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Schlechte Nachrichten aus BW

Themenstarteram 23. Mai 2013 um 17:22

Heute im SWR Videotext.

Zitat:

Stuttgart:

Land sagt lärmenden Bikes den Kampf an

Die grün-rote Landesregierung will dem Lärm dröhnender Motorräder ein Ende bereiten. Dabei setzt sie auf eine neue Technik in Leitpfostenzählgeräten.

Ein entsprechender Pilotversuch im Landkreis Lörrach sei positiv verlaufen, so Verkehrsstaatssekretärin Splett.

Denkbar sei, künftig die Lärmmessungen und Verkehrskontrollen zu Koppeln und besonders laute Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem könnten die Daten dazu genutzt werden, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu begründen.

Zitat Ende

Das Brülltüten aus dem Verkehr gezogen werden, da habe ich eigentlich nichts dagegen. Die bringen doch unser schönes Hobby nur in Verruf. Was mich extrem an der Sache stört ist das Thema Geschwindigkeitsbegrenzung. Die bringen meiner Meinung nach in dem Fall gar nichts. So ein Ding kann man auch langsam laut fahren. Was mich aber richtig stört, und das interpretiere ich mal einfach hier herein, das es dann auch zu weiteren Streckensperrungen kommen wird.

Das gefällt mir persönlich gar nicht !!!

Nun sind eurere Meinungen gefragt.

Gruß MIFIA4

Beste Antwort im Thema
am 29. Mai 2013 um 4:25

Moin!

Zitat:

Original geschrieben von Schwaengel

Das ist deine unreflektierte Meinung, die du gerne behalten darfst (und auch wirst).

Ein bellender Hund ist nicht mit tausenden Krachkindern am Tag zu vergleichen.

Achso und betroffene Anwohner sollen also einfach ihr Hab und Gut veräussern und sich woanders niederlassen? Sorry, weltfremd.

Schwängel, es ist weltfremd, an eine Hauptstraße zu ziehen und dann absolute Ruhe einzufordern.

Zitat:

 

Davon abgesehen sieht die Realität auch ganz anders aus. Die nennt sich, Streckensperrung für Motorräder, und zwar für alle gleichermaßen.

Im Prinzip bist du ja ein Befürworter von Streckensperrungen, da dir die Alternative, Hirn einschalten (die Problemverursacher zumindest), nicht passt. ;)

Also die einzige Streckensperrung, die ich kenne bzw. die mich betrifft, ist der Kesselberg.

Dort gibt es so gut wie keine Anwohner, die Sperrung wurde m.W. eingerichtet, weil es an den Wochenenden viele schwere Unfälle auf dieser ehemaligen Rennstrecke gab.

Wenn dann im Schwarzwald oder im Harz 10 Km gesperrt werden, juckt mich persönlich das nicht wirklich.

Insgesamt wird kaum jede versprengte Rentnergruppe in irgendeinem Kuhkaff eine Streckensperrung für Motorräder durchsetzen können. Das sind Einzelfälle im Promillebereich, bezogen auf die Gesamtlandstraßenkilometer in Deutschland und werden es auch bleiben.

Deine "Drohung" ist somit Käse.

Zitat:

 

Nochmal, ich glaube du hast keine Idee vom Ausmaß dieser Problematik.

Ok, jetzt kommen wieder lustige Anekdoten, die mir klarmachen sollen, daß du genau weisst wovon du sprichst.

@fate: Ja, man sieht, es funktioniert leider nicht.

/edit: Im übrigen wird gegenseitige Rücksichtnahme beim Erwerb des Führerscheins gelehrt.

Aber es scheint bei vielen dann doch an der Umsetzung dieses Paragraphen zu scheitern.

Und: Entweder man ist in der Lage an seine Mitmenschen zu denken, oder nicht.

Das würde ich dann auch allen beteiligten empfehlen.

Opa Heinz, der 1950 an der geschotterten Dorfstraße gebaut hat und mittlerweile an einer Rennstrecke lebt, dürfte mittlerweile sehr selten geworden sein.

Die Realität ist wohl eher, dass seit den 70er / 80er Jahren billig am Dorfrand an der leicht zu erschliessenden Hauptstraße gebaut und dann mit Gewalt versucht wurde, die Gegebenheiten mit 30er Zonen u.ä. zum einseitigen Vorteil der Billigbauer zu verändern.

Da erwarte ich dann durchaus, dass diese Leute an ihre Mitmenschen, also auch an mich, denken und den Lärm ertragen.

 

Zitat:

 

Das es daran scheitert, sieht man hier im Thread ja leider zur genüge. Und das ist sehr bezeichnend für unsere Gesellschaft.

"Bezeichnend für usnere Gesellschaft" ist eher, dass jeder versucht, den maximalen Vorteil für sich herauszuschlagen.

Die Leute, die billig an der Straße oder neben einem Biergarten bauen und anschliessend(!) Lärmvermeidung fordern, sind ja keine EInzelfälle.

Übel wird es dann, wenn, wie bei Schwängel ja durchscheint, auch gegen Kinder gewettert wird.

Diese wachsende Rentnerblase in Deutschland wird hier natürlich immer mehr an Gewicht (harhar) gewinnen und für sich bequeme Einzelregelungen durchpushen können, je mehr ihr Anteil an der Bevölkerung steigt.

Gesagt sei Euch aber, dass Ihr dann, wenn Ihr alle Kinder und Biker aus Eurem Kaff vertrieben haben werdet, irgendetwas Neues kommen wird, was Euch nicht passt.

Denn Mißmut und Menschenhass bleiben in Eurem persönlichen Gepäck.

Des Weiteren lasst Euch gesagt sein, dass es auch anders geht.

Meine Nachbarn hier sind größtenteils deutlich älter und freuen sich darüber, dass mit unseren Kindern wieder mehr Leben in die Nachbarschaft einzug hält.

Außerdem hat noch niemand über meine wirklich gut hörbare alte Harley gemeckert...

Zitat:

 

Ich wiederhole mich, aber viele sind anscheinend nicht in der Lage, die Auswirkungen ihres Handelns auf andere zu betrachten.

Du forderst Dinge ein, Du selbst nicht bereit bist, einzuhalten.

Die Auswirkungen Deiner Streckensperrung z.B. betrifft auch den Lehrling auf seiner serienmäßigenm 125er, der dann vielleicht 30 Km Umweg in Kauf nehmen müsste, nur weil ein paar ewig mißmutige Opis ihr übersteigertes Ruhebedürfnis ausleben wollen.

Ich finde diese Regelungswut zum eigenen Vorteil widerlich und setze sie mit dem Blockieren von öffentlichen Parkplätzen, um abends wieder schön vor dem Haus parken zu können, gleich.

Der individuelle Vorteil wird durch Allgemeinwohl begründet und durchgesetzt, obwohl die Allgemeinheit, sprich die Mehrheit am Ort oder auf der Straße, sich gar nicht so sehr für den Fall interessiert.

Wer den Bürgermeister kennt, kriegt siene 30er Zone.

Widerlich und typisch deutsches Stutzertum.

M. D.

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am 25. Mai 2013 um 16:06

Sampleman, es geht darum daß ab einem gewissen Alter - mit Statistiken belegt - die Unfallgefahr steigt, woran die körperliche Verfassung (mit) Schuld ist. Bei Führerschein-Anfängern wird selbstverständlich ein Sehtest verlangt. Da überprüft man also die körperliche Verfassung. Bei Senioren darf man das nicht, das wäre ja diskriminierend... Ich frage mich auch, ob es sinnvoll ist, die KFZ-Inhaber alle 2 Jahre zum Tüv zu jagen, was ja auch Milliarden kostet, um dann die Unfallursache Nr. 1, nämlich den Menschen, außen vor zu lassen. Übrigens würde ich alle 10 Jahre mindestens einen Sehtest vorschreiben. Aber die Krux ist, daß man trotz erkannter Gefahren nichts macht vor lauter "Huch, das ist diskriminierend" - und dann die Moppedfahrer gezielt und bewußt jagt. Da stimmt doch was nicht! Ich hätte auch noch nie gehört, daß eine Straße für AUTOFAHRER gesperrt worden wäre, auch dann nicht, wenn sie an den meisten Unfällen mit Bikes schuld waren. Da sperrt man dann die Moppedfahrer aus. Wie sinnvoll ist das denn?

Und ja: 90 % aller Polizisten verstehen ihr Handwerk. Ich hatte dummerweise schon 2 Mal mit den anderen 10 % zu tun und glaub mir, das macht keinen Spaß. Und selbst wenn sie ihr Handwerk verstehen, es macht auch keinen Spaß, bei einer Großkontrolle 2 Stunden zu warten, bis der Herr Experte endlich mal Zeit für einen hat. Unabhängig von eventuellen Mängellisten.

90% stimmen nicht. :D

Meine Schwester hat keine Ahnung von sowas und der Typ, der mich rausgezogen hat auch nicht. Der andere Polizist den ich kenne, hat auch keine Ahnung von Motorrädern.

Naja... schlagt euch mal wieder die Köpfe ein, Jungs! :D

am 25. Mai 2013 um 18:23

Zitat:

Original geschrieben von Felyxorez

Die Argumente wofür? :D

Sorry...

Ich hab leider vergessen, dass das imho lächerliche Dummgeschwätze, die gegenseitige Anschuldigungen und das Anprangern von gewissen Motorradtypenfahrern hier absolut "serious business" ist.

Etwas Unernsthaftigkeit, nein Danke. Selbstironie, bloss nicht.

:rolleyes:

Ich lass die grossen Jungs ungehindert "diskutieren".

Oberlehrhafter Gruss. ;)

Leider bleibt einem, nach einer gewissen Zeit, keine Möglichkeit mehr, eingeschlichene Fehler, entsprechend zu editieren, dafür sorry...

Zu meiner Meinung, auf keinen Fall: Zur Thread-Eröffnung hat der TE in eindeutiger Weise nach der persönlichen Meinung der Mitglieder des BTs gefragt, und dies ist nun mal meine Meinung, aus meiner Erfahrung resultierend.

Auch ich bin sehr nachtragend;)

Im übrigen habe ich im letztem Abschnitt ebenfalls eindeutig erwähnt, dass es sich um eine kleine Gruppierung handelt, keinesfalls habe ich jemals alle HD Fahrer über einen Kamm geschert und dem ist auch nicht so.

 

Keinen Grund so einen Heck-Meck zu veranstalten und hier Diffamierungen an den Tag zu legen, die unterste Schublade sind und einen entsprechenden Einblick gewähren bezüglich Deiner lächerlichen Versuche, Dich selbst als Forum-Akademiker in Wort und Schrift zu repräsentieren, wenn man selbst nicht kapiert hat, worum es eigentlich geht.

Falls Du ein Problem haben solltest mit der strukturellen Darstellung und der Beleuchtung von Hintergründe, persönlicher Meinungen und generell mit dem Thema Meinungsfreiheit, bist Du mit Deiner Borniertheit hier fehl am platze.

Ok, dann so:

Das Thema wird imho hier viel zu ernst genommen, genau so wie meine Posts.

PS: Ich entschuldige mich für meine "déformation professionelle" als Profiliserungsversuch, wie auch immer.

Ich dachte man könnt's mit (selbst)Humor nehmen, offensichtlich nicht. :p

am 27. Mai 2013 um 22:03

Die meisten Befürworter von Lärm hier im Forum machen sich ja keine Gedanken vom Ausmaß des Problems!

Auch wenn die Krachbelästigung an entsprechenden Strecken und Tagen von Tausenden verübt wird, so muss man dennoch für jeden individuell Aufklärung betreiben.

Ich kenne die ganzen Argumente schon zur genüge. Anwohner sollen wegziehen, sind ja übersensibel und diverse Motorräder müssen im kleinstmöglichen Gang bewegt werden, da sonst der Motor hops geht.

Nur frage ich mich, wie soll denn die Lösung eurer Meinung nach aussehen?

Wollt ihr ganze Landstriche entvölkern, nur damit ein paar Idioten ihrem Geltungsbedürfniss nachgehen können? Wobei ich es fast bezweifele, daß denen dann der Krach ohne Publikum noch soviel Spass macht.

Ihr verlangt Verständniss für zum Grossteil illegale Aktivitäten (ich rede jetzt vom entfernen des DB-Eaters und der permanenten Geschwindigkeitsbegrenzung an beliebten Strecken), aber warum könnt ihr die Sache nicht mal ummünzen?

Also anstelle vom Anwohner, der den Krach gefälligst ertragen soll, lieber den Motorradfahrer zur Brust nehmen und von ihm Rücksicht auf seine Mitmenschen verlangen.

Es wäre so einfach. Wenigstens den Eater drinlassen und in Ortschaften im höchstmöglichen Gang, ohne viel Terz durchrollen. Dann hätten wir wesentlich weniger Streckensperrungen und Bürgerbewegungen am Hals.

Der Hass der Anwohner ist absolut verständlich und hat nichts mit überempfindlichen Rentnern zu tun.

Es gibt genügend Beispiele aus dem Harz, Schwarzwald, oder ähnlichem, wo die Anwohner einfach die Nase voll haben.

Dabei kann ich auch die Krachkinder jeden Alters verstehen. Wir sind halt gnadenlos überbevölkert und leben auch noch in einem der dichtbesiedelsten (westlichen) Länder, so daß eben der Krach und die Raserei ein gewisses Geltungsbedürfniss, sowie eine Individualität ausdrücken soll, der aber leider Millionen, wenigstens aber Hunderttausende in dieser Form regelmässig nachgehen.

Die Problematik ist nichtmal ansatzweise mit schreienden Kindern, Hunden oder Kirchenglocken zu verbinden. Am ehesten sicherlich noch mit einem Flughafen, oder einer Bahnstrecke in der direkten Nähe, aber nehmt mal ein sonniges Wochenende an einer beliebten Strasse.

Da hat man von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang ununterbrochen den Lärmteppich um sich herum.

Ich verstehe nicht wie man diese Problem ignorieren oder schönreden kann. Man kann doch wenigstens mal ein klein wenig versuchen, die betroffenen Menschen zu verstehen.

Zitat:

Original geschrieben von Schwaengel

 

Die Problematik ist nichtmal ansatzweise mit schreienden Kindern, Hunden oder Kirchenglocken zu verbinden. Am ehesten sicherlich noch mit einem Flughafen, oder einer Bahnstrecke in der direkten Nähe, aber nehmt mal ein sonniges Wochenende an einer beliebten Strasse.

Da hat man von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang ununterbrochen den Lärmteppich um sich herum.

Ich verstehe nicht wie man diese Problem ignorieren oder schönreden kann. Man kann doch wenigstens mal ein klein wenig versuchen, die betroffenen Menschen zu verstehen.

Mir kommen fast die Tränen. :rolleyes:

Motorradsaison ist vielleicht nen halbes Jahr. In diesem halben Jahr gibt es hauptsächlich am Wochenende "Krach".

Kinder, Hunde, Flugzeuge und Kirchenglocken gehen einem jeden Tag auf die Nüsse.

am 27. Mai 2013 um 22:12

Zitat:

Original geschrieben von CalleGSXF

Zitat:

Original geschrieben von Schwaengel

 

Die Problematik ist nichtmal ansatzweise mit schreienden Kindern, Hunden oder Kirchenglocken zu verbinden. Am ehesten sicherlich noch mit einem Flughafen, oder einer Bahnstrecke in der direkten Nähe, aber nehmt mal ein sonniges Wochenende an einer beliebten Strasse.

Da hat man von Sonnenaufgang bis nach Sonnenuntergang ununterbrochen den Lärmteppich um sich herum.

Ich verstehe nicht wie man diese Problem ignorieren oder schönreden kann. Man kann doch wenigstens mal ein klein wenig versuchen, die betroffenen Menschen zu verstehen.

Mir kommen fast die Tränen. :rolleyes:

Motorradsaison ist vielleicht nen halbes Jahr. In diesem halben Jahr gibt es hauptsächlich am Wochenende "Krach".

Kinder, Hunde, Flugzeuge und Kirchenglocken gehen einem jeden Tag auf die Nüsse.

Volle Zustimmung !!!

Wen eine (vielbefahrene Haupt-)Straße so stört, der sollte sich dann entweder etwas anders suchen, oder hätte dort erst überhaupt nicht hinziehen sollen. Aber jetzt wieder die Motorradfahrer zum Buhmann zu machen, halte ich für ungerecht und ungerechtfertigt.

[edit]

Es wäre aber auch angebracht, diesen Appell dann einmal auch an die LKW-Fahrer* zu richten die sich, um Autobahn-Maut zu sparen, deutschlandweit durch Innenstädte in kleinen Gängen quälen, die so schmal sind, dass kaum zwei PKW's ungehindert aneinander vorbei passen. Das ist hier im Flachland schon ne Katastrophe, ich möchte das nicht an einer Gebirgsstraße mit Steigung erleben.

(*die haben ja merkwürdigerweise dann alle eine Sonntagsfahrgenehmigung)

Wenn es die Hauptstraße vor dem Einzug/Hausbau noch nicht gab, sehe ich das auch etwas anders. Aber sonst... selbst schuld.

Jeder hat Probleme. Die einen haben Lärm, wir haben eine Piss-/Kackgrube. :D

am 27. Mai 2013 um 22:16

Nicht jeder hat überall die gleichen Probleme.

Und die Anwohner haben ein Recht auf ihre Ruhe, welche auch ganz einfach zu realisieren wäre.

Das ist der Punkt, den keiner verstehen mag.

Und ja, Lärm macht Krank, denn Lärm verursacht Stress.

Da diese Dauerbeschallung ausgerechnet dann stattfindet, wenn sich ein normaler Arbeitnehmer gerne ausruhen möchte, ist das gleich doppelt belastend.

Ich wohne nicht an so einer Strecke, aber ich kenne das aus diversen Ortschaften im Harz.

Nicht jeder ist Motorrad-interessiert und die finden diesen tollen "Sound" gar nicht so prall (Sound ungleich Lautstärke, aber davon verstehen die meisten "Kollegen" nicht viel).

Die Lösung ist also eigentlich simpel. Hirn einschalten, Problem erkennen, DB-Eater drin lassen und in Ortschaften ein paar mal hochschalten. Damit wäre schon einiges erreicht und das ganze sogar ohne viel Aufwand!

/edit: Jap Leute, da merkt man wieder wie wenig ihr Vorstellungsvermögen ihr habt.

Ihr redet euch das maximal schön, Fakt ist aber, die beliebten Strecken haben sich erst in den letzten Jahrzehnten zu eben solchen entwickelt.

Die betroffenen Anwohner wohnen dort aber schon seit Generationen und können dann auch Streckensperrungen bewirken (wie dutzendfach allein schon in Deutschland geschehen).

Und dann ist das Geheule wieder groß.

Es wurde ja schon weiter vorn geschrieben. Das Motorrad ist heutzutage zum Großteil ein Freizeitobjekt. Von daher kann es für die kurze Zeit, die man es betreibt, ruhig laut sein und maximal Spass bringen (nach seinem eigenen empfinden).

Nur sehen das Millionen (evtl. übertrieben geschätzt) genauso und für Anwohner an Strecken, an denen sich diese Klientel dann trifft, ergibt sich dadurch ein Problem. Und ebene jenes wird dem Rasertouristen auf seiner Heizertour so nicht bewusst, auf das er später im Netz sein Unverständniss klarmacht. :D

DB-Eater drin lassen... okay! Bin ich auch dafür. Das ist gesetzlich geregelt. Es ist auch in der StVO geregelt, dass ich mich an die Geschwindigkeit halte. Auch das sollte man beachten, wobei man ehrlich zugeben muss, dass das SEHR WENIGE interessiert. :D

Alles gut und schön, aber ich lasse mir nicht vorschreiben, in welchem Gang ich fahre. Meine Gänge haken teilweise, wenn ich runterschalten will. Da fangen dann MEINE PROBLEME an!

Mir wird ein Anwohner dann sicher nicht helfen.

Ich verstehe schon, wenn Leute "der Krach" nervt. Dann sollen sie halt ihr Haus besser dämmen, sich Kopfhörer aufsetzen oder Ohrstöpsel reinstecken.

Jeder Mensch hat Stress. Fangen wir jetzt auf Arbeit auch noch damit an?

"Bitte kein Stress, ich werde sonst krank!" - Sorry, da kann selbst ich mir die Kündigung selbst schreiben. Und das muss schon was heißen. :D

am 27. Mai 2013 um 22:26

Hab ich was von vorschreiben gesagt? Das war eher als Bitte zur Rücksicht aufzufassen.

Klar halten sich die Leute nicht dran, das ist doch genau das Problem.

Ja, also du verlangst stellvertretend für alle Krachkinder doch bitte Rücksicht von den Anwohnern.

Warum ist es so schwer einfach Rücksicht von den Bikern zu verlangen?

Warum müssen Anwohner bewusst mit Freiheitseinschränkungen leben, nur damit andere ihr Hobby völlig ungeniert ausleben dürfen?

Sorry, das geht mir nicht in den Kopf rein.

Ich fahre auch Motorrad, sogar sehr gerne und so oft wie möglich, aber ich verstehe die Problematik und versuche meinen Teil zu tun.

Meiner Ansicht nach ist das aber heute eh das grösste Problem an unserer Gesellschaft. Keiner denkt an seine Mitmenschen, bzw. sind viele dazu anscheinend gar nicht in der Lage.

Ja, jeder Mensch hat Stress. Aber der hier wäre extrem einfach vermeidbar!

Dein Argument bzgl. der Arbeit ist damit nicht zu vergleichen, bzw. spielt das ja noch mit hinein, da Wochenende auch mal zum erholen oder ausspannen von einer stressigen Arbeitswoche dienen soll.

Aber für genau sowas haben wir doch unsere Exekutive. Die gesetzlichen Regelungen bestehen doch schon. Ergo muss nur kontrolliert werden. Die "braven" haben nix zu befürchten und die "Brüller" müssen halt Roulette spielen, ob sie erwischt werden oder nicht.

Ich habe nichts gegen gegenseitige Rücksichtsnahme. Ich schalte hoch, darf aber dafür 30 km/h schneller fahren. :D

Rücksicht? Nö, ich verlange keine Rücksicht von den Anwohnern.

Die Anwohner müssen damit nicht leben. Gibt die Freizügigkeit in Deutschland.

Niemand denkt an die Mitmenschen... Hm, würde ich so nicht sagen. Jeder denkt erstmal an sich selbst, ist ja auch normal. Würde aber nicht unterschreiben, dass niemand in der Lage ist, an Mitmenschen zu denken. Jeder tut das in anderen Bereichen. Man kann nicht immer an andere Menschen denken.

Es gibt viel Stress, welcher einfach vermeidbar wäre. Mach dem Hund nen Maulkorb rum und er ist ruhig (habe nix gegen Hunde).

Die Welt ist nicht leise. Heißt ja nicht umsonst, dass man laut und deutlich reden soll. Manchmal muss man auch schreien. :D

Mit bestimmten Sachen muss man sich einfach abfinden. :D

am 27. Mai 2013 um 22:47

Das ist deine unreflektierte Meinung, die du gerne behalten darfst (und auch wirst).

Ein bellender Hund ist nicht mit tausenden Krachkindern am Tag zu vergleichen.

Achso und betroffene Anwohner sollen also einfach ihr Hab und Gut veräussern und sich woanders niederlassen? Sorry, weltfremd.

Davon abgesehen sieht die Realität auch ganz anders aus. Die nennt sich, Streckensperrung für Motorräder, und zwar für alle gleichermaßen.

Im Prinzip bist du ja ein Befürworter von Streckensperrungen, da dir die Alternative, Hirn einschalten (die Problemverursacher zumindest), nicht passt. ;)

Nochmal, ich glaube du hast keine Idee vom Ausmaß dieser Problematik.

Ok, jetzt kommen wieder lustige Anekdoten, die mir klarmachen sollen, daß du genau weisst wovon du sprichst.

@fate: Ja, man sieht, es funktioniert leider nicht.

/edit: Im übrigen wird gegenseitige Rücksichtnahme beim Erwerb des Führerscheins gelehrt.

Aber es scheint bei vielen dann doch an der Umsetzung dieses Paragraphen zu scheitern.

Und: Entweder man ist in der Lage an seine Mitmenschen zu denken, oder nicht.

Das es daran scheitert, sieht man hier im Thread ja leider zur genüge. Und das ist sehr bezeichnend für unsere Gesellschaft.

Ich wiederhole mich, aber viele sind anscheinend nicht in der Lage, die Auswirkungen ihres Handelns auf andere zu betrachten.

am 27. Mai 2013 um 23:09

Anmerkung: Habe doch keine Lust mehr mich an der Diskussion zu beteiligen, da sich das ganze ab Morgen zu einer Unendlichen Geschichte entwickeln wird, wofür mir meine Energie und Zeit zu schade ist.

Von daher, macht ihr mal euer Ding!

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