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Schalt- und Bremshebel für R1200ST verlängern
Moin zusammen,
aktuell denke ich über ein Projekt nach, eine BMW R1200ST bequemer zu machen. Dafür wäre es notwendig, sowohl den Schalt-, als auch den Bremshebel (und natürlich die Fußrasten) nach vorn zu verlängern bzw. entsprechend angefertigte Teile anzubauen. Damit ich den Aufwand (und die Kosten) besser einschätzen kann, suche ich nach einer Werkstatt, einem Zubehörhändler oder einem Hersteller von individuellen Ersatzteilen.
Ich würde gern (wie z.B. bei der R18 oder vielen Harleys) die Brems- udn Schaltanlage soweit nach vorn legen, dass der Kniewinkel über 90 Grad beträgt. (Aktuell sind es ja nur 73 Grad)
Für Tipps und Hinweise (gern auch Links zu entsprechenden Webseiten) würde ich mich sehr freuen!
Viele Grüße
Hagber
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9 Antworten
Das Ansinnen dürfte nicht so einfach bzw. kostengünstig werden.
Alles was zur Bremse gehört, also auch Bremspedal, Fussrastenanlage sind eintragungspflichtig bzw. bedürfen einer ABE bzw. eines Gutachtens, dass sie für dieses Modell auch zugelassen sind.
Für die R12ST (K28) wird es da kaum etwas geben. Also bleibt nur eine kostspielige Sonderanfertigung mit Einzelabnahme.
Vorverlegte Fußrasten bei der ST kannst du vergessen.
Wenn du etwas aufrechter und weiter hinten sitzen willst, dann tausch den Lenker.
Rohrlenker mit Risern.
Zitat:
@Jungbiker schrieb am 25. Juli 2023 um 15:00:07 Uhr:
Vorverlegte Fußrasten bei der ST kannst du vergessen.
Wenn du etwas aufrechter und weiter hinten sitzen willst, dann tausch den Lenker.
Rohrlenker mit Risern.
Lenkerumbau ist auch geplant. Allerdings geht es mir - seit einem Meniskusschaden - eher um den Kniewinkel. Alles, was mich näher an die 90 Grand bringt, ist gut. Deshalb die Idee, alles nach vorn zu verlegen.
Nach vorne stören auch die Zylinder, du musst deine Gräten ja auch noch frei und schnell nach unten bekommen wenn es darauf ankommt. davon ab wie schon oben geschrieben.
Einzige Möglichkeit wäre eine höhere Sitzbank, ggf. aufpolstern lassen.
Wenn die Platzverhältnisse nach vorn ähnlich sind, wie bei einer 1200C, dann ist das kein Problem. Da beträgt der Kniewinkel sogar 104 Grad, trotz Boxer.
Lenkerumbau mit hohem Riser. Lenker leicht nach Hinten, Sitz ggfs. anpassen und Fußrasten etc. soweit wie möglich nach vorn: Dann sollte die Sitzposition entspannter werden. Vielleicht klappt es ja sogar mit den 90 Grad Kniewinkel. Das wäre zumindest mein Ziel.
Nein, auf einer R12ST wie SportTourer sitzt du ganz anders, viel Vorderrad orientierter. Dazu noch ein komplett anderer Rahmen, als bei dem Chopperversuch (R12C) von BMW.
Auch die Verkleidung dürfte einer Vorlegung im Wege stehen. Dazu noch wie schon erwähnt die Zulassungsprobleme/ABE
Außer der Modellbezeichnung R1200.. haben die beiden nichts miteinander gemeinsam. Noch nicht einmal den Motor, bei der "C" noch im Grunde ein 1100/1150er (259x) Motor, der 1200er der K21 bis K29 ist eine komplette Neuentwicklung
Das Thema hat mich ein wenig beschäftigt, obwohl ich es für Humbug halte.
Hab mal bei meiner ST geguckt.
Alles so lassen wie es ist, nur die Gummis von den Fußrasten abschrauben und durch eine größere Trägerplatte ersetzen.
Man hätte dann quasi Trittbretter.
Am Schalt- und Bremshebel auch die Gummis durch durch größere ersetzen.
TÜV kannst du natürlich knicken. Die Schräglage wäre auch erst mal zu testen.
Wie gesagt, nur ein Gedankenspiel.
Ansonsten, die ganze Anlage neu konstruieren per CAD, fräsen und dann vom TÜV abnehmen lassen wäre utopisch.
Die Sitzhaltung auf der 11S ist ähnlich der ST, ich habe lediglich die Rasten mit Adapterplatten etwas nach hinten und unten verlegt. Es ging weniger um den Kniewinkel als um den Winkel an den Hüftgelenken.
Auf Vorverlegen würde ich nie kommen, da sitzt du ja wie auf dem Klo oder wie auf Engländern der 60/70er Jahren.
Vielen Dank für eure Tipps, Hinweise und Ratschläge!
Ich werde wohl diese Idee unter der Rubrik "Schnaps" abheften. Merci an alle!

