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Scheckheft gepflegt und Junge Sterne Garantie C220CDI Export Privat Ankauf empfehlenswert?

Mercedes C-Klasse C204 Coupé
Themenstarteram 11. Juni 2020 um 18:23

Hallo,

Ich stehe kurz vor einem Autokauf der mir doch Kopfschmerzen bereitet.

Es handelt sich um einen C204 220CDI AMG Line 07/2011 mit 139000km 13500€. Das Fahrzeug war bis zum 07.2019 durchgehend Scheckheft gepflegt und bis zum 06.2018 noch mit der Junge Sterne Garantie abgedeckt.

Sämtliche Nachweise sowie TÜV (07.2021) sind vorhanden und zeigen keinerlei Mängel/Unstimmigkeiten. Das Fahrzeug wurde auch schon Probe gefahren und von mir und Freunden ausgiebig begutachtet sowie mittels OBD Adapter auf Fehler geprüft(keine Fehlercodes). Da ich schon zwei Fahrzeuge mit dem selben Motor(OM651) besitze ist mir der Motorlauf bekannt und ungewöhnliche Motorgeräusche sind nicht festzustellen. Das Fahrzeug hat 2 Vorbesitzer von dem der Erste Daimler selber ist.

Nun kommt der Punkt der mich Verunsichert. Das Fahrzeug soll nur an Gewerbetreibende oder Export verkauft werden. Laut Händler hat er dieses Fahrzeug von dem Örtlichen Mercedes Händler abgekauft bei dem dieses Fahrzeug in Inzahlungnahme genommen wurde. Da das Mercedes Autohaus Fahrzeuge mit dem Alter und der Laufleistung nicht an Endverbraucher weiter verkauft ,wurde es an Ihm weiterverkauft. Ursprünglich sollte das Fahrzeug nach Spanien exportiert werden , laut Händler ist aber dann wegen der Corona Krise der Käufer abgesprungen. Nun bietet mir der Händler an das Fahrzeug an mich zu verkaufen.

Da der Händler laut seiner Aussage nur junge Fahrzeuge mit einer Laufleistung unter 100tkm an Private und mit Gewährleistung verkauft und dies auch möglichst in unmittelbare Umgebung wohnen sollten, ist sein Vorschlag die Gewährleistung zu umgehen indem er im Kaufvertrag entweder Getriebeschaden oder Motorschaden vermerkt was davon obliegt meiner Entscheidung. Da ich sonst diese Art von Fahrzeug mit der Ausstattung nur bei Privaten finde und ich unbedingt dieses Modell kaufen will muss ich so oder so ohne Gewährleistung auskommen. Da ich sonst nie ein Fahrzeug gekauft habe welches eigentlich Exportiert werden sollte gibt es ein gewisses Mulmiges Gefühl. Dementsprechend wollte ich ma in Erfahrung bringen ob wer ähnliche Erfahrungen mit Export Fahrzeugen gemacht hat und ob es bei Ihnen zu Probleme/Schäden kam.

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5 Antworten

Ich denke mal, dass das eher ein juristisches als ein technisches ''Problem'' ist. Da Du die Wartungshistorie als gut beurteilst (vielleicht noch bei MB fragen, ob die noch was zum Fahrzeug wissen, was nirgendwo steht (sofern es von einem Kunden von denen gefahren wurde) und Fehlerspeicher auslesen lassen), halte ich das Risiko für überschaubar. Du musst Dir halt drüber im Klaren sein, dass Du, sollte es doch Probleme geben, gegen den Händler keine Ansprüche geltend machen kannst. Im Übrigen ist das eine gängige Vorgehensweise, nach der viele Händler verfahren.

Genau wie 2704 sagte

Ich würde noch ne probe Fahrt machen und gucken ob das Getriebe sauber schaltet und würde es dann lieber als getriebe Schaden kaufen als motors chaden.

Und am Preis sollte auf jedenfalls nochmal was gehen. Habe bei Mercedes ein Auto ohne Garantie gekauft die sind dann nochmal 2000 Euro runter.

So sehe ich das auch. Unter diesen Umständen ist das Auto zu teuer. Da muß am Preis noch was gehen. Bist du denn selbst Schrauber? Wenn nicht kann das schön nach hinten losgehen. Ich würde weiter suchen. Autokauf sollte man nicht überstürzen. Wenn er das Auto exportiert, hätte er bestimmt keine 10 000 Euro bekommen.

Das schlimme ist das die Hersteller die Autos heute nach den ersten 4 Jahren loswerden wollen. Da gibt's nur noch JUNGE Sterne auf dem Hof. Die wissen schon warum die 4 und 5 jährigen gleich an die Aufkäufer gehen. 4 Jahre Leasing vorbei und weg damit. Sonst müsste man so ne Kiste ja aufbereiten und bei Verkauf auch noch Garantie geben. Die wissen aber am besten wie es um die Qualität und Haltbarkeit ihrer Erzeugnisse bestellt ist. Da ist denen das Risiko zu groß. Das ist heute bei vielen Herstellern so. Das müssen dann diejenigen mitfinanzieren die ein Auto vom Aufkäufer kaufen und für jede Kleinigkeit zu MB in die Werkstatt fahren müssen. Da wird dann wieder schön abkassiert.

Themenstarteram 14. Juni 2020 um 12:33

Hallo,

Ja am Preis wird noch gehandelt sollte noch ein wenig runter gehen. Kleinarbeiten/Wechsel die auch beim Service bei MB gemacht werden mach ich selber(Bremsbeläge/Bremscheiben/Filter jegliche Art/Ölwechsel/Reifen/etc). Größe Reparaturen lass ich dann bei einen ehemaligen Mercedes Mitarbeiter in der Freien Werkstatt machen kostet meist 30-50% des üblichen MB Preises. Hab bislang bei allen Fahrzeugen so gehandelt. Nur eben ein Export Fahrzeug ist neu für mich.

Zitat:

@CGIDRIVER schrieb am 14. Juni 2020 um 11:10:27 Uhr:

Das schlimme ist das die Hersteller die Autos heute nach den ersten 4 Jahren loswerden wollen. Da gibt's nur noch JUNGE Sterne auf dem Hof. Die wissen schon warum die 4 und 5 jährigen gleich an die Aufkäufer gehen. 4 Jahre Leasing vorbei und weg damit. Sonst müsste man so ne Kiste ja aufbereiten und bei Verkauf auch noch Garantie geben. Die wissen aber am besten wie es um die Qualität und Haltbarkeit ihrer Erzeugnisse bestellt ist. Da ist denen das Risiko zu groß.

Schon mal bei MB direkt die Gebrauchtwagensuche genutzt? Es gibt viele Fahrzeuge in dem von dir beschriebenen Alter und darüber hinaus die bei MB Vertretungen stehen und mit 1-2 Jahren JS-Garantie verkauft werden. Mein 220er kam auch von MB mit 2 Jahren JS-Garantie (war beim Kauf 5,5 Jahre alt). Stimmt also nicht ganz was du da sagst. Es gibt auch eigentlich null Risiko für die Händler wenn alles über die Garantieversicherung läuft. Im Gegenteil, die profitieren im eigenen Werkstattbetrieb sogar noch davon.

Das die großen Vertretungen mit betuchten Kunden sich nach Möglichkeit wenig dieser Fahrzeuge hinstellen hat eher Imagegründe. Deren Kundenkreis ist einfach ein anderer.

 

Ansonsten ist ja schon genug gesagt worden. Finde den Preis aber auch etwas hoch ohne Gewährleistung/Garantie. Da kann man auch von privat "günstiger" kaufen. Nach Spanien verkaufen klingt auch irgendwie nicht nach klassischem "Exportgeschäft". Eher nach einer traurigen Geschichte...

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