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Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin :)
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18869 Antworten
Catwiezle, dein Denken ist durch Systemimmanenz begrenzt.
Über den "Tellerrand" hinaus, in Alternativen und Umkehrschlüssen denken (lernen).
Innerhalb der Systemimmanenz wirst du keine Veränderungen bewirken können - denn sonst hätten wir diese Veränderungen längst. Schließlich sind diese Veränderungen alles andere als unbekannt.
Die Phantasien sind machbar - rechne das mit 45 Mio durch.
Der Preis stimmt.
Zehntausende Schleuser erledigen dasselbe Prozedere für einen vergleichsweise lächerlichen Bruchteil dieses Betrages - jeden Tag, jede Nacht. Skrupellos.
Sei dir sicher, wer das wirklich umsetzen wollte, findet zuverlässig Durchführende, die das ebenso zuverlässig erledigen.
Wie bei den Boni der Vorstände - der Preis muß stimmen.
Dann treffen Skrupellosigkeit und Skrupellosigkeit aufeinander, bei denen die eine Skrupellosigkeit unzivilisiert, mithin der erstgenannten Skrupellosigkeit negativ überlegen ist.
heizoelblitz, genau das.
Der groben Richtung nach ;-)
Zitat:
@P990i schrieb am 9. September 2017 um 22:16:51 Uhr:
Das Vor-Wort zum Sonntag:
Der unwürdige Stil mit "schlechtestes Grammtaik" und reichlich falschem Deutsch, die unsinnigen Wiederholungen, der ausgekotzt-wiedergekäut-ausgekotzte, intellektuell "nährstofffreie" Inhalt, der stets aufscheinende, kolossale Minderwertigkeitskomplex verbunden mit nahezu faschistoidem Fremdbestimmungswahn. Keine Eingebundenheit in eine Familie oder Partnerschaft. Keine soziale Kommunikation, keine Ansprache, nur "es" und ein Computer - unser aller Vox Dei war niemals weg.
"Es" nutzt nur einen anderen Container.
"Das" hält diese Worte jetzt für eine Art hohe Auszeichnung.
SCNR
Das alles nur, obwohl ich lediglich die Zitate - nolens volens - mitlese.
"Es" selbst bleibt hier ansonsten wunderschön einzeilig, mit immer wieder demselben Text.
Laßt Euch nicht ärgern!
Deine Therapie scheint anzuschlagen. Wenn Du jetzt noch merkst, dass dieses die Ergebnisse des Selbstreflexionskurses sind wird bestimmt die Pillendosis langsam reduziert.:p:p:D
Lustig hier...
Zitat:
@GolfCR schrieb am 10. September 2017 um 01:02:51 Uhr:
Zitat:
@Uli745 schrieb am 10. September 2017 um 00:28:06 Uhr:
Ach nee, jetzt kommst Du hier mit deiner ostgotischen Spiesserkarre daher? Bisher hast Du Dir verbeten dass jemand Deine neuesete Errungenschaft erwähnt, weil das doch Deine Privatsache ist?
Das ist in der Tat erstaunlich.
SKODA!!!!! SPIESSERKARRE!!!!! NEID!!!!
Du kennst ja die Entwicklung von Skoda und wie die ersten "Karren" aussehen?
Deshalb Spiesser ist etwas hoch und wer meine Signatur lesen kann, weiss ja was ich fahre!
Der Unterschied ist nur, ob ich meinen Wagen erwähne, oder ob du das tust!
Mensch Uli vielen Dank, gehe gleich erstmal raus zum Auto und sage ihm:
"Wir sind jetzt im Porsche Bereich Spiesser" :eek:
Oh man oh man, Gute Nacht liebe Westgoten
Wenn du in der Vergangenheit so zufrieden mit den VauWehs warst, warum kaufst du dann jetzt einen Tschechen??? :D:);):D
(Achtung: Ironie aus)
Zitat:
@Octi444 schrieb am 10. September 2017 um 09:38:27 Uhr:
Wenn du in der Vergangenheit so zufrieden mit den VauWehs warst, warum kaufst du dann jetzt einen Tschechen??? :D:);):D
(Achtung: Ironie aus)
-
Weils VAG sein muss - steht doch in seiner Sig. ;)
Ein Teufelskreis.
Zitat:
@Spezi60 schrieb am 10. September 2017 um 09:37:09 Uhr:
Lustig hier...
Es gibt gerade keine News und das muss überbrückt werden. Aber MT ist schon klasse; Gestern bis halb vier auf ner Party gewesen und durchgetanzt, um vier zuhause in die Falle, bissel motortalken zum runterkommen, mit dem Smartphon in der Hand eingeschlafen, gerade aufgewacht, die ganze Zeit eingeloggt gewesen, aber gut geschlafen. Gutes Schlafmittel. :p
Dafür dass es wohl doch nen Caipi zu viel war, kann MT nix ... :D
Ist aber nur wenig Kopfweh, das gibt sich. Mal sehen, was der Kaffee ausrichtet. ;)
Zitat:
@Octi444 schrieb am 10. September 2017 um 09:38:27 Uhr:
Zitat:
@GolfCR schrieb am 10. September 2017 um 01:02:51 Uhr:
SKODA!!!!! SPIESSERKARRE!!!!! NEID!!!!
Du kennst ja die Entwicklung von Skoda und wie die ersten "Karren" aussehen?
Deshalb Spiesser ist etwas hoch und wer meine Signatur lesen kann, weiss ja was ich fahre!
Der Unterschied ist nur, ob ich meinen Wagen erwähne, oder ob du das tust!
Mensch Uli vielen Dank, gehe gleich erstmal raus zum Auto und sage ihm:
"Wir sind jetzt im Porsche Bereich Spiesser" :eek:
Oh man oh man, Gute Nacht liebe Westgoten
Wenn du in der Vergangenheit so zufrieden mit den VauWehs warst, warum kaufst du dann jetzt einen Tschechen??? :D:);):D
(Achtung: Ironie aus)
Berechtige Frage!
Weil mir einfach der Golf 7, genauso wie damals der Golf 5 einfach nicht gefällt!
Der Skoda ist ja besser ausgestattet in der Basis als der 7er, gefällt mir auch besser, aber von der Technik und Motor ist es ein 7er!
Und das aller wichtigste, der Skoda hat "Keine" elektrische Handbremse, das ist mir viel Wert und daher auch nein zum 7er!
Zitat:
@olli27721 schrieb am 10. September 2017 um 09:46:59 Uhr:
Zitat:
@Octi444 schrieb am 10. September 2017 um 09:38:27 Uhr:
Wenn du in der Vergangenheit so zufrieden mit den VauWehs warst, warum kaufst du dann jetzt einen Tschechen??? :D:);):D
(Achtung: Ironie aus)
Weils VAG sein muss - steht doch in seiner Sig. ;)
Ein Teufelskreis.
Diese Entscheidung trifft jeder für sich und es ist ja sein Geld. Ob der Vau-Weh-K.O.nzern davon lernen wird? Im Endeffekt gehört zur Lernfähigkeit immer auch ein gewisser Lernwille. Und vermutlich kleistert der Nachfrageboom in China auch dieses Jahr wieder alles zu und die Boni stimmen.
Zitat:
@Spezi60 schrieb am 10. September 2017 um 09:37:09 Uhr:
Lustig hier...
Schreib ich schon seit Wochen ;)
Schönen Sonntag noch!
http://www.focus.de/.../...ligmiete-fuer-betriebsvilla_id_7573172.html
Sechs Vorstände betroffen
Drei Euro pro Quadratmeter: Ex-VW-Chef Winterkorn zahlte Billigmiete für Betriebsvilla
guten morgen
ich wollte euch meine erfahrung mitteilen
ich habe einen golf VI Variant 1,6 Diesel Bj 2010 ich war letzte woche Di. beim Händler und habe das update machen lassen es hat nicht lange gedauert bist das auto fertig war als ich dann vom Hof fuhr merkte ich das der wagen unrund läuft nach 200 meter musste ich an einer Kreuzung Bremsen und der wagen ging aus ich machte ihn wieder an dann drehte die drehzahl verrückt ich bin dann wieder zum händler zurück das ende vom lied es haben sich 3 injektoren verabschiedet der witz dabei ist vw hat sich geweigert die kosten von 2700€ zu übernehmen erst nach einem freundlich gespräch mit dem geschäftsfüher und der Androhnung das mein Anwalt sich schon sehr über ein Klage freud hat Wolfburg dann eingelenkt
gibt es denn noch etwas was nach dem update beachten sollte was noch kaputt gehen könnte ausser dem AGR??
vg
firendice
Moin, guck mal hier:
https://www.motor-talk.de/.../...update-abgasskandal-t5855591.html?...
Ansonsten sind leider defekte an den Injektoren bekannt :(
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 10. September 2017 um 10:18:24 Uhr:
http://www.focus.de/.../...ligmiete-fuer-betriebsvilla_id_7573172.html
Sechs Vorstände betroffen
Drei Euro pro Quadratmeter: Ex-VW-Chef Winterkorn zahlte Billigmiete für Betriebsvilla
Ob der geldwerte Vorteil auch korrekt versteuert wurde? Die sind bisweilen etwas pingelig. ;)
Tellerrand und so. Ein Gastbeitrag aus dem Spiegel. ;)
SPON, 10.09.2017, Meinung > Lobbyismus: Wie Deutschland amerikanisiert wird - Gastbeitrag
Die Amerikanisierung der Berliner Republik - Ein Gastbeitrag von Stephan Richter
Übel, diese konzernabhängigen Amis! Schlimm, diese lobbyzerfressenen EU-Bürokraten! Diese herablassenden Klagen hört man gerne in Deutschland - und vergisst dabei, wie traurig es mittlerweile hierzulande um die Unabhängigkeit der Politik steht.
"Bei aller Entrüstung, die wir Deutschen zurecht über die Undurchdachtheiten, Torheiten und Fiesheiten empfinden, die Donald Trump tagtäglich auf die Weltbühne zaubert, müssen wir uns unbedingt vor einem Übermaß an Selbstgerechtigkeit hüten. Denn der dank Trump naheliegende Gedanke der Überlegenheit des deutschen Modells lässt sich mit einer unangenehmen Tatsache nicht in Einklang bringen: der zunehmenden Amerikanisierung des Politikbetriebes in der Berliner Republik.
Diese "Amerikanisierung" manifestiert sich in zweierlei Weise: Erstens im systematischen Aushebeln des Gemeinwohls im politischen Alltagsgeschäft durch industrielle Partikularinteressen. Und zweitens im permanenten Bestreben der Berliner Galionsfiguren, diese unschöne Entwicklung durch Gefühlsduselei und pure Ankündigungspolitik zu übertünchen.
Was die Amerikanisierung der Berliner Republik dabei umso Beklagenswerter macht, ist, dass die deutschen Politiker und Parteien dabei keinen der beiden wichtigsten Rechtfertigungsgründe heranziehen können, auf den sich ihre amerikanischen Widerparte stützen können. Denn in den USA gibt es bekanntermaßen nicht nur keine öffentliche Parteien- und Wahlkampffinanzierung, sondern auch der Wahlkampf an sich ist dort selbst für einzelne Abgeordnete sehr teuer.
Daher müssen sich amerikanische Politiker und Parteien auf permanente Geldsuche zur Selbstfinanzierung begeben. Das schafft Abhängigkeiten. Kein Wunder, dass sich die Spendenempfänger vor allem in parlamentarischen Ausschusssitzungen dann damit revanchieren, dass sie bestimmte Gesetzgebungsvorhaben entweder vorantreiben oder blockieren - je nachdem, was ihre Geldgeber sehen wollen. Denn selbstverständlich agieren US-Wirtschaftsverbände smart. Sie vergeben Spenden vor allem an Abgeordnete, die in den Ausschüssen sitzen, in denen über Regulierungsmaßnahmen verhandelt wird, die die jeweilige Industrie betreffen.
Das besondere "Wunder" der Berliner Republik besteht demgegenüber darin, dass dort auf Ausschussebene oftmals dieselben Verhinderungsmanöver stattfinden - allerdings ohne dass die jeweilige Industrie vorher dafür "bezahlt" hat. Während es sich in den USA um eine söldnerische Transaktion handelt, die nicht nur aus demokratietheoretischen Gesichtspunkten - wegen effektiver Befangenheit und immanenten Interessenskonflikten - höchst bedenklich ist, kann die Berliner Republik zum Selbstschutz von sich behaupten, dass sie nach der reinen Lehre verfährt.
Die Zersetzung einer am öffentlichen Wohl orientierten Demokratie
Im Sinn des Gebens und Nehmens fließt bei uns ja aktuell kein Geld. Das erfolgt meistens erst später, wenn Abgeordnete nach ihrer Mandatszeit dann in sehr viel lukrativere Verbandstätigkeiten wechseln. Mit diesen werden sie dann für mitunter lange Jahre des vorauseilenden parlamentarischen Gehorsams gegenüber bestimmten Verbandsinteressen belohnt.
Das prägnanteste Beispiel für diese Zersetzung einer am öffentlichen Wohl orientierten Demokratie bleibt hierfür der Verband deutscher Automobilhersteller (VDA). Dabei geht es nicht einmal so sehr um das Wirken von dessen Präsidenten und Paradelobbyisten Matthias Wissmann, der ja in letzter Zeit gegenüber seinen Industriebossen sogar Züge zur Wahrhaftigkeit an den Tag gelegt hat.
Sehr viel irritierender ist das Verhalten der Bundeskanzlerin. Sie agiert mit Blick auf die Automobilindustrie im Moment so, dass man fast den Eindruck haben könnte, als bewerbe sie sich für Wissmanns Nachfolge.
Von ihr kommt so gut wie kein Wort zu den Interessen der betrogenen Verbraucher, außer dass sie davon spricht, dass es seitens der Industrie "unverzeihliche Fehler" gegeben habe. In Wirklichkeit verzeiht sie aber enorm: Mit aller Kraft verhindert sie das, was im Interesse der gesamten Nation liegt (und auch die gerichtlich drohenden Fahrverbote abwenden könnte) - nämlich die Verpflichtung der Konzerne zur kostenfreien Hardware-Nachrüstung der Dieselfahrzeuge.
Ein solcher Schritt, der trotz Merkels hinhaltenden Widerstands letztlich doch kommen mag, würde das Image und den Selbstanspruch Deutschlands, eine führende Umweltnation zu sein, endlich wieder in Einklang bringen. Stattdessen vertraut Merkel "Softwareupdates" und stellt die Interessen der Beschäftigten der Automobilindustrie über alles.
Die Gefahr der lobbyzerfressenen Berliner Republik
Auch Merkels immer wieder vorgebrachte These, dass eine echte Umrüstung zu teuer sei und die Fähigkeit der Industrie für Zukunftsinvestitionen untergrabe, verfängt nicht. Denn die Autokonzerne verdienen ja aktuell nicht nur prächtig, sondern können in Zeiten, in denen enorm viel Geld nach attraktiven Anlagemöglichkeiten sucht, gewiss auch am Kapitalmarkt gegebenenfalls erforderliche Mittel leicht einsammeln.
Was an der ganzen Entwicklung - weit jenseits des aktuellen Falls der Automobilindustrie - besonders verstört, ist ein äußerst bedenkliches Ablenkungsmanöver. In Deutschland (und Europa) machen wir uns große Sorgen darüber, dass eine sich in Brüssel ausbreitende Lobby-Krake amerikanischen Stils das politische Geschäft auf europäischer Ebene untergräbt.
Diese Gefahr besteht in der Tat. Dabei unterschlagen wir allerdings eine aus deutscher Sicht sehr viel bedenklichere Tatsache - dass nämlich die Berliner Republik sehr viel mehr lobbyzerfressen ist, als dies in Brüssel zu beobachten ist.
Der Grund für diese Tatsache ist beschämend: Es ist seit Jahren à la mode, zu sagen, dass das Europäische Parlament ein Papiertiger ist und die EU-Kommission nur die Interessen der Großindustrie im Auge hat. In Wirklichkeit schaffen das EU-Parlament und die Kommission eine ganze Menge an Vorlagen, die die legitimen Interessen der Bürger voranbringen.
Im Gegensatz dazu ist es aber häufig die deutsche Bundesregierung, die sich diesbezüglich im Ministerrat und auf der nationalen Verwaltungsebene in Blockademanövern übt. So ist zu erklären, dass ausgerechnet das vermeintlich immer so rechtsstaatlich orientierte Deutschland seitens der EU-Kommission immer öfter vor dem EuGH wegen Vertragsverletzungsverfahren verklagt wird (wie dies etwa bei wegen der steigenden Nitratbelastung des Grundwassers im Landwirtschaftsbereich der Fall ist). Ebenso droht ein solches Verfahren wegen Luftverschmutzung durch Stickstoffdioxid.
Diese Fakten belegen, dass der Deutsche Bundestag - im Unterschied zum Europäischen Parlament - unmutige Einheitssoße verbreitet und dem im gemeinsamen Interesse der Großkoalitionäre betriebenen, einlullenden Gehabe der Bundeskanzlerin nichts entgegensetzen will.
Es ist bezeichnend, dass unsere oberste Naturwissenschaftlerin nun zum vierten Mal im Wahlkampf Aufbruchsgeist zum Thema Digitalisierung verbreitet. Dabei stellt ihr so gut wie niemand ernsthaft die Frage, wer denn wohl in den vergangenen zwölf Jahren die Regierungsgeschäfte geführt hat.
Duckmäuserische Abgeordnete und Visionsredner
Die Art und Weise, in der wir Bürger uns so abspeisen lassen, reflektiert leider auch eine anhaltende Form obrigkeitsstaatlichen Denkens. Die Merkelsche Art des gefühlsduseligen Schönredens ist aber auch ein weiterer Beleg der Amerikanisierung der Berliner Republik. Bill Clinton hat dies mit seinem - häufig bei reinen Visionen gebliebenen - Gerechtigkeits- und Modernisierungsdenken während seiner Regierungsjahre und auch danach immer wieder bestens vorexerziert. Das Volk hat's ihm ob der Macht der wohlfeilen Worte gedankt.
Solche Taschenspielertricks duckmäuserischer Abgeordneter und weltlenkender Visionsredner bleiben aber nicht ohne Konsequenzen. Die Amerikaner haben am eigenen Leib erfahren, wohin die modernisierungsfeindliche Lähmung des Politikbetriebes durch die Status Quo-Interessen führt: Sie zieht einen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit und, damit unmittelbar verbunden, den Verlust von Arbeitsplätzen nach sich.
Beides, so bekennt die Bundeskanzlerin (und zugleich die oberste Praktikantin der Amerikanisierung der Berliner Republik) unablässig mit ihren Worten, will sie unbedingt verhindern. Ihre Taten sprechen eine andere Sprache."
VG myinfo