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Saugrohrdrucksensor beim AEX

Themenstarteram 1. August 2008 um 22:20

Hallo,

ich habe einen AEX mit ca. 170000 km auf dem Zähler. Seit kurzem ist mir der Wagen beim Heranbremsen an eine Kreuzung einfach so ausgegangen. Der Wagen lässt sich danach wieder normal starten. Es sind im normalen Betrieb keine Leerlaufschwankungen vorhanden. Ich habe den Fehlerspeicher auslesen lassen. Es stand dort der Fehler "Sporadischer Fehler des Saugrohrdrucksensors" drin. Der Fehler wurde gelöscht und die Steuerdaten der Drosselklappe resettet. Ich sollte dann erst einmal fahren. Der Fehler tritt weiterhin ab und zu mal auf. Der Wagen tourt bis kurz vor dem ausgehen ab und fängt sich dann aber wieder. Manchmal läuft er aber auch normal. Das Problem ist nicht reproduzierbar. Die Zündkerzen sind noch gut, Filter sind alle noch in Ordnung, der Spritfilter wurde vor ca. 40000 km gewechselt, Drosselklappe ist sauber, die Unterdruckschläuche weisen keine Risse auf. Der Meister in der Werkstatt meinte, dass es sein kann, dass der Fehler nur ein Symptom und nicht die Ursache ist. Was für Ursachen können es denn sein?

Bye,

chs77

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92 Antworten
Themenstarteram 18. September 2008 um 19:01

Hallo,

in der Werkstatt meinte man, man hätte da was nachgemessen. Meinst Du die Stromwerte oder die Abgaswerte? Also ob sie regelt? Gibt es Stromwerte die ich selber nachmessen kann? Ich habe keine Messdaten in meinen Büchern gefunden.

Bye,

chs77

Mit den Abgaswerten kann man feststellen ob sie regelt - richtig - reicht aber nicht unbedingt aus. Die Soll-Vorgaben für deinen Motor sind relativ lasch, das schafft auch ne schlechte Sonde noch.

Dein Problem kann daher an der Lambdasonde liegen. Hast du eine beheizte eingebaut und das Heizelement vielleicht nicht angeschlossen/bekommt keinen Strom ?

Im Anhang habe ich ein Diagramm wie die Spannung an der Sonde zum Steuergerät aussehen sollte, gilt aber für angeklemmte Sonde ans Steuergerät, bei 2000U/min und natürlich warmen Motor.

MfG

Themenstarteram 19. September 2008 um 20:50

Hallo,

vielen Dank für das Diagramm. Ich habe eine beheizte Lambdasonde. Der Stecker sitzt richtig. Wieviel Volt braucht die Lamdasondenheizung?

Also ich habe jetzt festgestellt, dass feuchte und kalte Luft den Fehler häufiger auftreten lassen. Der Motor ging mir vorhin zwei Mal nach dem Auskuppeln aus. Was ich aber merkwürdig fand, der Motor hat kein bißchen geruckelt oder dergleichen. Es war als, wenn man den Zündschlüssel auf austellen gedreht hätte. Das Zündschloss ist aber in Ordnung. Ich hatte noch die Kupplung getreten und dann einfach den 2. Gang eingelegt und die Kupplung kommen lassen. Der Motor ging dann wieder an. Heisst dass dann nicht, dass die Kupplung richtig getrennt hat? Hätte die Kupplung nicht richtig getrennt, hätte doch der Wagen schlagartig verzögern müssen und nicht sanft ausrollen sollen oder?

Bye,

chs77

Zitat:

Original geschrieben von chs77

Hallo,

vielen Dank für das Diagramm. Ich habe eine beheizte Lambdasonde. Der Stecker sitzt richtig. Wieviel Volt braucht die Lamdasondenheizung?

Hallo,

die Lambdasondenheizung bekommt die ganz normalen 12V des Bordnetzes, wird meistens mit am Benzinpumpenrelais mit angeklemmt. Das Heizelement sollte einen Widerstand zwischen 2 und 12 Ohm haben.

Hast du die Sondenspannung mal nach dem Diagramm kontrolliert ?

Zitat:

Original geschrieben von chs77

Also ich habe jetzt festgestellt, dass feuchte und kalte Luft den Fehler häufiger auftreten lassen. Der Motor ging mir vorhin zwei Mal nach dem Auskuppeln aus. Was ich aber merkwürdig fand, der Motor hat kein bißchen geruckelt oder dergleichen. Es war als, wenn man den Zündschlüssel auf austellen gedreht hätte. Das Zündschloss ist aber in Ordnung.

Da du den Saugrohrdrucksensor gewechselt hast, ist der Ansauglufttemperaturfühler automatisch mit ausgewechselt, ist ein Teil. Der sollte i.O. sein.

Kalte Luft sollte eigentlich garnichts ausmachen, der Motor kann sich ja vorgewärmte Luft ziehen. Wenn von dem Anschlusskabel der Lambdasonde ne Leitung durch Feuchtigkeit Kontakt auf Masse bekommt oder die Masse an der Sonde fehlt dann kann es zu solchen Fehlern kommen. Bin heute mal einen Golf 3 60PS gefahren, da ist die Lambdasonde auch grenzwertig, AU knapp bestanden, es wurde auch da von Leerlaufproblemen berichtet, aber nur selten mal, geht fast aus...

Feuchtigkeit könnte noch was mit Zündung sein. Hast du die Zündspule und das Kabel von der zum Verteiler auch mal gewechselt ?

Zitat:

Original geschrieben von chs77

Ich hatte noch die Kupplung getreten und dann einfach den 2. Gang eingelegt und die Kupplung kommen lassen. Der Motor ging dann wieder an. Heisst dass dann nicht, dass die Kupplung richtig getrennt hat? Hätte die Kupplung nicht richtig getrennt, hätte doch der Wagen schlagartig verzögern müssen und nicht sanft ausrollen sollen oder?

Die Kupplung ist i.O.

 

MfG Stefan

Themenstarteram 22. September 2008 um 16:53

Hallo,

für die Lambdasondenmessung fehlte mir der Helfer, der den Motor bei 2000 U/Min. hält.

Strom kommt soweit alles an. Ich habe jetzt einfach eine neue Lambdasonde gekauft. Ich weiss ist vielleicht umsonst gewesen.

Morgen baue ich die ein.

Der Fehler kommt nur bei rollendem Auto vor und nicht im Stand. Beim im Stand Hochdrehen ist der Fehler nicht da. Kann es dann trotzdem die Lambdasonde sein? Beim Fahren ist der Verbrauch und die Abgasmenge höher. Vielleicht hat es damit zu tun?

Die Zündspule ist zwar nicht ganz neu, aber ich habe sie gegen eine andere getauscht und der Fehler war immer noch da. Jetzt ist die alte Zündspule wieder drin. Alle Zündkabel habe ich bereits erneuert und die Zündkerzenstecker auch. Im Grunde genommen war die zwei Jahre alte Lambdasonde das Einzige was noch nicht getauscht worden ist.

Bye,

chs77

Entgegen meiner Gewohnheit schreibe ich mal etwas nach Hörensagen.

Ein Bekannter hat mir erzählt, dass sein AEE neulich genau Deine Symptome zeigte. Letzendlich lag es daran, dass er den Zündzeitpunkt vorgestellt hatte, um vom Super Tanken zu profitieren. Nach dem Zurückstellen war auch das Problem weg. Könnte ja ein Zufallstreffer sein. Schonmal ZZP kontrolliert?

 

Grüße

zaph

Themenstarteram 23. September 2008 um 17:47

Hallo,

der Zündzeitpunkt ist 6 Grad vor Oberer Totpunkt eingestellt. Der komplette Zündverteiler wurde bereits ausgetauscht. Das half auch nicht das Problem zu lösen. Der alte Zündverteiler ließ Öl durch. Von daher war der Austausch des Zündverteilers auch nicht ganz umsonst.

Bye,

chs77

Themenstarteram 25. September 2008 um 13:47

Hallo,

die Lambdasonde ist gewechselt und der Fehler ist immer noch vorhanden. Es hat sich nicht einmal ein bißchen was verbessert.

Übrigens, wenn ich kurze und mehrere Gaststöße gebe und dabei im niedrigen Drehzahlbereich bleibe und das Gaspedal los lasse, tritt genau der Fehler auf. Nur ich denke mal das Gemisch ist durch die häufigen kurzen Gasstöße zu fett. Weiss da jemand etwas zu?

Was soll ich noch prüfen?

Bye,

chs77

Themenstarteram 25. September 2008 um 17:59

Hallo,

ich habe nochmal die Auspuffanlage kontrolliert. Der Endschalldämpfer ist auf einer Fläche von 10 * 10 cm an der tiefsten Stelle ca. 2 cm tief eingedrückt. Vor mir fuhr mal ein Autofahrer, welcher ein Verkehrsschild umgefahren hat. Dieses ist mir dann unter den Unterboden geschlagen. Ich denke das kommt daher. Dann habe ich festgestellt, dass wenn man in den Auspuff pustet (ja ja, wie kommt man auf so eine Idee ;-)), der hinter dem Kat zum Vorschalldämpfer hin undicht ist an der Verbindungsschelle. Können diese Faktoren das Problem bei meinem Auto auslösen?

Bye,

chs77

Hallo,

zusammengedrückter und auch noch undichter Auspuff, wer weiss wie das zusammen wirkt... Möglich ist alles, du hast ja jetzt quasi alles getauscht.

Ist die Drosselklappeneinheit immernoch die gebrauchte der Werkstatt ?

Themenstarteram 26. September 2008 um 21:24

Hallo,

die Drosselklappeneinheit ist neu. Nicht von Volkswagen, sondern direkt von VDO. Die war dann etwas günstiger, als das originale Ersatzteil.

Hm in der Werkstatt meinte man zu mir, es sei egal, ob die Auspuffanlage undicht ist, wenn es nicht vor der Lamdasonde ist. Der eingedrückte Auspuff solle wohl keine Auswirkungen haben. Tja ich weiss es auch nicht mehr.

Ich war vorhin mal auf der Autobahn um den Motor zu testen. Er erreicht laut Tacho wie gewöhnlich seine 170 km/h in der Endgeschwindigkeit. Diese erreicht er jetzt mit den neuen Teilen etwas schneller. Es gibt keine aber auch wirklich keine Auffälligkeiten beim Fahrtbetrieb. Nur bei den Last zu Leerlauf Übergängen macht der Motor Probleme. Tja ich muss wohl ein "Kopfgeld" auf den Fehler aussetzen.

Bye,

chs77

Hallo,

hat dein Golf Servo-Lenkung ?

Diese Probleme beim Übergang von Last in den Leerlauf können dadurch entstehen das der Motor eine ungewöhnlich hohe Grundlast hat, wenn zB irgendwelche Agregate am Motor verschlissen sind, aber dann würden auch starke Geräusche da sein, es sei denn es kommt mitten aus dem Motor...

Bist du sicher ob nicht ein Vorbesitzer was an der Elektrik gemacht hat ? Vielleicht zieht irgendwas unheimlich viel Strom, belastet die Lima stark ?

Du schreibst es passiert wirklich nur beim Rollen, wenn du auskuppelst. Was da noch zutreffen kann, dass am Rad etwas dermaßen ausgeschlagen/verzogen ist und gegen die Lenkung drückt, die Servo-Pumpe damit ständig belastet ?

Häng doch mal Lima und Servo ab und schauh was passiert ?

Themenstarteram 28. September 2008 um 10:40

Hallo,

ja, mein Auto hat eine Servolenkung. Geräusche macht die aber nicht. Läuft auch ganz normal und ist nicht schwergängig. Einen Vorbesitzer gibt es nicht. Ich habe den Wagen damals neu gekauft. Der Wagen wurde immer schonend gefahren und alle Wartungsarbeiten regelmäßig durchgeführt. Als Motoröl kam immer ein vollsynthetisches Motoröl rein.

Das mit den Aggregaten wäre auch noch eine gute Idee. Ich hänge mal den Kreilrippenriemen aus und teste das dann. Reicht der Strom der Batterie für die Zündung dann aus, wenn die Lichtmaschine nicht lädt?

Was meinst Du mit "mitten aus dem Motor"? Was kann da noch defekt sein? Können es dann doch die klappernden Hydrostößel sein?

Ich denke die Räder sind freigängig. Wenn ich auskuppel und die Leerlaufdrehzahl auf Standgas sinken soll, aber dann doch abfällt, der Wagen aber noch rollt, verzögert er nicht. Die Geschwindigkeit sinkt gleichmäßig wie immer.

Beim Rollen lassen ohne laufendem Motor, konnte ich auch keine Schleifgeräusche hören.

Ich habe vor Kurzem ein neues Autoradio eingebaut. Ob das so viel Strom ziehen kann? Ich klemme es mal testweise ab. Wenn der Wagen anfängt mit dem abtouren, flackert kurz die Batterieleuchte und wenn ich Licht an habe, flackert das auch kurz. Das Autoradio allerdings bleibt an.

Noch was ist mir aufgefallen, wenn der Wagen kurz vorm Ausgehen ist, klickt ein Relais. Das Relais für die Benzinpumpe und das für das Motorsteuergerät habe ich jedoch schon gegen neue Relais ersetzt.

Manchmal fällt die Drehzahl beim Auskuppeln schneller ab. Dann tritt der Fehler jedoch nicht auf. Ich weiss nicht, ob das irgendeine Bedeutung hat. Der Wagen verzögert dann die Geschwindigkeit nicht schneller als sonst auch.

Bye,

chs77

Hallo,

jo probiers mal aus.

Die Batterie sollte genug Saft haben um bei allen ausgeschaltenen Verbrauchern, außer Motronic und Spritpumpe den Motor ne Zeit lang am Leben zu halten.

Was für eine Batterie hat dein Golf verbaut ? Nicht das da ein Fehler vorliegt und der Ladestrom zu hoch ist...

Also mit Fehlern im Motor meine ich zB die Ölpumpe, ich weiss grad nicht wie die beim kleinen Motor angetrieben wird, weil wenn über Kurbelwelle dann ist es zB am schnell abgenutzten Zahnriemen nicht zu erkennen, weil der Verlust schon direkt auf der Kurbelwelle stattfindet.

Wäre die Wasserpumpe am Ende und den Zahnriemen belasten dann würden sicher Geräusche vorhanden sein und Kühlwasser austreten.

MfG

Themenstarteram 28. September 2008 um 17:43

Hallo,

mein Motor nutzt eine 44 AH Autobatterie. Die ist schon ein paar Jahre drin. Ladestrom liegt mit dem Laderegler von Bosch bei 14,2 Volt und mit dem Laderegler von Hella bei 13,5 Volt. Der Zahnriemen und die Wasserpumpe sind jetzt ca. 30000 km alt und die Spannrolle ca. 50000 km alt.

Meine Ölpumpe wird über den Zahnriemen angetrieben. Die Ölpumpe selber hat eine Antriebskette. Ich habe mal in einem anderen Beitrag gelesen, dass die Antriebskette am Pumpengehäuse schliff. War das gleiche Motormodell.

http://www.motor-talk.de/forum/aex-kolbenkipper-t1863431.html

Allerdings steht da nichts von Abtourproblemen.

Hm alles was mich noch stört ist, dass das Problem nicht im Stand auftritt. Das kann doch nur noch die Kupplung sein oder?

Bye,

chs77

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