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Schadensfreiheitrabatt von einem Verstorbenen übernehmen?

Themenstarteram 4. Oktober 2018 um 10:44

Hallo Forum

Wir haben in der Familie meines Onkels jetzt den folgenden Fall:

Der Onkel ist im Sommer gestorben und der bisher auf ihn zugelassene Wagen soll von der Tochter übernommen werden. Dieser Wagen wäre dann der Zweitwagen. Meine Cousine hat bereits seit 1985 ihren Führerschein und fährt seit dem (unfallfrei) u.a. den Wagen ihres Mannes.

Jetzt kam ihr die Idee, den Schadensfreiheitsrabatt SF30 ihres Vaters zu übernehmen.

Ich bin der Meinung, dass das vermutlich nicht möglich ist, da ihr Vater verstorben ist und somit nicht (aktiv) ihr den Schadenfreiheitsrabatt übertragen kann. Ich habe ihr aber auch geraten, sich mit der Versicherung in Verbindung zu setzen. Sie hat jetzt aber Angst, damit schlafende Hunde zu wecken, da der Wagen ja noch (über ihren Vater) versichert ist und so von ihr genutzt werden kann.

Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Thema?

Vielen Dank und viele Grüße

der Michael Mark

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43 Antworten

Ich habe schon ein paar mal mit meiner Frau getauscht - ist aber alles SFR 35+, da spielt das alles eigentlich gar keine Rolle.

(Der Tausch war wegen öffentlichem Dienst)

Zitat:

@PeterBH schrieb am 4. Oktober 2018 um 21:24:53 Uhr:

Aber aufgepasst, einmal auf den Ehepartner übertragen bekommt man den nie wieder zurück - zumindest laut Auskunft der HUK. Drum prüfe, wer sich ewig bindet...

Das ist definitiv falsch, eine Rück- oder Kettenübertragung ist derzeit möglich

Er sprach da mehr davon, dass man es im Fall der Fälle bei einer Scheidung nicht erzwingen kann, dass eine SF-Übertragung zurückgedreht wird.

Da hab ich das falsch verstanden

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 5. Oktober 2018 um 08:16:30 Uhr:

Er sprach da mehr davon, dass man es im Fall der Fälle bei einer Scheidung nicht erzwingen kann, dass eine SF-Übertragung zurückgedreht wird.

Richtig erkannt, so lange man glücklich (oder unglücklich) verheiratet ist, spielt das ohnehin keine Rolle.

Habe mich mal durch das Thema durchgelesen aber bin nicht schlau daraus geworden.

Meine Frage ist .

Mein Vater ist im Juli 2020 verstorben.

Ich selber habe erst seit August 2021 meinen Führerschein.

Nun ist meine Frage : wäre es noch möglich die Versicherung bzw die Prozente zu übernehmen ??

Vielen Dank im Voraus

Nein.

 

1. muss die Übertragung i.d.R. innerhalb eines Jahres nach Tod des SFR-Inhabers durchgeführt werden.

 

2. kannst Du Dir noch keine schadenfreien Jahre mit dem SFR Deines Vaters erfahren haben.

Deine Mutter, dein Opa oder Oma könnten die schadensfreie Jahre übernehmen, sofern sie einen Führerschein haben.

Also um genau Zusein meine Tante war die Erbin.

Und würde mir die Prozente geben aber das geht nicht oder wie ?

Nein, das geht nicht.

Wenn die Tante seine Schwester ist, kann sie die SF übernehmen.

Du kannst die nicht übernehmen, da du zu dem Zeitpunkt, wo die schadensfreie Jahre angefallen sind

noch keine FS hattest

Das ja blöd

Zitat:

@Brocki90 schrieb am 6. November 2021 um 18:41:24 Uhr:

Das ja blöd

nö, logisch ist das. Man kann grundsätzlich auch nur den Rabatt übernehmen den man selber hätte "erfahren" können. Es gibt ja keinen Grund, den SF zu übernehmen wenn man nicht selbst aktiv dazu beigetragen hat durch unfallfreies Fahren.

Schlagt mich tot, aber war das in den 70/80er Jahren nicht doch noch möglich? Kann mich da an einige Ratgeber für Fahranfänger erinnern, bei denen es hieß man könne von Opa oder Oma die Prozente übernehmen, wenn die nicht mehr fahren wollen und damit einverstanden seien. Vielleicht weiß das noch jemand von den etwas angejahrten Usern hier ?

(Natürlich richtig voll übernehmen….nicht bloß SF 1/2 oder sowas. Auch als totaler FS Frischling!)

Ist doch ganz einfach, musst nur eine Versicherung finden, die das macht! Ich kenn keine

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