- Startseite
- Forum
- Auto
- Volkswagen
- Golf
- Golf 6
- Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin :)
Ähnliche Themen
18869 Antworten
Von mir ein klares Nein.
Mein nächster Firmenwagen wird kein VW mehr (ginge auch gar nciht mehr, da meine Firma alle VAG Diesel bis auf weiteres nicht mehr zulässt) Aber auch sonst stand mein Golf VII leider sehr oft unplanmäßig wegen nervigen Kleinigkeiten in der Werke, daher war das für mich eh klar.
Mein Mazda hatte bisher bis auf Updates des Multimediassystems bei den Inspektionen noch nix (sind beide fast gleich alt) und ich persöhnlich bin entäuscht von VW, nach dieser Erfahrung.
@touranfaq
Dein letzter Beitrag erklärt nicht meine Frage von heute 09:34:13.
Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass man diese Diskrepanz mit hart aufgepumpten Reifen
und abgeklebten Spalten o.ä. erklären kann.
Hallo ist ein 6er Variant ez 11.11 98k km exclusiv soll 15.9 euros kosten.
Ach ja 2.0 tdi dsg
Zitat:
@Nordmex schrieb am 8. Januar 2016 um 09:47:22 Uhr:
Moin...
So Freunde der Selbstzündung mal ne kurze Frage.
Würdet ihr jetzt einen 2.0 tdi kaufen ? Handelt sich hierbei konkret um einen 6er Variant.
Ich bin bisher mit meinem 2.0 TDI ohne Einschränkungen zufrieden und auch allen anderen mir bekannten TDI Besitzer, egal ob VW, Audi oder Skoda, sind das auch. Doch bleibt das auch so?
Es ist vollkommen unklar wie sich das Update auswirken wird, also welche Parameter geändert werden. Und ich würde mich auch nicht darauf verlassen, dass VW hier freiwillig die Karten offen auf den Tisch legt.
Man sollte sich auch nicht durch die Erklärungen, wonach sich das Problem in 30 Minuten durch ein kleines harmloses Softwareupdate lösen lässt, täuschen lassen. Die Software regelt sämtliche Vorgänge im Motor. Und dadurch unter anderem auch wieviel Stickoxide oder Ruß bei der Verbrennung entsteht. Und hier gibt es einen Konflikt. Wie schon geschrieben wird VW, so ist zumindest mit heutigem Wissensstand zu vermuten, die Reduzierung der Stickoxide durch vermehrte Rußbildung „erkaufen“ müssen. Klar, ist ja zunächst auch die einfachste und billigste Variante. Und am Anfang wird das auch keiner merken, weshalb es aus meiner Sicht auch wenig bringt erstmal 6 Monate abzuwarten welche Erfahrungen die ersten Versuchskaninchen gemacht haben. Die Auswirkungen werden sicher nicht sofort auftreten. Zumindest nicht hinsichtlich AGR und DPF.
Wenn du jetzt aber ein Auto hast oder kaufst das 80.000 km ohne Probleme gelaufen ist, du lässt das Update machen und in 30.000 Km ist das AGR dicht, was wird VW dir dann sagen?
120.000 Km, tja tut uns leid aber bei einem so alten Auto kann das schon mal vorkommen.
Ich denke die Techniker bei VW werden das schon so hinbiegen dass durch das Update keine unmittelbaren Schäden auftreten. Sondern eben erst mit einem gewissen zeitlichen Abstand von 12 Monaten +X und dann darfst du nachweisen dass das Update an deinem Problem Schuld ist.
Und das wirst du nicht können. Von daher würde ich jetzt keinen betroffenen TDI kaufen.
Das ist halt die Frage...
Bloß kann sich der Konzern in 1+x Jahren einen weiteren Skandal wegen unkulanz erlauben. ?
Zitat:
@WQ33 schrieb am 8. Januar 2016 um 09:34:13 Uhr:
Eines verstehe ich immer noch nicht:
Alle bisher während der Fahrt gemessenen Autos hatten - während der Fahrt - höhere NOx-Werte
als auf dem Prüfstand. Wie VW das gemacht hat wissen wir inzwischen.
Welche Tricks haben die anderen angewendet?
Na keine!
Die Werte sind in der Realität höher, weil niemand so fährt wie im Normzyklus. 30 Sekunden Zeit um auf Tempo 50 zu beschleunigen etc pp.
Im echten Leben ist der Verbrauch und demzufolge auch der Ausstoß von Schadstoffen immer höher, es sei denn du fährst so komisch wie es der Zyklus vorschreibt.
Nur bei VW geht das nicht, weil das Auto da auf dem Prüfstand in einen völlig anderen, sauberen Modus schaltet.
Zitat:
@Nordmex schrieb am 8. Januar 2016 um 16:03:28 Uhr:
Das ist halt die Frage...
Bloß kann sich der Konzern in 1+x Jahren einen weiteren Skandal wegen unkulanz erlauben. ?
Welcher Skandal? VW war doch die letzten 10 Jahre wegen dauernder Pleiten, Pech und Pannen in Serie noch nie kulant (Frostmotor, Steuerkette, DSG etc pp).
Das hat nie jemanden hier gestört. Wieso sollte VW das in Deutschland also jemals ändern?
So lange es gekauft wird, wird nichts geändert.
Zitat:
@Nordmex schrieb am 8. Januar 2016 um 15:07:40 Uhr:
Hallo ist ein 6er Variant ez 11.11 98k km exclusiv soll 15.9 euros kosten.
Kommt mir etwas teuer vor.
Ansonsten hätte ich keine Bedenken, den zu kaufen.
Zitat:
@WQ33 schrieb am 8. Januar 2016 um 15:00:12 Uhr:
@touranfaq
Dein letzter Beitrag erklärt nicht meine Frage von heute 09:34:13.
Du glaubst doch wohl selbst nicht, dass man diese Diskrepanz mit hart aufgepumpten Reifen
und abgeklebten Spalten o.ä. erklären kann.
Das hier komplett gelesen? Bis ganz ans Ende? Da habe ich alle Fragen beantwortet.
http://www.motor-talk.de/.../...-den-vw-abgasskandal-t5443589.html?...
Zitat:
@DerBasse schrieb am 8. Januar 2016 um 16:41:08 Uhr:
Zitat:
@WQ33 schrieb am 8. Januar 2016 um 09:34:13 Uhr:
Eines verstehe ich immer noch nicht:
Alle bisher während der Fahrt gemessenen Autos hatten - während der Fahrt - höhere NOx-Werte
als auf dem Prüfstand. Wie VW das gemacht hat wissen wir inzwischen.
Welche Tricks haben die anderen angewendet?
Na keine!
Die Werte sind in der Realität höher, weil niemand so fährt wie im Normzyklus. 30 Sekunden Zeit um auf Tempo 50 zu beschleunigen etc pp.
Im echten Leben ist der Verbrauch und demzufolge auch der Ausstoß von Schadstoffen immer höher, es sei denn du fährst so komisch wie es der Zyklus vorschreibt.
Nur bei VW geht das nicht, weil das Auto da auf dem Prüfstand in einen völlig anderen, sauberen Modus schaltet.
Bisschen einfach, oder? Immerhin haben sich andere Fabrikate auch ganz schnell aus den NEFZ-Normverbräuchen bringen lassen obwohl die Messungen nach NEFZ stattgefunden haben. Klar sind diese Hersteller so lange unschuldig bis das Gegenteil bewiesen ist. Die Geschichte mit dem Zafira finde ich jedenfalls sehr verdächtig.
Bei der AMS war der böse Golf allerdings im Praxistest der sauberste gewesen. Was mich am meisten beeindruckt hat waren die relativ guten Messwerte des BMW X5. Dieses Dickschiff war sauberer als der kleine Opel Mokka. Ich bin gespannt, ob die KBA da Licht ins Dunkel bringt.
Zitat:
@DerBasse schrieb am 8. Januar 2016 um 16:41:08 Uhr:
Zitat:
@WQ33 schrieb am 8. Januar 2016 um 09:34:13 Uhr:
Eines verstehe ich immer noch nicht:
Alle bisher während der Fahrt gemessenen Autos hatten - während der Fahrt - höhere NOx-Werte
als auf dem Prüfstand. Wie VW das gemacht hat wissen wir inzwischen.
Welche Tricks haben die anderen angewendet?
Na keine!
Die Werte sind in der Realität höher, weil niemand so fährt wie im Normzyklus. 30 Sekunden Zeit um auf Tempo 50 zu beschleunigen etc pp.
Im echten Leben ist der Verbrauch und demzufolge auch der Ausstoß von Schadstoffen immer höher, es sei denn du fährst so komisch wie es der Zyklus vorschreibt.
Nur bei VW geht das nicht, weil das Auto da auf dem Prüfstand in einen völlig anderen, sauberen Modus schaltet.
...Bravo, da hat es jemand verstanden. Ist eigentlich auch gar nicht schwer wenn man nachdenkt.
aber eben falsch nachgedacht.
Im Gegensatz zum Co2 Verbrauch ist die Abgasnorm nicht verhandelbar.
Das heißt alle die nur irgendwie die Abgasnorm nicht einhalten entwerten ihr Auto eigentlich als nicht zulassungswürdig.
Es gibt dahingehend auch keine Außnahmeregeln, die es zulassen das die Abgasnorm im realen Betrieb überschritten werden dürfen.
Zitat:
@foggie schrieb am 8. Januar 2016 um 19:24:41 Uhr:
Es gibt dahingehend auch keine Außnahmeregeln, die es zulassen das die Abgasnorm im realen Betrieb überschritten werden dürfen.
Nein, eben genau anders herum. Die Einhaltung der Abgasnorm wird (heute) im NEFZ geprüft. D.h. jedes Auto, das die Abgasnorm im NEFZ einhält (OHNE DEN ZYKLUS ZU ERKENNEN!!!), ist 100% gesetzeskonform.
Ab 2017 wird die Einhaltung auch im Fahrbetrieb gemessen, darf dann aber den NEFZ-Wert um den Faktor 2.1 überschreiten. Allein hier sollte der Laie schon erkennen dass eine Abweichung NEFZ-Realbetrieb zu erwarten ist und deshalb berücksichtigt wird.
Aber um all das geht es beim Abgasskandal nicht. Das Problem bei VW ist, dass das Fahrzeug DEN ZYKLUS ERKENNT und diese Erkennung auch in der EU EXPLIZIT VERBOTEN ist. Mal gespannt wann das endlich mal jeder verstanden hat :rolleyes:
Zum AMS-Test habe ich mich ja zu genüge ausgelassen. Mehrmals die gleiche Strecke fahren im realen Verkehr ist nunmal nicht vergleichbar. Ich bin jahrelang jeden Tag die gleiche Strecke gefahren, mit Unterschieden im Verbrauch von bis zu einem Liter. Und NOx reagiert auf unterschiedliche Bedingungen noch stärker. Die Ergebnisse hätte man also genau so gut würfeln können.
Im übrigen würde ich gerne mal wissen wieso das immer hervorgehoben wird mit dem AMS-Test. Immerhin hat der VW die Werte auch überschritten. Was soll also dieser Hinweis? Soll VW jetzt einen Bonus bekommen weil sie in irgendeinem Test die niedrigsten Realemissionen haben? Denn nochmal, darum geht es (heute) noch nicht, es geht wie bereits mehrfach erwähnt darum, dass VW bei der Ermittlung der Abgaswerte auf dem Prüfstand betrogen hat, weil sie den Zyklus als solchen erkennen. Und das konnte bisher keinem anderen Hersteller nachgewiesen werden. Was soll also dieses ewige Ablenkmanöver?
Dias KBA wird meiner Meinung nach gar nix machen, so schnell und lautlos wie sie die VW "Lösung" mit der Softwareänderung und dem "High-Tech-Maschendraht-Fluxkompensator" beim 1.6TDI durchgewunken haben ist mir relativ klar auf welcher Seite der Laden steht - die Lobbyisten scheinen da ihren Job wirklich gut zu machen.
Weniger gut läufts mit reiner Lobbyarbeit anscheinend in den USA
http://www.spiegel.de/.../...-mangelnde-kooperation-vor-a-1071199.html
Mich wundert ja dass sich der Müller jetzt anscheinend doch reintraut - mich würds nicht wundern wenn sie ihm schon am Flughafen gleich den Pass abnehmen damit er die Sache mit den Milliarden persönlich vor Ort regeln kann ;)
Seit dem interessanten Beitrag auf der 32C3 https://youtu.be/xZSU1FPDiao (ab ca. 56:00 wird erklärt wie die Abschaltung implementiert wurde) ist mir klar wie kriminell die ganze Sache vermutlich war, das ist meiner Meinung nach kein Versehen oder ein Werk von 3 kleinen unscheinbaren Technikern.
Ausbaden können es dann bestimmt (nur) wir wenn unsere Kisten nach dem Update nicht mehr zuverlässig laufen, sie sich nicht mehr verkaufen lassen, alle Euro5 Diesel aus den Innenstädten ausgesperrt werden und die Steuer auf Diesel saftig erhöht werden. Wechselt man auf TSI dann wird man wegen dem Feinstaubproblem Ärger bekommen.