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Schlechte Nachrichten aus BW

Themenstarteram 23. Mai 2013 um 17:22

Heute im SWR Videotext.

Zitat:

Stuttgart:

Land sagt lärmenden Bikes den Kampf an

Die grün-rote Landesregierung will dem Lärm dröhnender Motorräder ein Ende bereiten. Dabei setzt sie auf eine neue Technik in Leitpfostenzählgeräten.

Ein entsprechender Pilotversuch im Landkreis Lörrach sei positiv verlaufen, so Verkehrsstaatssekretärin Splett.

Denkbar sei, künftig die Lärmmessungen und Verkehrskontrollen zu Koppeln und besonders laute Fahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem könnten die Daten dazu genutzt werden, Geschwindigkeitsbegrenzungen zu begründen.

Zitat Ende

Das Brülltüten aus dem Verkehr gezogen werden, da habe ich eigentlich nichts dagegen. Die bringen doch unser schönes Hobby nur in Verruf. Was mich extrem an der Sache stört ist das Thema Geschwindigkeitsbegrenzung. Die bringen meiner Meinung nach in dem Fall gar nichts. So ein Ding kann man auch langsam laut fahren. Was mich aber richtig stört, und das interpretiere ich mal einfach hier herein, das es dann auch zu weiteren Streckensperrungen kommen wird.

Das gefällt mir persönlich gar nicht !!!

Nun sind eurere Meinungen gefragt.

Gruß MIFIA4

Beste Antwort im Thema
am 29. Mai 2013 um 4:25

Moin!

Zitat:

Original geschrieben von Schwaengel

Das ist deine unreflektierte Meinung, die du gerne behalten darfst (und auch wirst).

Ein bellender Hund ist nicht mit tausenden Krachkindern am Tag zu vergleichen.

Achso und betroffene Anwohner sollen also einfach ihr Hab und Gut veräussern und sich woanders niederlassen? Sorry, weltfremd.

Schwängel, es ist weltfremd, an eine Hauptstraße zu ziehen und dann absolute Ruhe einzufordern.

Zitat:

 

Davon abgesehen sieht die Realität auch ganz anders aus. Die nennt sich, Streckensperrung für Motorräder, und zwar für alle gleichermaßen.

Im Prinzip bist du ja ein Befürworter von Streckensperrungen, da dir die Alternative, Hirn einschalten (die Problemverursacher zumindest), nicht passt. ;)

Also die einzige Streckensperrung, die ich kenne bzw. die mich betrifft, ist der Kesselberg.

Dort gibt es so gut wie keine Anwohner, die Sperrung wurde m.W. eingerichtet, weil es an den Wochenenden viele schwere Unfälle auf dieser ehemaligen Rennstrecke gab.

Wenn dann im Schwarzwald oder im Harz 10 Km gesperrt werden, juckt mich persönlich das nicht wirklich.

Insgesamt wird kaum jede versprengte Rentnergruppe in irgendeinem Kuhkaff eine Streckensperrung für Motorräder durchsetzen können. Das sind Einzelfälle im Promillebereich, bezogen auf die Gesamtlandstraßenkilometer in Deutschland und werden es auch bleiben.

Deine "Drohung" ist somit Käse.

Zitat:

 

Nochmal, ich glaube du hast keine Idee vom Ausmaß dieser Problematik.

Ok, jetzt kommen wieder lustige Anekdoten, die mir klarmachen sollen, daß du genau weisst wovon du sprichst.

@fate: Ja, man sieht, es funktioniert leider nicht.

/edit: Im übrigen wird gegenseitige Rücksichtnahme beim Erwerb des Führerscheins gelehrt.

Aber es scheint bei vielen dann doch an der Umsetzung dieses Paragraphen zu scheitern.

Und: Entweder man ist in der Lage an seine Mitmenschen zu denken, oder nicht.

Das würde ich dann auch allen beteiligten empfehlen.

Opa Heinz, der 1950 an der geschotterten Dorfstraße gebaut hat und mittlerweile an einer Rennstrecke lebt, dürfte mittlerweile sehr selten geworden sein.

Die Realität ist wohl eher, dass seit den 70er / 80er Jahren billig am Dorfrand an der leicht zu erschliessenden Hauptstraße gebaut und dann mit Gewalt versucht wurde, die Gegebenheiten mit 30er Zonen u.ä. zum einseitigen Vorteil der Billigbauer zu verändern.

Da erwarte ich dann durchaus, dass diese Leute an ihre Mitmenschen, also auch an mich, denken und den Lärm ertragen.

 

Zitat:

 

Das es daran scheitert, sieht man hier im Thread ja leider zur genüge. Und das ist sehr bezeichnend für unsere Gesellschaft.

"Bezeichnend für usnere Gesellschaft" ist eher, dass jeder versucht, den maximalen Vorteil für sich herauszuschlagen.

Die Leute, die billig an der Straße oder neben einem Biergarten bauen und anschliessend(!) Lärmvermeidung fordern, sind ja keine EInzelfälle.

Übel wird es dann, wenn, wie bei Schwängel ja durchscheint, auch gegen Kinder gewettert wird.

Diese wachsende Rentnerblase in Deutschland wird hier natürlich immer mehr an Gewicht (harhar) gewinnen und für sich bequeme Einzelregelungen durchpushen können, je mehr ihr Anteil an der Bevölkerung steigt.

Gesagt sei Euch aber, dass Ihr dann, wenn Ihr alle Kinder und Biker aus Eurem Kaff vertrieben haben werdet, irgendetwas Neues kommen wird, was Euch nicht passt.

Denn Mißmut und Menschenhass bleiben in Eurem persönlichen Gepäck.

Des Weiteren lasst Euch gesagt sein, dass es auch anders geht.

Meine Nachbarn hier sind größtenteils deutlich älter und freuen sich darüber, dass mit unseren Kindern wieder mehr Leben in die Nachbarschaft einzug hält.

Außerdem hat noch niemand über meine wirklich gut hörbare alte Harley gemeckert...

Zitat:

 

Ich wiederhole mich, aber viele sind anscheinend nicht in der Lage, die Auswirkungen ihres Handelns auf andere zu betrachten.

Du forderst Dinge ein, Du selbst nicht bereit bist, einzuhalten.

Die Auswirkungen Deiner Streckensperrung z.B. betrifft auch den Lehrling auf seiner serienmäßigenm 125er, der dann vielleicht 30 Km Umweg in Kauf nehmen müsste, nur weil ein paar ewig mißmutige Opis ihr übersteigertes Ruhebedürfnis ausleben wollen.

Ich finde diese Regelungswut zum eigenen Vorteil widerlich und setze sie mit dem Blockieren von öffentlichen Parkplätzen, um abends wieder schön vor dem Haus parken zu können, gleich.

Der individuelle Vorteil wird durch Allgemeinwohl begründet und durchgesetzt, obwohl die Allgemeinheit, sprich die Mehrheit am Ort oder auf der Straße, sich gar nicht so sehr für den Fall interessiert.

Wer den Bürgermeister kennt, kriegt siene 30er Zone.

Widerlich und typisch deutsches Stutzertum.

M. D.

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Also...Lärm macht krank!

Ich trage im Job nicht umsonst recht häufig einen Gehörschutz. Und ich bin froh, dass ich mit meinen 45 Jährchen noch ein besseres Gehör habe, wie viele der 15-17 jährigen Ferienjobber, die ich im Moment betreue.

Und ja...laute Motorräder nerven. Und zwar ganz gehörig! Unser Haus liegt Luftlinie 500 Meter von einer relativ geraden Landstraße entfernt, die gerne von Gehirnamputierten für Vollgastests missbraucht wird.

Und nein...nicht unsere Grün/Rote-Landesregierung ist für Streckensperrungen verantwortlich, sondern unsere Freunde von der CDU! Also nicht so einen Käse schreiben, sondern erst informieren, wer was wann veranlasst hat!

Gruß

Frank (wohnhaft im Raum Freiburg)

am 24. Mai 2013 um 19:43

Zitat:

Original geschrieben von Styrkjar

 

Sach mal, was den von mit fett hervorgehobenen Teil deines Beitrags angeht: Machst du da grade nicht ganz genau dasselbe?

Deine Art zu argumentieren könnte man mit leichten Modifikationen auch wunderbar auf die Fahrer von Supersportlern umschreiben, lass mal die Kirche im Dorf.

Eben nicht, es war keine Rede von SSP, daher habe ich deutlich hervorgehoben:

"die mit Zweizylindertraktoren, die oft lauter sind als ein Düsenjäger im Start befindlich, ohne dabei ein größeres Leistungspotential zu entfalten, die Straßen bevölkern"

Ich denke, das trifft wohl auf SSps nicht zu, oder?

Ich fahre außerdem, selber einen Joghurtbecher, wenn auch einer der ersten:D

am 24. Mai 2013 um 20:32

Zitat:

Original geschrieben von Kleinkubikgemesch

Zitat:

Original geschrieben von Styrkjar

 

Sach mal, was den von mit fett hervorgehobenen Teil deines Beitrags angeht: Machst du da grade nicht ganz genau dasselbe?

Deine Art zu argumentieren könnte man mit leichten Modifikationen auch wunderbar auf die Fahrer von Supersportlern umschreiben, lass mal die Kirche im Dorf.

Eben nicht, es war keine Rede von SSP, daher habe ich deutlich hervorgehoben:

"die mit Zweizylindertraktoren, die oft lauter sind als ein Düsenjäger im Start befindlich, ohne dabei ein größeres Leistungspotential zu entfalten, die Straßen bevölkern"

Ich denke, das trifft wohl auf SSps nicht zu, oder?

Ich fahre außerdem, selber einen Joghurtbecher, wenn auch einer der ersten:D

Ja, wen du meinst kam da durchaus deutlich rüber.

Ich redete davon, dass du dich als Fahrer einer anderen Maschine ebenso elitär gibst, wie du das bei den Fahrern von Zweizylindertraktoren kritisiert.

Darüber hinaus könnte man auch argumentieren, dass die Joghurtbecherfahrer ne Gefahr für die Allgemeinheit sind (statt Verkehrshindernisse, wie du die Harleyfraktion bezeichnest).

Das von dir mockierte Bollern, das angeblich so laut wie ein Düsenjäger ist kann man auch wunderbar auf das zum Teil mindestens genauso laute Schreien von nem Reihenvierer anwenden. Die fehlende Sinnhaftigkeit, die du in der fehlenden Leistungsentfaltung siehst, könnte jemand anderes ebenso in der für die StVo völlig überzogenen Leistung finden.

Darüber, dass die klischeehaften Fahrer beider Maschinentypen typische Poser sind, die die ganze motorradfahrende Subkultur "durch den Kakao ziehen", muss hier auch nicht mehr geredet werden.

Von daher war´s klar wen du meintest, aber dieselbe Art und Weise der Argumentation (fehlende Sinnhaftigkeit, reines Posertum, extrem nervige Lautstärke) passt halt auch wunderbar auf viele Fahrer deines Maschinentyps.

Zitat:

Original geschrieben von twindance

Zitat:

Original geschrieben von fate_md

 

Bitte was? Welche Motorsteuerung interessiert sich für die Lautstärke? Die verarzten Luftmassen, Zündwinkel und Einspritzmengen, ob das pff oder BRRRRRRRRRR macht, ist der aber total wumpe.

Falsch - in den Mappings sind die Simunationsdaten der Geräuschmessung hinterlegt - und dann wird in den relevanten Bereichen die Leistung und sekundär die Geräuschemission gekappt. 500rpm höher geht dann der Punk ab. Aprilia hat das mit der RSV zur Perfektion gebracht, selbst abgebrühte Tester fragten sich, wieviel Liter Chianti bei der Homologation den TÜVern zuvor eingeflößt wurden

Es war die Buell CR1125, bei der Fälle dokumentiert waren, in denen ein Gasaufreißen in bestimmten Situationen bei der Motor-Elektronik als Verbrauchs- und Geräuschtestzyklus interpretiert wurden, worauf die Elektronik die Motorleistung derbe kappte. "Motorrad" hat da einen ziemlichen Skandal draus gemacht, sie argumentierten, dass dieses Verhalten in der Praxis gefährlich sein könnte. Zwar konnte man die Erkennung leicht deaktivieren (ein Kabel abknipsen), verlor dann aber die BE.

Es ist ein Jammer mitanzusehen, wie die Motorradindustrie beim Umgehen des Geistes von Gesetzen sich ihr eigenes Grab schaufelt. Viele Motorräder, zum Beispiel die BMW R1200GS, haben elektronisch gesteuerte Auspuffklappen, damit sie einerseits die Zulassung schaffen und andererseits beim Gasgeben laut sind. Das führt inzwischen bei vielen GS-Fahrern dazu, dass sie sich über die ihrer ansicht nach zu lauten Moppeds beklagen.

Vor allen Dingen führt das dazu, dass vom Gesetzgeber eingeführte Gesetze (Lautstärkenbegrenzung für Motorräder) in der Praxis verpuffen - die Gesamtheit der Motorräder bleibt laut wie immer. Die Folge ist natürlich nicht, dass sich der Gesetzgeber sagt "Schade, war wohl nix. Offenbar können Motorräder nicht sinnvoll in der Lautstärke gedrosselt werden, also müssen wir wohl damit leben." Nein, stattdessen werden einfach noch strengere Gesetze, Emissionsgrenzwerte und Tempolimits beschlossen. Erinnert sich noch jemand an die Smog-Plaketten aus den 90ern an den Autos? Da sollte dann diesen Autos das Fahren verboten werden, wenn bestimmte Smog-Grenzwerte überschritten werden. Solche Situationen hat es nur ein- oder zweimal gegeben, aber insgesamt hat sich dirch die flächendeckende Einführung von Dreiwegekats und anderen Maßnahmen zur Luftreinhaltung die Situation so gebessert, dass diese Smog-Plaketten de facto wirkungslos geworden sind. Bei der Geräuschbelästigung durch Motorräder ist ein solcher Erfolg IMHO nicht sichtbar. Da müssen wir uns alle nicht wundern, wenn wir von profilierungssüchtigen Politikern nach Strich und Faden gefickt werden.

am 25. Mai 2013 um 8:39

Zitat:

Original geschrieben von Styrkjar

 

Von daher war´s klar wen du meintest, aber dieselbe Art und Weise der Argumentation (fehlende Sinnhaftigkeit, reines Posertum, extrem nervige Lautstärke) passt halt auch wunderbar auf viele Fahrer deines Maschinentyps.

Nun, offensichtlich hat wohl jeder seine eigene Sicht der Dinge, ich spreche halt nur aus dem in einem gewissen Zeitraum gemachten persönlichen Erfahrungen.

Ein SSp ist eine Sportgerät und von der Optik, so wie es sein soll, alles Zweckmäßig, von der Vollverkleidung bis zum Motor, ich erkenne da nichts zum rumposern, während solche, die ich meine, sich sehr gerne in Mittelpunkt stellen um die Karre zu repräsentieren und diese optische Repräsentanz zuweilen als wichtiger empfunden wird, als das Fahren selbst, und dementsprechend solche auch an gewissen Stellen vorzufinden sind.

Ich wäre der letzte, der Stellung beziehen würde, gegen eine gewisse Gruppierung von Motorradfahrern, wenn nicht die Erfahrung vorrausging, dass jene sich durch Arroganz und Überheblichkeit in entsprechender weise gegen andere Motorradfahrer öffentlich äußern und verhalten.

In kurvenreichen Streckenabschnitten, so gut wie nie vorzufinden, denn es gibt weder ein technisches noch praktisches Argument, lediglich ein optisches und zuletzt natürlich auch, akustisches welches sich, meiner Meinung nach, in entsprechender Lautstärke definieren muss, da es nur darum geht aufzufallen...und zwar um jeden Preis.

Lautstärke, vermittelt dem Gehör des Unwissendem ein Eindruck von Kraft, welches aber letztendlich bei diesen Dingern eher nicht der Fall ist, dabei wird es bei Außenstehendem als eher nervig empfunden, wenn solche fahrenden Presslufthammer kurzfristig das Gehör außer Kraft setzen.

Die Folge:

Andere Motorradfahrer werden mit denen über einen Kamm geschoren, was letztendlich zu solchen Reaktionen der Öffentlichkeit führt.

Es geht nicht darum die Exekutive zu verteufeln, sonder den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Motorräder hat es schon seit Anbeginn der Motorisierung der Bevölkerung schon immer gegeben, aber eine zunehmende Anzahl solcher Poser unter Motorradeignern in letzter Zeit, deutlich wahrnehmbar.

Eine aber doch relativ kleine Gruppierung, die sich aber in der Gesellschaft, recht zweckentfremdet wiederspiegelt und durch dieses Aufsehenerregen ein Klischee wiederspiegelt, welches wir letzendlich alle zum Opfer fallen.

Zitat:

Original geschrieben von Kleinkubikgemesch

Motorräder hat es schon seit Anbeginn der Motorisierung der Bevölkerung schon immer gegeben, aber eine zunehmende Anzahl solcher Poser unter Motorradeignern in letzter Zeit, deutlich wahrnehmbar.

Eine aber doch relativ kleine Gruppierung, die sich aber in der Gesellschaft, recht zweckentfremdet wiederspiegelt und durch dieses Aufsehenerregen ein Klischee wiederspiegelt, welches wir letzendlich alle zum Opfer fallen.

Tja, das ist eben das Problem: Bis in die 50er Jahre hinein waren Motorräder etwas für Leute, die sich keinen Pkw leisten konnten. Die Gruppe derer, die aus Überzeugung Motorrad fuhr, obwohl sie sich einen Pkw hätte leisten können, war sehr klein. Dann kam die große Zweiradkrise, weil die leute auf breiter Front endlich genug Geld für Autos hatten.

Heute ist die Gruppe der Motorradfahrer, die aus Geldgründen Zweirad fahren, zu vernachlässigen. Und sie nerven auch nicht am Wochenende auf landschaftlich schönen Strecken rum, weil sie ihr Mopped ja nicht zum Spaß fahren. Motorradfahren ist zu 90 Prozent reine Freizeitbeschäftigung. Und eine Freizeitbeschäftigung, die andere Leute stört, hat es immer sehr schwer.

Den Widerspruch zwischen "zweckmäßigen" SSPs und "posermäßigen" Boller-Harleys würde ich nicht aufmachen wollen. Auch das unnötig rasante und dabei laute Dahinrasen auf Landstraßen hat etwas mit Posen zu tun und ist (realistisch betrachtet) ein unnützes Hobby. Und StVO-konform gefahren, also nicht zu schnell und möglichst wenig belästigend, ist eine SSP eine fade Geschichte, das ist das Problem.

am 25. Mai 2013 um 9:21

Zitat:

Original geschrieben von NOMDMA

...

Und nein...nicht unsere Grün/Rote-Landesregierung ist für Streckensperrungen verantwortlich, sondern unsere Freunde von der CDU! Also nicht so einen Käse schreiben, sondern erst informieren, wer was wann veranlasst hat!

Gruß

Frank (wohnhaft im Raum Freiburg)

Das Problem ist doch, dass man sich zu schnell mit den falschen solidarisiert (Motorradfahrer, auch wenn sie zu laut sind und durch deren Fehlverhalten letztendlich alle anderen leiden.) und wenn es zu spät ist auf "Die da oben" prima schimpfen kann. Um so besser dann, wenn sie auch noch einem ungeliebten politischen Lager angehören.

Ist doch wie mit Kindern:

Kinder werden ermahnt, machen aber weiter bis eine Grenze überschritten wird. Wenn das Mahnen nicht hilft folgt eine "Strafe". Diese wird in der Regel nicht akzeptiert und die Kinder sehen nur die bösen Erwachsenen die einen gängeln.

Dieses völlig unreflektierte Verhalten ist leider auch bei vielen Erwachsenen vorhanden. Wobei sich "erwachsen" wohl nur auf das erreichte Alter bezieht.

Zitat:

Original geschrieben von sampleman

Zitat:

Original geschrieben von twindance

 

Falsch - in den Mappings sind die Simunationsdaten der Geräuschmessung hinterlegt - und dann wird in den relevanten Bereichen die Leistung und sekundär die Geräuschemission gekappt. 500rpm höher geht dann der Punk ab. Aprilia hat das mit der RSV zur Perfektion gebracht, selbst abgebrühte Tester fragten sich, wieviel Liter Chianti bei der Homologation den TÜVern zuvor eingeflößt wurden

Es war die Buell CR1125, bei der Fälle dokumentiert waren, in denen ein Gasaufreißen in bestimmten Situationen bei der Motor-Elektronik als Verbrauchs- und Geräuschtestzyklus interpretiert wurden, worauf die Elektronik die Motorleistung derbe kappte. "Motorrad" hat da einen ziemlichen Skandal draus gemacht, sie argumentierten, dass dieses Verhalten in der Praxis gefährlich sein könnte. Zwar konnte man die Erkennung leicht deaktivieren (ein Kabel abknipsen), verlor dann aber die BE.

.......

genau die War es... - und ja es ist ne SAUEREI- dass heute JEDER DIE GESETZE so hinbiegt wie ER MEINT!

macht ja nix .. machen wir ne Ergänzung zu einem Gesetz und eine Ausnahme dazu.. und dann wundern wir uns wenn es hinten und vorne knallt!

@ Vulkanisator

Um es genau dazu nicht kommen zu lassen, sind wir alle gefordert. Ein bisserl Rücksicht zur rechten Zeit und schon wird "Der Motorradfahrer" evtl. nicht mehr als derart störend oder lebensmüde wahrgenommen, wie es aktuell der Fall ist.

Dass die meisten Politiker nur dumm daher schwätzen (Wahljahr in D), ist ja allgemein bekannt. Und motorradfahrernde Politiker wie z.B. Peter Struck sterben leider viel zu früh.

Gruß

Frank

am 25. Mai 2013 um 15:03

Bei uns stand heut was in der Zeitung von einer über 90jährigen Oma, die auf einem Supermarkt-Parkplatz beim Ausparken insgesamt 6 Autos und ein Verkehrsschild erledigte. Dazu eine Stellungnahme des Verkehrsministeriums: Eine Überprüfung älterer Autofahrer wird abgelehnt, da dadurch eine Gruppe in einen Generalverdacht gestellt werde.

Das muß man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen: Wenns um Verkehrssicherheit geht, dann dauf man nix machen, weil man dann ja ein paar noch fahrtüchtige Rentner benachteiligen könnte. Aber daß man mit den Lärmpfosten - aber auch mit generellen "Motorradkontrollen" - alle Motorradfahrer unter Generalverdacht stellt und benachteiligt, das ist anscheinend erlaubt. Spitze!!

Die Juristen unter uns mögen mal abchecken, ob das überhaupt legal ist. Ich jedenfalls befürchte für mich und meine Begleitung schlimmes: Ein Oldtimer BJ 68 (fährt meine Freundin) ist halt mal etwas lauter als eine neue Kiste, und das darf sie auch sein. Ich hab keine Lust, alle 5 Meter mit irgend einem schlecht ausgebildeten Hilfspolizisten zu diskutieren. Und glaubt mir, die gibt es. Mein persönlicher Favourit bis jetzt war einer, der meine Softail beschlagnehmen wollte, weil sie "hinten keine Stoßdämpfer hat". Toll. Nicht jeder Uniformträger kennt sich so gut aus wie ein bestimmtes MT-Mitglied.

Ich fürchte, daß es letztlich darum geht, die Motorradfahrer durch Schikanen vom Fahren abzuhalten. Und gegen die Künstlich lauten Neu-Fahrzeuge mit den Auspuff-Klappen gäbe es eine einfache Lösung: Eine passende Gesetzesänderung. Aber dazu sind unsere Politiker ja zu doooof.

Zitat:

Original geschrieben von Kleinkubikgemesch

Motorräder hat es schon seit Anbeginn der Motorisierung der Bevölkerung schon immer gegeben, aber eine zunehmende Anzahl solcher Poser unter Motorradeignern in letzter Zeit, deutlich wahrnehmbar.

Eine aber doch relativ kleine Gruppierung, die sich aber in der Gesellschaft, recht zweckentfremdet wiederspiegelt und durch dieses Aufsehenerregen ein Klischee wiederspiegelt, welches wir letzendlich alle zum Opfer fallen.

Noch dramatisierender geht es gar nicht, oder? :rolleyes:

Btw.

Gramatik und Syntax hat es schon seit Anbeginn der Bildung der Bevölkerung schon immer gegeben, aber eine zunehmende Anzahl von Legasthenikern unter Postern in letzter Zeit, deutlich wahrnehmbar.

Eine aber doch relativ kleine Gruppierung, die sich aber in der Gesellschaft, recht zweckentfremdet wiederspiegelt und durch dieses Aufsehenerregen ein Klischee wiederspiegelt, welches wir letzendlich alle zum Opfer fallen.

am 25. Mai 2013 um 15:23

Ich bin zwar auch für gutes Deutsch, aber bleib bitte beim Thema. Wenns verständlich ist, reicht das. Wegen der paar kleinen Fehler den Oberlehrer raushängen? Sind Dir die Argumente ausgegangen?

Die Argumente wofür? :D

Sorry...

Ich hab leider vergessen, dass das imho lächerliche Dummgeschwätze, die gegenseitige Anschuldigungen und das Anprangern von gewissen Motorradtypenfahrern hier absolut "serious business" ist.

Etwas Unernsthaftigkeit, nein Danke. Selbstironie, bloss nicht.

:rolleyes:

Ich lass die grossen Jungs ungehindert "diskutieren".

Oberlehrhafter Gruss. ;)

Zitat:

Original geschrieben von Softail-88

Bei uns stand heut was in der Zeitung von einer über 90jährigen Oma, die auf einem Supermarkt-Parkplatz beim Ausparken insgesamt 6 Autos und ein Verkehrsschild erledigte. Dazu eine Stellungnahme des Verkehrsministeriums: Eine Überprüfung älterer Autofahrer wird abgelehnt, da dadurch eine Gruppe in einen Generalverdacht gestellt werde.

Das muß man sich jetzt mal auf der Zunge zergehen lassen: Wenns um Verkehrssicherheit geht, dann dauf man nix machen, weil man dann ja ein paar noch fahrtüchtige Rentner benachteiligen könnte. Aber daß man mit den Lärmpfosten - aber auch mit generellen "Motorradkontrollen" - alle Motorradfahrer unter Generalverdacht stellt und benachteiligt, das ist anscheinend erlaubt. Spitze!!

Wie viele 90-jährige Omas kennst du denn, die schon auf Supermarktparkplätzen Stoßstangenmassaker angerichtet haben? Und ehrlich gesagt: Glaubst du nicht, dass ein halbwegs fitter Motorradbulle bei 90% aller Motorräder schon im Leerlauf erkennt, ob da was dran gemacht wurde oder nicht?

Zitat:

Original geschrieben von NOMDMA

Um es genau dazu nicht kommen zu lassen, sind wir alle gefordert. Ein bisserl Rücksicht zur rechten Zeit und schon wird "Der Motorradfahrer" evtl. nicht mehr als derart störend oder lebensmüde wahrgenommen, wie es aktuell der Fall ist.

Exactamundo, genau so isses. Aber es gibt doch eine ganze Reihe Verkehrsteilnehmer, die alle anderen als Gegner sehen, sobald sie die Straßenpberfläche berührt haben. Und erschreckend viele von denen bewegen sich leider auf zwei Rädern.

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