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Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin :)
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18869 Antworten
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 12. Februar 2017 um 01:34:44 Uhr:
http://www.bild.de/.../oder-aufsichtsrat-wer-luegt-50301424.bild.html
VW-Skandal
Piech oder Aufsichtsrat – wer lügt?
Wahrscheinlich kommt jetzt wieder Kritik daran, dass die Bild hier verlinkt wurde.
Bei allen Zweifeln an der Seriösität dieser Zeitung würde ich aber doch bedenken, dass sie ein Gespür für das hat, was die breite Masse denkt und dass sie natürlich auch die Denkweisen der breiten Masse beeinflusst. Das ist ja der Grund, weshalb ich eine Auseinandersetzung mit Inhalten dieser Zeitung für notwendig halte.
Hier mal der Wortlaut:
"Piech oder Aufsichtsrat – wer lügt?"
"Die Braunschweiger Staatsanwälte waren sichtlich überrascht von der Aussage des Zeugen Ferdinand Piëch (79).
Bei seiner Vernehmung am 16. Dezember 2016 erklärte der einstige VW-Patriarch: Die Aufsichtsratsspitze des Konzerns wusste bereits im März 2015 von massiven Abgasproblemen in den USA – also ein halbes Jahr vor Bekanntwerden von Dieselgate.
Als BamS vergangene Woche den brisanten Inhalt der Aussage enthüllte, war der Aufschrei in Wolfsburg riesig. Der Autobauer wies die Vorwürfe zurück, Niedersachsens SPD-Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil schimpfte über „Fake News“. Auch von Rache war die Rede, weil Piëch im April 2015 als Aufsichtsratschef entmachtet worden war.
Aber hat Piëch, bei juristischen Angelegenheiten stets übervorsichtig, die Staatsanwälte wirklich angelogen?
Bei seiner Vernehmung berichtete er von einem Treffen mit Informanten im Februar 2015. Dabei soll es sich um Vertreter einer israelischen Sicherheitsfirma gehandelt haben, die über reichlich Geheimdiensterfahrung verfügen.
Einer der Männer zeigte ihm ein Schreiben der US-Umweltbehörden an Volkswagen vom Mai 2014. Darin, so Piëch, wurden die Wolfsburger über erhöhte Stickoxidwerte bei Diesel-Fahrzeugen in den USA informiert. Damals leiteten die Amerikaner eine offizielle Untersuchung gegen VW ein.
Piëch sagte weiter aus: Die Information der Israelis habe ihn überrascht. Kurz darauf habe er deshalb Martin Winterkorn auf die Abgas-Ermittlungen der US-Behörden angesprochen.
Der damalige Vorstandschef habe ihm erklärt: Es laufe bereits ein Rückruf betroffener Autos, das Problem werde gelöst. Laut internen Befragungen bestätigt Winterkorn Piëchs Version über das Gespräch. Demnach wussten damals weder Piëch noch Winterkorn etwas von einer Betrugssoftware, die erst Monate später publik wurde.
Heftig umstritten ist hingegen Piëchs zweite Kernaussage gegenüber den Staatsanwälten: Er habe im März 2015 das Aufsichtsratspräsidium über das Winterkorn-Gespräch unterrichtet. Damit hätten neben Ministerpräsident Weil auch Betriebsratsboss Bernd Osterloh, der frühere IG-Metall-Chef Berthold Huber und Anteilseigner Wolfgang Porsche früher als bislang bekannt von den Abgas-Problemen erfahren.
Genau das hatte Piëch bereits am 18. April 2016 gegenüber der US-Kanzlei Jones Day ausgesagt, die für Volkswagen die Affäre durchleuchtet. Daraufhin beauftragte VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch die Wirtschaftskanzlei Gleiss Lutz mit einer Sonderuntersuchung. Dabei wurden die betroffenen Aufsichtsräte persönlich befragt, Protokolle ausgewertet.
Ergebnis des Gutachtens: Piëch habe den US-Abgasfall zu keinem Zeitpunkt gegenüber den Aufsichtsräten angesprochen. Mindestens einer lügt in Wolfsburg.
Für mich ist da meine Vermutung von Bedeutung, dass Piech schon um 2006, als die Betrugssoftware auf den Weg gebracht wurde, davon wusste. Darauf geht er übrigens in den oben zitierten Passagen nicht ein. Er versucht zwar, es so aussehen zu lassen, als hätte er erst 2015 von den Abgasproblemen erfahren, aber wenn man mal genau liest ist da nur von "Abgas-Ermittlungen" und "Abgas-Problemen die Rede, nicht vom Defeat Device.
Wenn Piech also die Herren Osterloh, Huber, Porsche und Weil über "Abgas-Problemen" bzw. "Ermittlungen" informiert hat, bedeutet das noch lange nicht, dass vom Defeat-Device die Rede war.
Ob Piech schon länger vom Defeat-Device wusste, bleibt in seinen Formulierungen unerwähnt. Er sagt lediglich, er sei von der Nachricht über die Untersuchungen der amerikanischen Behörden "überrascht". Das kann man auch so deuten, dass Piech davon ausging, es sei nicht möglich, dem Abgasbetrug auf die Spur zu kommen. In dem Kontext spielt ja die Tatsache eine Rolle, dass vor 2010 die Abgasmessung mit mobilen Geräten noch nicht so möglich war wie heute.
Es bleiben also zahlreiche Fragen offen, wie nicht anders zu erwarten. ;)
Hier gehts richtig heftig zur Sache:
MyRight will verhafteten VW-Manager vernehmen
(...)
"Also übernimmt MyRight das für die Betroffenen und beantragt ebenfalls am 13. Februar in den USA die Vernehmung des VW-Managers Oliver Schmidt, der dort inhaftiert ist.
(...)
In den Gerichtsdokumenten zur Strafanzeige werden heftige Vorwürfe gegen das Management erhoben. Demnach war die Konzernspitze nicht nur seit Juli 2015 in die Manipulationen eingeweiht, sie soll die zuständigen US-Mitarbeiter sogar autorisiert haben, den Betrug gegenüber den US-Behörden weiter geleugnet zu haben. Solche anschuldigungen sind zwar nicht gänzlich neu, doch diesmal stützt sich die US-Justiz auf die eidesstattliche Erklärung eines FBI-Agenten und aussagen gleich mehrerer Konzern-Insider. Einer der Zeugen beheuptet, er habe sich über die Vorgaben seiner Vorgesetzten hinweggesetzt, als er die Tricksereien letztlich gegenüber den US-Behörden einräumte.
(...)
Möglich macht das die Zusammenarbeit mit der Kanzlei Hausfeld: Über diesen Umweg kann sich MyRight US-Recht zunutze machen. Bode: „Das amerikanische Recht erlaubt, solche Zeugen zu vernehmen. Davon profitieren unsere Kunden und Schmidt kann reinen Tisch machen.“
Das FBI hatte Schmidt Anfang Januar in Florida festgenommen. Ihm drohen in den USA bis zu 169 Jahre Freiheitsstrafe. Laut der gegen ihn und fünf weitere Manager erhobenen Strafanzeige spielte er eine entscheidende Rolle bei der Geheimhaltung der Schummelsoftware.
Der Fall Oliver Schmidt
Aus der 39-seitigen Strafanzeige und der „Darstellung der Fakten“ des US-Justizministeriums, des FBI und der VW-internen Ermittler der Kanzlei Jones Day lassen sich die Geschehnisse zum Teil genau rekonstruieren:
Seit Juli 2012 war demnach der damalige Leiter der VW-Motorenentwicklung und späterer Entwicklungsvorstand der Marke VW, Heinz-Jakob Neußer über Zweck und Bedeutung der Software informiert. Zudem sollen Neußer und Bernd Gottweis, ein leitender Mitarbeiter des Qualitätsmanagements, „das weitere Verschweigen der Software“ gefördert haben, so die US-Ermittler.
„Die Studie ist nur EEO bekannt und so soll es auch bleiben“
Schmidt wurde im Frühjahr 2014 über eine Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) informiert – jene Studie, die später den Anfang vom Ende des Dieselskandals markieren sollte. Damals war Schmidt Leiter des US-Büros für Umweltfragen von Volkswagen. Am 15. April soll er laut den US-Ermittlern eine Kopie der ICCT-Studie an Gottweis weitergeleitet haben. Darin schreibt er unter anderem „Wir werden vorsichtig sein müssen, wie das weitergeht“. Die Mail schließt mit den Worten: „Innerhalb von VW GOA [VW Group of America, Anm. d. Red.] ist die Studie nur EEO bekannt [jenem Büro für Umweltfragen, das Schmidt zu jener Zeit leitete], und so soll es vorerst auch bleiben“.
Ab März 2015 war Schmidt in Wolfsburg als Hauptvertreter von Neußer in der Wolfsburger Motorenentwicklung tätig. Als die US-Behörden das Unternehmen mit immer konkreteren Fragen zum Abgasverhalten der Autos konfrontierten, bildete diese VW-Motorenentwicklung laut den US-Ermittlern eine „ad hoc task force“, die Antworten auf die Fragen aus den USA formulieren sollten. Anstatt den Betrug zuzugeben, sollen die Mitglieder der Task Force – unter anderem Neußer, Gottweis und Schmidt – eine Strategie entwickelt haben, wie die Software verschwiegen werden kann.
Schmidts Aussagen können für die VW-Kunden, insbesondere die deutschen, also von großer Bedeutung sein. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass das klappt“, sagt Andresen.
Liegen Schmidts Aussagen erst einmal vor, ist die Erfolgsaussicht für Kläger in Deutschland ungleich höher. Bis Ende 2018 müssen Geschädigte Klage gegen Volkswagen einreichen. Dann verjährt der Schadenersatzanspruch der Kunden gegen den Konzern. „Wir werden unsere große Sammelklage daher bis 2018 einreichen", sagt Bode."
Da ist aber was am Dampfen und es riecht nicht gut. ;)
Die Rolle Neußers erscheint in einem sehr ungünstigen Licht und offenbar gab es bei VW von oberster Stelle Anweisungen, den Abgasbetrug systematisch zu leugnen.
Edit: Der mehrfach erwähnte Manager Gottweis war ein Vertrauter Winterkorns, sozusagen sein Feuerwehrmann für schwierige Fälle:
"Gottweis war der Mann für schwierige Fälle, für Probleme und Rückrufe, der Feuerwehrmann. Aber ein hochrangiger Zeuge beschreibt, seine Rolle gegenüber dem FBI mit dem Begriff "Firewall", Brandschutzmauer. Gottweis' Rolle sei es gewesen, heikle Probleme zu lösen, Winterkorn zu schützen. Einer, der dafür sorgt, dass der Chef über heikle Dinge immer mündlich gut informiert wird, aber dass ihm schriftlich - und damit nachweisbar - möglichst wenig offiziell mitgeteilt wird. Es müsse Winterkorn erst jemand "nachweisen, dass er etwas gewusst hat" - so soll sich Gottweis immer wieder geäußert haben."
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 11. Februar 2017 um 11:25:03 Uhr:
http://www.faz.net/.../...ft-vor-dem-deutschen-parlament-14872754.html
VW-Abgasskandal - „Der Boss der Bosse kneift vor dem deutschen Parlament“
Das macht aus meiner Sicht Piech noch sympathischer, dass er an diesem Untersuchungsaauschuss, der höchstwahrscheinlich nichts anderes als Volksverdummung ist, teilnimmt. Er zeigt damit seine Verachtung gegenüber den windigen und korrupten Claqueuren des Staatskonzerns.
Piech ist arrogant und zeigt das jedem. Unsere Volksverteter dagegen schleimen beim Volk herum und hintenrum denken sie nur an ein lukratives und nicht anstrengendes Pöstchen bei VW und Konsorten nach ihrer Abgeordnetentätigkeit.
Warum sollte da ein intelligenter Österreicher mitmachen? Am Ende versucht man alles, im daraus einen Strick zu drehen und auf seine Kosten die SPD-VW-Konnektion in Niedersachsen reinzuwaschen.
Zur Info:
https://www.tuev-nord-group.com/.../
Zitat:
In den vergangenen Tagen gab es in vielen Medien eine umfangreiche Berichterstattung über die Bewertung von VW-Fahrzeugen, die nach Ende des Umrüstungszeitraums zur Hauptuntersuchung vorgestellt werden.
TÜV NORD gibt Autofahrern von umzurüstenden VW-Fahrzeugen folgende Hinweise:
Der Hersteller informiert die betroffenen Kunden über die Umrüstung/ Nachrüstung seines Fahrzeugs und gibt einen Zeitrahmen dafür vor. Abhängig vom Fahrzeugmodell kann dieser Zeitraum unterschiedlich sein.
Die betroffenen Autofahrer haben keine Probleme bei der HU, wenn sie die Vorgaben des Herstellers erfüllen.
Wenn jemand sein Fahrzeug vorführt, bevor der Hersteller mit der Umrüstung beginnt, wird die Plakette erteilt.
Wenn jemand sein Fahrzeug zur HU vorführt, bevor der Umrüstungszeitraum abgeschlossen ist, wird die Plakette erteilt.
Wenn jemand die Umrüstung nicht vornimmt, obwohl dazu aufgefordert wurde, so wird bei HU nach Ablauf der Umrüstungsfrist ein erheblicher Mangel festgestellt und keine Plakette erteilt. Dann gelten für die Behebung des Mangels die Regelungen der HU.
Wenn sich jemand weigert, die Umrüstung vorzunehmen, dann ist das ein Fall für die Behörden und nicht für die Prüfstelle.
Diese sind notwendig, damit die Regelung, zunächst für den Amarok, starten kann. Die Regelungen gelten für alle Prüforganisationen gleichermaßen.
Also alles genauso wie es schon oft geschrieben wurde!
Zitat:
@GolfCR schrieb am 12. Februar 2017 um 12:43:54 Uhr:
Also alles genauso wie es schon oft geschrieben wurde!
Nicht ganz. Jetzt ist es amtlich: Umrüstung im vorgegebenen Zeitraum nicht durchgeführt => keine HU-Plakette mehr.
Die Lösung ist einfach: Bevor der TÜV keine Plakette mehr erteilt einen Termin zur HU machen, dann hat man zwei Jahre Ruhe und kann weiterhin seine Ansprüche gegenüber dem Konzern geltend machen.
Dumm ist jeder der sich einschüchtern lässt.
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 12. Februar 2017 um 12:57:51 Uhr:
Zitat:
@GolfCR schrieb am 12. Februar 2017 um 12:43:54 Uhr:
Also alles genauso wie es schon oft geschrieben wurde!
Nicht ganz. Jetzt ist es amtlich: Umrüstung im vorgegebenen Zeitraum nicht durchgeführt => keine HU-Plakette mehr.
Ja aber dann rüste ich zwei Tage vor dem Tüv um, oder warte erstmal ab wenn es einen konkreten Termin für den Golf 6 gibt wo die Frist abläuft...
In der Zwischenzeit Füße hoch ;)
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 12. Februar 2017 um 12:57:51 Uhr:
Zitat:
@GolfCR schrieb am 12. Februar 2017 um 12:43:54 Uhr:
Also alles genauso wie es schon oft geschrieben wurde!
Nicht ganz. Jetzt ist es amtlich: Umrüstung im vorgegebenen Zeitraum nicht durchgeführt => keine HU-Plakette mehr.
Glücklicherweise fehlt es bislang am "vorgegebenen Zeitraum".
:)
Zitat:
@GolfCR schrieb am 12. Februar 2017 um 12:43:54 Uhr:
Also alles genauso wie es schon oft geschrieben wurde!
...und amtlich jetzt sogar noch einen erheblichen Mangel mehr. ;)
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 12. Februar 2017 um 13:49:07 Uhr:
Zitat:
@GolfCR schrieb am 12. Februar 2017 um 12:43:54 Uhr:
Also alles genauso wie es schon oft geschrieben wurde!
...und amtlich jetzt sogar noch einen erheblichen Mangel mehr. ;)
Dieser Mangel existierte schon davor, s.b. verschiedene Gerichtsverhandlungen, die eben auf diesen Mangel basierten. Also nix Neues.
https://www.welt.de/.../...verlangt-trotz-Dieselgate-ueppige-Boni.html
VW-Skandal -- VW-Vorstand verlangt trotz Dieselgate üppige Boni
Trotz Abgasskandals und Rekordverlustes wollen die Vorstände von VW nicht freiwillig auf hohe Boni verzichten. Auch gegen neue Vergütungsregeln regt sich Widerstand. Der Autohersteller ist kein Einzelfall.
Auszug:
Misslich ist, dass die Boni so gut wie nie wirklich gestrichen werden – selbst wenn ein Missmanagement offensichtlich ist. Zwar hat der Aufsichtsrat theoretisch die Macht, dies zu tun, tut dies aber in der Praxis kaum – und das, obwohl in den Gremien auch Arbeitnehmervertreter sitzen. Die haben im Fall von VW sogar besonders viel Einfluss. Den Verträgen mit hohen Boni bei niedrigen Zielen stimmten sie dennoch zu.
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 12. Februar 2017 um 17:57:50 Uhr:
Auch gegen neue Vergütungsregeln regt sich Widerstand.
Das war zu erwarten. Der Vorstand stellt doch nicht freiwillig sein Lebensziel zur Disposition. :D
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 12. Februar 2017 um 17:57:50 Uhr:
https://www.welt.de/.../...verlangt-trotz-Dieselgate-ueppige-Boni.html
VW-Skandal -- VW-Vorstand verlangt trotz Dieselgate üppige Boni
Trotz Abgasskandals und Rekordverlustes wollen die Vorstände von VW nicht freiwillig auf hohe Boni verzichten. Auch gegen neue Vergütungsregeln regt sich Widerstand. Der Autohersteller ist kein Einzelfall.
Auszug:
Misslich ist, dass die Boni so gut wie nie wirklich gestrichen werden – selbst wenn ein Missmanagement offensichtlich ist. Zwar hat der Aufsichtsrat theoretisch die Macht, dies zu tun, tut dies aber in der Praxis kaum – und das, obwohl in den Gremien auch Arbeitnehmervertreter sitzen. Die haben im Fall von VW sogar besonders viel Einfluss. Den Verträgen mit hohen Boni bei niedrigen Zielen stimmten sie dennoch zu.
Da kann man nur sprachlos sein.....
Läuft bei VW und Audi .....
http://www.tagesspiegel.de/.../19380426.html
Volkswagen und die Abgasaffäre -- Ist Audi-Chef Rupert Stadler noch zu halten?
Auszug:
Auf der Arbeitgeberbank sitzen viele Bekannte aus Wolfsburg: VW-Vorstandschef Matthias Müller führt den Audi-Aufsichtsrat, dem unter anderem Hans Dieter Pötsch (VW-Aufsichtsratschef) und die VW-Großaktionäre Hans Michel Piëch und Wolfgang Porsche angehören. Als große Aufklärer sind sie alle bislang nicht aufgefallen. Und da eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, darf Stadler womöglich Audi-Chef bleiben.