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Schadensabrechnung nach Herstellervorschrift ?

Themenstarteram 19. Mai 2020 um 10:01

Wie ist das wenn man einen Schaden abrechnen will und die Versicherung will nicht die Reparatur nach Herstellervorschrift zahlen sondern nur nach Angebot einer freien Werkstatt ? Muss ich das akzeptieren oder kann man da was machen ?

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24 Antworten

Zitat:

@rrwraith schrieb am 22. Mai 2020 um 22:12:40 Uhr:

Welche Urteile? Es gibt keine zu der Thematik. Warum auch, ist doch nichts unklar...

Das zeigt uns, dass du entweder nicht richtig lesen kannst oder nichts verstanden hast. Macht aber nichts. Lebe weiter in deiner Traumwelt und hoffe darauf, dass du dich niemals mit einem solchen Fall konfrontiert siehst. Das würde eine herbe Enttäuschung für dich werden.

@pgummibaer Würde mich auch über einen OLG-Link sehr freuen, aus dem hervorgeht, was Du gesagt hast... Danke.

Edith: Habe hier ein BGH-Urteil vom 11.11.2015 gefunden: Az.: IV ZR 426/14

Z.B. hier im BGH-Urteill: VI ZR 398/02 - BGHZ 155, 1 ff.

Unbedingt bis zum Ende lesen!!

Falls Du das Porsche Urteil meinst, hast Du Dir hier ein Eigentor geschossen.

Zitat:

@germania47 schrieb am 22. Mai 2020 um 22:50:11 Uhr:

Falls Du das Porsche Urteil meinst, hast Du Dir hier ein Eigentor geschossen.

Danke, du hast aufgepasst! Das war mein Fehler, das war noch in der Zwischenablage.

Das richtige Urteil ist: VI ZR 53/09.

Hier wurde u.a. auf das Porsche-Urteil verwiesen. Dies hatte ich kopiert und in der Zwischenablage.

Es bleibt also, was ich geschrieben habe: je älter das Auto und je weniger Markenwerkstatt im Vorleben des Autos, desto geringer die Chance auf Anerkennung der Preise einer Markenwerkstatt.

Hinzu kommen noch zahlreiche Faktoren, die im Urteil VI ZR 53/09 nachzulesen sind.

Es bleibt dem TE als Geschädigtem natürlich jederzeit der Klageweg offen um dem Gericht schlüssig darzulegen, dass in seinem Fall die höheren Preise gerechtfertigt sind.

Wie auch im o.g. Ureil zu lesen ist, ist die Rechtsprechung und auch die Literatur dazu sehr unterschiedlich.

Anders ausgedrückt: Klar ist nur, das nix klar ist!

Nochmal:

Der TE ist nicht der Geschädigte, sondern der Versicherungsnehmer der Kaskoversicherung.

Wenn der TE als Versicherungsnehmer nicht der Geschädigte ist, liegt auch kein Schaden vor! Alles klar?

Es handelt sich hier um die Inanspruchnahme der eigenen Vollkasko aufgrund eines offenbar selbst verursachten Schadens des VN...

@DarkDarky : so habe ich das auch verstanden. Ändert aber nichts daran, dass der VN in diesem Fall in Personalunion auch der Geschädigte ist.

Vielleicht hilft das hier, den von mir vertretenen Sachverhalt besser zu verstehen:

Als Geschädigter bezeichnet man eine Person, die einen Schaden erlitten hat. Im Versicherungsrecht beschreibt der Begriff Geschädigter die dritte der Ecken des Dreiecks, das durch einen Versicherungsvertrag zustande kommt. Hier finden sich der Versicherer, also die Versicherung und der Versicherungsnehmer, also der Versicherte - und schließlich der Geschädigte, der natürlich auch identisch mit dem Versicherungsnehmer sein kann.

Quelle: juraforum.de

Ich würde in meinen Versicherungsvertrag schauen, was zu diesem Thema vereinbart wurde.

Die Urteile zum Schadenersatzrecht aufgrund einer Fremdschädigung sind hier nicht einschlägig.

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