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Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 22. September 2015 um 13:32

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!

Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?

Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?

Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.

In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin :)

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am 8. Januar 2016 um 20:24

Außerdem war der AMS GOLF auch nen VIIer .... also der hat mit dem Skandal ja auch nix zu tuen .... zumindest laut VW ist der ja sauber.

am 8. Januar 2016 um 20:27

Zitat:

@Nordmex schrieb am 8. Januar 2016 um 16:03:28 Uhr:

Das ist halt die Frage...

Bloß kann sich der Konzern in 1+x Jahren einen weiteren Skandal wegen unkulanz erlauben. ?

Ich habe das vor ein paar Wochen schon mal geschrieben, VW kalkuliert hier wie eine Versicherung.

Zunächst ist ein Softwarupdate erst mal die mit Abstand billigste Lösung. Da kann man Nachteile für den Kunden schon mal in Kauf nehmen.

Es wird ja nicht bei allen Autos das AGR die Grätsche machen. Wieviel Ruß tatsächlich entsteht hängt ja auch sehr von deinem Fahrprofil ab.

Also kalkuliert man mal ein, dass nur 50 % der Autos betroffen sind.

Von denen wiederum sind 2/3 schon deutlich über 100.000 Km, was bei Dieselfahrzeugen ja nicht ungewöhnlich ist. Hier kann und wird man Kulanz unter Hinweis auf die hohe Laufleistung ablehnen.

Beim Rest gibt es 50 % aufs Material.

Wenn man das gegenrechnet mit anderen Lösungen, siehe USA, wird man in Wolfsburg vermutlich nicht lange nachdenken müssen.

Wie schon gesagt, bis heute bin ich mit dem Auto sehr zufrieden. Daher will ich es auch nicht unbedingt zurückgeben oder umtauschen. Aber ich will wissen was das Update verändert und eine Garantie auf die betroffenen Bauteile.

Ich fürchte jedoch das sich diese durchaus berechtigte und vernünftige Forderung nicht ohne Anwalt durchsetzen lässt.

Zitat:

@Barbarti schrieb am 8. Januar 2016 um 21:24:32 Uhr:

Außerdem war der AMS GOLF auch nen VIIer .... also der hat mit dem Skandal ja auch nix zu tuen .... zumindest laut VW ist der ja sauber.

Richtig, gut aufgepasst! Der EA189 hatte im AMS-Test nämlich die höchsten NOx-Werte überhaupt! Das hat aber seltsamerweise keiner bemerkt, zumindest nicht von den Jungs die auf den ach so tollen Werten des Golf herumreiten ;)

am 9. Januar 2016 um 8:08

@ Muhmann.. teuer ist relativ....ist ne volle Hütte hatte ich bloß nicht geschrieben. Klar bekommt man für das Geld nen 320d aber nicht mit dem ganzen Tüddelkram den der 6er hat.

am 9. Januar 2016 um 8:13

Da hat er doch glatt die Anhänge vergessen....

Abweichungen zum Grenzwert lt. AMS 15/2015:

VW Golf 2.0 TDI Variant = Faktor 1,9

Mercedes 250 d T = Faktor 2,7

Mazda CX-3 Scyaktiv-D 105 = Faktor 3,6

BMW X5 sDrive 25d = Faktor 5,8

Opel Mokka 1,6 CDTI = Faktor 6,0

Volvo XC90 D5 = Faktor 6,2

Fiat 500X 1.6 Multijet = Faktor 10,6 (bis hierhin Euro 6)

Audi Q3 2.0 TDI Quattro = Faktor 4,8 (Euro 5)

Ford Mondeo 1.0 Ecoboost = Faktor 1,6 (Benzin Euro 6)

Korrektur: Es muss AMS 25/2015 heißen.

Zitat:

@WQ33 schrieb am 9. Januar 2016 um 12:39:18 Uhr:

Abweichungen zum Grenzwert lt. AMS 15/2015:

VW Golf 2.0 TDI Variant = Faktor 1,9

Mercedes 250 d T = Faktor 2,7

Mazda CX-3 Scyaktiv-D 105 = Faktor 3,6

BMW X5 sDrive 25d = Faktor 5,8

Opel Mokka 1,6 CDTI = Faktor 6,0

Volvo XC90 D5 = Faktor 6,2

Fiat 500X 1.6 Multijet = Faktor 10,6 (bis hierhin Euro 6)

Audi Q3 2.0 TDI Quattro = Faktor 4,8 (Euro 5)

Ford Mondeo 1.0 Ecoboost = Faktor 1,6 (Benzin Euro 6)

Danke nochmal für die Werte. Wenigstens etwas Sachlichkeit hier.:)

Mir geht es ehrlich auf den Geist, wenn hier nur VW-Bashing betrieben wird, ohne jegliche Substanz zum Thema.

Hier sind nochmal die Ergebnisse auf einen Blick.

Es ist jedenfalls für mich sehr auffällig, dass es nur ganz wenige Saubermänner unter den Dieseln gibt. Offensichtlich arbeitet der Speicherkat bei vielen Herstellern im NEFZ-Betrieb anders als unter realen Bedingungen.

@Nordmex

Ehrlich, ich würde momentan keinen betroffenen Motor kaufen. Schau' Dich lieber beim Golf VII um (siehe Test im Link), alles andere ist der Ritt auf der Rasierklinge.

 

Es gibt laut AMS gar keine Saubermänner. Alle überschreiten die Grenzwerte. Ist aber wie gesagt ein Alter Hut. Der ADAC hat schon 2011 darauf hingewiesen.

Die Überschreitung ist, wie bereits erwähnt, auch vollkommen logisch wenn man sich ansieht wie realitätsfern der NEFZ ist. Im NEFZ steht das Auto für 1/4 der Zeit und es werden im Mittel nur 4kW (!) Antriebsleistung abgerufen, allein deshalb schon ergeben sich mehr NOx Emissionen wenn man 100km am Stück im realen Verkehr fährt.

Aber um das zu erkennen müsste man halt auch mal selbst nachdenken anstatt nur die Tabellen zu betrachten und sich zu wundern...

Zitat:

@touranfaq schrieb am 9. Januar 2016 um 13:31:33 Uhr:

Es gibt laut AMS gar keine Saubermänner. Alle überschreiten die Grenzwerte. Ist aber wie gesagt ein Alter Hut. Der ADAC hat schon 2011 darauf hingewiesen.

Die Überschreitung ist, wie bereits erwähnt, auch vollkommen logisch wenn man sich ansieht wie realitätsfern der NEFZ ist. Im NEFZ steht das Auto für 1/4 der Zeit und es werden im Mittel nur 4kW (!) Antriebsleistung abgerufen, allein deshalb schon ergeben sich mehr NOx Emissionen wenn man 100km am Stück im realen Verkehr fährt.

Aber um das zu erkennen müsste man halt auch mal selbst nachdenken anstatt nur die Tabellen zu betrachten und sich zu wundern...

Irgendwie ist lesen nicht Deine Stärke, oder? Der Golf VII war dort das sauberste Auto.

Dann erkläre mir doch bitte, wieso z.B. der Zafira Tourer beim NEFZ-Test mit Vorkonditionierung alle seine Werte erreicht, wird der NEFZ mit warmen Motor durchgeführt fällt er durch. Der Ablauf ist total gleich, nur der Motor ist schon warm. Normalerweise verbraucht ein kalter Motor doch viel mehr, schließlich sind alle Komponenten kalt und das Öl hat noch nicht seine optimale Fließ- und Gleitfähigkeit erreicht.

Da Du doch so gut im Nachdenken bist kannst Du mir das bestimmt erklären.

Zitat:

@es.ef schrieb am 9. Januar 2016 um 13:45:28 Uhr:

Irgendwie ist lesen nicht Deine Stärke, oder? Der Golf VII war dort das sauberste Auto.

Er war das am wenigsten schmutzige Auto. Sauber im Sinne der Grenzwerteinhaltung war keines, was aber auch nicht zu erwarten war.

Zitat:

Dann erkläre mir doch bitte, wieso z.B. der Zafira Tourer beim NEFZ-Test mit Vorkonditionierung alle seine Werte erreicht, wird der NEFZ mit warmen Motor durchgeführt fällt er durch. Der Ablauf ist total gleich, nur der Motor ist schon warm.

Das ist schnell erklärt. NOx entsteht bei hohen Verbrennungstemperaturen. D.h. ein kalter Motor emittiert natürlich weniger NOx als ein betriebswarmer Motor.

Zitat:

Normalerweise verbraucht ein kalter Motor doch viel mehr, schließlich sind alle Komponenten kalt und das Öl hat noch nicht seine optimale Fließ- und Gleitfähigkeit erreicht.

NOx hat mit dem Verbrauch absolut nichts zu tun. NOx entsteht bei hohen Verbrennungstemperaturen aus unverbranntem Sauerstoff und dem Stickstoff der Luft. Hat auch der AMS-Mann groß und breit in seinem Video erklärt.

Zitat:

Da Du doch so gut im Nachdenken bist kannst Du mir das bestimmt erklären.

Hättest Du in Chemie besser aufgepasst könntest Du Dir das alles selbst erklären, aber ich helfe gerne. Sonst noch Grundlagen die Du gerne erläutert haben möchtest?

Zitat:

@Barbarti schrieb am 8. Januar 2016 um 21:24:32 Uhr:

Außerdem war der AMS GOLF auch nen VIIer .... also der hat mit dem Skandal ja auch nix zu tuen .... zumindest laut VW ist der ja sauber.

Wird auch immer gern ausgeblendet. Danke dafür.

@Touranfaq

Na selbstverständlich habe ich noch Aufklärungsbedarf.

Du schreibst NOX entsteht bei hohen Verbrennungstemperaturen und selbstverständlich emittiert ein kalter Motor weniger NOX.

Hmm?:rolleyes:

Das Kraftstoffluftgemisch wird durch Kompression bis 900°C vorerhitzt und die Verbrennungstemperatur des Gemisches liegt bei 2000°C. Heißt das nach Deiner Logik, dass ein kalter Motor dann eine niedrigere Verbrennungstemperatur hat als ein betriebswarmer?

Ich dachte immer, die Flamme einer Kerze ist am Anfang genauso heiß wie nach einer Stunde.:rolleyes:

Ebenso bin ich davon ausgegangen, dass im Verbrennungsraum annähernd gleiche Bedingungen herrschen und der Sauerstoffgehalt für die NOX-Bildung verantwortlich ist. Deshalb gibt es ja z.B. LMM und AGR in solchen Systemen, um eine möglichst sauerstoffarme Verbrennung zu erreichen.

Ebenso bin ich davon ausgegangen, dass z.B. der Speicherkat erst ab 250°C das Arbeiten anfängt. Deshalb denke ich, dass so ein System erst bei Betriebstemperatur effizient arbeitet.

Gleiches gilt für SCR-Kats, die m.E. eine Betriebstemperatur von mind. 300°C benötigen.

Aber da ich nur Laie auf dem Gebiet bin kannst Du mir das genau erklären. Für Quellen bin ich ebenso dankbar.

Zitat:

@touranfaq schrieb am 8. Januar 2016 um 20:44:13 Uhr:

Zitat:

@foggie schrieb am 8. Januar 2016 um 19:24:41 Uhr:

Es gibt dahingehend auch keine Außnahmeregeln, die es zulassen das die Abgasnorm im realen Betrieb überschritten werden dürfen.

Nein, eben genau anders herum. Die Einhaltung der Abgasnorm wird (heute) im NEFZ geprüft. D.h. jedes Auto, das die Abgasnorm im NEFZ einhält (OHNE DEN ZYKLUS ZU ERKENNEN!!!), ist 100% gesetzeskonform.

Ab 2017 wird die Einhaltung auch im Fahrbetrieb gemessen, darf dann aber den NEFZ-Wert um den Faktor 2.1 überschreiten.

Das ist doch absoluter Quatsch.

Demzufolge reicht es also auch aus wenn ich die Höchstgeschwindigkeit nur bei einer Radarfalle einghalte?:confused:

Es gibt eben keine Ausnahmeregelung wohingehend außerhalb des Standartzyklus die Werte egal sind.

Wenn ich im realen Fahrmodus, den ja auch die aktuelle Vorschrift schon anwendbar wäre (wieso eigentlich erst 2017) Grenzwertverletzungen festgestellt werden müssten die Hersteller zur Nachbesserung gezwungen werden.

Da im Gegensatz zum CO2 der NOx mit Hilfe von Sensoren und Abgasnachbehandlung beeinflussbar ist,

ergibt sich automatisch eine Manipulation wenn die Werte nur im Standartzyklus eingehalten werden.

Sich aus der Verantwortung zu stehlen bezüglich der Anwendung eines falschen Prüfverfahrens kommt man glaube ich nirgendwo durch.

Hier gibt es aktuell einfach keinen Ankläger.

Das wurde doch schon zehntausend Mal durchdiskutiert: Der NEFZ ist ein genormter und daher notwendigerweise künstlicher Test, was auch gar nicht anders zu machen ist - und zwar aus etlichen Gründen. Ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es springen muss: und das ist vorliegend und gegenwärtig eben die Einhaltung des NEFZ. Dementsprechend liegt das Problem des Zyklus und seines künstlichen und realitätsfernen Charakters nicht bei den Autoherstellern, sondern bei den europäischen Behörden und beim Gesetzgeber. Es liegt nur dann beim Autohersteller, wenn dieser versucht, das Verhalten im Zyklus selbst zu manipulieren, so wie es der Volkswagen-Konzern eben getan hat.

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