstverständliche Maßnahmen sprechen. Die Technik gibt es längst, sie ist nur im Vergleich zum Öl/Gas... Verbrauch zu teuer. Warum? Weil die Massenfertigung und Standardisierung dafür fehlt. Kein Mensch könnte ein heutiges Auto bezahlen, wenn wir es so fertigen würden wie heute z.B. Sonnenkollektoren für die Warmwasseraufbereitung.

Genau das ist auch der Ansatz für Wandel. Mache veraltete umweltkritische Technik teuer, zugunsten neuer besserer Technologien. Das dies nicht von heute auf morgen geht ist klar, wir sollten uns aber auch nicht zuviel Zeit dafür nehmen.

Deutschland war einmal führend im Umweltschutz und hat daraus unzählige Arbeitsplätze generiert. Das sei allen gesagt die immer mit Arbeitsplätzen argumentieren. Interessanterweise spart man das Thema Auto aber immer aus und war einer der letzten hochentwickelten Industrieländer bei der Einführung des Katalysators. Lassen wir uns das Thema doch nicht aus der Hand nehmen! Allerdings sehe ich schwarz, wenn sich unsere Industrie so verhält wie z.Zt. der VDA.

Von den politischen Folgen der Abhängikeit von Mineralölprodukten will ich hier gar nicht reden. Wir hören sie ja täglich in den Nachrichten! Die CO2 Diskussion kann man sehen wie man will, sie hilft aber viele Fliegen mit einer Klatsche zu schlagen.

monegasse

am 17. Februar 2007 um 7:54

Zitat:

Wer nicht nur vordergründig als Umweltfreund gelten möchte, der braucht sich einfach nur das Fahrzeug mit dem wenigsten Schnickschnack und vielen standardisierten Bauteilen zu kaufen.

Aus o.g. link

ich denke, mein Großserienauto erfüllt das ganz gut. Echte Gewissensbisse habe ich nicht, auch wenn der Wagen 1-2 Liter mehr Sprit auf 100 km benötigt. Dafür ist der Lebenszyklus recht hoch.. Ich fuhr einige Wochen einen Golf IV 1.4 (Benziner 75 PS), außer Klima und 4 Türen keine Ausstattung. Er brauchte im Mittel 5,5 l/100km, viel Stadt und Überland. Ich halte das Auto für umweltfreundlicher als den Prius, offen gesagt.

Zum Umdenken braucht es ein wenig mehr. Ich frage mich, wieviele Leute im Sommer wieder wegen der Hitze jammern und "endlich" eine Klimaanlage installieren, nachdem der Winter nicht ganz so heizintensiv war.

Ich betreibe beruflich Maschinenwartung/überholung. Dem Kunden interessiert es in der Regel nicht die Bohne, ob schon eine kleine Maschine 2-3 kw/h aufwärts mehr oder weniger Leistung benötigt. Ich konstruiere i.A. energiesparend - ohne daß es den Kunden merklich juckt bzw. er explizit darauf achtet.

vg Steve

Hallo,

"aber beim auto gehe ich keine kompromisse ein. tut mir leid. das gehört zu meiner kultur." KULTUR? OH, OH :D

Genau auch wegen solcher Einstellungen wird diese Steuer kommen(müssen).

Übrigens soll ja auch ein "Schmutzfaktor" enthalten sein, das wird bei dem Begriff "CO2-Steuer" vergessen, es geht nicht nur um CO2. Vielleicht "reinigt" das dann den Diesel etwas schneller.

Und bitte: den Käse mit dem CO2-Anteil bei der menschl. Atmung weglassen, das ist ja nicht mal VHS-Niveau, eher Zwergschule.:)

Zitat:

Original geschrieben von Monegasse

und war einer der letzten hochentwickelten Industrieländer bei der Einführung des Katalysators.

Komisch, als Fahrer eines Fahrzeugs geregelten Katalysators hatte man in den 80er Jahren herbe Probleme in Europa herumzufahren mangels bleifreiem Benzin außerhalb Deutschlands. Aber Du hast sicher für Deine Behauptung einen Link parat, oder?

Die Autoindustrie produziert genau das, was den gesetztlichen Bestimmungen entspricht. Und einige wenige Hersteller hängen sich einen marktingtechnisch wirksamen Lendenschurz in Form spezieller vereinzelt angebotener Modelle um, die eigene Umweltfreudlichkeit zu Preisen, ohne das dies bisher Einflüsse auf den Flottenverbrauch hat. Wobei man hier wie schon gesagt dringend den CO2-Ausstoß bei der Produktion betrachten sollte.

Um was die Häuser betrifft, erstmal braucht es keine Sonnenkollektoren, sondern einen massiven Einsatz von Dämmstoffen. Damit ist fast soviel CO2-Reduktion zu holen wie wenn man den Individualverkehr verbieten würde!

Gruß

Bernd

Hi Bernd,

"Isolation von Wohnraum lässt sich halt nicht so griffig populitisch vermarkten wie das Auto"

Schon recht, das regelt der Ölpreis. Aber hier ist nichts "populistisch", hier ist ein AUTOFORUM, kapiert?

Wer sich für Heizungen interessiert:

www.haustechnikdialog.de/forum/ Da wird dieses Thema inbrünstig diskutiert, bin gelegentlich auch dabei.

Und die "Leier" mit der CO2 Produktion bei der Herstellung von PKW haben wir schon durch, bis jetzt Glaskugelspiel, aber wenn Du mehr weißt, nur her damit.

Zur Sache mit dem nichtprop. Verhalten beim Hubraum:

Mir ganz egal, von mir aus 10l Hubraum erlaubt, wenn nur der Benzinverbrauch zurückgeht. Und "mathematisch": wenn CO2 etwas weniger ansteigt, es steigt an.:)

Und damit die Steuer. Ich bin ganz zuversichtlich, dass den Ministerialen auf diesem Gebiet etwas einfällt, ein Grenzwert z.B., ab dem die Steuer nichtlinear "stärker" ansteigt (kräftigst!), und schon ist euer tolles Beispiel mit dem höheren Hubraum dahin.

Fußballspieler atmen deutlich mehr CO2 aus als Stubenhocker.

Laßt uns doch die Bundesliga verbieten. :D Grüße Harry

Zitat:

Original geschrieben von harryman1946

Und bitte: den Käse mit dem CO2-Anteil bei der menschl. Atmung weglassen, das ist ja nicht mal VHS-Niveau, eher Zwergschule.:)

Eher würde ich die belanglosen Kommentare und Provokationen weglassen. Jeder grüner Zwerg fühlt sich heuer ganz wichtig und muss durch einen Priuskauf beweisen, dass er etwas von der Umwelt versteht. Analysen, Beweise, lehnt er kathegorisch ab, die grüne '68 Propaganda hat er sich schon längst als Bibel pressen lassen.

Ciao Bernd,

Da Du ja anscheinend mit Deiner Aussage TMC meinst, kannst Du dich gerne selber zu den Anstrengungen derselbigen unter dem Begriff "Eco-VAS" informieren.

Gibt einen guten Eindruck über die Bemühungen von Toyota auch in der Produktion und dem späteren Recycling Abfälle und Emissionen kontinuierlich zu reduzieren. Würdest Du TMC etwas besser kennen, dann wüsstest Du, dass dies schon immer 100% mit Kaizen verbunden war und zusätzlich erst ermöglicht, seine Kosten kontinuierlich zu senken..

Alles muda oder was?

Gruss,

Lex

P.S: Sicherlich, diese Reports sind von Toyota verfasst, von wem sonst? Gibt es etwas Vergleichbares auch von europäischen Herstellern? Marketinggeschwätz ist es ja nur, wen etwas von TMC stammt, bei allen anderen glauben wir es natürlich blind..

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