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Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 22. September 2015 um 13:32

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!

Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?

Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?

Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.

In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin :)

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Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 19. September 2017 um 20:40:12 Uhr:

Also mit Airbag-Rückrufen würde ich im Zusammenhang mit BMW, Toyota und GM ebenfalls SEHR RUHIG sein ;)

Du hast was vergessen;)

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 19. September 2017 um 19:41:51 Uhr:

Ich muss immer wieder lachen, wenn man ERNSTHAFT glaubt, dass es nur bei VW so ist, dass die Konzernbosse sich über ihre "Zweigstellen" immer grenzenlos erhaben fühlen.

...macht das die Situation besser?

Zitat:

@edakm schrieb am 19. Sep. 2017 um 22:2:31 Uhr:

...macht das die Situation besser?

Kommt auf die Situation drauf an

Zitat:

@GolfCR schrieb am 19. September 2017 um 14:48:16 Uhr:

Zitat:

@Uli745 schrieb am 19. September 2017 um 10:50:56 Uhr:

Zitat:

@Steam24 schrieb am 19. September 2017 um 10:34:02 Uhr:

Freut mich sehr, dass Du dich neuerdings für Absatzzahlen interessierst. :D

Er ist zwar gespannt, aber desinteressiert:D:D:D

Steam und Uli, mittlerweile wissen wir doch das ihr kleine Würstchen seid, fällt nicht nur mir sondern auch anderen User auf, traurig oder :(

Zum Zitat:

Steam, ich brauch mich nicht dafür zu interessieren, weil neues kommt da eh nicht, sie verkaufen weiterhin ihre Wagen, ob mit oder ohne euch....

Aber bitte nicht irgendwelche Zahlen jetzt von Fernost Posten, behalte sie für dich oder poste sie lieber im 2018 Thread!

Zum Zitat: Uli, wer lesen kann und verstehen (ich weiss nicht deine Stärke, Forster hatte dies auch schon bemerkt), der hat meinen Post vorne richtig verstanden!

Ansonsten viel spaß mit der "G" Büchse aus den USA (hoffentlich ohne Airbag Rückruf) und zum Rest, freu mich wirklich sehr die neuen Wagen zusehen, von den anderen nicht VAG Marken :)

Offenbar hast du heute deinen liebenswürdigen Tag. :D

Ist sicherlich dem einen oder anderen User aufgefallen. :p

Und deine zitierte Aussage zu den ZZ bildet einen spannenden und erheiternden Gegensatz zu deinem Sonntags-Statement kontra Diskussion der Stückzahlen. Danke für die markante Pointe. :cool:

Es bleibt natürlich jedem User überlassen, ob er sich für die Frage interessiert, wie sich die ZZ infolge des Abgasbetruges entwickeln. Für mich ist das allemal on-topic, aber ich habe mich auch schon vor dem Dieselgate sehr für ZZ interessiert. Meine Meinung muss ja nicht jeder hier teilen, aber offenbar schaffen es doch die meisten User hier, deswegen nicht gleich persönlich herabsetzende Bezeichnungen zu posten.

Dass Du hier mit diesem bissigen Tonfall reagierst, spricht jedenfalls nicht dafür, dass dir die ZZ egal sind. :o

Zitat:

@GolfCR schrieb am 19. September 2017 um 15:15:47 Uhr:

Hier haut einer auf den Putz, aber keine Sorge Mutti wird am 24.09 wieder oben stehen :(

http://m.dw.com/.../a-40570342

Sehr guter Artikel, dafür hast Du gerade nen Daumen bekommen.

Resch sagt von vorne bis hinten einfach nur die Wahrheit.

Einige Zitate:

"(...)Wir haben Updates analysiert. Der VW Amorak hatte zum Beispiel vor dem Softwareupdate einen Ausstoß von 1490 Milligramm NOx pro Kilometer und nach dem Update 1510. Man hat hier die eine Abschaltung der Abgasreinigung durch eine andere ersetzt. Das Auto ist auf der Straße genauso schmutzig geblieben. Natürlich darf so ein Fahrzeug nicht in die Innenstadt fahren trotz Update.

(...) In diesen zwei Jahren hat sich eigentlich strukturell nichts verändert. Nur zwischenzeitlich wissen wir, dass praktisch alle Hersteller Abschalteinrichtungen in die Autos eingebaut haben.

Wir haben in Deutschland eine ganz besondere Beziehung zwischen Automobilindustrie und Politik. Ich bezeichne diese als eheähnlich. Beim Dieselgipfel war das deutlich zu sehen. Welche andere Branche vereinbart auf Augenhöhe mit der Regierung gemeinsam finanzierte Fonds?

Wir bräuchten stattdessen eine Bundesregierung, die über ihre Behörden die Abgasvorschriften genauso streng anwendet, wie dies zum Beispiel die US-Behörden tun. Es darf nicht darauf verzichtet werden, dass die Automobilindustrie die Fahrzeuge sauber macht und den betroffenen Autobesitzern geholfen wird, dass sie ihre Ansprüche auch durchsetzen können.

(...) Kurz nach Aufdeckung des VW-Skandals tagte in Brüssel ein technischer Arbeitskreis. Da rief Frau Merkel persönlich bei Herrn Juncker an, der dann in diesem Arbeitskreis intervenierte, und dafür sorgte, dass die Werte für Messungen von Stickoxiden bei den Straßentests noch einmal aufgeweicht werden. Das Ergebnis ist, dass bis zum Jahr 2023 Diesel-Autos auf der Straße schmutziger sein dürfen als im Prüflabor. Das ist ein Unding in der Umweltpolitik.

(...) Zudem werden jetzt Verbraucher auch noch in eine falsche Richtung gelenkt. Fahrzeuge werden mit einer sogenannten Umweltprämie beworben und verkauft. Doch auf der Straße überschreiten die neuen Fahrzeuge die Grenzwerte zum Teil um über 1000 Prozent. Da wird mit dem Begriff Umweltprämie Schindluder getrieben.

(...) Alle sind sich einig, dass wir mit den Dieselabgasen das letzte große ungelöste Luftreinhalteproblem in Deutschland haben. Für die Lösung des Problems steht uns eine Technik zur Verfügung und es gelten Regeln für die Einhaltung. Nur diese Regeln werden bei den Autoherstellern und in den Städten nicht durchgesetzt.

Die Bundesregierung reagiert aber nicht in einer angemessenen Weise darauf. Sie wäre verpflichtet, von den Autoherstellern Strafzahlungen zu verlangen - aber sie verzichtet. Aus diesem Grund hat auch die EU-Kommission gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren im Dezember letzten Jahres eingeleitet. In Frankreich gibt es von der Regierung eine Strafandrohung in Höhe von 8,5 Milliarden Euro allein gegen die französischen Autokonzerne PSA und Renault. Und Deutschland verhängt nicht mal ein Bußgeld von fünf Euro gegen die deutschen Autobetrüger."

 

Es lohnt sich, in den Link zu schauen und alles zu lesen. Unter anderem findet man dort auch eine Zusammenfassung der EU6-Diesel, die von der DUH RDE-getestet wurden. Habe ich so übersichtlich zusammengefasst bisher noch nirgendwo gesehen.

Danke an GolfCR für diesen Link!

Zitat:

@Steam24 schrieb am 19. September 2017 um 14:13:33 Uhr:

Händlerstreit: Osnabrücker Audi-Händler erhebt schwere Vorwürfe

"Osnabrück. Audi-Händler Berthold Konjer aus Osnabrück reicht es: Der VW-Konzern lasse die Händler in der Abgas- und Dieselkrise komplett im Stich, sagt er im Interview. Im Konzern duckten sich alle weg. Statt transparent und konstruktiv mit Handel und Kunden nach Lösung zu suchen, herrschten im Konzern „Machtgehabe, Egoismen und Angst“."

Zu diesem Artikel gab es in nem anderen Thread sehr gute Kommentare, die ich hier zitiere:

Meat-Puppets hat geschrieben:

"An eine solche Eskalationsstufe wie derzeit, kann ich mich auch bei längerem Nachdenken nicht erinnern. Die von den VW-Verantwortlichen vergeigte Aufarbeitung des Skandals, sowie das Abwälzen aller Risiken auf die geschädigten Kunden, führen nun in direkter Folge zur existenziellen Gefährdung vieler Händler. Ein meines Erachtens bisher einmaliger Vorgang bei VW und Händlern."

 

Von B.Engel2013 stammt dieser Beitrag:

"Ich gehe davon aus, dass die Händler alles versucht haben mit den Konzernoberen ins Gespräch und zu Lösungen zu kommen..... bevor die letzte aller Möglichkeiten, nämlich die Öffentlichkeit zu informieren, gezogen wurde.

Natürlich ist das beispiellos und auch geschäftsschädigend. Das soll und muss es aber auch sein, damit sich auf der anderen Seite etwas bewegt. Insbesondere dann, wenn Ursache und Wirkung vertauscht werden.

Ich rechne mit einer abgestimmten Händlerorganisiertheit, beginnend mit dem Vorsitzenden des Händlerverbandes, dem jetzt bundesweit auch nach Hr. Konjer weitere relevante Händlerfunktionäre mit entsprechend platzierten Interviews folgen, um den Druck auf den Konzern zu erhöhen. Bin gespannt, welches Maß an Zerrüttung nötig ist, damit es eine gütliche Einigung in Form adäquater Unterstützung gibt, weil man merkt, dass es ohne die Händler nun mal nicht geht."

 

Super Beiträge, besten Dank an Meat-Puppets und B.Engel2013! :)

Zitat:

@GolfCR schrieb am 19. September 2017 um 14:48:16 Uhr:

Steam und Uli, mittlerweile wissen wir doch das ihr kleine Würstchen seid, fällt nicht nur mir sondern auch anderen User auf, traurig oder :(

Zum Zitat:

Steam, ich brauch mich nicht dafür zu interessieren, weil neues kommt da eh nicht, sie verkaufen weiterhin ihre Wagen, ob mit oder ohne euch....

Aber bitte nicht irgendwelche Zahlen jetzt von Fernost Posten, behalte sie für dich oder poste sie lieber im 2018 Thread!

Zum Zitat:

Uli, wer lesen kann und verstehen (ich weiss nicht deine Stärke, Forster hatte dies auch schon bemerkt), der hat meinen Post vorne richtig verstanden!

Ansonsten viel spaß mit der "G" Büchse aus den USA (hoffentlich ohne Airbag Rückruf) und zum Rest, freu mich wirklich sehr die neuen Wagen zusehen, von den anderen nicht VAG Marken :)

Voxi Dei alias Hänschen scheint ziemlich betroffen zu sein, weil es nicht unbemerkt geblieben ist, dass es sich öfter mal selber widerspricht:) Vorm Posten wenigstens hin und wieder kurz nachdenken würde Dir helfen, Dich nicht so oft zu blamieren:)

Was ich Dich fragen wollte: Hast Du was davon, permanent andere zu beleidigen die anderer Meinung sind wie Du?

@Uli745 wenn du auf VW anspielst: ich schrieb ebenfalls ;)

Oder wen meinst du noch?

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 19. September 2017 um 23:56:02 Uhr:

@Uli745 wenn du auf VW anspielst: ich schrieb ebenfalls ;)

Oder wen meinst du noch?

Gut gekontert:) Wen sollte ich sonst noch meinen? Ich kann ja wohl nicht jeden Hersteller einzeln aufzählen und wollte mich auf die wichtigsten beschränken.

Bei den Airbags verhält es sich ähnlich wie beim Dieselgate. Da hängen einfach zu viele mit drin.

Zitat:

@Uli745 schrieb am 19. September 2017 um 23:38:04 Uhr:

Zitat:

@GolfCR schrieb am 19. September 2017 um 14:48:16 Uhr:

Steam und Uli, mittlerweile wissen wir doch das ihr kleine Würstchen seid, fällt nicht nur mir sondern auch anderen User auf, traurig oder :(

Zum Zitat:

Steam, ich brauch mich nicht dafür zu interessieren, weil neues kommt da eh nicht, sie verkaufen weiterhin ihre Wagen, ob mit oder ohne euch....

Aber bitte nicht irgendwelche Zahlen jetzt von Fernost Posten, behalte sie für dich oder poste sie lieber im 2018 Thread!

Zum Zitat:

Uli, wer lesen kann und verstehen (ich weiss nicht deine Stärke, Forster hatte dies auch schon bemerkt), der hat meinen Post vorne richtig verstanden!

Ansonsten viel spaß mit der "G" Büchse aus den USA (hoffentlich ohne Airbag Rückruf) und zum Rest, freu mich wirklich sehr die neuen Wagen zusehen, von den anderen nicht VAG Marken :)

Voxi Dei alias Hänschen scheint ziemlich betroffen zu sein, weil es nicht unbemerkt geblieben ist, dass es sich öfter mal selber widerspricht:) Vorm Posten wenigstens hin und wieder kurz nachdenken würde Dir helfen, Dich nicht so oft zu blamieren:)

Was ich Dich fragen wollte: Hast Du was davon, permanent andere zu beleidigen die anderer Meinung sind wie Du?

Ich muss schon wieder lachen, Uli Uli Uli der einzige der sich hier im Thread blamiert, bist einzig und allein DU....

Von daher schenk dir die Kosenamen OPA ;)

Zitat:

@Steam24 schrieb am 19. September 2017 um 22:50:16 Uhr:

Zitat:

@GolfCR schrieb am 19. September 2017 um 15:15:47 Uhr:

Hier haut einer auf den Putz, aber keine Sorge Mutti wird am 24.09 wieder oben stehen :(

http://m.dw.com/.../a-40570342

Sehr guter Artikel, dafür hast Du gerade nen Daumen bekommen.

Resch sagt von vorne bis hinten einfach nur die Wahrheit.

Einige Zitate:

"(...)Wir haben Updates analysiert. Der VW Amorak hatte zum Beispiel vor dem Softwareupdate einen Ausstoß von 1490 Milligramm NOx pro Kilometer und nach dem Update 1510. Man hat hier die eine Abschaltung der Abgasreinigung durch eine andere ersetzt. Das Auto ist auf der Straße genauso schmutzig geblieben. Natürlich darf so ein Fahrzeug nicht in die Innenstadt fahren trotz Update.

(...) In diesen zwei Jahren hat sich eigentlich strukturell nichts verändert. Nur zwischenzeitlich wissen wir, dass praktisch alle Hersteller Abschalteinrichtungen in die Autos eingebaut haben.

Wir haben in Deutschland eine ganz besondere Beziehung zwischen Automobilindustrie und Politik. Ich bezeichne diese als eheähnlich. Beim Dieselgipfel war das deutlich zu sehen. Welche andere Branche vereinbart auf Augenhöhe mit der Regierung gemeinsam finanzierte Fonds?

Wir bräuchten stattdessen eine Bundesregierung, die über ihre Behörden die Abgasvorschriften genauso streng anwendet, wie dies zum Beispiel die US-Behörden tun. Es darf nicht darauf verzichtet werden, dass die Automobilindustrie die Fahrzeuge sauber macht und den betroffenen Autobesitzern geholfen wird, dass sie ihre Ansprüche auch durchsetzen können.

(...) Kurz nach Aufdeckung des VW-Skandals tagte in Brüssel ein technischer Arbeitskreis. Da rief Frau Merkel persönlich bei Herrn Juncker an, der dann in diesem Arbeitskreis intervenierte, und dafür sorgte, dass die Werte für Messungen von Stickoxiden bei den Straßentests noch einmal aufgeweicht werden. Das Ergebnis ist, dass bis zum Jahr 2023 Diesel-Autos auf der Straße schmutziger sein dürfen als im Prüflabor. Das ist ein Unding in der Umweltpolitik.

(...) Zudem werden jetzt Verbraucher auch noch in eine falsche Richtung gelenkt. Fahrzeuge werden mit einer sogenannten Umweltprämie beworben und verkauft. Doch auf der Straße überschreiten die neuen Fahrzeuge die Grenzwerte zum Teil um über 1000 Prozent. Da wird mit dem Begriff Umweltprämie Schindluder getrieben.

(...) Alle sind sich einig, dass wir mit den Dieselabgasen das letzte große ungelöste Luftreinhalteproblem in Deutschland haben. Für die Lösung des Problems steht uns eine Technik zur Verfügung und es gelten Regeln für die Einhaltung. Nur diese Regeln werden bei den Autoherstellern und in den Städten nicht durchgesetzt.

Die Bundesregierung reagiert aber nicht in einer angemessenen Weise darauf. Sie wäre verpflichtet, von den Autoherstellern Strafzahlungen zu verlangen - aber sie verzichtet. Aus diesem Grund hat auch die EU-Kommission gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren im Dezember letzten Jahres eingeleitet. In Frankreich gibt es von der Regierung eine Strafandrohung in Höhe von 8,5 Milliarden Euro allein gegen die französischen Autokonzerne PSA und Renault. Und Deutschland verhängt nicht mal ein Bußgeld von fünf Euro gegen die deutschen Autobetrüger."

 

Es lohnt sich, in den Link zu schauen und alles zu lesen. Unter anderem findet man dort auch eine Zusammenfassung der EU6-Diesel, die von der DUH RDE-getestet wurden. Habe ich so übersichtlich zusammengefasst bisher noch nirgendwo gesehen.

Danke an GolfCR für diesen Link!

Immer wieder gerne ;)

Steam, die Händler des VW-K.O.nzerns werden gar noch eine eigene Gewerkschaft gründen - Gegengewicht ggü. dem VW-K.O.nzern ... Diese armen Händler, die immer erst dann gleichermaßen schein- wie „scheiß“freundlich wurden, wenn die qualifizierte, juristische Keule auf den Tisch gelegt und mindestens dreimal darauf hingewiesen wurde - alternativ war es erforderlich, mit der juristischen Sreitaxt erstmal deren Tisch zu spalten, um sie zu leidlich rechtmäßigem Handeln zu bewegen.

Sowas benötigt niemand - vor allem nicht Otto und Ottilie Normalverbraucher, die selbst weder über Keule noch Streitaxt verfügen, sondern dafür externe Mietmäuler benötigen - die sich wiederum an den ungeschriebenen Kodex halten.

Im Ernst, mein Mitgefühl diesen Händlern gegenüber hält sich in so engen Grenzen, (die automatische Korrektur verhält sich unter iOS 11 genauso besemmelt sinnentstellend wie vorher) daß es die Nulllinie nie erreichen können wird - aus Richtung Minus unendlich.

Wird wahrscheinlich wenig spannend, bei künftig anderen Händlern.

Hauptsache bleibt, keine Händler mehr, die auch nur irgendwie mit dem VW-K.O.nzern verhandelt sind.

Die Händler des VW-K.O.nzerns erinnern bzgl. der Charakterzüge a priori an die Filmfigur Benny aus dem Mumienfilm.

Passt als sprachliches Bild in jeder Hinsicht: Mögen „die Käfer“ losgelassen werden!

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 19. September 2017 um 19:41:51 Uhr:

Ich muss immer wieder lachen, wenn man ERNSTHAFT glaubt, dass es nur bei VW so ist, dass die Konzernbosse sich über ihre "Zweigstellen" immer grenzenlos erhaben fühlen.

Natürlich gibt es dieses Phänomen auch bei anderen Herstellern und das ist hier auch jedem klar.

Brisant ist im Falle VW die Kombination mit den Problemen, die sich aus dem Dieselgate ergeben. Wenn die Händler über gehäufte Schwierigkeiten mit den Softwareupdates berichten und offen Hardwarenachrüstungen fordern, dann widerlegt das doch die bisherigen Jubelmeldungen der Konzernleitung.

Es legt jedoch noch den Daumen auf eine andere Wunde: Die Führung erreicht die Basis nicht. Oben wird verordnet und befohlen und unten ganz offensichtlich die Gefolgschaft verweigert. Auch das stellt den Kulturwandel grundsätzlich in Frage.

Ein Konzern funktioniert nur, wenn es die Durchlässigkeit von unten nach oben ebenso gibt wie umgekehrt. Die Händler sind die Nahtstelle zur Kundschaft und wenn die Bosse deren Wissen ignorieren, kann der Laden nicht funktionieren.

Ein Beispiel: Laut Wiko wusste z.B. er nichts vom Defeat Device. Wenn das so stimmt, dann haben wir ein klares Beispiel für mangelnde Durchlässigkeit von unten nach oben. Der Dieselgate ist ein prägnantes Beispiel dafür, wie verhängnisvoll sich das auswirken kann und die Händlerproteste zeigen auf, dass die Informationsflüsse immer noch nicht laufen.

Das ist für den Gesamtkonzern äußerst gefährlich, denn gerade in einem Großkonzern mit weltweit über 600k Mitarbeitern ist die Kommunikation von entscheidender Bedeutung und im Endeffekt hängt auch dein Arbeitsplatz davon ab.

Für mich als vom Dieselgate direkt betroffener Fahrer resultiert aus den Händlerprotesten ganz klar die Schlussfolgerung, dass der Kulturwandel ausschließlich in den Köpfen der Bosse stattgefunden hat. Die können natürlich viel befehlen, aber wenn die Basis nicht mitzieht, was resultiert daraus?

Das alles dreht sich im Kreise: Wenn die Täter die Aufklärer sind, dann finden weder Aufklärung noch Kulturwandel statt und natürlich kann so auch kein Vertrauen zurückerworben werden. Das und nichts anderes ist das Thema.

Also, ich finde die Kommunikation bei Volkswagen läuft supi dupi und mega transparent, aufrichtig und ehrlich, besonders der VW-Chef Matthias Müller hat's drauf, aber seht selbst ...

 

https://youtu.be/ROv6uL4DxCU

Zitat:

@P990i schrieb am 20. September 2017 um 06:38:32 Uhr:

Steam, die Händler des VW-K.O.nzerns werden gar noch eine eigene Gewerkschaft gründen - Gegengewicht ggü. dem VW-K.O.nzern ... Diese armen Händler, die immer erst dann gleichermaßen schein- wie „scheiß“freundlich wurden, wenn die qualifizierte, juristische Kaule auf den Tisch gelegt und mindestens dreimal darauf hingewiesen wurde - alternativ war es erforderlich, mit der juristischen Sreitaxt erstmal deren Tisch zu spalten, um sie zu leidlich rechtmäßigem Handeln zu bewegen.

Sowas benötigt niemand - vor allem nicht Otto und Ottilie Normalverbraucher, die selbst weder über Keule noch Streitaxt verfügen, sondern dafür externe Mietmäuler benötigen - die sich wiederum an den ungeschriebenen Kodex halten.

Im Ernst, mein Mitgefühl diesen Händlern gegenüber hält sich in so engen Grenzen, (die automatische Korrektur verhält sich unter iOS 11 genauso besemmelt sinnentstellend wie vorher) daß es die Nulllinie nie erreichen können wird - aus Richtung Minus unendlich.

Wird wahrscheinlich wenig spannend, bei künftig anderen Händlern.

Hauptsache bleibt, keine Händler mehr, die auch nur irgendwie mit dem VW-K.O.nzern verhandelt sind.

Die Händler des VW-K.O.nzerns erinnern bzgl. der Charakterzüge a priori an die Filmfigur Benny aus dem Mumienfilm.

Passt als sprachliches Bild in jeder Hinsicht: Mögen „die Käfer“ losgelassen werden!

P990i, ich muss in dem Kontext sagen, dass mir die Leute bei meinem Händler bisher immer sympathisch gewesen sind. Ich kam mir dort immer gut bedient und auch nicht über den Tisch gezogen vor. Unter anderem deshalb gab es ja nach einem zuverlässigen ersten Caddy noch den zweiten, zumal dieses Auto meinen Bedürfnissen sehr entgegenkommt. Insgesamt bin ich mit Ausnahme von fünf Jahren seit 1982 VW-Fahrer, macht 30 Jahre.

Natürlich kann man das Verhalten der Händler bei diversen Problemen mit Gastanks, DSGs, Steuerketten, Ölsäufern und so weiter kritisieren; nichtdestotrotz sehe ich in dem, was die Händler nunmehr sagen, eine Chance zu Besserung: Die Händler scheinen sich mittlerweile zu weigern, die Parolen der Konzernleitung nachzuplappern und wollen den Mist nicht mehr mitmachen. "Wir sind das Volk" reloaded sozusagen.

Das kann unseren Interessen doch nur dienlich sein, von daher haben die Händler meine Unterstützung.

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